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Gezahlte Stundensätze im Projektmarkt

Der Durchschnittsverdienst von IT-Freiberuflern im Projekt

(Juli 2003)
Inhalt dieses Artikels:
Ein paar Eckdaten | Über Vermittler oder nicht | Kundentyp und Stundensätze | Alter und Stundensätze | Berufserfahrung und Stundensätze | Branchen, Angebot und Stundensätze | Branchen, Alter und IT-Erfahrung | Branchen, Vermittler und Kundentyp | Einige Worte zum Schluss
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Nicht gefordert, nicht geboten – sondern der reale Verdienst. Seit Oktober 2002 macht GULP eine fortlaufende (anonyme) Erhebung, in der IT-Freiberufler angeben können, welche Stundensätze nicht nur verlangt, sondern tatsächlich bezahlt werden bzw. wurden. Bis zum 10. Juli 2003 haben 1.461 mal IT-Spezialisten im Projekt verraten, was sie verdienen – zudem machten sie Angaben zu Alter, Berufserfahrung, Branche, Kundentyp und mehr.

Eine Menge Datenmaterial also, das einen guten Überblick darüber gibt, was in den einzelnen Branchen monetäre IT-Wirklichkeit ist – so es denn tatsächlich zum Projekt kommt. Da die Erhebung ausschließlich IT-Freiberufler im Projekt erfasst, muss die Auswertung naturgemäß die gegenwärtige Situation außer Acht lassen, dass sich viele IT-Freiberufler erfolglos um Arbeit bemühen.

 

Ein paar Eckdaten:
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Einträge insgesamt: 1.461
Der durchschnittlich bezahlte Stundensatz: 76,24 Euro
Die höchsten bezahlten Stundensätze: 300 Euro (Projektleiter)
265 Euro (Interims-CIO)
Der niedrigste bezahlte Stundensatz 18 Euro (Roll-out)
Das durchschnittliche Alter: 38,9 Jahre
Die Altersspanne: von 23 bis 64 Jahre
Die durchschnittliche Berufserfahrung: 13,4 Jahre
Die längste Berufserfahrung: 38 Jahre bei einem 58jährigen IT-Freiberufler, der gegenwärtig in der Stunde 80 Euro verdient.
 

 

Über Vermittler oder nicht
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Aber wie gelangt der IT-Freiberufler an ein Projekt? Sucht er den direkten Kontakt zum Kunden oder nimmt der den Weg über eine Agentur oder einen Vermittler?

 
Anzahl
in Prozent
Ja
962
65,8
Nein
461
31,6
o. A.
38
2,6

Beinahe Zweidrittel der Teilnehmer gibt an, über einen Vermittler an ein Projekt gekommen zu sein. Dies bestätigt die Aussagen vieler Unternehmen, nur noch über Agenturen die nötigen IT-Experten zu rekrutieren.

 

 

Kundentyp und Stundensätze
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Von Interesse, gerade hinsichtlich der bezahlten Stundensätze, ist auch die Verteilung, welche die Beschäftigung bei Alt- oder Neukunden berücksichtigt sowie wissen will, ob es sich um die Verlängerung eines Projektes handelt.

 
Anzahl
in Prozent
Stundensatz
(Durchschnitt)
Altkunde
245
16,8
82,16
Euro
Neukunde
723
49,5
75,73
Euro
Verlängerung
387
26,4
75,11
Euro
o. A.
106
7,3
71,96
Euro

 
Wenn der IT-Experte seinen Kunden bereits kennt und in einem früheren Projekt einen guten Eindruck hinterlassen hat, dann kann er auch beim neuen Auftrag mehr Geld verlangen. Dies belegt der Stundensatz von durchschnittlich 82,16 Euro, den die 245 IT-Freiberufler angaben, die bei einem Altkunden beschäftigt sind.

