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Pressemitteilung 29.04.2009
Stundensätze von IT-Freiberuflern: Stagnation oder Talfahrt?
So viele IT-Selbstständige wie noch nie seit 1999 erwarten in einer GULP Umfrage sinkende Stundensätze
So viele IT-Selbstständige wie noch nie seit 1999 erwarten in einer GULP Umfrage sinkende Stundensätze
München, April 2009. 38 Prozent der IT-Freiberufler rechnen mit einem Sinken Ihrer Honorare in absehbarer Zeit - so viele wie noch nie seit 1999. Das ergab eine Umfrage
der IT-Personalagentur
GULP Information Services GmbH unter 300 IT-Freiberuflern und 36 Projektanbietern. Auch mehr als die Hälfte der Projektanbieter geht davon aus, dass die Stundensätze externer IT-Experten
zurückgehen. Beide Gruppen schätzen die nahe Stundensatz-Zukunft schwärzer ein als im Jahr 2001.
Die relative Mehrheit der Selbstständigen klammert sich aktuell an den Strohhalm der Stagnation: 42 Prozent von ihnen sind der Meinung, dass sich ihre Stundensätze in absehbarer
Zeit nicht verändern werden. Nur noch 20 Prozent der IT-Freiberufler erwartet in Zukunft steigende Stundensätze, das sind 68 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Im Jahr 2001, als die dotcom-Blase
platzte, waren 29 Prozent der Selbstständigen dieser Meinung. Ein ebenso pessimistisches Bild bei den Projektanbietern: Haben vor einem Jahr noch 58 Prozent von ihnen ein Steigen der Freiberufler-Honorare
erwartet, rechnet in der aktuellen Umfrage auf www.gulp.de mehr als die Hälfte mit deren Sinken. Das sind etwa 3,5 Mal so viele
wie im Jahr 2008 - und genauso viele wie im Krisenjahr 2001.


Verlangen IT-Freiberufler zu hohe Stundensätze?
Trotz der pessimistischen Prognosen, was die Entwicklung der Stundensätze angeht, weichen die IT-Freiberufler interessanterweise nicht von ihrem Selbstbild ab: Die Mehrheit der selbstständigen Spezialisten halten ihre Honorarvorstellungen weiterhin nicht für zu hoch, sondern für "meist richtig" (Freiberufler 54 Prozent, Projektanbieter33 Prozent ). Die meisten Projektanbieter
dagegen sind wie schon im Jahr zuvor der Meinung, die Stundensatzforderungen externer IT-Experten wären "eher zu hoch" (Freiberufler 17 Prozent, Projektanbieter 56 Prozent).
Trotz der pessimistischen Prognosen, was die Entwicklung der Stundensätze angeht, weichen die IT-Freiberufler interessanterweise nicht von ihrem Selbstbild ab: Die Mehrheit der selbstständigen Spezialisten halten ihre Honorarvorstellungen weiterhin nicht für zu hoch, sondern für "meist richtig" (Freiberufler 54 Prozent, Projektanbieter
Über GULP:
Mehr als 2.000 Kunden, 65.000 eingetragene IT-Experten und über 600.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von 88,1 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie in den Geschäftsstellen Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit über 140 interne Mitarbeiter.
Mehr als 2.000 Kunden, 65.000 eingetragene IT-Experten und über 600.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von 88,1 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie in den Geschäftsstellen Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit über 140 interne Mitarbeiter.