 Kommentar zum Artikel"Bestätige den letzten Kommentar. Die FL sind wirklich immer die letzten Deppen am Ende der Kette. Vermittler wollen 2010 Umsatz auf Teufel komm raus erzielen.
Bis jetzt sind viele Angebote wirklich nur für den Papierkorb -Anstieg der quantitativen Anfragen ohne FL-Nutzen / Qualität.
Zitat eines größeren IT-Dienstleisters: Unsere MA sind alle ausgebucht. Na, so wenig scheinen die Endkunden da wohl also für die festen Consultants momentan nicht zu zahlen...
Allgemein Drückerei im Markt wo es nur geht - vermutlich höhere Margen + keine Offenlegung - Endsätze sehr fragwürdig.
Selbst bei 450km Anreisen werden generell eher nur 60-70 Euro All-In offeriert. Das reicht bei ~69-75 Euro Durchschnitt also nichtmal für Reise-/Übernachtungskosten.
(August 2010)"
"Es wird bald Zeit für die aktuellen Zahlen. Mal sehen, ob sich mein Eindruck bestätigt: der Preisdruck scheint noch immer da zu sein. In den meisten Fällen wohl durchaus vom Kunden, die derzeit wohl weniger Wert auf Qualität legen. In einzelnen Fällen scheinen die MA der Vermittler aber auch Vorgaben zu haben, unbedingt eine möglichst hohe Marge rauszuschlagen.
Ich glaube, die Mehrzahl der Freiberufler ist zum Glück selbstbewusst genug, da nicht mitzumachen. (August 2010)"
"Solange die Vermittler ihre Marge nicht offenlegen, sehe ich es nicht ein, permanent den Verdienst der Vermittler zu erhöhen. (März 2010)"
"Jeder sollte sich fragen, wo seine Schmerzgrenze liegt. Ich nehme generell keine Projekte an, die vom Projektanbieter gedrückt werden. Ich habe grosse Rücklagen die letzten Jahre gebildet, und könnte theoretisch auch für 2 Jahre ohne Projekt sein. Man muss auch kalkulieren können und ich denke, dass Freiberufler, die für 40 Euro oder sogar weniger arbeiten, nicht richtig kalkulieren können. Mit diesen Stundensätzen können niemals die Fixkosten gedeckt werden, und als Unternehmer muss man sehr genau auf die Einnahmen und Ausgaben schauen. Für mich heisst das, dass ich lieber Urlaub oder eine Weiterbildung mache, sollte kein vernünftiger Stundensatz realisierbar sein. (März 2010)"
"Es ist doch schön, dass so viele für unter 100EUR arbeiten. Da bleiben 'den Guten' die lukrativen Projekte. Für 70EUR arbeiten macht doch nun wirklich keinen Spaß. Außerdem: wer noch nicht mal das/dass und den/denn richtig schreiben kann, wie ständig hier festzustellen, verdient auch keine 40 EUR. (März 2010)"
"Was hier in der Vergangenheit manche Leute in die Kommentare schreiben, Sie würden für 70 Euro/h nicht arbeiten gehen oder sich höchstens festanstellen lassen!? Und Aufträge eigentlich nur ab 100 Euro/h annehmen? Muss man hier nun auf dicke Hose machen? Muss jeder selbständige Freiberufler absolut seltener Spezialist auf einem Gebiet sein?
70 Euro/h bei 230 Arbeitstagen, sind 130 tausend Euro (ohne Mwst). Also wer ein Projekt hat, dass nicht groß streßt, vielleicht fast keine Reisekosten hat, der ist mit 50-70 Euro nicht so schlecht bedient. Kommt meiner Meinung nach klar auf Aufwand, Reisekosten, Streßfaktor, etc an. Wenn alles im Kundenprojekt 'easy' läuft und Kosten spart, und man dafür ein langzeit-Kunde hat, viel Freizeit hat, gibt man sich auch mal mit weniger zufrieden. (März 2010)"
"Danke für die ausführlichen Informationen!
Klar ist auch, dass ein Durchschnittsstundensatz von bsp. 70 Euro eben nur der DURCHSCHNITT ist: Da gibt es einen, der für 40 Euro je Std. arbeitet und einen, der 100 Euro berechnet.
