Die Meinung der Leser

Die aktuellsten Feedbacks zu den Beiträgen der GULP Knowledge Base. Dazu die Anzahl der Bewertungen (Note 1 bis 6) für den jeweiligen Artikel und die daraus resultierende Durchschnittsnote.

Sollten interne Mitarbeiter wissen, was externe verdienen und anders herum?

26.01.2012

Bewertung: 3,43 bei 7 Stimmen

30.01.2012
"Warum wollen / sollten das die internen KollegInnen wissen wo doch noch nicht einmal der Einkauf, Projektleiter, Abteilungs-Bereichsleiter die konkreten FL-Sätze kennt? Die kennen max. die VK Preise der IT-Dienstleister und Personalrecruitingagenturen, wo auch immer wieder geschickt stetig Margen von 20-35 Euro++ verschleiert werden. 'Was verdienst Du'? Das interessiert keinen Internen wirklich. Eher was er in gleicher FL-Position verdienen könnte. Also bleibt nur die Nennung SEINES Jahresgehaltes x Faktor 1,8-2,0. Das sollte (muß) er/sie verdienen. Am besten gleich mal vorrechnen, dass Nebenkosten meist nicht extra vergolten werden. Dann ist hoffentlich Ruhe mit weiteren Fragen..."
29.01.2012
"In einem Land, indem sogar die Kanzlerin netto und brutto 'vertauscht', ist es doch Unsinn, den Angestellten etwas von Stundensätzen zu erzählen."
27.01.2012
"Solange Angestellte noch nie selbst - und gemeint ist hier: selbst und zwar ständig ;-) - gearbeitet haben, werden sie auch nie verstehen können, welchen täglich SELBSTmotivierten, SELBSTdisziplinierten und welchen eigenen gut geplanten und gut strukturierten Einsatz es für einen daraus resultierenden Mehrwert des selbständigen Seins wirklich bedeutet. Denn neben aller Theorie und Wissen über das Selbständig Sein inklusive fundierter Marktkenntnisse können (noch) Angestellte erst mit der ureigenen praktischen Erfahrung im Umgang mit der Selbständigkeit den eigenen Marktwert auch einschätzen und neben klarer strategischer Ausrichtung auch 'ein Gespür dafür haben', sich am Markt entsprechend zu positionieren, sich mit seinem Angebot durchzusetzen und dann auch die Aufgabenstellung eigenständig und im Bewusstsein der eigenen Verantwortung zu erfüllen. Wissen heißt auch 'für wahr nehmen' und damit verantwortlich umgehen, was nunmal realistisch ist, auch der entsprechend zu kalkulierende Stundensatz. Dieser beinhaltet neben allen Kosten und dem eigenen Gewinn auch das unternehmerischer Risiko. Letzter Punkt wird jedoch oft eben nicht 'für wahr genommen' und entsprechend errechnet, im Gegenteil, teilweise auch von Selbständigen schlicht unterschätzt oder gar ausgeblendet. Spätestens wenn dann die Realität (z.B. Krisen, Flauten, das liebe Finanzamt, etc.) mal etwas herausfordernder auf der Matte steht, darf man dafür dann eben auch die Verantwortung übernehmen. Und genau DAVOR haben die meisten Angestellten ja Angst: SELBST die Verantwortung für ihr Tun oder Unterlassen zu übernehmen! Auch in schwierigen Situationen. Wenn z.B. eigene Fehler gemacht werden oder ein Umstand von außen den 'sicher geglaubten' Projektvertrag in Frage stellt, das also auch zu 'verantworten' oder / und die Konsequenzen daraus entsprechend selbst zu verantworten und gegebenenfalls auch aus eigener Tasche zu bezahlen ;-) Die Neider und Missgünstler sind eigentlich nur diejenigen, die keine Verantwortung übernehmen WOLLEN, es aber eigentlich könnten ;-)) Und genau aus diesem Grund machen Diskussionen über die Selbständigkeit und den entsprechend möglichen Verdienst dabei mit Angestellten in der Regel keinen Sinn. Die Zeit und Energie, die man reingeben müsste, um (noch) Angestellte von der nötigen fortwährenden Eigenverantwortungsbereitschaft und daraus folgenden TÄGLICHEN TATKRAFT zu 'überzeugen' investiert ein Selbständiger lieber gleich in seine eigenen Projekte, weil er ja schon weiß, dass er da unterm Strich mehr davon hat. Nämlich die Freiheit, eigenständige Entscheidungen zu treffen, daher auch meist mehr Erfolg im Leben und entsprechend mehr Geld, welches er dann auch selbstverständlich in vollen Zügen genießt ;-)"
27.01.2012
"Neid und Missgunst ist definitiv vorhanden. Warum soll denn dann über die Bezahlung von Freiberuflern geredet werden? Wie wäre es denn wenn die Gehaltslisten der Angestellten betrieblich offen liegen würden? Das Risiko will keiner tragen, aber das gleiche dafür bekommen..."
27.01.2012
"Wenn die Diskussion auf Stundensätze kommt frage ich immer weshalb der interne Kollege bei den hohen Stundensätzen nicht freiberuflich unterwegs ist. Dann ist Ruhe."
27.01.2012
"Es gibt leider einige Kollegen die nicht schweigen. Vorgesetzte sind meist noch neidischer ud kennen den Satz der an den Zwischenhändler gezahlt wird. Schlaue Vorgesetzte kennen die übliche Marge der Zwischenhändler."

Vertragsgestaltung für Freiberufler: Haftung, Garantie, Scheinselbstständigkeit?

19.01.2012

Bewertung: 1,68 bei 19 Stimmen

23.01.2012
"Danke für die Zusammenfassung und differenzierte Darstellung, was man als Freiberufler auch zulassen sollte. Ein paar Dinge weiß man ja, aber einige Dinge will ich doch gleich mal in meinem aktuellen Vertrag prüfen."
23.01.2012
"Guter Artikel. Was mir fehlt sind Formulierungen wie 'freie Arbeitszeiteinteilung' und 'keine Weisungsbefugnis gegenüber dem Personal des Kunden' um einer Scheinselbständigkeit vorzubeugen. Oder bringt auch das nichts in der Realität?"
20.01.2012
"Die Verträge für uns IT-Freiberufler sind in der Regel das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden. Das nach BGB gestaltete Vertragsrecht, das in der Hand der Schwachen (also uns) nahezu wirkungslos ist, wird hier noch weiter zu Gunsten der starken Seite verbogen. Im Endeffekt entsteht die rechtliche Position eines Ersatzangestellten bzw. Zeitarbeiters ohne Kündigungsschutz und mit dem vollen Risiko, jederzeit hinausgeworfen zu werden. Gegen dieses Risiko schützt auch keine Kündigungsfrist gegenüber dem Vermittler, weil dieser normalerweise keine Umsatzzusage macht. Zahlt der Kunde nicht mehr, ist auch der Vermittler frei. Wenn die Vermittler tatsächlich das Kündigungsrisiko finanziell mittragen müssten, würden sie genauer prüfen, ob die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vertragserfüllung tatsächlich gegeben sind, und sie würden sich von Kunden fernhalten, die reihenweise Freiberufler heuern und willkürlich feuern. Diese Behandlung der Freiberufler finde ich doppelt dumm: Erstens fördert sie das Duckmäusertum, denn wo - wie so oft - 'hohe Konfliktfähigkeit' erwartet wird, tut der Freiberufler um seines Einkommens willen gut daran, allen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Zweitens entgeht den Unternehmen damit ein höchst wertvolles Frühwarnsystem. Wie oft habe ich schon den Satz gehört 'Der Kunde ist verrückt, aber er zahlt'! Die exklusive Übertragung der Nutzungsrechte geht in manchen Verträgen so weit, dass auch Erfindungen gratis übertragen werden sollen. Arbeitnehmer erhalten eine Erfindervergütung, Freiberufler nicht. Kein Freiberufler, der bei Verstand ist, wird daraufhin etwas erfinden. Der Einsatz dafür lohnt sich nicht. Dasselbe gilt für das interne Vorschlagswesen. So wird der Weg zum uninspirierten, möglichst unsichtbaren dienstbaren Geist weiter planiert. Ein letzter Aspekt noch: Die Herausgabe sämtlicher Unterlagen zum jeweiligen Projekt bei Vertragsende an den Vermittler, die praktisch immer gefordert wird, nimmt dem Freiberufler die Möglichkeit, im Konfliktfall vor Gericht zu beweisen, was die Grundlagen seiner Tätigkeit waren und was für Resultate er geschaffen hat. Ausserdem setzt die erneute Verwendung einmal gewonnener Erkenntnisse später (bei anderen Kunden) meist voraus, dass Entwurfsdokumente und Quellcode noch greifbar sind. Das Interesse der Kunden daran, dass ihre firmeninternen Unterlagen nicht in falsche Hände fallen, und das Interesse des Freiberuflers an seinem geistigen Eigentum kollidieren hier miteinander. Genau dafür wurde aber doch das Urheberrecht geschaffen, auf das wir immer verzichten sollen."

