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Obwohl die Betriebssysteme Windows 2000 und ME erst seit wenigen
Monaten auf dem Markt sind, kündigt Microsoft unter dem Codenamen
Whistler schon die nächste Generation an. Das Computermagazin CHIP
hat sich die Betaversion des neuen Windows-Sprösslings in die Redaktion
geholt. Das Staunen war groß: Noch nie zuvor soll laut CHIP die
erste Betaversion eines Microsoft-Betriebssystems so fehlerfrei
gelaufen sein.
Whistler ist sowohl für Heimanwender als auch für Profis eine stabile
Grundlage für Anwendungen jeglicher Art. Denn Whistler führt Windows
9x- und die professionellen NT-Systeme zu einem leistungsfähigen
Betriebssystem zusammen.
Die erste positive Überraschung kommt gleich beim Start: Whistler
bootet enorm schnell. Desktop, Startmenü und Explorer des künftigen
Betriebssystems sind übersichtlicher und benutzerfreundlicher gestaltet,
auch Einsteiger haben damit keine Probleme. Das neue Betriebssystem
Whistler ist auf den Multi-User-Betrieb ausgerichtet. Anwender können
sich abmelden, ohne die geöffneten Programme schließen zu müssen.
Wird ein Rechner beispielsweise von mehreren Personen benutzt, findet
jeder nach dem Anmelden wieder seine letzte Arbeitsumgebung vor.
Neben dem Sound-Programm Direct X 8 hat Whistler den Media Player
7 und den Windows Movie Maker an Bord. Neu ist die Funktion zum
Brennen von CDs.
Angetan zeigten sich die CHIP-Tester vom Remote Desktop. Damit
kann ein Whistler-Rechner über das Internet oder auch über
das lokale LAN ferngesteuert werden. Dabei wird der Bildschirm des
entfernten Whistler-Rechners als Fenster auf dem lokalen PC dargestellt.
Remote Desktop dürfte auch für Administratoren interessant
werden: Problemlos kann ein komplettes Netzwerk mit Whistler-Rechnern
von nur einem Arbeitsplatz aus administriert und gewartet werden.
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