Wenn PA sich am Durchschnittsstundensatz orientieren, bekommen sie eben auch nur durchschnittliche Freiberufler, keine Spitzenleute, mit denen man beim AG Eindruck macht, und sich für weitere Projekte empfiehlt. (März 2010)"
"Der momentane Preisdruck ist enorm. Da bleibt die Frage, ob man sich runterhandeln lässt bis unter die Schmerzgrenze oder ob man sich einfach weigert, sich am Kapputtmachen der Preise zu beteiligen. Ich gehe letzteren Weg und nutze die Zwangspause zur Weiterbildung. Irgendwann kommen die Anbieter wieder zu der Erkenntnis, daß Qualität seinen Preis hat. Außerdem arbeite ich nur noch mit Projektanbietern, die mir ihre Gewinnmarge offenlegen. (März 2010)"
"Interessant ist, dass sowohl in Deutschland, als auch in der Schweiz die Verdienste der Freiberufler gesunken sind, aber es nur in der Schweiz üblich ist, dass auch die Vermittler ihren Verdienst dem Freiberufler offenlegen, um good will zu zeigen. Ich denke, da gibt es in Deutschland noch Nachholbedarf in Bezug auf die Transparenz. (Oktober 2009)"
"Im SAP-Umfeld sind durchaus Tagessätze von 1000-1450 € auch jetzt noch zu erzielen und zwar in langfristigen Projekten mit einer Vollauslastung von mehreren Jahren. Dafür wird es abends schon mal etwas später und man muss auch schon mal unbezahlt am Wochenende ran.
Allzu viele Mitesser darf man dann allerdings nicht haben. (September 2009)"
"Die Stundensätze richten sich nach Angebot und Nachfrage. Selbst wenn man der Meinung ist seine Arbeit ist 70 Euro wert, wenn einer sagt ich mach' es auch für 40 Euro ist man weg vom Fenster. Und zur Zeit gibt es sehr Viele, auch gut Qualifizierte, die sich für 40 Euro und darunter anbieten. Und die Sätze fallen täglich. Wer jetzt noch im Projekt ist hat es gut, die Sätze stehen. Wer aber zur Zeit ein neues Projekt braucht muß mit den Wölfen heulen. (September 2009)"
"Immer wieder das gleiche hier zu lesen ... 'wer verdient den so viel ?' / 'wer verdient den so wenig ?' ... Jedem sollte doch klar sein, dass abhängig von Tätigkeit, Erfahrung, Position in der 'Futterkette', Einsatzort etc. der Stundensatz ganz anders aussieht ... es ist wie geschrieben ein 'Durchschnitt' ... ein Durchschnitt zwischen jemand der HTML 'programmiert' und SAP-Super-Duper-Consulting macht ... also einfach die Tendenz daraus ablesen ... und dafür ist die Statistik sehr gut zu verwenden. Danke Gulp ! (August 2009)"
"... mein Gott, hier haben wohl einige die Bodenhaftung verloren. Zitat: 'Wer arbeitet bitteschön für 60 oder 70 EUR? Anfänger vielleicht. Ich nehme grundsätzlich keinen Auftrag unter 80 EUR an. Lieber mache ich 2 Monate Urlaub im Jahr. (August 2006)' Ich mache das seit über 10 Jahren und nicht unbedingt auf niederem Niveau, und wohl zu meinem Nachteil im norddeutschen Raum. Als gestandener, erfahrender Entwickler mit Teilprojektleiter-Funktionen sind hier kaum mehr als 60,-- eur/h zu erzielen. Ich kann nur sagen, wer hoch fliegt fällt tief.
