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| So schaffen Sie Ihre
Aufgaben
Acht Tipps für gutes Zeitmanagement
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(September 2007)
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Inhalt dieses Artikels:
Negativen Stress vermeiden |
Acht Tipps, was Sie konkret unternehmen können
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| Autorin: Christine Öttl, Expertin für
Selbstmanagement & Karrierecoach
Wenn die Auftragswelle rollt, ist der Grad zwischen anfänglicher
Euphorie und Überforderung schmal. Wer auf mehreren Hochzeiten
gleichzeitig tanzt und komplexe Aufgaben in kurzer Zeit allein bewältigen
muss, stößt schnell an seine Grenzen: Wie soll man die
ganzen Aufgaben schaffen? Spätestens jetzt sollten Sie die
Notbremse ziehen und sich ernsthafte Gedanken über Ihr Zeitmanagement
machen. Christine Öttl, erfahrener Coach für Selbstmanagement
und Selbstmarketing, gibt Tipps.
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| Negativen
Stress vermeiden |
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| Einer der größten Stressoren
ist das Gefühl, vom Arbeitsalltag überwältigt zu
werden und die eigenen Aufgaben nicht mehr auf die Reihe zu bekommen.
Dieser Stress kann sehr unangenehme Folgen haben: Erstens verbraucht
er sehr viel Energie, was nicht nur auf die Stimmung schlägt,
sondern auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns reduziert.
Zweitens bleibt all das dem Umfeld nicht verborgen und wirkt sich
auf das eigene Image, die Zusammenarbeit mit anderen und die zwischenmenschlichen
Beziehungen aus.
Es ist sehr wichtig, die Fäden in der Hand zu behalten bzw.
sie so schnell wie möglich zurückzubekommen.
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| Acht
Tipps, was Sie konkret unternehmen können |
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| 1. |
Machen Sie sich klar, dass Multitasking - selbst wenn Sie
zu den wenigen Menschen gehören, die das tatsächlich
können - sehr stressig ist und seinen Tribut fordert. Und
dann reduzieren Sie diese Arbeitsweise so weit wie möglich
und erledigen eins nach dem anderen. Es ist sowohl wissenschaftlich
erwiesen als auch unmittelbar am eigenen Leibe nachzuvollziehen,
dass das nicht nur gesünder ist, sondern auf Dauer auch
effizienter! |
| 2. |
Sprechen Sie Termine offen und eindeutig mit den Betroffenen
ab. Klären Sie im Vorfeld beispielsweise, was genau mit
"eilig" oder "so schnell wie möglich"
gemeint ist. Das bedeutet nämlich keinesfalls immer "sofort".
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| 3. |
Machen Sie von Anfang an klar, wenn ein Termin einfach
nicht zu schaffen ist. Besser und professioneller allerdings
als die ganze Aufgabe abzublocken, ist klar zu sagen, welchen
Teil Sie bis wann schaffen können - und diesen Termin
dann auch einzuhalten.
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| 4. |
Machen Sie den Mund auf, wenn Sie im Verzug sind, und informieren
Sie die Beteiligten so schnell wie möglich über
den Stand der Dinge. Das ist viel besser und weniger stressig
für Sie, als die anderen im Dunkeln zu lassen und zu
hoffen, dass es keiner merken wird.
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| 5. |
Sagen Sie nicht immer ja oder bieten sich sogar freiwillig
an, wenn es um die Übernahme von Arbeit geht. Geben Sie
Ihre Grenzen zu erkennen - andere Leute können damit
viel besser umgehen, als wenn Sie Arbeit horten und dann nicht
vorankommen.
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| 6. |
Bringen Sie Struktur in die noch zu erledigende Arbeit
und schaffen Sie so viel Durchblick wie möglich. Selbst
wenn sich auf Ihrem Schreibtisch Berge stapeln: Durch sinnvolles
Vorsortieren gewinnen Sie einen klaren Kopf und einen guten
Überblick, was die Arbeit viel leichter macht - und natürlich
auch den anderen nicht verborgen bleibt.
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| 7. |
Wenn Sie im Projekt mit anderen arbeiten, bitten Sie ruhig
auch mal um Hilfe! Das ist oft - gerade für Einzelkämpfer,
die alles perfekt und im Alleingang erledigen wollen - nicht
nur eine immense Entlastung, sondern auch eine Möglichkeit,
sich besser ins Team zu integrieren.
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| 8. |
Wenn Sie trotz allem nicht zu Rande kommen, analysieren Sie
Ihre Situation genau: Wo hakt es? Haben Sie einfach zu viel
zu tun? Müsste ein ganzer Arbeitprozess oder die Zusammenarbeit
geändert werden? Und dann besprechen Sie die Sache mit
Ihrem Auftraggeber. |
So verhindern Sie die negative Spirale von Stress - Fehlern und
schlechterer Arbeitsqualität - Imageverlust - Distanz zu Kollegen
und Chef - noch mehr Stress ... |
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Die Autorin Christine Öttl ist Coach, Trainerin und Autorin
zahlreicher Businessbücher. Hunderte von Online-Tipps und einen
kostenfreien Newsletter finden Sie auf: www.selbstmarketing.de

Mehr zu Eigenorganisation und Selbstmanagement finden Sie in ihrem
Buch "Einfach gut organisieren", bw Verlag.
Die Autorin behält sich alle Rechte am Artikel vor. ©
2007 |
Kommentare zu diesem Artikel:
"Tolle Tipps. Besten Dank. (September 2007)"
"Wie schön ist es doch, einen Selbstorganisations-Artikel zu lesen, der alle meine Stress-Probleme lösen soll. Ich lese hier nur zwei Tipps heraus, denn... 1,6 nenne ich 'sequentielles Arbeiten', welches nicht immer hilfreich, sondern manchmal auch hinderlich sein kann. Gerade wenn Arbeitsergebnisse aufeinander warten. Meistens funktioniert aber das 'sequentielle Arbeiten'. 2-5,7-8 fallen in die Kategorie 'rechtzeitige Kommunikation' - wer das nicht kann, hat IMHO in IT-Projekten überhaupt nichts zu suchen! :o Hier kommen meine Zusatz-Tipps, die 'negativen Stress' vermeiden und vermindern können: 1. Bleiben Sie Ihrem Fachgebiet treu. Zwei gleichzeitig zu bearbeitende Projekte mit unterschiedlich fachlichen Schwerpunkten sind naturgemäß stressiger als zwei Projekte mit demselben fachlichen Schwerpunkt. Manchmal profitieren sogar beide Auftraggeber von der Situation in Sachen Qualität und vor allem bleibt der eigene Kopf in nur einer fachlichen Ecke. 2. Wenn zwei glechzeitig stattfindende Projekte an zwei weit entfernten Standorten jeweils Ihre Vor-Ort-Präsenz erfordern, dann lieber eines der Projekte ablehnen, bevor Sie zusätzlich zu Ihren 75 Wochenstunden nochmal 15 Stunden auf der Straße und/oder Schiene verbringen müssen. 3. Bereiten Sie Ihr privates Umfeld auf Ihr temporäres Doppel-Berufsleben vor, damit kein 'privater Stress' hinzukommt. Der kann noch viel schlimmer sein und sich so richtig im Kopf festsetzen. Und was ist, wenn Vermeiden und Vermindern einfach nicht funktioniert? Auf die Zähne beißen und durch! Man kann auch lernen, mit Stress zu leben und ihn wirklich zu bewältigen. Nur dafür haben die wenigsten Menschen Tipps parat. (September 2007)"
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