Der Gradmesser für die Angebots- und Nachfragesituation am IT-Projektmarkt

03.01.2012

Bewertung: 2,32 bei 358 Stimmen

20.01.2012
"Ehrlich gesagt machen mir die angegebenen Stundensaetze Angst, weil ich bislang immer darueber lag. Man muss eben auch sehr genau schauen - Projekte in Frankfurt oder Muenchen werden sicher besser bezahlt als in irgend einem kleinen Ort in Randlage."
10.01.2012
"Es ist WAHR: Der Fachkäftemangel ist eine Lüge der Anbieter, um noch billigere Inder reinzu holen. Ich mach das nicht mit und dann bin ich lieber arbeitslos, als unter 79 EURO die Stunde BI zu beraten."
17.11.2011
"Ich habe auch den Eindruck, dass sich die Systemhäuser mit den Stundensätzen absprechen. Ich hatte auch mehrere Anfragen, bei denen ein Cisco CCNP vorausgesetzt wurde (Rhein-Main-Gebiet), aber der angebotene Stundensatz zwischen EUR 25,- und 32,- lag. Und das unglaubliche ist, dass Kandidaten gefunden wurden für diesen Stundensatz. D.h. Fachkräftemangel ist in Deutschland nicht vorhanden, eher Überschuß."
14.10.2011
"Der Projektmarkt wird immer verrückter. Die großen Vermittlerfirmen rekrutieren nicht mehr selbst, sondern lassen die Arbeit die kleineren Vermittler durchführen. Der Erfolg ist, dass man eine Stufe mehr zwischengeschaltet hat, die profitieren will, und dadurch der Stundensatz sinkt. Die Kette: projektgebende Firma - zu - Systemhaus - zu - große Vermittlerfirma - zu - kleinerer Vermittler - zu - Freiberufler. Da die Projekte auch gleichzeitig mehrfach ausgeschrieben werden und die Qualifikation einen immer kleineren Stellenwert hat, sinken für den Freiberufler die realen Stundensätze, obwohl für die projektgebende Firma die Projektkosten steigen. Das Deutsche 'Projektparadoxon'."
29.09.2011
"Der Projektmarkt für hochqualifizierte Fachkräfte geht in Deutschland im Augenblick stark zurück. Es wird meist nach dem Mittelbau gesucht, dem dann komplexe Aufgaben zu niedrigen Stundensatzen übertragen werden. Das letzte Wort bei der Projektbesetzung spricht nicht mehr die Fachabteilung, sondern der Einkauf und der betriebswirtschaftliche Projektleiter. Angemessene Anfragen kommen zur Zeit nur aus der Schweiz und aus Skandinavien."
26.08.2011
"Man sollte die Anzahl der registrierten Freiberufler-Profile in diese Aufstellung mit hinein nehmen. Das wird sicherlich die Projektanzahlen etwas relativieren. Der steigende Bekanntheitsgrad von GULP wird die Zahlen ebenfalls in anderem Lichte dastehen lassen. Von den Projektanfrageanzahlenn direkt auf die gesamte Konjunktur zu schliessen halte ich für sehr gewagt... Dennoch interessante Zahlen."
27.09.2010
"Der GULP IT-Projektmarktindex ist ein gutes Werkzeug, um sich selbst die aktuelle Phase vom zyklischen Projektmarkt deutlich zu machen. Die SAP-Anfragen nehmen aktuell wieder zu. Diese positive Dynamik wird sich wohl in den nächsten Wochen noch steigern. Vergangene eher niedrige Stundensätze lassen sich langsam wieder hochverhandeln, in dem ich im laufenden Projekt von einer in die nächste Projektphase mit gesteigerter Nachfrage und damit mit meiner gefährdeten Verfügbarkeit argumentiere. Hilfreich dabei sind phasenorientierte Projektverträge."

Nutzen Sie Facebook oder Twitter zur Akquise von neuen Projekten?

19.01.2012

Bewertung: 3,50 bei 2 Stimmen

20.01.2012
"Jobausschreibungen / Nob-Newsletter lassen sich m.E. als Email besser verwalten, als wenn ich Twitter oder Facebook oder andere Netzwerke nehmen würde. Ich kann länger in der Vergangenheit suchen und kann auch frühere Bewerbungen besser wiederfinden. Twitter nehme ich zum Lesen von News und zum Verbreiten von News / Links. Meinen Originalnamen nehme ich für die positiven News, ein Pseudonym für die negativen (später habe ich gelesen, dass tatsächlich die Twitter-Netzwerke sich nach positiven und negativen Einstellungen bilden). Facebook nehme ich nur für Bekannte, Freunde, Verwandte und Familie. Google+ ist bei mir noch im Aufbau. XING und LinkedIn nehme ich zum Verbreiten von Jobnews, Marktberichten, Konjunkturprognosen, Meldungen aus dem Personalbereich, etc.."

Steuer-Update 2012: Ein Überblick für Selbstständige

05.01.2012

Bewertung: 1,83 bei 24 Stimmen

18.01.2012
"Danke, interessanter, knapper Überblick"

Welche Schulnote geben Sie Ihrem Geschäftsjahr 2011?

13.01.2012

Bewertung: 2,50 bei 4 Stimmen

15.01.2012
"Ich persönlich habe meine Marktnische gefunden und daher deutlich höhere Stundensätze, zudem ist die Anzahl der Anfragen gestiegen - das wäre ein 'sehr gut'. -- Leider versuchen Einkäufer immer häufiger die Risiken des eigenen Unternehmens immer weiter auf die Freelancer zu übertragen, teilweise mit in Verträgen verklausulierten 'pauschalen' Risiko- und Haftungs-Übernahmen bzw. generellen Freistellungsklauseln - so kann man einen Markt auch kaputtmachen. Insgesamt für mich unter dem Strich 'befriedigend'."

Das Auto der Zukunft, Teil 3: Elektromobilität

13.01.2012

Bewertung: 2,00 bei 2 Stimmen

13.01.2012
"Qualitätssicherung hat im Bereich E-Mobilität noch nicht den Stellenwert wie notwendig! Ich bin froh, frühzeitig in diese Thematik eingestiegen zu sein und erlebe (täglich) die teilweise Ahnungslosigkeit und nicht genügende Beachtung der funktionalen Sicherheit."

Ein Foto im Skill-Profil: Wie wichtig ist das für Freiberufler?

22.12.2011

Bewertung: 2,00 bei 1 Stimmen

09.01.2012
"Fotos sollten grundsätzlich bei Bewerbungen verboten werden. Im englischsprachigen Raum ist das schon heute gang und gebe und führt definitiv zu einer besseren Auswahl der Kandidaten."
23.12.2011
"Es wäre sicher wertvoll zu wissen wie Projektanbieter inzwischen die Fotos sehen. Allerdings bin ich auch der Meinung: 'wo mehr geboten wird, wird mehr verlangt'. Hatten wir schon mit den Referenzen, jetzt die Fotos, Ausweis-Kopien werden auch schon öfters verlangt - als nächstes wird dann auch Geburtsdatum, Wohnort oder gar Geburtsort oder Familienstatus zur 'Kürpflicht'. Ich nehms zur Kenntnis und freue mich über Ihre Analysen, werde aber so lange wie möglich auf Fotos und Referenzen verzichten."

