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| Umfrage-Ergebnis
Im Interview mit IT-Freiberuflern |
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(Juni 2005) |
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| Führt die Zusammenarbeit zum erfolgreichen
Projektabschluss oder endet sie im Desaster? Wenn es um die Auswahl
des passenden IT-Freiberuflers geht, ist das Interview mit den Kandidaten
für den Projektanbieter eine Möglichkeit, die "Guten"
von den "Schlechten" zu trennen. Ob dies in der Praxis
auch so der Fall ist – dies beleuchtete eine GULP-Umfrage
mit 73 Projektanbietern als Teilnehmer:
Bevor ein selbstständiger IT-Experte überhaupt die Hürde
zum Interview überspringt, sollte er zuallererst
Wenn dies alles passt, dann wird es Zeit für das Interview:
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Das Votum der Teilnehmer an der Umfrage lässt an Deutlichkeit
kaum zu wünschen übrig: Für 92 Prozent ist das Interview
wesentliche Entscheidungshilfe bei der Auswahl des IT-Freiberuflers.
Auch in einer zunehmend technisierten und prozessoptimierten Welt
vertraut man im IT-Projektmarkt bei der Personalauswahl dennoch im
besonderen Maße auf die persönliche Augenscheinnahme und
das individuelle Urteil.
Selbst gestellte Anforderungen der Projektanbieter an sich selbst:
Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl. |
Ein erstes umfassendes Bild über die fachliche Qualifikation
des Freiberuflers kann sich der Projektanbieter z. B. bereits anhand
dessen GULP Profils machen – folglich steht dieser Punkt "nur"
noch bei 44 Prozent im Zentrum des Interviews.
Neben der Fachlichkeit rückt das Auftreten
des Kandidaten in den Vordergrund; für ebenfalls 44 Prozent
der Projektanbieter verdient die Selbstdarstellung besonderer Beachtung,
kann sie doch interessante Einsichten geben in die Einstellung des
Freiberuflers zum Job, zu Kollegen und zur Projektarbeit.
Schließlich: Wie professionell der selbstständige IT-Experte
als Unternehmer im Projektmarkt agiert, dies ist für 12 Prozent
der Projektanbieter nicht zuletzt am Erscheinungsbild
des IT-Freiberuflers zu erkennen. Für diesen lohnt sich also
vor dem Interview ein kritischer Blick in den Spiegel allemal. |
Knapp ein Fünftel der Projektanbieter setzt zum besseren Kennen
lernen (und damit für ein sichereres Urteil) auf Ungezwungenheit
im Interview, der gleiche Anteil der Teilnehmer an der Umfrage kann
mit einem legeren Stil nur wenig anfangen.
Die Ausgewogenheit der Antworten in dieser atmosphärischen
Frage wird bestätigt von dem Fünftel, das sich flexibel
zeigt – und schließlich durch die 42 Prozent, die es
gerne "normal" haben. |
Kommentare zu diesem Artikel:
"Für angehende Freiberufler ein prima Wegweiser! (Juni 2005)"
"Das der persönliche Eindruck im Interview entscheidend ist, kann man sich noch denken. Allerdings fragt man sich da schon, warum auch einige Vermittler verknüpft mit einem Schutzvertrag durchführen, wenn der Kunde entscheidet. Die wenigsten Menschen im Bereich Personalvermittlung haben den nötigen fachlichen Hintergrund und selbst einigen fehlt es absolut am nötigen Fingerspitzengefühl. Der erste Eindruck (1-2s) wird auch beim Interview immer noch über Sympathie oder Antipathie entscheiden, d.h. das Outfit und Aussehen wird eine wesentliche Rolle spielen, dann erst der Rest. Tendenziell zeigt sich - ob Vor- oder Nachteil - dass der fachliche Teil zugunsten der Softskills in den Hintergrund rückt, aber nicht vernachlässigt wird. Letztendlich wären vermutlich auch die Kandidaten mit der nötigen Ausbildung und dem fachlichen Skills, die nicht in die engere Soft-Skill Auswahl fanden, in der Lage das Projekt erfolgreich durchzuführen - manchmal sogar besser - wie die Praxis der letzten Jahre zeigt. (Juni 2005)"
"Aufschlussreich! (Juni 2005)"
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