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Pressemitteilung 18.09.2008
GULP Stundensatz-Auswertung August 2008:
München, September 2008. Die Stundensätze der deutschen IT-Freiberufler sind im letzten halben Jahr wieder gestiegen, im Schnitt von 70,50 Euro (Februar 2008) auf 71,20 Euro
(August 2008). Außerdem scheint der Trend der Veralterung gebremst: Es gibt wieder mehr IT-Freiberufler unter 30 Jahren als Freiberufler über 60 Jahren. Das sind die zwei wichtigsten Ergebnisse
der Stundensatz-Auswertung der IT-Personalagentur GULP. Die halbjährlich durchgeführte Studie basiert auf der Analyse der mehr als 65.000 bei www.gulp.de eingetragenen Profile selbstständiger
IT-Experten.
Es ist eine neue Mitte entstanden: Die relative Mehrheit (24,3 Prozent) der Selbstständigen forderte im August 2008 Stundensätze zwischen 70 und 79 Euro. Noch im Jahr zuvor hatte die Gruppe mit Forderungen zwischen 60 und 69 Euro diese Position inne. Mit einer Abnahme von minus 8,4 Prozent wanderte sie auf einen deutlichen zweiten Platz.
Verlagerung ins Hochpreissegment
Noch ein Anzeichen für eine Verlagerung der Forderungen: Im Vergleich zu August 2007 gibt nun es 26,4 Prozent mehrIT-Selbstständige , die Honorare
ab 110 Euro verlangen. Der Anteil der Freiberufler, die unter 60 Euro pro Stunde verlangen, sinkt dagegen schon seit längerem. Im Vergleich zu August 2007 hat diese Gruppe erneut um fast fünf
Prozent abgenommen (auf nun 21,3 Prozent).
Vor allem die jüngeren Freiberufler trauen sich: IT-Experten unter 35 Jahren erhöhten ihre Honorarforderungen im letzten Halbjahr um 3,3 Prozent auf nun durchschnittlich 62 Euro pro Stunde. Angesichts der von den Projektanbietern kontaktierten Stundensätze erscheint es allerdings fast übermütig von den unter 35-Jährigen, so viel mehr zu fordern. Von August 2007 auf Februar 2008 waren die kontaktierten Stundensätze bei den jüngeren Freiberuflern(unter 35 Jahren) um durchschnittlich 3 Euro stark angestiegen - aber
im August 2008 sind sie wieder um einen Euro gefallen. Die Projektanbieter machen diese Preiserhöhung nicht mit.
Noch ein Anzeichen für eine Verlagerung der Forderungen: Im Vergleich zu August 2007 gibt nun es 26,4 Prozent mehr
Vor allem die jüngeren Freiberufler trauen sich: IT-Experten unter 35 Jahren erhöhten ihre Honorarforderungen im letzten Halbjahr um 3,3 Prozent auf nun durchschnittlich 62 Euro pro Stunde. Angesichts der von den Projektanbietern kontaktierten Stundensätze erscheint es allerdings fast übermütig von den unter 35-Jährigen, so viel mehr zu fordern. Von August 2007 auf Februar 2008 waren die kontaktierten Stundensätze bei den jüngeren Freiberuflern
Nachwuchs in Sicht
Nichtsdestotrotz: Die gute Marktsituation lockt wieder mehr jüngere IT-Spezialisten in die Freiberuflichkeit. Im Februar 2008 hatte der Anteil der über 60-jährigen Freiberufler (3,1 Prozent) erstmals die Gruppe der unter 30-jährigen(2,7 Prozent) überholt. Nun aber ist der Anteil der unter 30-jährigen IT-Freiberufler (3,1 Prozent) wieder leicht höher
als der der über 60-jährigen (3,0 Prozent). Auch wenn der Unterschied zwischen den beiden Anteilen nicht groß ist, so ist doch klar, dass der Trend der Veralterung sich nicht im gleichen - und
erwarteten - Maße fortgesetzt hat.