Freiberufler-Stundensatz Teil 10

21.01.2011

Bewertung: 2,36 bei 39 Stimmen

03.01.2012
"Komisch, dass bei den Freiberuflern die steigenden Honorare nicht so recht anzukommen scheint. Die erste Frage ( nach: 'Wann hätten Sie den Zeit?'), die ich in den letzten zwei Jahre zu hören bekommen habe, war 'Geht es nicht auch für etwas weniger?'. Noch bevor wir uns über die Anforderungen des Projekts und meine Kenntnisse überhaupt unterhalten haben. Natürlich geht es auch etwas günstiger, wenn das Projekt um die Ecke ( max. 5 Min. Fussweg ) ist, oder bei mir im Büro erledigt werden kann. Aber wenn ich auf eigenen Kosten monatelang im Hotel übernachten muss bzw. eine Zweitwohnung benötige und wenn ich für den halben Tag und mehr Fahrzeit (pro Richtung) weder die Fahrtkosten noch die Zeit in Rechnung stellen kann, dann geht es nicht günstiger. Zumal ich seit nun 10 Jahren immer noch für den selben Stundensatz anbiete. Und nun liebe Projektanbieter und -vermittler, haben Sie mal auf die Rechnung Ihrer KfZ-Werkstatt oder des Gasinstallateurs gesehen. Dort wird Ihnen und auch mir ein einfacher Monteur mit deutlich mehr als 60 Euro in Rechnung gestellt. Nun ja, der Kerle bekommt das zwar nicht auf die Hand, aber ein Ingenieur mit 30 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Programmen und Hardware sollte doch etwas mehr kosten dürfen, als ein Klemptner. Mein Rechtsanwalt, bei dem ich Verträge mit Neukunden prüfen lasse, berechnet mir 120 Euro die Stunde und war ganz erstaunt, dass ich nur etwas über die Hälfte bekomme. Allerdings sehe ich nicht mein Heil darin, mich wieder anstellen zu lassen. Ich denke, mein akteulles Projekt geht noch ein bis zwei Jahre. Dann mache ich mein Büro dicht und ziehe weg! Versprochen."
03.08.2011
"Ich finde den obigen Beitrag sehr treffend, in dem geschlussfolgert wird, dass man sich bei den Stundensätzen auch nach einer Festposition umsehen kann, statt sich abends im Hotelzimmer zu langweilen und genau das werde ich demnächst wohl tun. Die Sätze rangieren teilweise auf Vorkrisenniveau - bei gestiegenen Kosten und Gewinnen der Anbieter und Endkunden. Es gibt offenbar viel zu viele billig Jakobs! Andauernd werden einem angebliche Billigprogrammierer vorgehalten, die 10,- die Stunde billiger sein sollen. Kaum zu Glauben!"
06.06.2011
"Der Einkauf von Freiberuflern geht nur noch über den Preis - Qualität und Berufserfahrung spielen keine Rolle (mehr). Der erfahrene Berater soll zum gleichen Stundensatz antreten wie ein Neuling. Spesen werden vom Kunden schlicht ignoriert. Damit rechnen sich Projekte bei denen Übernachtungskosten anfallen überhaupt nicht mehr. Und wohin führt das alles? Nun, als erstes werden sich die Meldungen über Hackerangriffe auf Firmen wie Sony häufen - da hat man bei der Entwicklung der Software und Sicherung der Systeme offenbar auch lieber auf 'billig' als auf 'gut' gesetzt. Da habe ich auch null 'Mitleid' mit den Firmen - im Gegenteil wünsche ich mir, daß alle Firmen, die heute mit Ihrer Preisdrückerei die Qualität Ihrer Systeme an die Wand fahren, richtig teuer dafür zahlen müssen. Dann setzt sich vielleicht auch wieder ein Qualitätsbewusstsein durch. Zweitens erreichen die Stundensätze ein Niveau, bei dem sich jeder rational denkende Freiberufler überlegen wird, ob eine Festanstellung zu einem guten Gehalt nicht die wirtschaftlichere Variante ist. Welchen Sinn macht es, sich nach getaner Arbeit in irgendeinem Hotelzimmer wiederzufinden, das wirtschaftliche Risiko einer 'Flaute' tragend, Heim und Familie alleine zu lassen und das alles für einen Preis (nach Abzug der Spesen), zu dem man auch 'zu Hause' eine Festanstellung bekommen könnte?! Und zu guter letzt: mein Stundensatz vor 10 Jahren war ca. 20 bis 30 Prozent höher als heute. Nominal - ohne Berücksichtigung der Inflation. Sieht das bei den Projektanbietern auch so aus?"
23.02.2011
"Ich finde diese Statistiken leider sehr unzureichend, da letztendlich für den Projektanbieter ihm nur die Marge zählt, es keineOpenBook Policy hat und vor allem nicht offen kommuniziert wird, warum ein Auftrag nicht erteilt wurde. Es ist ja sehr bequem,einen Verlorenen Auftrag für den Selbstständigen immer auf den Ausschreibenden abzuwälzen. Ich erhalte Aufträge regelmäßig nicht. Darüberhinaus haben Projektanbieter nicht die Kompetenz, wirklich ein Angebot zu erfassen und die Stärken des Selbstständigen darzustellen. Wie wäre es denn, dem Selbstständigen vor der CV Weiterweitung, dieses noch einmal abzustimmen ?"
29.01.2011
"Ich finde diese Analysen und Umfragen von Gulp immer sehr hilfreich, um im harten Verhandlungsalltag wenigstens eine grobe Orientierungshilfe aus beiden Blickwinkeln zu haben (Vermittler und Freiberufler). Danke Gulp, bitte weiter so."
29.01.2011
"Ich kann mich hinsichtlich der Anbieter nur meinen Kollegen anschließen. Traurig genug, dass in den letzten 15-20 Jahren die Sätze ganz gezielt gedrückt bzw. auf einem Niveaus gehalten wurden. Wenn jetzt, zu einem Zeitpunkt zu dem die Überschüsse bei den Anbietern wieder steigen der Versuch gemacht wird die FLs 'moralisch' unter Druck zu setzen, dann überrascht mich das nicht. Wirtschaftlich gesehen müssen die Anbieter versuchen die Preise niedrig zu halten, dafür habe ich Verständnis. Ich bitte nur darum auch dafür Verständnis zu haben, dass wir FLs aus genau den selben Gründen gezwungen sind die Preise zu steigern. Was die exakten Preise angeht so kann ich auch hier nur wieder auf einen Vorschreiber verweisen und mich Ihm anschließen. Angesichts der Risiken und Verluste unter denen viele in den letzten Jahren gelitten haben gehen die Hoffnungen und der BEDARF bei so manchem rechnerisch deutlich über die 100ter Marke."
23.01.2011
"Die Projektanbieter vergessen meistens eines: die Freiberufler tragen das wirtschaftliche Risiko. Auch das geht in die Kalkulaton des Stundensatzes ein. Obwohl ich mehrfach einen Tagessatz mit Obergrenze inkl. Reisekosten und Überstunden (quasi Festpreis) als Projektleiter angeboten habe, ging kein Vermittler und kein Kunde darauf ein. Bezahlung nach Aufwand scheint immer noch weit verbreitet zu sein. Warum andere Varianten der Vertragsgestaltung nicht angenommen werden entzieht sich leider meiner Kenntnis, da ich keine Antworten bekam. Wenn die Stunden/Tagessätze für die Projektanbieter 'gefühlt' zu hoch erscheinen, warum gehen diese dann nicht auf andere Vergütungsvarianten ein?"

Wie viel Geld bekomme ich für mein Wissen? Die GULP Tools

14.12.2011

Bewertung: 2,67 bei 6 Stimmen

29.12.2011
"super!"

Rückwirkende Erstattung der Gewerbesteuer: Freiberufler oder Gewerbetreibender?

