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Ein deutlicher und erfreulicher Trend: Wer als Lieferant zum Zuge kommt, entscheidet immer häufiger der Einkauf. Einkäufer bilden eine neue Auswahl- und Entscheidergruppe. Das gilt zunehmend auch für den Einkauf von IT-Dienstleistungen. Doch die Kehrseite der Medaille: Der Einkauf von Dienstleistungen ist wegen der äußerst schwierigen Vergleichbarkeit der Angebote wesentlich komplizierter zu handhaben als die Beschaffung von Gütern. Darüber hinaus besteht ein viel höherer Klärungs- und Kommunikationsbedarf mit der Fachabteilung – meist in vielen einzelnen Schritten. Der Einkauf steht somit zunehmend vor der Aufgabe, eine Struktur in die Prozesse zu bringen. Für einen ersten Schritt in diese Richtung hat die GULP Information Services GmbH im Rahmen des GULP Fachportal Einkauf einen speziellen Aufwandsrechner entwickelt.
Überraschende Ergebnisse
Das neue Tool errechnet den reinen administrativen Aufwand in der Beschaffung externer IT-Mitarbeiter. Wie viele Stunden benötigt ein Einkäufer tatsächlich, um nur einen externen Berater zu beauftragen? Und wie viele Vorgänge wandern im Einkauf pro Bedarfsanfrage über den Tisch?
"Eine Bedarfsanfrage aus der Fachabteilung, verteilt an acht Lieferanten, die wiederum jeweils fünf Kandidatenvorschläge unterbreiten, und das in Kombination mit diversen Detailfragen potenziert sich schnell auf über 100 Einzelvorgänge. Für sich genommen sind das pro Vorgang nur wenige Minuten, aber in der Summe überrascht das Ergebnis", schildert GULP Marketingleiter Stefan Symanek. "Wird einem erst einmal bewusst, wie viel Zeit man investiert, ist schnell klar, wo man optimieren kann und muss. Die gewonnene Zeit kann der Einkäufer sinnvoller nutzen, z. B. mehr im strategischen Bereich, was der neuen Entscheidungskraft im Einkauf entgegen kommt."
Den GULP Aufwandsrechner finden Sie im Fachportal Einkauf.
GULP präsentiert den Aufwandsrechner auch live auf der e_procure & supply 2006, Halle 12/Stand 318. |