Egal welchen Alters:IT-Freiberufler aller Positionen haben im vergangenen halben Jahr ihre Stundensatzforderungen erhöht. Die stärkste Erhöhung
können die Software-Entwickler verzeichnen.
Einen Sprung um zwei Euro nach oben gab es bei ihnen seit 2001 nicht mehr - bis jetzt. Im August 2008 waren ihre Honorarvorstellungen nun bei 66 Euro angekommen. Über dem Stundensatz-Durchschnitt
von 71,20 Euro lagen weiterhin die Preisforderungen der Projektleiter (78 Euro) und der Berater (75 Euro), knapp darunter die der Trainer (68 Euro), Qualitätssicherungs-Experten (64 Euro) und Administratoren
(56 Euro).
Nichtsdestotrotz: Die gute Marktsituation lockt wieder mehr jüngere IT-Spezialisten in die Freiberuflichkeit. Im Februar 2008 hatte der Anteil der über 60-jährigen Freiberufler (3,1 Prozent) erstmals die Gruppe der unter 30-jährigen
Egal welchen Alters:
Frankfurt am Main verliert, München gewinnt
Auch abgesehen von der Erhöhung der Stundensatzforderungen gibt es interessante Entwicklungen auf demIT-Projektmarkt zu vermelden: Die Region um Frankfurt am Main (PLZ-Bereich 6) verliert sowohl
Projektangebote als auch Freiberufler. Der Langzeitvergleich zeigt es deutlich: Der Anteil der Freiberufler in der PLZ-Region 6 ist in den letzten vier Jahren von 19,3 auf 17,7 Prozent gesunken. Der
Anteil der IT-Selbstständige n in der Region um München dagegen konnte zulegen - von 17,6 auf 19,0 Prozent. Die relative Mehrheit der IT-Freiberufler ist demzufolge aktuell in der PLZ-Region
8 zu Hause. Bis August 2007 war stets die PLZ-Region 6 das anteilsstärkste Gebiet.
Der Anteil der Projektangebote in den PLZ-Bereich 6 ging in den letzten vier Jahren um 20,4 Prozent zurück. In den meisten anderen Regionen ist der Anteil der Kontakte aber gestiegen. So kann der Süden Deutschlands mit der Postleitzahl 8 nun die relative Mehrheit der Kontakte (19,4 Prozent) verzeichnen. Bis Februar 2007 hatte immer diePLZ-Region 6 diesen Spitzenplatz inne, seitdem tragen die beiden Regionen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen aus.
Kein Wettrennen gibt es in der Schweiz: Dort verlangen dieIT-Freiberufler schon seit Februar 2007 kontinuierlich im Durchschnitt 86
Euro pro Stunde. In Österreich sank der geforderte durchschnittliche
Stundensatz um nicht ganz einen Euro auf 72,60 Euro. Die vollständige Stundensatz-Auswertung - differenziert nach Alter, Position, Berufserfahrung und Region - finden Sie auf www.gulp.de.
Bei den angegebenen Stundensätzen handelt es sich um Netto-Beträge, das heißt ohne Mehrwertsteuer.
Auch abgesehen von der Erhöhung der Stundensatzforderungen gibt es interessante Entwicklungen auf dem
Der Anteil der Projektangebote in den PLZ-Bereich 6 ging in den letzten vier Jahren um 20,4 Prozent zurück. In den meisten anderen Regionen ist der Anteil der Kontakte aber gestiegen. So kann der Süden Deutschlands mit der Postleitzahl 8 nun die relative Mehrheit der Kontakte (19,4 Prozent) verzeichnen. Bis Februar 2007 hatte immer die
Kein Wettrennen gibt es in der Schweiz: Dort verlangen die
Über GULP:
Mehr als 2.000 Kunden, 65.000 eingetragene IT-Experten und über 500.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2007 einen Umsatz von60,6 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie in den Geschäftsstellen Frankfurt, Köln, Stuttgart, Hamburg und Zürich
derzeit über 130 interne Mitarbeiter.
Mehr als 2.000 Kunden, 65.000 eingetragene IT-Experten und über 500.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2007 einen Umsatz von