Trash Poll der Woche

(September 2008)
Die wöchentliche GULP Kurzumfrage rund um Leben, Liebe, Alltag & Beruf - nicht immer ganz ernst gemeint, sondern mit einem Augenzwinkern.

Das Ergebnis der Kalenderwoche 39/2008:
Nutzen Sie mobiles Internet?
Stolze 58 Prozent unserer User nutzen das mobile Internet. 90 Nutzer haben an dieser Trash Poll-Umfrage teilgenommen und ihr reges Interesse am Thema gezeigt. Wenn auch 20 Prozent nur in dringenden Fällen unterwegs auf das Internet zugreifen, so sind sie dennoch mit der Technologie vertraut, besitzen ein geeignetes Endgerät und wissen, wie es funktioniert. Nur ein gutes Viertel sagt: Mobiles Internet? Brauch ich nicht.

Mehrere aktuelle Studien stellen die Seiten vor, die bei mobilen Surfern in Deutschland am beliebtesten sind: Am häufigsten angeklickt wird demnach die Suchmaschine Google. Gleich darauf folgen soziale Netzwerke (z.B. studivz.de), etwas abgeschlagen dann E-Mail-Anbieter (z.B. web.de) und Nachrichtenportale (z.B. spiegel.de).

Gerade das mit den sozialen Netzwerken deutet darauf hin, dass im deutschen Durchschnitt eher Jüngere zur Zielgruppe des mobilen Internets gehören. Wofür gehen denn unsere Nutzer mobil ins Netz? Soziale Netzwerke oder doch eher die geschäftlichen E-Mails? Sagen Sie es uns, wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.

Zum Abschluss ein Kompliment für unsere User: Laut einer Studie des Meinungsforschungsinstitutes TNS Infratest sind mobile Internetsurfer "jung, innovativ und meinungsbildend". Danke. Sehr nett.
Hinweis Ihnen brennt eine spezielle Frage unter den Nägeln? Dann senden Sie Ihren Umfragenvorschlag für die Trash Poll der Woche direkt an info@gulp.de.

Kommentare zu diesem Artikel:

"Es ist immer die Frage was "mobiles Internet" bedeutet. Zählt der Laptop mit dem UMTS-Stick dazu oder nicht? Wenn ja, ist mobiles Internet für einige Freiberufler unabdingbar, um z.B. bei Kunden, die über nur eingeschränkten Internetzugang verfügen recherieren zu können. Auf dem Handy ist Internet für berufliche Zwecke völlig sinnlos. (Oktober 2008)"

"Wir sollten als Freiberufler doch unsere seltene und sehr kostbare Freizeit lieber sinnvoll nutzen, statt im mobilen Internet der letzten aktuellen Info hinterher zu lechzen. Und wenn es heißt, "die" jungen, innovativen und Meinungsbildenden seien die, warum das ganze überhaupt funktionert, dann fällt mir nur dazu ein, daß die meisten sich durch bunte Bildchen und sinnlose Informationsflut in Briefmarkengröße nur die anscheinend überschüssige Zeit vertreiben, bzw. Angst haben eine Information zu verpassen, dabei verpassen Sie wahrscheinlich das halbe Leben. Und wer es beruflich nicht schafft auch mal 1 Stunde nicht erreichbar zu sein, der sollte sich überlegen, ob er alles richtig macht. Also für mich sind die 20%, die das mobile Internet nur in drigenden Fällen nutzen plus die 28% die das ganze überhaupt nicht brauchen, die wirklichen Nutzer, und die benötigen das Image des jungen, dynamischen, innovativen und obendrein Meinungsbildenden überhaupt nicht. Soll heißen: 48% der Befragten könnten auch darauf verzichten. Ich denke diese Aussage kommt der Realität wohl etwas näher, als die o.g. Deutung der Zahlen. Schöne Grüße (Oktober 2008)"