20.12.2011

Bewertung: 2,36 bei 11 Stimmen

24.12.2011
"Gut geschrieben! Gerade Freiberufler, die sich von Projekt zu Projekt verkaufen können den Aufwand eines Gewerbetreibenden zeitlich nicht leisten. Insbesondere als EinMenschBetrieb."
21.12.2011
"Trifft mich zu 100%!"

GULP IT-Projektmarktindex - Datenbasis

27.04.2006

Bewertung: 2,14 bei 85 Stimmen

21.12.2011
"Ich schaue den Gulp Index bereits seit vielen Jahren an.Auch als Angestellter kann ich dadurch den Arbeitsmarkt einschätzen. Sehr hilfreich!"
20.02.2011
"Auch wenn die Zahlen nur eine Grobaussage liefern, kann ich nach über 4 Jahren GULP sagen, dass der Index mit am Besten die Wirtschaft widerspiegelt. Sowohl vor, in und auch nach der Krise. Die Kurve passt sehr gut zu der Zahl der mails, die mich erreichen - auch, was Angabote ausserhalb GULP anbelangt."
12.09.2010
"Sehr gut gemacht - informativ und übersichtlich."

Das Auto der Zukunft, Teil 1: Fahrerassistenz

16.12.2011

Bewertung: 1,25 bei 4 Stimmen

19.12.2011
"Sehr interessanter Artikel am Puls der Zeit! Ausgefeilte Elektronik wird in den kommenden Jahren das bestimmende Thema in der Fahrzeug-Entwicklung sein. Weiter so, ich bin gespannt auf die Fortsetzung dieser Serie."

GULP Stammtischliste für IT-Freiberufler

30.01.2012

Bewertung: 2,00 bei 122 Stimmen

11.12.2011
"Wie gross ist das Interesse an einem Stammtisch im Raum Frankfurt/Offenbach, Hanau, Gelnhausen, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden?"
11.05.2011
"An einem Münchner Stammtisch hätte ich auch Interesse."
10.05.2011
"gibt es auch einen in Frankfurt/M. ?"
04.04.2008
"Hab' mal wieder hier gestöbert. Jetzt gäbe es endlich noch eine Person in KA (od. Umgebung). nur bin ich seit letztem Sommer in SW. Und da scheint Totehose zu sein. F/M ist mir zu weit."

"Wer mit Bananen bezahlt, darf sich nicht wundern, wenn Affen für ihn arbeiten"

12.03.2009

Bewertung: 1,81 bei 52 Stimmen

06.12.2011
"Zunïächst ein Denkanstoß: Bei einer Skala von 1-6 (nach dem Schulnotensystem) ist eine 'neutrale' Bewertung nicht möglich. Meine pers�nliche Präferenz bilden 5er oder 7er-Systeme, die von einem neutralen Mittelwert ausgehend in den positiven und negativen Bereich leiten. Nun zum Artikel: Sicher gibt es die in der Einleitung angesprochenen Situationen - und nicht zuletzt Personalvermittler tragen zu dieser Situation ihren Teil bei. Allerdings muss jeder selbst wissen, welche Qualität er liefert, welche Wertsch�pfung er f�r seine Kunden bietet und ob er sich in solch dreister Weise dumpen l�sst. Letzteres ist immer von der pers�nlichen Situation abh�ngig. Wer jedoch glaubt, dass die L�sung der Probleme in niedrigen Stundens�tzen liegt, der sollte sich vergegenw�rtigen, dass insbesondere in den �stlichen Nachbarl�ndern Entwickler teilweise f�r weniger als 20 EUR pro Stunde zu haben sind. Wer sich also mit der Worth�lse 'Kostendruck' konfrontiert sieht und glaubt, der Wettbewerb wartet nur darauf f�r weniger mehr zu leisten, der wird schneller trotz Arbeit am Hungertuch nagen, als ihm lieb ist: Die Festanstellung ist dann eintr�glicher. Die Kosten steigen �berall. Es gibt also keinen Grund daf�r, das qualitativ hochwertige Arbeit billiger werden soll. Im Gegenteil: Unternehmerisches Denken und Handeln setzt voraus, dass man gewinnorientiert arbeitet und bestrebt ist, seinen Gewinn nicht nur zu erhalten, sondern auch vermehren - aber bereits gleichbleibende Stundens�tze bedeuten eine Gewinnschm�lerung mit Blick auf die Inflation. Ich f�r meinen Teil sehe es nicht ein, f�r ein Butterbrot Top-Notch-Ergebnisse beim Kunden abzuliefern. Ist der Kunde nicht bereit, meine S�tze zu zahlen, liegt ihm vielleicht ein Kollege aus Rum�nien oder der Tschechei preislich wohl eher - ober jedoch damit gl�cklich wird und am Ende wirklich spart: Ich habe Zweifel! Das ist dann jedoch Sache des Sparfuchses ;-) Manch einer lernt ja nur durch Schmerz. Und manchmal muss die Lektion, dass h�here Stundens�tze nicht immer auch h�here Projektkosten verursachen, m�hsam erlernt werden."
04.06.2009
"Was für eine Verhandlungsposition hat man denn, wenn der Einkauf von großen Konzernen pauschal für hunderte von Externen die Stundensätze um xx Prozent kürzt?"
22.04.2009
"Ich habe schon beides erlebt: Erhöhung meines Stundensatzes weil das Projekt (von Kundenseite aus) länger gedauert hat und sie einen Wechsel in kritischer Phase vermeiden wollten. Senkung meines Stundensatzes (durchaus auch auf Angestellten-Niveau) weil ich aus privaten Gründen lange Zeit ohne Projekt war und wieder den Einstieg suche. Wichtig bei beidem: es sind beides Ausnahme-Erscheinungen - ohne Druck durch negative Faktoren von außen bleibe ich bei meinem relativ konstanten Stundensatz und greife durchaus auch mein finanzielles Polster an statt mich auf 'gedeckelte Preise' einzulassen oder arbeite auch mal ein halbes Jahr zum gleichen Preis auch wenn der Markt stark angezogen hat. Was ich mich nie einlasse ist 'Erpressung' während des Projektes. a) hab ich während des Projektes wieder Polster aufgebaut b) wenn ich dem Kunden so wenig wert bin, gibt es bestimmt andere Kunden die mich zu schätzen wissen. Dann lieber gleich auseinander gehen als beide mit einem schlechten Gefühl im Bauch einen schlechten Job zu schlechtem Geld zu machen."
03.04.2009
"Mein aktueller Martkstand für Freiberufler, deren Projekt bald endet: Projekte werden noch genug ausgeschrieben. Leider kommt es aber zu 80% vor, das nach der Projektausschreibung vom Endkunden keine Reaktion mehr kommt. Auch die Vermittler werden im Regen stehen gelassen. Meist kommt nach Wochen eine Absage, das das ausgeschriebene Projekt aus Eis gelegt wurde. Für mich sind das eindeutig frühe Warnzeichen, das es aber Sommer noch schlechter aussehen wird."
20.03.2009
"Mich hat die Krise getroffen. Vorzeitige Kündigung im Herbst statt zum vertraglich festgelegten Jahresende, ohne Begründung. Nicht einmal mein Projektleiter, der mir die Mitteilung machen mußte, wußte, warum - so empört, wie er war, glaube ich ihm. Die böse Überraschung: Seither deutlich weniger Projektangebote zu meinen Skills als in den vergangenen drei Jahren, und wenn, dann zu reduziertem Stundensatz. Bislang bin ich mit meiner Forderung nicht heruntergegangen, aber wenn es so weiter geht... ich denke neuerdings über eine Festanstellung nach, seit sich diese Form des Angebots häuft. Hätte ich nie gedacht, daß es einmal dazu kommen würde."
17.03.2009
"Wichtig ist mir neben einem vernünftigen Stundensatz, mit dem beide Partner leben können, auch der Spaß bei der Arbeit und das Umfeld. Wenn das nicht stimmt, hilft auch kein hoher Stundensatz."
17.03.2009
"MIr ist eine neue Variante bzgl. des Stundensatz-Drückens untergekommen: Ein kräftiger Abschlag auf den Stundensatz für die ersten 3 Monate, wegen der Einarbeitung. Allerdings ohne schriftliche Garantie, dass der Einsatz überhaupt länger als 3 Monate dauert, und dass der Stundensatz danach auf den eigentlich vereinbarten Satz erhöht wird."

