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Pressemitteilung 19. Juli 2001
 
Von der Festanstellung in die Freiberuflichkeit:
"Alte Hasen", Akquise und Selbsteinschätzung

GULP Umfrage bei IT-Freiberuflern und Projektanbietern
 

Zahlreiche festangestellte IT-Experten träumen nicht nur davon, ihr eigener Chef zu werden, sondern wagen den Schritt in die Freiberuflichkeit. Dass die meisten dabei sehr solide vorgehen, beweist eine Umfrage von GULP, dem Internetportal für IT-Projekte.

Die meisten selbstständigen IT-Spezialisten sammeln erst als Angestellte wertvolle Erfahrungen, bevor sie sich an die Realisierung ihrer Träume wagen. Eine richtige Entscheidung, denn fundiertes Know-how ist auch im IT-Projektgeschäft gefragt: Die Mehrheit der Projektanbieter bevorzugt einen erfahrenen IT-Freiberufler. Diesem Ergebnis entsprechen die Durchschnittswerte der 24.000 in der GULP Profiledatenbank eingetragenen IT-Freiberufler mit einer Berufserfahrung seit 1988 und einem Durchschnittsalter von 36 Jahren.

Motor für den Schritt in die Freiberuflichkeit ist der Wunsch unabhängig zu sein, leistungsgerecht bezahlt zu werden und die generelle Unzufriedenheit mit dem Angestellten-Status. Aber auch die Suche nach der fachlichen Herausforderung und die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung wurden in der GULP-Umfrage als Gründe genannt. Projektanbieter schätzen die Motive für den Wechsel ähnlich ein.

Gegensätzlich bewerten IT-Freiberufler und Projektanbieter ihr erstes Projekt: 71 Prozent der IT-Freiberufler schätzen die Abwicklung ihres ersten Auftrags als reibungslos ein. Weder die Integration ins Team noch die Arbeitsbelastung oder die geforderte Flexibilität stellten für die Freelancer ein Problem dar. Das sahen die Projektanbieter jedoch anders und bemängelten speziell die mangelnde Flexibilität der Freiberufler.

Auch freiberufliche IT-Fachkräfte müssen sich aktiv um die nächsten Aufträge bemühen: Für 46 Prozent der Befragten ist die Projektakquise das derzeit größte Problem.

Akquise ist das Thema Nr. 1 bei den IT-Freiberuflern. Dazu passt, dass fast die Hälfte der Befragten beim Wechsel in die Selbstständigkeit auf ihren Bedarf abgestimmte Informationen zu eben diesem Thema und dem Bereich Marketing vermissten. Auch Hinweise und Ratschläge zum Thema Steuern und Finanzen sind stark gefragt. 53 Prozent der IT-Freiberufler und 41 Prozent der Projektanbieter sehen hier das Internet als Hauptinformationsquelle. Für GULP erfreulich: 33 Prozent der Freiberufler und 27 Prozent der Projektanbieter bewerten Deutschlands Portal für IT-Projekte hierbei als wichtigste Informationsquelle für den IT- Projektmarkt.

Schwierigkeiten mit Gehaltsforderungen hingegen haben derzeit nur fünf Prozent der Freiberufler - ein interessanter Gegensatz zu den Projektanbietern: 23 Prozent der befragten Unternehmen sehen bei der Zusammenarbeit mit Freiberuflern in zu hohen Honorarforderungen das größte Problem.

Was bringt die Zukunft? 52 Prozent der Freiberufler erwarten, dass der Trend, in die Freiberuflichkeit zu wechseln, sich wie bisher fortsetzt oder sogar noch verstärken wird. Die Projektanbieter beantworten diese Frage uneinheitlich: Fast die Hälfte will hierzu gar keine Einschätzung abgeben, die andere Hälfte teilt sich in Optimismus und Pessimismus.

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> Umfrage-Ergebnisse: "Von der Festanstellung in die Freiberuflichkeit"
> GULP Statistik: Durchschnittswerte aller eingetragenen Freiberufler

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