| Vorteile
durch Inkasso-Unternehmen |
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Die Inkasso-Firmen realisieren die Forderungen ihrer Auftraggeber
und führen sie so dem Wirtschaftskreislauf wieder zu. Pro Jahr
sind das zurzeit mehr als acht Milliarden Mark. Die Inkasso-Unternehmen
widmen sich den klassischen Aufgaben des Forderungs-Managements:
dem Inkasso kaufmännisch angemahnter, noch nicht gerichtlich
geltend gemachter Forderungen sowie der Einziehung bereits titulierter
Forderungen.
Hierzu zählen auch wichtige Kontrollfunktionen und Überwachungsverfahren.
Zunehmend an Bedeutung gewinnt die außergerichtliche Beratung
des Gläubigers, die einen weiterhin positiven Geschäftskontakt
mit dem jeweiligen Schuldner sicherstellen soll. Dazu das Bundesaufsichtsamt
für das Kreditwesen: Die Auslagerung des Inkasso-Wesens auf
ein anderes Unternehmen ist zulässig (13-272A -2/98 im Rundschreiben
11/2001 zur Auslagerung von Bereichen auf ein anderes Unternehmen
gemäß § 25 a Abs. 2 KWG (Stand Dezember 2001).
Wichtig für jedes Unternehmen ist zunächst die sorgfältige
Auswahl von Kunden, denen ein Zahlungsziel eingeräumt wird.
Bei der Gestaltung von Verträgen gilt es in erster Linie, die
Forderung rechtlich einwandfrei abzusichern. Spezielle Sicherungsmaßnahmen
in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel Eigentumsvorbehalt, Schuldmitübernahme,
Bürgschaften.
Vor Forderungsverlusten schützt dann aber vor allem ein straffes
und konsequent arbeitendes Mahnwesen.
Das reagiert nicht erst bei ausbleibenden Zahlungen, sondern fungiert
auch als eine Art "Frühwarnsystem".
Denn es gibt durchaus Signale, die auf beginnende Liquiditätsengpässe
beim Kunden hinweisen: So etwa die Änderung der Zahlungsart
von der Überweisung zum Scheck oder gar Wechsel, um die Verrechnung
durch entsprechende Laufzeiten hinauszuzögern. Auch eine neue
Bankverbindung lässt die Vermutung zu, dass es mit dem bisherigen
Kreditinstitut Probleme gibt.
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