Ganz anders ist die Situation jedoch, wenn ein bestehendes Projekt verlängert wird. Hier ist offensichtlich der IT-Experte bei den Verhandlungen in einer schwächeren Position und muss sich mit niedrigeren Konditionen zufrieden geben, wie der durchschnittlich bezahlte Stundensatz von 75,11 Euro zeigt.

Nur wenig mehr, 75,73 Euro, wird im Durchschnitt bei einem Neukunden bezahlt – in der Summe der Aufträge aber nimmt dieser Kundentyp mit knapp 50 Prozent aller Projekte die einsame Spitzenposition ein. 26,4 Prozent der Einträge berichteten von einer Verlängerung des Projektes, nur 16,8 Prozent waren bei den höheren Stundensätzen der Altkunden zu finden.

 

 

Alter und Stundensätze
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Ist das Alter der IT-Freiberufler relevant bei der Bezahlung? Der Beantwortung dieser Frage geht folgende Auswertung auf den Grund:

(in Jahre)
Anzahl
in Prozent
Stundensatz
(Durchschnitt)
unter 24
2
0,1
56,00
Euro
25 bis 29
77
5,3
69,50
Euro
30 bis 34
289
19,8
76,40
Euro
35 bis 39
391
26,8
76,52
Euro
40 bis 44
287
19,7
77,83
Euro
45 bis 49
169
11,6
75,90
Euro
50 bis 54
110
7,5
77,20
Euro
55 bis 59
58
3,9
85,76
Euro
über 60
8
0,5
70,56
Euro
o. A.
70
4,8
72,81
EUR

Alter und Stundensätze

Alter (Jahre)

 
Die Verteilung in die unterschiedlichen Altersgruppen entspricht den diversen GULP Analysen zum Thema (siehe Marktstudie), das Ergebnis ist eindeutig: Über 66 Prozent aller IT-Freiberufler ist zwischen 30 bis 44 Jahre alt, die meisten gibt es mit 26,8 Prozent hier in der Gruppe der 35- bis 39jährigen.

Von 30 bis 54 Jahre – hier gibt es keinen großen Unterschied in den Stundensätzen, die sich in der Spanne von knapp 76 bis rund 77,80 Euro bewegen. „Ausreißer“ nach oben sind mit durchschnittlich 85,76 Euro in der Stunde die 55- bis 59jährigen, die jedoch nur 3,9 Prozent aller Teilnehmer ausmachen.

Jünger als 30, da muss der IT-Freiberufler sich in der Regel bescheiden; die 77 Teilnehmer (5,3 Prozent) jedenfalls kamen auf durchschnittlich 69,50 Euro. Zu guter letzt: An der Erhebung nahmen nur zwei IT-Spezialisten unter 24 Jahren teil, ihr Salär mit 56 Euro lässt zumindest genügend Spielraum für eine positive finanzielle Entwicklung.

 

 

Berufserfahrung und Stundensätze
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Wichtiger als das biologische Alter, wichtiger auch als körperliche und geistige Fitness ist im IT-Projektmarkt bei der Bezahlung die Erfahrung, die der IT-Spezialist in ein Projekt einbringen kann. Ein paar Jährchen sollten es schon sein, wie unsere Analyse ergibt:

(in Jahre)
Anzahl
in Prozent
Stundensatz
(Durchschnitt)
o. A.
72
4,9
70,43
Euro
unter 5
55
3,8
63,13
Euro
5 bis 9
359
24,6
73,77
Euro
10 bis 14
383
26,2
79,16
Euro
15 bis 19
281
19,2
78,03
Euro
20 bis 24
177
12,1
78,22
Euro
25 bis 29
81
5,6
79,48
Euro
30 und länger
53
3,6
78,82
Euro

Berufserfahrung und Stundensätze

Berufserfahrung (Jahre)


 
Zehn Jahre und drüber. Wenn ein IT-Freiberufler so lange im Geschäft ist, scheint er die richtige fachliche und persönliche Reife erlangt zu haben, um in einem Projekt nicht nur über 78 Euro verlangen zu können, sondern sie auch bezahlt zu bekommen. Dabei kommt es im Durchschnitt allerdings nicht mehr darauf an, ob man nun 10 oder gar 30 Jahre Berufserfahrung aufweisen kann – die Ergebnisse markieren eindeutig das zehnte Berufsjahr als „the point, when more money comes“.