Neues zum Markenrecht: Nutzung fremder Logos durch IT-Freiberufler

01.12.2011

Bewertung: 3,57 bei 23 Stimmen

05.12.2011
"'Und: darf ich als Freelancer die Logos meiner Kunden auf meiner Webseite platzieren? Brauche ich dafür ihr Einverständnis?' Genau das würde ich auch gerne wissen. Und mal aus der Praxis, passiert bei Großkunden dass man dafür wirklich belangt wird, falls es nicht erlaubt ist? Ich kann momentan gar nicht vorstellen, dass diese es schlimm finden, im Endeffekt ist es ja auch kleine Werbung für diese. Muss man diese (R) Zeichen nutzen oder im Disclaimer was wegen den Markennamen / Firmennamen schreiben?"
02.12.2011
"Meines Wissens nach verhält es sich so: Kundenlogos sind in der Regel eingetragene Wort-/Bildmarken. Somit liegen die Markenrechte ausschließlich beim Kunden. Daher ist prinzipiell auch von diesen die Erlaubnis zu holen, ob die Logos auf der eigenen Website platziert werden dürfen. Nur weil ich ein Projekt mit meinem Kunden erfolgreich abgewickelt habe, habe ich dieses Recht noch lange nicht, auch wenn ich es natürlich gerne hätte und manche sich sogar trauen es sich einfach zu nehmen ;-) Zudem unterstreicht ein Unternehmenslogo seine Einmaligkeit und den Wiedererkennungswert durch eine besondere bildhafte Darstellung im Gegensatz zur Wortmarke. Ein Unternehmen schützt seinen Namen nicht umsonst als Marke, genauso wie eigene Produkte, eben um u.a. das Alleinstellungsmerkmal rechtlich klar abzugrenzen und dauerhaft im Rahmen der eigenen jahrelangen Marketingmaßnahmen sicher zu stellen. Es leuchtet mir ein, dass Kunden auch deshalb womöglich nicht jedem Auftragnehmer das Recht auf Nutzung des Kundenlogos einräumen wollen. Es besteht meines Wissens seitens des Markeninhabers keine Pflicht zur Kennzeichnung der Marke mit dem Registered-Zeichen. Es könnte jedoch sein, dass der Nutzer einer fremden Marke zumindest auf die Information darauf, dass es sich um eine eingetragende Marke der Firma XY handelt, hinweisen muss. Manche Webseiten geben unter dem Menüpunkt 'Copyright' bereits entsprechende Auskünfte, an wen man sich im Unternehmen wenden kann, um das abzuklären."

Genießen IT-/Engineering-Freiberufler ein hohes gesellschaftliches Ansehen?

01.12.2011

Bewertung: 2,50 bei 6 Stimmen

05.12.2011
"Interessant, aber um so erschreckender ist, dass tatsächlich Anwälte hoch angesehen werden (zumindest haben ITler von anderen Menschen das Bild) obwohl diese (es folgt meine persönliche Meinung) ja nun wirklich keinen sehr ehrhaften Beruf haben... Regeln auswendig lernen und die passenden zum eigenen Vorteil anwenden."
03.12.2011
"dieser soziale Aspekt gehört zur freiberuflichen Projektarbeit wie das Technische und Kommerzielle. gute Idee!"

Projektanbieter und Fachkräftemangel: Gefühlt ist er da

04.11.2011

Bewertung: 2,76 bei 17 Stimmen

29.11.2011
"Zahlt mehr Gehalt oder Stundenlohn und ihr werdet Euch vor Fachkraeften nicht retten können. Das Gehalt einer deutschen IT - Fachkraft verdient in anderen Ländern jemand der Regale einraeumt. Nehmt zum Beispiel mal die Schweiz: erst heute ist eine Statistik erschienen, welche Bankangestellten einen Durchschnittslohn! von 9800chf = derzeit ca. 8000 € ausweist. Ich arbeitete daher seit vielen Jahren nicht mehr in Deutschland."
08.11.2011
"Bin seit einigen Jahren .NET Freelancer und kenne niemand der länger als 3 Monate ohne Projekt war. Die meisten haben sofort ein Anschlussprojekt! Viele haben mehrere Angebote und können wählen. Die Stundensätze sind 2011 nochmal gestiegen. Aktuell ist eine Spitze erreicht. Mal sehen wie es weitergeht. Ich finde das natürlich super so und werde beim nächsten Projekt wieder 10 oder 20 € drauf schlagen. Die Teuerungsrate kann man übrigens überall sehen...Tankstellen, Restaurants, Winterreifen. Die Inflation ist spürbar."
07.11.2011
"Klar reden Projektanbieter von Fachkräftemangel, wenn sie nicht unter viel Angebot aussuchen können. Umgekehrt heißt dann, wenn das Angebot so groß ist, daß die Projektanbieter keinen Mangel mehr sehen, bleiben die meisten IT-Fachkräfte auf der Strecke."
07.11.2011
"Es fehlen die üblichen IT-Fachkräfte: Um die 30, Studium, 5 Jahre Berufserfahrung, davon möglichst 2 Jahre mit Leitungserfahrung, flexibel (besonders bei unbezahlten Überstunden, wenn das Projekt wieder mal sch... läuft), kommunikativ und sonst auch intelligent. Ah ja, und billig für den Arbeitgeber. Dass es solche Wunderknaben nicht wie Sand am Meer gibt, sollte allen - außer vielleicht Verbandskunktionären und manchen Personalern - klar sein. Schade."
07.11.2011
"gleiche statistische Schwaechen bei derartigen Aussagen seit Jahren nicht beseitigt: 1) solange keine signifikanten (und min. konjunktur- und saisonbereinigte) Stundensatzsteigerungen sichtbar werden, existiert auf Projektanbieterseite kein Mangel 2) Projektanbieter != Projektvermittler. Dass ein Anbieter Schwierigkeiten hatt, wenn er dasselbe Projekt wie sein Wettbewerber ueber dieselbe Plattform staffen soll, duerfte unmittelbar einleuchtend sein."
07.11.2011
"Eine IT-Fachkraft? Wunderbare exakte Definition... Etwa so detailliert wie 'Handwerkermangel'... Da fragt man sich schon, was denn die Verbandsvertreter machen, um eine Rechtfertigung für ihre Existenz abzuliefern."

Würden Sie noch arbeiten, wenn Sie genug Geld hätten?

23.11.2011

Bewertung: 2,50 bei 4 Stimmen

27.11.2011
"Wer in seinem Beruf keine Berufung sieht, ist ein armer Mensch und fehlplaziert. Daher verstehe ich die Nein-Antworten nur bedingt. Für mich war schon immer der Spaß an der Sache neben Einkommen ein wichtiger Beweggrund für die Branche. Ich bin aus dem Angestelltendasein u,a, auch deshalb 'geflohen', weil mein damaliger Chef ein ... (passendes bitte einsetzen) war. Ja, ich gehöre zu denen, die NICHT genug auf der hohen Kante haben um nicht mehr arbeiten zu müssen, aber ich kann es mir leisten, zu einem Auftrag nein zu sagen, wenn mir das Umfeld nicht passt. Um das zu erreichen, habe ich mich allerdings ein paar Mal selbst neu erfinden müssen. Diese Neuerfindungen haben aber auch zu einem ordentlichen Honorarniveau geführt."
25.11.2011
"'Das zeigt, dass Arbeit im Idealfall eben mehr bringt als Geld.' Sehe ich sehr anders. Im Idealfall macht die Arbeit so viel Spass und das Geschäftsmodell greift so gut bzw. die Honorierung ist so angemessen wie großzügig, dass gerade DAS sehr viel Geld einbringt, welches ich wiederum mit anderen teilen kann !!!! Da spielt es dann keine Rolle, das ich bereits Geld habe, sondern ich arbeite dann deshalb noch, weil ich mit dem Sinn meiner Beschäftigung eben auch ANDERE teilhaben lassen kann und das auch möchte. Und das ist es, was meiner Ansicht nach auch wirklich sinnvoll ist, wenn ich mich mit meiner Arbeit verwirkliche. Und damit beweise ich auch, dass ich nicht nur mir eine Freude mache, sondern eben auch anderen Menschen. Mit anderen Worten: das, was ich an Leistung bringe, obwohl ich vielleicht noch nicht genügend Geld auf der hohen Kante habe, um nicht mehr arbeiten zu MÜSSEN, darf auch großzügig honoriert werden! Das ist es, was wirklich motiviert! Vielleicht hat sich auch deshalb die Zahl derer verdoppelt, die nicht mehr arbeiten würden, wenn sie genug Geld hätten. Weil sich heutzutage Arbeit, die nicht gut honoriert wird, eben auch langfristig nicht lohnt. Weder für mich, noch für die Anderen!"
24.11.2011
"Arbeit ist was anderes als 'soziales Engagement' oder 'Hobby' - es geht um den Verkauf von Lebenszeit zur Finanzierung des Lebensunterhaltes. Wenn man genug hat, muss man nicht erwerbstätg sein und kann sich auf den privaten Verbrauch seiner Lebenszeit konzentrieren."
24.11.2011
"Die Frage am Schluß ist genau mein Problem !!!"