(August 2009)"
"Ich möchte mich mit meinem Kommentar an den Unix Administrator wenden. Ich finde es toll, das Du dich nicht auf das erst beste Angebot unter 50 Euro stürzt. Ich selbst bin auch auf der Suche, und zur Zeit wird auch in meinem Bereich ziemlich gedrückt. Ich selbst werde auch nicht für einen niedrigen Stundensatz arbeiten. Man darf sich einfach nicht zu billig verkaufen, auch weil das meine eigene Kalkulation nicht hergibt. Qualität hat seinen Preis. Ich würde dir raten, einfach mal mehr auf Direktkunden zuzugehen, denn die Recruiter verdienen ja auch ziemliche viel. Allein bei meinem letzten Projekt hat ein Recruiter bei mir über 25 Euro pro Stunde mitverdient. (März 2009)"
"Na, die Frage ist immer, von welcher Seite man das sieht. Also was der Freiberufler bekommt und der Endkunde dafür zahlt. Wenn man sich halt nicht selbst auf die Suche macht und andere damit beauftragt, dann ist es doch auch legitim, wenn man für diese Dienstleistung auch kräftig bezahlt, oder? (März 2009)"
"Ich staune jedesmal über diese Diskussionen hier in GULP. Als Projektleiter kenne ich nicht nur meinen eigenen Stundensatz, sondern auch den anderer Leute im Projekt. Das die Zahlen stagnieren ist richtig, aber unter 800 Euro pro Tag arbeitet da keiner! (Natürlich ist das Endkundensicht)
(März 2009)"
"Als UNIX Administrator, insgesamt 22 Jahre Berufserfahrung / 18 Jahre als Freelancer, bin ich seit über 5 Monaten erfolglos auf Projektsuche. Keine Chance, wenigstens 50 EUR/h durchzusetzen, lese ich diese Beiträge und frage mich: auf welchem Planeten lebt Ihr und wie komme ich dahin? Aber bei Angeboten um 35 EUR könnte ich mir vermutlich noch nicht einmal ein Ticket dahin zusammen sparen! (Februar 2009)"
"Komisch, dass alle irgendwie weit über 100¿/h bekommen, aber in der Statistik nur die wenigen davon auftauchen.
Eine Statistik der Vermittler-Margen wäre auch mal was tolles!! (Februar 2009)"
"Nun, wer sich darüber aufregt, dass die Margen der Vermittler mit ca. 20% zu hoch sind, sollte einfach selbst nach Projekten beim Endanbieter suchen. Ich persönlich suche meine Projekte oft und gern bei Vermittlern, weil sie eine (wenn auch geringfügig) höhere Stabilität des Einsatzes gewähren. OK - mehr als 70 EUR sind da oft nicht drin, aber durchlaufende Projekt von mehreren Jahren sind einfach eine bessere Planungssicherheit.
Im Übrigen: schon mal tage- und wochenlang telefonisch durch den Endanbieterdschungel gesurft? (November 2008)"
"Ich habe wenig verständnis dafür, dass das Diagramm der Stundensatzauswertung so niedrig aufgestellt ist. In der Tat, viele Freiberufler, die ich kenne, haben um 100 EUR Stundensatz über letzten 4 Jahren. Ich finde, dass das Diagramm hier dem Interesse der Vermittlern gerecht werden will. Warum wird nicht ein Diagramm zur Vermittlerprozente aufgestellt. Viele von denen sind so wie so über 20% des Stundensatzes und wenn 2 Vermittler auf dem Weg zu einem Projekt stehen sollen, dann kann jede Berufsanfänger selbst rechnen, was er eigentlich abgeben muss... (September 2008)"
"Also 80 EUR sind für kurzfristige Arbeiten 1-7 Manntage durchaus im Stuttgarter Raum durchzusetzen. Danach läßt sich ein Rabatt bis 30% pro Stunde einbauen. Hotel und Reisekosten natürlich extra. Ich bin Unternehmensberater für Softwarefirmen und habe mich auf Rechnungswesen spezialisiert. (Juni 2008)"
"Wenn ich sehe, was am oberen Ende möglich ist und hier in der Statistik ein Durchschnittswert präsentiert wird, bleibt mir nur übrig den Kollegen am unteren Ende mehr Mut zu machen, mehr zu verlangen und auch durchzusetzen! (Februar 2008)"
