Kommentare zu diesem Artikel:
"Tja leider wird die Ausbildung durch die man sich jahrelang durchgekämpft hat in Deutschland tatsächlich nicht wirklich anerkannt. Mit Titel (Dr.) wird man unter Umständen sogar belächelt bzw. es wird (bei gleichem Geld) trotzdem mehr erwartet. Oder sind die Akademiker einfach zu blöd ihren Mehrwert darzustellen. (Februar 2006)"
"Haette nicht erwartet, dass der formalen Ausbildung und Zertifikaten nur eine moderate Bedeutung begemessen wird. Offenbar ist die Einstellung 'Ohne Wisch kein Projekt' voellig ueberholt. (Februar 2005)"
"Interessante Auswertung, die ich so nicht erwartet hätte. Da ich gerade, nach 5 Jahren Studienpause, wegen einem Großauftrag mein Studium beende, sehe ich, dass ich hier richtig liege. (Januar 2005)"
"Als langjähriger Freelancer ohne formale Qualifikationen, Zertifikate und Berufsausbildung ist mir die hier dargestellte Zurückhaltung gegenüber den autodidaktisch veranlagten self-made Spezialisten noch nie begegnet. Diese Erfahrung bezieht sich ausdrücklich auch auf die von mir erzielten Honorare, die im Mittel sogar stets ein wenig besser als die der formal Höherqualifizierten in 'meinen' Projekten lagen. Derzeit bin ich in einem stark akademisch geprägten Umfeld beim Kunden tätig (Quote der Promovierten über 25%) und kann auch dort keinerlei Akzeptanzprobleme feststellen. Die Ergebnisse der Umfrage sagen meiner Meinung nach mehr über das Selbstbild der befragten Projektanbieter aus als über die tatsächliche Situation am Markt für Freiberufler. Dies ist auch kaum überraschend, da die Mehrzahl der Mitarbeiter der Projektanbieter erfahrungsgemäß selbst überdurchschnittlich viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung und Qualifikation investiert haben und sich wünschen, diesen Qualifikationsvorsprung am Arbeitsmarkt kapitalisieren zu können, was ihnen als Festangestellte in verantwortungsvollen Positionen auch gelingt. Die Welt der Freiberufler funktioniert anders. Hier zählen in erster Linie spezielles Know-How, Kontakte, Projekthistorie der letzten paar Jahre, Auftreten und Verhandlungsgeschick sowie (nachrangig) auch das Gesamtbild der Person einschließlich Lebenslauf und Qualifikation auf dem Papier. Bei Festangestellten hingegen ist die formale Qualifikation wesentlich, da sie den Einstieg in einen 'höheren' Karriereweg ebnet, der sich dann oft ein ganzes Berufsleben lang fortsetzt. Und: Zertifikate und Qualifikationen gibt es nicht 'umsonst', sondern - bedingt durch den erforderlichen Zeiteinsatz - nur auf Kosten von anderen Merkmalen, die einen Freiberufler am Markt erfolgreich machen können: Berufserfahrung, Auslandserfahrung, praktische Fachkentnisse... (Dezember 2004)"
"Ich hätte gedacht, dass Quereinsteiger es einfacher hätten und dass Zertifikate nicht so viel bedeuten. (Dezember 2004)"
"sehr gut. sachlich und auf das wesentliche beschränkt. (Dezember 2004)"
"Ich bin sehrt überrascht über das Ergebnis. Hätte nicht geglaubt, dass die Ausbildung und Zertifizierung so wichtig sind. (Dezember 2004)"