Darauf müssen 28,4 Prozent der Teilnehmer noch warten - die einen länger (3,8 Prozent haben weniger als fünf Jahre Erfahrung), die anderen kürzer (24,6 Prozent weisen fünf bis neun Jahre in der IT-Branche vor).

 

 

Branchen, Angebot und Stundensätze
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Es kommt darauf an, wo man arbeitet. In bestimmten Branchen werden weit höhere Stundensätze bezahlt als in anderen:

Branchen
Anzahl
in Prozent
Stundensatz
(Durchschnitt)
Pharma
17
1,2
85,49
Euro
Dienstleistung
30
2,1
82,59
Euro
Chemie
48
3,3
81,21
Euro
Handel
35
2,4
77,40
Euro
Industrie
108
7,5
77,19
Euro
Bank/Finance
357
24,4
77,12
Euro
Versicherungen
132
9,0
77,04
Euro
Telekommunikation
120
8,2
76,01
Euro
Logistik
31
2,1
74,16
Euro
EDV/IT
87
5,9
71,97
Euro
Auto
60
4,1
69,27
Euro
Sonstige
436
29,8
73,56
Euro

Branchen und Stundensätze

Branchen

Branchen und Angebot

Branchen

 
Der hohe Anteil, der unter „Sonstige“ firmiert, erklärt sich durch viele Nischen, in denen IT-Freiberufler tätig sind, sowie durch die Tatsache, dass viele Teilnehmer dazu keine genauen Angaben machten.

Das Projektangebot: „And the winner is“ Bank und Finance mit 357 vergebenen Projektstellen. Mit großem Abstand folgen die Versicherungen mit 132, die Telekommunikation mit 120 und die Industrie mit 108 Projekten – alle anderen Branchen bleiben im zweistelligen Bereich, wobei die Pharmaindustrie in dieser Erhebung nur 17 IT-Freiberuflern Lohn und Brot für ein Projekt gibt.

Der durchschnittliche Stundensatz aller Teilnehmer als Vergleich: 76,24 Euro ist die Messlatte, über die immerhin sieben Branchen kommen. Darunter sind dagegen vier Branchen, von denen wiederum der Automobilsektor mit 69,27 Euro die rote Laterne des Schlusslichtes hält. Ein wenig mehr, 71,97 Euro, erhalten die IT-Freiberufler in ihrer eigenen Branche – die vergleichsweise geringe Bezahlung mag auch daran liegen, dass man einerseits gerne im „eigenen Haus“ arbeitet und damit für erhöhte Konkurrenz sorgt, andererseits hier meist keine besonderen branchenspezifischen und damit teueren Skills gesucht werden.

Noch einmal Pharma: Bei der Projektanzahl die Letzten, bei den Stundensätzen dafür die Ersten. 85,49 Euro Stundensatz wird hier durchschnittlich bezahlt, fast drei Euro mehr als der direkte Nachfolger auf den Plätzen, die Dienstleistung (82,59 Euro). Über 80 Euro und zwar genau um 1,21 Euro zahlt auch die Chemiebranche, in der immerhin 48 der teilnehmenden IT-Freiberufler beschäftigt sind.

Mit 77,12 Euro über den Gesamt-Durchschnitt ist schließlich auch die Abteilung „Bank und Finance“, was als größter Auftraggeber durchaus bemerkenswert ist.