Was sind eigentlich "personenbezogene Daten"?

16.11.2011

Bewertung: 3,00 bei 3 Stimmen

17.11.2011
"Der Artikel war sehr interessant. Als Anregung: Ein weitergehender Artikel könnte nun z.B. die Frage aufgreifen, was denn zu tun ist, wenn personenbezogene Daten erfasst und verarbeitet werden, z.B. auch von offenen Internet-Anwendungen wie etwa doodle. Muss man das den betroffenen Personen darlegen, welche Widerspruchsmöglichkeiten (auch nachträglich) muss man einräumen, muss man die Erfassung der Daten bei einem Datenschutzbeauftragten des Landes oder Bundes anzeigen, wie lange darf man 'Nutzungsdaten' abspeichern etc.? Ein anderes Thema sind beispielsweise Mitgliederverzeichnisse oder Teilnehmerlisten von Vereinen oder Kultur- und Sportveranstaltungen. Wo und wie darf man diese speichern etc. Freue mich auf weitere interessante Kolumnen!"

Hat Sie schon mal ein Auftraggeber aus D, A oder CH nach Arbeitsproben gefragt?

16.11.2011

Bewertung: 3,50 bei 2 Stimmen

17.11.2011
"Was geht einen Auftraggeber an wann wir wo arbeiten, wir sind keine Angestellten. Wir können Kompetenzen vorweisen und Lösen Probleme für Geld. Unser Leben ist unsere Sache deswegen sind wir selbstständig."

GEZ-Gebühr für beruflich genutzte PC in Privatwohnungen: Ende in Sicht

19.08.2011

Bewertung: 1,56 bei 16 Stimmen

16.11.2011
"Ausschließlich Pay-TV wird sich (zum Glück) niemals durchsetzen! Das wäre dann unterm Strich nämlich noch teurer als Rundfunkgebühren. Also ... Milchmädchenrechnung, Ihr Lieben! Übrigens gibt es Rundfunkgebühren nicht nur in Deutschland, sondern in vielen anderen Ländern - trotz Pay-TV - ebenfalls. Und auf amerikanische Verhältnisse lege ich hier nicht auch noch beim Fernsehen Wert."
24.08.2011
"Teilsieg ja, was kann man aber damit jetzt anfangen? Oder hat jemand etwas davon gehört, dass die jahrelang ungerecht eingezogenen Gebühren zurückerstattet werden?"
22.08.2011
"Endlich mal wieder ein Teilsieg... ich teile ebenfalls die Meinung, dass das GEZ Konstrukt überfällig ist. Ich frage mich immer wieder wozu das ganze noch betrieben und immer wieder mit abstrusen Forderungen nachgekommen wird? Ab 2012 soll die GEZ Gebühr ohnehin 'pauschal' abgeführt werden - es ist davon auszugehen, dass dann zwangsläufig auch mehr Teilnehmer zahlen müssen! Aber wieso bleibt die GEZ-Gebühr dann auf dem alten Stand? Wieso haben 'GEZ-Zahler' keinen besseren Einfluss auf die Inhalte, für die sie letztendlich zahlen? Hier ist dringend nachbesserung notwendig - oder die Politiker sollten endlich einen Schlussstrich ziehen und wirklich 'nur' Wichtige Informationen per öffentlicher Gebühren finanzieren und jeglichen Talk-Show und Unterhaltungs Schnick-Schnack auf eine Pay-TV Schiene verbannen!"
22.08.2011
"Die gesamte GEZ-Konstruktion ist nicht mehr zeitgemäß und gehört aufgelöst. Immerhin schützt dieses Urteil vor noch mehr hahnebüchener Geldschneiderei dieser Möchtegern-Behörde."
20.08.2011
"Erfreulich zu lesen!"

Die häufigsten Fragen zur IT-Berufshaftpflicht, Teil 1: Was ist überhaupt versichert?

11.11.2011

Bewertung: 2,81 bei 16 Stimmen

12.11.2011
"Ich hatte noch einen Vergleich zur Betriebshaftpflicht erwartet. Sind die Betriebshaft und die Berufshaft etwas unterschidliches und sollte ein Freiberufler beides abgeschlossen haben?"

Würden Sie auch im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung (AÜ) für einen Kunden tätig werden?

04.11.2011

Bewertung: 3,63 bei 8 Stimmen

11.11.2011
"Ich bin selbstständig / Unternehmer aus Überzeugung - wenn ich in ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis wollte - würde ich mich direkt bei der Firma bewerben und nicht bei einem Verleiher."
07.11.2011
"ich habe es erlebt und werde nie wieder es tun!"

Ohne Erfahrung läuft nichts – ohne Zertifizierung dagegen schon

21.09.2011

Bewertung: 2,11 bei 18 Stimmen

08.11.2011
"sehr informativ, vielen Dank !"
28.09.2011
"interessant, dass sich die schmalen persoenlichen erfahrungen mit den breiten GULP-zahlen im wesentlichen decken."
28.09.2011
"Gute Aspekte für PM, überraschend die Konzentration auf München"

Fühlen Sie sich in Stundensatz-Verhandlungen sicher?

27.10.2011

Bewertung: 2,40 bei 10 Stimmen

07.11.2011
"Ein wichtiger Punkt ist, was fuer ein Margin der Vermittler hat und auch wie viele Vermittler zwischen dem Berater und Endkunde gibt (direkt, nur Agentur oder Agentur + Beratungsfirma). 'Vernuenftige' Margin liegen um 15% zu, aber manche Vermittler haben bis 30% oder mehr. Bei einer Verlaengerung kann man den Stundensatz erhoehen, wenn man weisst, wie viel den Kunde zahlt, obwohl es Market Rates gibt."
02.11.2011
"Sehr oft spricht man ja nicht mit dem Endkunde, sondern mit einem Vermittler. Ich würde immer Transparenz fordern und mir den End-Stundensatz sagen lassen. Ist die Marge des Vermittlers zu hoch, sollte dies zu den eigenen Gunsten verschoben werden. Aufträge bei denen der Anteil der Vermittler-Marge zu hoch ist, würde ich nicht annehmen, weil es Abzocke ist. Egal wie viel bei mir ankommt."
28.10.2011
"Es ist eine Milchmädchenrechnung zu glauben, dass lange Projektlaufzeiten automatisch Abschläge rechtfertigen. Mehr als eine leere Versprechung kann so etwas nie sein. Warum? In einem Rahmenvertrag zwischen Freelancer und Projektvermittler unterschreibe ich meistens, dass das Risiko, das der Kunde den Vertrag mit dem VERMITTLER mit sofortiger Wirkung auflösen könnte, zu 100% an mich, den Freelancer übergeht. Mit anderen Worten: man muss als Freelancer immer damit rechnen, dass der KUNDE das Projekt stoppt, auf Eis legt oder einfach den Vertrag mit dem Projektvermittler beenden will. Somit läge für den Freelancer auch kein Vertrag mit dem Vermittler mehr vor! Habe ich dieses Risiko bei einem solchen Fall nicht mit in den Stundensatz einkalkuliert, bin ich der/die Dumme. Das heißt, dass es erst im NACHHINEIN zu einem Abschlag im Stundensatz kommen kann, wenn die lange Projektlaufzeit vertraglich erfüllt wurde. Sei es bei Nachverhandlung für die Vertragsverlängerung oder durch Verrechnung mit der letzten Rechnung, die der Freelancer an den Vermittler stellt. Denn wie im Artikel schon angesprochen, man kann immer auch NACHverhandeln. Diese Option gilt nicht nur für Projektvermittler, sondern auch für Freelancer! Man kann sich als Freelancer nicht über den Tisch gezogen fühlen, wenn man an solche feinen Details eben im VORNHEREIN denkt ;-)"