"Als Anwendungsentwickler Oracle/C++ habe ich momentan kein Problem, Stundensätze von 80 Euro + durchzusetzen. Zumindest hatten drei Vermittler überhaupt kein Problem damit. Und letztlich habe ich einen entsprechenden langfristigen Vertrag für 2008 bekommen. (November 2007)"
"Meiner Meinung nach stimmen die Durschnittswerte von GULP einigermassen mit der Realität überein. Angaben von 100 bis 150 Euro die Stunde, die hier einige Kommentatoren schreiben, halte ich zwar für machbar, sind aber in der Realität die Minderheit. In einigen Sparten wie im gehobenen Projektmanagement oder im höheren Managementbereich oder auch mal im SAP, CRM, HCM, sind diese hohen Raten keinesfalls wegzudenken. Doch der Grossteil der Freiberufler liegt zwischen 30 und 80 Euro die Stunde. Die individuelle Rate berechnet dann jeder für sich nach der Art des Projekts, Erfahrung, Aufgabe, Alter. Ich arbeite freiberuflich in der IT, war aber auch schon in Recruitment tätig, daher kenne ich mich mit den realistischen Raten doch recht gut aus. Nur, weil einige Raten über 100 Euro die Stunde verdienen, heißt das noch lange nicht, dass andere sich unter Wert verkaufen, Freiberufler im 2. Level bekommen einfach mal keine 100 Euro. (November 2007)"
"Super Sache, ich bin zwar NOCH kein Freiberufler, sondern arbeite als IT-Systemelektroniker seit 7 Jahren und komme grade mal auf 40.000 Euro Brutto im Jahr bei 40 Stunden, 28 Tage Urlaub und sonst GAR NIX im Raum D7 Göppingen. Diese Daten zeigen mir, dass es an der Zeit ist etwas zu ändern.
Vielen herzlichen Dank ;-) (August 2007)"
"Für 70 Euro würde ich mich ebenfalls lieber fest anstellen lassen - jedenfalls nicht unter Wert verkaufen.
Mein momentanes Projekt ist sicher nicht repräsentativ, aber mit einem Gemisch aus Oracle Beratung und Programmierung liege ich bei 125 Euro / Stunde.
Minimum in den letzten 5 Jahren waren 100 Euro (bei nur einmal 'arbeitslos' für 2 Monate). (August 2007)"
"Billig ist, wer sich billig macht! Ich arbeite seit mehreren Jahren kontinuierlich bei mehreren Kunden jenseits der 100 Euro/Stunde, und könnte zu diesem Satz noch mindestens ein bis zwei Klone von mir verkaufen. (August 2007)"
"Trotz jahrelanger Projekterfahrung und einer glänzenden Historie - ich lande immer zwischen 55 und 60 EUR pro Stunde (über Agenturen, direkt kommt man an Großkunden mit langer Laufzeit sowieso nicht ran).
Im Jahr 2003/ 2004 lag der Satz eher bei 50,-- EUR, jetzt ist er ungefähr wieder so hoch wie im Jahr 2000.
Mehr als 60,-- EUR pro Stunde ist meiner Erfahrung nach einfach nicht drin, auch als guter Spezialist mit langer Erfahrung.
(März 2007)"
"Gute Infoquelle :) Die Stundensätze hier sind viel zu NIEDRIG im Vergleich zur Realität (ORACLE Bereich). Das Problemchen mit den Vermittlern kann ich aber bestätigen. Obwohl die Preise gefallen sind (weiss ich von Kunden), kassieren die Vermittler für mich regelmässig ca. 200,- EUR/h (plus Spesen), mich selbst wollen sie aber keinesfalls über 100,- EUR/h bezahlen. Wenn ich Glück habe und einer der 'Endkunden' klug genug ist, seine 'externen' selbst zu suchen, dann kommen mir auch teurere Aufträge ins Haus ;)
(August 2005)"
"Diese Zahlen und Statistiken sind hochinteressant, aber sie sagen vor allem etwas über die Erwartungen der Freiberufler aus, die nicht immer mit den tatsächlich am Markt gezahlten Honoraren übereinstimmen müssen. Wenn ich den zeitlichen Verlauf von 1998 bis 2005 betrachte, spiegeln die Stundensätze einschneidende Ereignisse wie Börsenboom, Börsencrash oder 9/11 nicht bzw. erst mit 3 Jahren verzögerung wieder. Wenn die Stundensätze in dieser Statistik beispielsweise 2002-2003 auf einen Höchststand steigen, könnte das eher ein Signal dafür sein, dass besonders viele, ehemals gut bezahlte, Freiberufler in dieser Zeit Aufträge gesucht haben.
(August 2005)"
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