 

 

Branchen, Alter und IT-Erfahrung
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Die Stundensätze in unmittelbarer Abhängigkeit zur Branche – zu diesem Ergebnis gibt es noch einige interessante Beobachtungen, wenn man das Alter und die vorhandene Erfahrung der IT-Freiberufler in den einzelnen Branchen näher beleuchtet:

Branchen
Alter
(Durchschnitt)
IT-Erfahrung
(Durchschnitt)
Pharma
39,0
13,1
Dienstleistung
40,0
14,7
Chemie
38,1
10,6
Handel
40,5
14,8
Industrie
40,0
14,2
Bank/Finance
39,2
14,0
Versicherungen
39,9
15,8
Telekommunikation
37,8
12,9
Logistik
40,7
12,9
EDV/IT
37,2
11,8
Auto
36,4
10,8

Branchen, Alter und IT-Erfahrung

Alter (Jahre)
IT-Erfahrung (Jahre)

 
Sofort ins Auge fällt, dass in der Autobranche mit 36,4 Jahren das Durchschnittsalter der externen IT-Spezialisten deutlich am geringsten ist, ebenso die IT-Erfahrung mit 10,8 Jahren an vorletzter Stelle rangiert. Zur Erinnerung: Hier ist auch der Stundensatz mit 69,27 Euro am niedrigsten – ein Zusammenhang, der zumindest sehr nahe liegt.

Ähnliches gilt auch für die EDV/IT-Branche, die sowohl mit 71,97 Euro Stundensatz als auch mit 11,8 Jahren Berufserfahrung jeweils unten in der Rangliste der Branchen steht.

Aber: In der Chemie, wo sehr gute Stundensätze (81,21 Euro) erzielt werden, ist die IT-Erfahrung gar nur bei durchschnittlich 10,6 Jahren. Ein unerwartetes Ergebnis, das Fragen aufwirft, aber sich mit zunehmender Teilnehmerzahl vielleicht schon bei der nächsten Auswertung in einem halben Jahr von selbst erklärt.

Die meiste Berufserfahrung jedenfalls weisen mit durchschnittlich 15,8 Jahren diejenigen IT-Spezialisten auf, die bei den Versicherungen in Projekten eingesetzt sind.

 

 

Branchen, Vermittler und Kundentyp
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Noch eine Auswertung - zum Schluss steht die Frage, inwieweit in den einzelnen Branchen Vermittler zu Gange sind und bei welchen Kundentypen hier der IT-Freiberufler vorrangig eine Projektstelle besetzt:

Branchen
davon über Vermittler
(in Prozent)
Altkunde
(in Prozent)
Neukunde
(in Prozent)
Verlängerung
(in Prozent)
Pharma
70,6
23,5
58,8
11,8
Dienstleistung
56,7
30,0
56,7
13,3
Chemie
64,6
12,5
64,6
20,8
Handel
71,4
17,1
57,1
20,0
Industrie
63,9
13,0
57,4
27,8
Bank/Finance
78,7
16,5
43,1
37,5
Versicherungen
69,0
18,2
55,3
22,7
Telekommunikation
75,0
18,3
54,2
25,8
Logistik
71,0
19,4
45,2
35,5
EDV/IT
50,6
23,0
51,7
23,0
Auto
66,7
18,3
58,3
21,7

Branchen, Vermittler, Kundentyp

Vermittler (%)
Neukunden (%)
Altkunden (%)
Verlängerung (%)

 
Dass die Summe der Kundentypen nicht 100 Prozent ergibt, liegt daran, dass einige IT-Freiberufler hier ohne Angaben geblieben sind.

Nur etwas mehr als die Hälfte der Freiberufler in der EDV/IT-Branche benötigt einen Vermittler – kein Wunder, denn im eigenen Sektor sind die Kontakte direkt zum Kunden sicherlich besser als in eine fachfremde Branche.