Zertifizierungen im IT-Projektmanagement: „Ein Führerschein macht noch keinen guten Fahrer“

21.09.2011

Bewertung: 2,43 bei 7 Stimmen

02.11.2011
"Einerseits: E'in Führerschein macht noch keinen guten Fahrer'. Andererseits: 'Ein guter Fahrer besteht auch den Führerschein'. Also kann man von einem guten Projektmanager auch einen PM-Führerschein erwarten und voraussetzen. Ein anerkannter PM-Führerschein ist nicht nur Ausweis für Interesse am Thema, sondern auch ein Indiz für das Verstehen der Notwendigkeit an Weiterbildung und damit aus meiner Sicht in Summe auch essentielles Fundament für nachhaltig qualifiziertes Projektmanagement-Handwerk inklusive den noch viel wichtigeren Soft Skills. Ein Projektmanager hat ein hohes Maß an Verantwortung zu tragen. Doch auch er/sie ist 'nur' ein Mensch. Was nützt es mir für den langfristigen und finalen Projekterfolg, wenn ich mich als PM in der Sache zwar 'hart' durchsetzen kann, aber menschlich dauerhaft wenig 'soft' die needs and pains meiner Stakeholer ignoriere. Projekte scheitern oder kranken nach meiner Erfahrung nicht nur daran, weil der Fahrer unterm Strich schlecht gefahren ist, sondern insbesondere weil vers�umt wurde die Menschlichkeit der Stakeholder zu respektieren und damit 'soft' und konstruktiv umzugehen. Genau daf�r braucht es nach wie vor mehr Verständnis und ein Einsehen in den obersten Etagen des auftraggebenden Managements."
25.10.2011
"Der Artikel beschreibt sehr gut das Problem in strategischen Großprojekten: Die Geschäftsführung kauft 'Experten' ohne fundiertes methodisches Wissen - besonders im Bereich Soft Skills ein - und Wunder sich, wenn es dann schief geht..."

Neues zum häuslichen Arbeitszimmer: Kosten richtig absetzen

27.10.2011

Bewertung: 2,64 bei 11 Stimmen

31.10.2011
"Dass man sich in Deutschland immer wieder detailliert mit diesen Themen auseinandersetzen muss und eigentlich da selbst Fachmann sein muss, ist eine unglaubliche Ressourcenverschwendung. Man arbeitet immer mehr nur, um das System zufriedenzustellen anstatt irgendetwas Produktives zu tun. Und ja, auch der Steuerberater betreibt keinerlei Wertschöpfung im eigentlichen Sinne, auch er arbeitet nur systembedingte Reibungsverluste ab. Diese Effizienzbremse namens Staat wird uns irgendwann wirtschaftlich ruinieren."
29.10.2011
"Sehr nützlicher, gut lesbarer und verständlicher Beitrag."
28.10.2011
"Leidiges Thema. Für die meisten Freiberufler steht für die _betriebliche_ Tätigkeit kein anderer Platz zur Verfügung. Auch wenn man fürs langfristige Projekt für die berufliche Tätigkeit jede Woche beim Kunden vor Ort ist, wird dieser sich bedanken, wenn man dort im Büro seinen betrieblichen Tätigkeiten in Form von Akquise oder Buchhaltung nachgeht, wenn man seinen Scanner anschließt etc. Alleine deshalb hat sich die Diskussion eigentlich schon erledigt. Bei der beruflichen Tätigkeit ist es so, daß die Homeoffice-Regelungen von Kunde zu Kunde unterschiedlich sind. Ich räume mein Arbeitszimmer bestimmt nicht dauernd um, auch wenn ich nur eine Woche pro Monat oder bei einem Kunden auch mal gar nicht von zuhause arbeiten kann. Damit ist der Platz betriebsbedingt belegt, steht also nicht als normaler Wohnraum zur Verfügung. Und damit ist auch klar, daß die Kosten für diesen Platz absetzbar sein müssen. Man könnte das Arbeitszimmer ja temporär zum 'geheizten Lager' umwidmen...:-)"
28.10.2011
"Endlich mal ein guter und interessanter Artikel!"
28.10.2011
"Ist leider ein Thema, in dem man sich als Slebständiger gut auskennen muss."

LG Düsseldorf zum Wettbewerbsverbot für Freiberufler

15.07.2004

Bewertung: 2,75 bei 8 Stimmen

28.10.2011
"Ich denke auch: ein Vertrag ist zwar kein Geschäftszölibat, aber geschlossen ist geschlossen! Dennoch halte ich es für richtig, dass vereinbarte Klauseln nicht nur per Definition gelten, sondern auch berücksichtigt wird, wie Auftraggeber und -nehmer dies leben. Denn ggf. haben das beide nicht so gemeint, d.h. aus falscher Vorsicht - oder - unglücklichem Leichtsinn etwas vereinbart, das im Geschäftsalltag ganz anders gehandhabt wird. Insofern finde ich es wichtig, dass über die Zumutbarkeit i.w.S. einer solchen Klausel gestritten wird!"
08.11.2004
"Vertrag ist Vertrag, das sehe ich auch so. Wenn ein Vermittler einen Vertrag zu Stande bringt, den der FB nicht bekommt, sollte der Vermittler auch das volle Recht auf Kundenschutz haben. Das Kapital eines Vermittlers sind seine Kunden. Wenn jedoch mehrere Vermittler bei dem Kunden drin sind, wie z. B. bei einer großen Firma, sollte man sich halt ueberlegen den Vertrag 'so' zu unterschreiben. Ein Vertrag ist schliesslich ein Vertrag und keiner ist gezwungen den zu unterschreiben. Bei mir wird in Zukunft immer drin stehen, dass der Kundenschutz entfaellt, wenn der Vermittler nicht bezahlt, oder die salvatorische Klausel muss raus. Die steht nämlich genau deswegen drin !!"

