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Das Standardisierungsgremium CAPI-Association hat jetzt die
in den letzten achtzehn Monaten entwickelten Erweiterungen und Veränderungen
der Common ISDN-API (CAPI) in den Entwurf einer neuen Version des
ISDN-Schnittstellenstandards eingearbeitet. Die "4th edition
(final draft)" der CAPI 2.0 steht ab sofort auf der Webseite
der CAPI-Association
zum Download zur Verfügung. Mit einer Verabschiedung des Entwurfes
ist in den nächsten Wochen zu rechnen.
Die aktuell verfügbare dritte Ausgabe der CAPI 2.0 wurde im
Juni 1999 verabschiedet und veröffentlicht. Seit dieser Zeit
wurden von den Mitgliedern der CAPI-Association zahlreiche neue
Erweiterungen diskutiert, verabschiedet und in die Schnittstellenbeschreibung
integriert.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören der Support für
Linux, Unterstützung von 64Bit-Architekturen, Modifikationen
zur sicheren Anrufkontrolle (CAPI Guard), sowie neue Definitionen
im Bereich Message Waiting Indication (MWI). Ebenfalls neu sind
Optimierungen im Fax-Support in Bezug auf Fax-Server-Lösungen.
Bereits seit Veröffentlichung der dritten Ausgabe besitzt CAPI
Fax-Support für MR, MMR, ECM und Farbe, was zu wesentlich besseren
Übertragungszeiten und deutlich höherer Fax-Qualität
führt, komplette CTI-Unterstützung, ACPI-Powermanagement
und natürlich USB-Support.
"Die CAPI-Schnittstelle befindet sich in kontinuierlicher
Veränderung. Dank der aktiven Mitarbeit unserer Mitglieder
wird die CAPI stets den neuesten Anforderungen angepasst,"
erklärt Werner Grohmann, Pressesprecher der CAPI-Association.
"Mit der Veröffentlichung des neuen Release fassen wir
die Neuerungen seit Juni 1999 zusammen und bieten den Anwendern
damit die Möglichkeit, die aktuellste Version einsetzen zu
können."
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