Im Vergleich ebenfalls niedrig ist der Anteil der IT-Profis, die in der Dienstleistung über einen Vermittler an ein Projekt kommen. „Nur“ 56,7 Prozent tun dies, dabei liegt diese Branche bei den Stundensätzen mit 82,59 Euro im Mittel an zweiter Stelle. Ein Blick zum Kundentyp kann bei der Erklärung helfen: Ganze 30 Prozent der Freiberufler sind hier bei einem Altkunden tätig; ein hoher Anteil also, der – wie oben ausgeführt - auch höhere Stundensätze bedeutet.

Im Gegenzug dazu weist die Pharma-Branche mit 11,8 Prozent bei den verlängerten Projekten hier den geringsten Wert auf – angesichts der Tatsache, dass Verlängerungen am schlechtesten bezahlt werden, spricht diese Zahl im Umkehrschluss eindeutig dafür, warum in der Pharma-Branche die Stundensätze am höchsten sind.

Und wie sieht es bei Bank/Finance aus – dort, wo die meisten Projekte sind? 78,7 Prozent der IT-Freiberufler im Projekt hat dazu einen Vermittler benötigt und 37,5 Prozent sind in der Verlängerung eines Projektes tätig. Zwei Ergebnisse, die all jene nicht überraschen werden, die das „Banken Spezial“ auf der GULP Knowledge Base gelesen haben. Denn dort steht deutlich: Banken setzen auf Beständigkeit und wollen zuverlässige Partner – bei den Vermittlern wie bei den IT-Freiberuflern.

 

 

Einige Worte zum Schluss:
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Dass die Situation auf dem IT-Projektmarkt auch im Jahr 2003 keineswegs golden ist und viele IT-Freiberufler schon lange Zeit auf ein Projekt warten, daran besteht kein Zweifel. Ebenso unstrittig sind die Berichte über Verhandlungen, in denen externe IT-Spezialisten preislich extrem gedrückt werden sollten.

Allerdings sei angesichts des Zwischenergebnisses dieser Erhebung die Frage erlaubt, ob diese Verhandlungen, in denen z. B. 35 Euro geboten werden, tatsächlich auch ein reales Projektangebot im Hintergrund haben. Sogenannte „Scheinangebote“ machen in zahlreichen Freiberuflergesprächen die Runde – die aktuelle GULP Erhebung legt den Verdacht bzw. die Befürchtung nahe, dass dem tatsächlich so ist.

Denn: 1461 IT-Freiberufler haben seit Oktober vergangenen Jahres bei GULP angegeben, dass sie nicht nur in einem Projekt tätig sind, sondern auch summa summarum ordentlich dabei verdienen. Durchschnittlich 76,24 Euro in der Stunde sind zwar weit entfernt von vergangenen Hoch-Zeiten, aber keineswegs Anlass für großes Klagen.

Es bleibt dabei: Es ist vor allem die Zahl der Projekte, die steigen muss, damit sich der IT-Projektmarkt wieder dauerhaft entspannt.

 

 


Kommentare zu diesem Artikel:

"Ich habe Projekterfahrungen im Bereich:'Heterogene Netze und Client-Server Systeme' seit 1996.Bin MCP,CNE und SCSA (Sun).Mein St.Satz war 50,00 Euro.War...damals... Zu Zeit bin ich in einem Netzwerk Support Projekt und bekome 30,00 Euro/St.Das Projektstandort befindet sich ca.370 km von Wohnort.Ich bin aber trotzdem sehr zufrieden damit.Grund: Es gab seit 01.02.2002 (mein letztes Projekt!)nur die Anfragen und Absagen und kam nie ein Projekt Zustande! Hier sind die Vorteile: 1.Kleines Umsatz->noch kleinerer Gewinn ->noch kleinerer Einkommensteuer. 2.Wichtig daß das Projekt langfristig und interessant ist.  (September 2004)"