Boreout statt Burnout

18.10.2011

Bewertung: 2,10 bei 10 Stimmen

22.10.2011
"Durchaus schon erlebt, dann aber im Wechsel mit extrem stressigen Phasen. Etwas Erholung auf Kosten des Kunden, nachdem er einen vorher ausgepresst hat, halte ich für nicht ehrenrührig, solange es sich die Waage hält. Wer sich als Freelancer allerdings dermassen langweilt, dass es ernstlich zum Boreout reicht, sollte sich fragen, ob er im richtigen Beruf ist - vielleicht doch mal als Tauchlehrer versuchen? Achso, das gibt weniger Geld? Ja dann ..."
21.10.2011
"Den krassesten Satz, den ich dazu je gehört habe, war dieser: der/die diesen Job übernimmt, ist bestenfalls eine Marionette gegenüber dem Kunden. Soll zwar Spezialist sein, ist jedoch tatsächlich nur Füll- bzw. Brennstoff, um das professionelle Auftreten beim Kunden zu rechtfertigen, und damit das Budget. So kann man natürlich gute Leute von vornherein verheizen. Schlimm ist, das einem oft im Vorfeld nicht alle relevanten Details zum Projekteinsatz genannt werden. Das Erwachen ist entsprechend bitter - nicht nur für die vom Burnout betroffenen selbst. Denn kein Projektanbieter bzw. kein Kunde kann es sich auf Dauer leisten gute Leute für dumm zu verkaufen. Gute Leute verlassen solche Projekte und lassen sich durch faule Anreize auch nicht erpressen, zu bleiben - nur um dem Kunden gegenüber ein tolles Bild vorzugaukeln. Wer sich selbst etwas wert ist, lässt sich für den einseitigen Vorteil anderer nicht mißbrauchen. Außerdem werden viele Projektpositionen von Anfang an nicht gerade attraktiv gestaltet, aber es wird vertraglich die Bereitschaft gefordert, sich langfristig zur Verfügung zu stellen. Kein Wunder, wenn gute Leute ohne klare Entwicklungsperspektiven (vor die Hunde) gehen oder den Projekteinsatz gar nicht erst zusagen."
19.10.2011
"Ich habe es selbst schon erlebt. Der Kunde müchte da jemanden sitzen haben, den er bei Bedarf fragen kann. Wenn kein Bedarf da ist, sitzt der Freelancer eben rum. Beschweren hilft nichts, ggf. ist dann der Auftrag weg."
19.10.2011
"Projekt wechseln, oder 'surrogate' zum Kunden schicken. Es bleibt unverständlich, warum die Firmen Freiberufler beauftragen, die sich dann langweilen :)."

Drei Ingenieure für ein Interview, Teil 2

04.02.2010

Bewertung: 1,29 bei 7 Stimmen

16.10.2011
"Der Jungingenieur weiß was er will."

Betriebsprüfungen bei Selbstständigen, Teil 2: Checkliste

06.10.2011

Bewertung: 2,10 bei 10 Stimmen

07.10.2011
"Prima Übersicht über ein kritisches Thema, danke!"

Betriebsprüfungen bei Selbstständigen, Teil 1: Ablauf und Umfang

28.09.2011

Bewertung: 1,67 bei 18 Stimmen

05.10.2011
"Bei mir fand die Prüfung im Finanzamt Nürtingen selber statt. Ich gab die gewünschten Unterlagen ab, wartete dann 5 Monate, bis der Prüfer endlich fertig war. Ich bekam dann per Post den Prüfbericht und geänderte Steuerbescheide. Eine Abschlussgespräch fand nicht statt. Der Prüfer schrieb in seinen Bericht, dass auf das Gespräch auf meinen Wunsch hin verzichtet wurde, was nicht der Fall war, denn ich wurde nicht mal gefragt. Nachdem er wohl keine Fehler in der Buchhaltung fand, konstruierte er sich etwas zusammen in Bezug auf die Fahrten zwischen Betriebstätte und Kunde, dass dies in Wirklichkeit Familienheimfahrten seien, weil ich meine Betriebsstätte beim Kunden hätte und nicht in meinem Büro. Er hätte wissen müssen, dass es zu dem Zeitpunkt bereits genügend anderslautende Urteile gab. Ein Einspruch erging seitens meines Steuerberaters unmittelbar, das war im Oktober 2008. Seitdem tut sich gar nichts, außer regelmäßigem Schriftverkehr mit der Aufforderung, den Fall weiter zu bearbeiten. Wenn ich wenigstens einen Ablehnungsbescheid zu meinem Einspruch erhielte, dann könnte ich den Klageweg eingehen, aber die Finanzbeamten in Nürtingen tun einfach gar nichts. Von einem Rechtsstaat kann hier wirklich keine Rede mehr sein. Hier herrschen Zustände wie in einer Bananenrepublik."
30.09.2011
"Besonderst bei der Abschlussbesprechung habe ich den Rechtsstaat stark in Zweifel gezogen. Der Steuerprüfer hat anscheinen Ziele, die er entsprechend erfüllen muss. Ansonsten wäre es nicht möglich gewesen von einem Jahr (das wir uns mit dem Steuerberater aussuchen konnten), das Fahrtenbuch nicht anzuerkennen. Für die beiden anderen Jahre wurde das Fahrtenbuch anerkannt. Gern diskutierte Themen sind ua auch Bewirtungsbelege, die pauschal mit x Prozent nicht anerkannt werden."

Von der Anfrage bis zum Projekteinsatz

28.03.2008

Bewertung: 2,13 bei 16 Stimmen

04.10.2011
"Das mit den überzogenen Anforderungen wird immer schlimmer. Da soll ein Host-Experte alle WEB Techniken kennen oder der WEB-Designer soll gleichzeitig HOST-Experte sein. Natürlich mit allen Tools der gesammten Mainframe-Welt."
31.03.2008
"Naja - für den Freiberufler ist es eher egal, ob er den Vertrag mit dem Endkunden, GULP oder einer anderen Agentur macht. Das Vertragsmanagement ist vergleichbar. Was ein Vermittler aus dessen Sicht verdient, ergibt sich aus der Projektbetreuung - vorher, nebenher und nachher. Als Vermittler muss man sich da strecken, um Kunde und Consultant gleichermaßen 'glücklich' zu machen."
31.03.2008
"Ich kann diesen Artikel nur bestätigen. Die vermittelten Projekte passen sehr gut zu meinen Skills und die Abwicklung mit GULP funktioniert hervorragend!"

GULP Stundensatz-Auswertung August 2011: Forderung der IT-Freiberufler nach Position und Berufserfahrung

26.08.2011

Bewertung: 2,11 bei 110 Stimmen

28.09.2011
"Sehr informativ, danke! Als Business Analyst war es für mich schwierig in Deutschland an Projekte zu kommen. Daher der Entscheid mich auf die Schweiz zu konzentrieren. Nach 6 Jahren in der Schweiz kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war (finanziell und auch von der Lebensqualität) und so teuer wie viele glauben ist das Leben hier in der Schweiz auch nicht und steuerlich lohnt sich das alle mal."
25.03.2011
"Sehr informativ. Interessant wäre auch der Durchschnitt der Stundensätze von mitbietenden IT-Firmen."
24.09.2010
"Das bestätigt meine Erfahrungen. Der Stundensatz steigt wieder seit etwa einem halben Jahr, und insbesondere seit August nimmt die Anzahl der Projektanfragen enorm zu. Wichtig sind - neben den entsprechenden Erfahrungen - auch immer mehr konkrete Nachweise der Skills, also Zertifizierungen. Das hängt auch damit zusammen, dass große Firmen nur noch über die Einkaufaabteilungen Freelancer suchen, diese wiederum haben Preferred Supplier, und beide zusammen müssen so effizient wie möglich die Richtigen finden. Dann wird eben nach Buzz Words und insbesondere nach Zertifikaten geschaut. Gut für mich! Ausserdem wird es in den nächsten 2-3 Jahren zu einem eklatanten Mangel an hoch qualifizierten IT-Beratern und Projektleitern kommen - und dann werden die Preise für die wirklich Guten weiter steigen."
03.09.2009
"Eine Orientierung wie diese ist sehr wichtig und hilft die eigene (Preis-) Position zu finden. Stundensätze von 77,-e sind mittel- und langfristig nicht durchzuhalten. Meine KfZ Werkstatt berechnet z.B. für Karrosseriearbeiten mehr. Geiz mag Geil sein, im Projektmanagement führt das unweigerlich zu mangelhafter Qualifizierung der Kandidaten. Und wir alle wissen: nichts ist teurer als ein billiger Projektleiter!"

Trash Poll der Woche

EU-Osterweiterung: Seit Mai 2011 brauchen Arbeitnehmer aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowenien, Slowakei und Ungarn in Deutschland keine Arbeitsgenehmigung mehr. Hat sich die Anzahl der IT-Fachkräfte aus diesen Ländern Ihrer persönlichen Erfahrung nach seitdem verändert?
Es arbeiten nun mehr IT-Fachkräfte aus diesen Ländern in Deutschland.
Es arbeiten nun weniger IT-Fachkräfte aus diesen Ländern in Deutschland.
Die Anzahl hat sich nicht verändert.
Ich kann das nicht beurteilen.
Zwischenergebnis

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