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Stefan Symanek
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Pressemitteilung 05.03.2009
GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009: Freiberufler-Honorare auf Stand-by
IT-Freiberufler in Wartestellung, Projektanbieter auf Sparkurs
München, März 2009. IT-Freiberufler verlangen im Februar 2009 weiterhin und seit einem Jahr unverändert ein durchschnittliches Honorar von 71 Euro pro Stunde. Projektanbieter aber kontaktieren freiberufliche IT-Spezialisten mit niedrigeren Honorarvorstellungen öfter als noch vor zwölf Monaten. Das ergab die GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009. Die halbjährlich durchgeführte Analyse basiert auf den Stundensatzforderungen der mehr als 65.000 IT-Freiberufler, die ihr Profil in die Datenbank der IT-Personalagentur GULP Information Services GmbH eingetragen haben, sowie auf den mehr als 600.000 abgewickelten Projektangeboten.
GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009: Durchschnittliche Stundensatzforderungen der deutschen IT-Freiberufler seit August 2003; Quelle: www.gulp.de
IT-Freiberufler-Honorare auf Stand-by
Der durchschnittliche Stundensatz liegt unverändert bei 71 Euro und das Preisgerüst ist stabil: IT-Freiberufler scheinen verhalten abzuwarten. Anteilsmäßig die größte Gruppe (24,2 Prozent) sind nach wie vor unverändert diejenigen externen IT-Spezialisten, die zwischen 70 und 79 Euro verlangen. Ebenfalls keine Änderung gab es bei der Gruppe, die zwischen 60 und 89 Euro fordert: Fast zwei Drittel (62,5 Prozent) der Selbstständigen hatten im Februar 2009 ein Honorar dieser Höhe ins Profil eingetragen, vor einem Jahr waren es exakt genauso viele. Eine kleine Verschiebung gibt es dennoch: Immer mehr Freiberufler fordern Stundensätze von über 80 Euro. Ihr Anteil ist in den letzten zwölf Monaten um 8 Prozent auf 31,6 Prozent (Februar 2009) gestiegen.
GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009: Anteil der Kontakte an die jeweilige Stundensatzgruppe in Prozent (Jahresvergleich); Quelle: www.gulp.de
Projektanbieter auf Sparkurs
Projektanbieter dagegen kontaktieren freiberufliche IT-Spezialisten mit niedrigerem Honorarvorstellungen öfter als noch vor zwölf Monaten. Der Anteil der Kontakte an Selbstständige mit Forderungen von unter 60 Euro nahm um 12 Prozent zu. In der goldenen Mitte ist alles stabil geblieben: Der Anteil der Kontakte zu IT-Freiberuflern, die zwischen 60 und 89 Euro pro Stunde verlangen, liegt im Februar 2009 da, wo er auch im Februar 2008 war (bei 49,7 Prozent). Fast die Hälfte aller Kontakte geht also unverändert an diese Stundensatzgruppe.
GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009: Geforderter Stundensatz (Euro) nach Position (Halbjahresvergleich); Quelle: www.gulp.de
Freie Software-Entwickler halten an Forderung fest
Die Software-Entwickler sind anteilsmäßig die größte Gruppe auf www.gulp.de, sie sind entscheidend für den Durchschnitt - und ihre Honorarforderung hat sich nicht geändert (66 Euro). Überdurchschnittlich viel verlangen weiterhin Projektleiter (78 Euro) und Berater (75 Euro). Am bescheidensten sind trotz der leichten Erhöhung um einen Euro weiterhin die Administratoren (57 Euro), die damit 24 Prozent weniger verlangen als Projektleiter. Bei allen in der Auswertung angegebenen Stundensätzen handelt es sich um Netto-Beträge, das heißt ohne Mehrwertsteuer.
Hier finden Sie die vollständige GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009 - differenziert nach Alter, Position, Berufserfahrung und Region.
Über GULP:
Mehr als 2.000 Kunden, 65.000 eingetragene IT-Experten und über 600.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von 88,1 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie in den Geschäftsstellen Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit über 140 interne Mitarbeiter.