"ScIch beabsichtige mich Selbstständig zu machen. Bei einer 'Sachberatung' im Arbeitsamt wurde mir vorgeschlagen, den Stundenlohnansatz nicht 'höher' als 25 Eur anzusetzen, da ich sonst an nicht ausreichende Angebote kommen würde. Das ließ mich aufhorchen. Ich habe die Ausbildung zum staatlich anerkannten Kommunikationsinformatiker erfolgreich beendet, anschließend gleich noch den zertifizierten Netzwerkmanager (MCP, MCSA, MCSE, CNA & Linux) darangehängt und die Weiterbildung ebenfalls mit Erfolg bestanden. Laut IHK Darmstadt kann ich mit dieser Ausbildung 72,50 Eur/Brutto verlangen. Welcher Betrag/Stundenansatz sollte den jetzt verwendet werden. Ein Betrag von 25 Eur/Brt. halte ich für unrealistisch und fast schon kriminell.    (August 2004)"

"Unter 40 Eur im Raum Frankfurt ist kaufmännischer Unfug; Kosten und Steuern gehen davon schließlich auch noch ab. Das gilt aber auch für alle anderen Standorte, besonders wenn zusätzliche Wohnraumkosten bezahlt werden müssen, weil man quasi einen zweiten Wohnsitz benötigt. Stundensätze die bei 18 Eur und niedriger liegen sind für mich betrugsnah und ausbeuterisch zu sehen. Denn wenn davon die Kosten runtergerechnet werden, kann man sich von dem Reststundensatz nicht mal mehr ne Schachtel Zigaretten kaufen.... (müssen nicht Zigaretten sein :o) ) (April 2004)"

"Umfangreiche Info (April 2004)"

"Ich kenne niemand, der so fette Stundensätze tatsächlich erhält. Es mag allerdings natürlich sein, daß die SAP-Jungs (und -Mädels, falls es welche gibt?) den Schnitt nach oben ziehen. Über 60Euro/h habe ich -außerhalb SAP- nirgends gehört. Dennoch eine nette Verhandlungsgrundlage für Freiberufler. Danke (März 2004)"

"Ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis im IT-Bereich (Alter 40-55), der den Durchschnittsstundensatz von 76 EUR erreicht hat (Oktober 2003)"

"Prima Artikel. Ich erlaube mir, die URL darauf jetzt gleich als Reaktion auf die 'das kann der Kunde aber nicht bezahlen'-Antwort zu verschicken. (Oktober 2003)"

"Sehr hilfreicher Artikel, der auch den Kunden Transparenz im Markt verschaffen kann. Die durchschnittlichen Stundensätze entsprechen den unseren. Allerdings sind wir überwiegend in Wartung und Beratung tätig. Wir rechnen im 10 Minuten-Takt ab. Die Sätze werden problemlos akzeptiert. (Oktober 2003)"

"Wenn die Angaben der Befragten über die Stundensätze stimmen, können wir doch noch sehr zufrieden sein, trotz der schwierigen Lage. (Oktober 2003)"

"Hallo liebes Gulp-Team,  für mich als Neueinsteiger als freiberuflicher IT-Berater ist dieser Bericht extrem hilfreich.   Vielen Dank und viele Grüße  Klaus Bräuer (Oktober 2003)"

"Gut, dann kann man sich einen Überblick verschaffen was so allgemein los ist.  Die Tagessätze sind zwar durchschnittlich gesunken - d.h. aber nicht auf ewig. Und, Qualität hat schon immer seinen Preis gehabt...Wer nur nach Preis einkauft, wird - in der End-Abrechnung - mehr bezahlen (durch unnötige Nacharbeiten oder falsche Entscheidungen).  Fakt ist, daß es mehr Arbeit geben muß als jetzt vorhanden ist. Nur daran wird sich alles wieder hochziehen. (September 2003)"

"Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht: 30 Euro für einen SAP-Mann mit langjähriger Berufserfahrung. Lt. Vermittler wäre angeblich nicht mehr drin. (September 2003)"

"Es ist ein gutes Hilfsmittel um in Verhandlungen mit Substanz zu argumentieren (August 2003)"

