|
Mehr und mehr werden die lange als Hightech-Spielzeug belächelten
Kleinstcomputer auch in die firmenweite IT-Infrastruktur eingebunden.
Um den Anforderungen der Unternehmen gerecht zu werden, soll jetzt
unter der Bezeichnung SyncML eine einheitliche Synchronisationssoftware
etabliert werden, berichtet das IT-Profimagazin iX in seiner Ausgabe
2/2001.
Die wachsende Verbreitung von Handheld-Computern geht einher mit
neuen Einsatzfeldern. Der mobile Zugriff auf Firmendaten ist der
nächste Schritt für die Personal Digital Assistants (PDAs). Doch
was für den privaten Nutzer eine praktikable Lösung ist, macht schon
für kleinere Betriebe keinen Sinn mehr. Denn wenn es um unternehmensweite
Daten wie Adressen und Termine geht, reicht der einfache Datenabgleich
mit einem PC nicht mehr aus. Dann sind Lösungen gefragt, die den
Anschluss von Datenbanken und Groupware ermöglichen.
"Allerdings", so iX-Redakteur Christian Kirsch, "ist hier oft noch
Handarbeit angesagt." Denn die fertigen Lösungen sind häufig für
die spezifischen Firmenanforderungen zu unflexibel oder nicht für
alle Server-Betriebssysteme erhältlich. Es existieren zwar Entwicklungswerkzeuge,
um eigene Anbindungen zu programmieren, aber was die Formate und
Verfahren des Datenaustausches angeht, koche jeder Hersteller sein
eigenes Süppchen, so Kirsch weiter. Darum haben sich über 500 Unternehmen
aus dem Bereich Mobile Computing zum SyncML-Konsortium zusammengeschlossen.
Ziel ist die Entwicklung eines einheitlichen Austauschformats auf
Basis der Extented Markup Language (XML). Ein erster Standard liegt
bereits vor. Dieser soll es ermöglichen, Synchronisationsprogramme
zu schreiben, die auf jedem Server einsetzbar sind und mit allen
PDAs zusammenarbeiten.
|