"Ich muss leider auch das extreme Drücken des Stundensatzes bestätigen. Die lapidare Aussage der Vermittler lautet in diesen Fällen immer: 'Der Kunde ist nicht bereit mehr zu bezahlen.' Aus wirtschaftlichen Zwängen habe ich einen solchen Vertrag im März 2003 unterschrieben. Nun stellt sich heraus, dass der Vermittler mit diesem Vertrag 33 Prozent 'verdient'. Das das kein Einzelfall ist bezeugen die anderen Freiberufler in diesem Projekt. Da gibt es sogar einen Vertrag wo der Vermittler 40 Prozent kassiert. Hier wird einfach nur die Stimmung am IT-Projektmarkt schamlos ausgenutzt, mit dem Spruch:'Machen Sie lieber das Projekt zu diesem Stundensatz, ist besser als zu Hause zu sitzen.' (August 2003)"

"Ich denke daß die Preise hier zu hoch sind. Derzeit spielt die Masse der Projekte im Bereich von 50-60 EUR - mehr ist nicht drinn weil halt auch die Projektkunden nicht mehr viel bezahlen wollen.  Ich denke auch daß hier die Projektdauer und ganz wichtig - die zu fahrende Entfernung - mit eingehen sollten. Ein Projekt für 70 EUR mit weitem Anfahrweg kann schlechter bezahlt sein als das 55 EUR vor der Haustür. (August 2003)"

"guter Überblick. Das bestätigt mich nur darin 70 Eur zu verlangen und keinesfalls unter 60 Eur die Stunde zu gehen. Soll jemand anderes die für 35 Eur die Stunde arbeiten, ich jedenfalls nicht. (August 2003)"

"Auch wenn die Umfrage anonym ist: Wer gibt schon gerne zu, dass er momentan - zähneknirschend - Dumping-Preise akzeptieren muss? So etwas hebt nicht gerade das Selbstbewußtsein, das verdrängt man am liebsten. Ich glaube deshalb, dass diese 'Lohngruppe' sich unterdurchschnittlich an der Befragung beteiligt hat und somit die tatsächlichen Stundensätze niedriger sind. Auch meine persönlichen Gespräche mit Vermittlern in der letzten Zeit bestätigen diesen Eindruck. (August 2003)"

"Heute gehe ich wieder in eine neue Runde der Preisverhandlungen bzgl. der Stundensätze. Nach -15% im letzten Jahr werden wiederum -10% bis -15 % angepeilt. Eure Statistiken sagen mir: alles hat seine Grenzen... Ich werde mich nicht unendlich dem Preisdumping unterwerfen! (August 2003)"

"Weiter so! Ich halte eine Bemerkung wie '... unrealistisch' für überflüssig. Wie kann denn ein subjektives Element in diese Zahlen kommen? Doch höchstens durch Falscheingaben der FB. Wieviele solcher Scherzbolde sind wohl dabei? Trotzdem oder gerade deswegen ein kleiner Vorschlag: die Bereinigung um die Standardabweichung, die Ihr auch bei anderen Statistiken z.T. vornehmt, könnte hier die Durchschnittswerte noch aussagekräftiger machen.  Was sichtbar wird (und mich freut) ist die Marktbereinigung, d.h. diejenigen, die in den fetten Jahren dazu gekommen sind, ohne echte FB-Qualitäten zu besitzen (Verzeihung, das sind natürlich nicht alle, die sich in 1999-2000 selbständig gemacht haben) bleiben eher aussen vor, die Leute mit 5 und noch eher 10 und mehr Jahren Erfahrung sind wirklich gefragt. (Juli 2003)"

"Interessant wäre noch eine Aufschlüsselung des Stundensatzes bez. Vermittler/ohne Vermittler und die Frage ob vom Honorar noch Spesen bezahlt werden oder nicht. (Juli 2003)"


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