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Selbstständige Embedded-Spezialisten: Profiteure des Wachstums?
Intensive Forschung, steigende Nachfrage, Mangel an Fachkräften: Die Chancen vieler freiberuflicher Experten für
Eingebettete Systeme stehen gut.
München, Mai 2010. Der Anteil der angebotenen Projekte im Embedded-Systems-Bereich an allen über www.gulp.de angebotenen Projekten hat sich im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verdreifacht. Die Anzahl der freien Embedded-Spezialisten in der GULP Profiledatenbank ist von Sommer 2008 bis Frühling 2010 um 43 Prozent gewachsen. Der Markt für Eingebettete Systeme ist auf Wachstumskurs – und da Fachkräfte fehlen, könnten selbstständige Experten verstärkt davon profitieren. Das sind Ergebnisse einer GULP Marktstudie, die auf der Auswertung der Profile der in die GULP Datenbank eingetragenen IT/Engineering-Spezialisten, des GULP Trend Analyzers und der über GULP an Freelancer zugestellten Projektanfragen basiert.

Der Anteil der angebotenen Projekte im Embedded-Bereich an allen über GULP angebotenen Projekten hat sich im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verdreifacht (von 1,6 Prozent auf 4,9 Prozent). Auch die Anzahl der freien Embedded-Spezialisten in der GULP Profiledatenbank wächst: Von Sommer 2008 (1.134) bis Frühling 2010 (1.615) sind es 43 Prozent mehr geworden. Beides Zeichen dafür, dass sich "Embedded Systems" im IT-Projektmarkt auf einem aufsteigenden Ast befinden.
Stundensätze zwischen 55 und 65 Euro
Freiberufliche Spezialisten für Embedded Software sind im Durchschnitt 45 Jahre alt und blicken auf 21 Jahre Berufserfahrung zurück. Sie fordern einen Stundensatz von durchschnittlich 64 Euro, etwas weniger als das Mittel aller bei GULP eingetragenen Freiberufler mit IT-Fokus (70 Euro). "In der Regel bewegen sich die Stundensätze der meisten Freiberufler im Bereich der Embedded Systems tatsächlich zwischen 55 und 65 Euro", so Thomas Gasteiger, Senior Recruiter bei GULP.
Fachkräfte gesucht
Könnten auch die Honorare bald steigen? Der Weltmarkt für Eingebettete Systeme beträgt etwa 160 Milliarden Euro und wächst kontinuierlich, bestätigen aktuelle Studien des BITKOM und des VDE. Wo Wachstum ist, herrscht auch ein großer Bedarf an Mitarbeitern – an Angestellten ebenso wie an selbstständigen Experten. Gesucht werden Spezialisten, die Know-how aus der Informatik, der Elektrotechnik und der Systemtechnik mitbringen, zum Beispiel Elektrotechniker oder technische Informatiker. "Durch die Intensität der aktuellen Embedded-Forschung und -Entwicklung, die steigende Nachfrage, den Mangel an Fachkräften in diesem Bereich und die erhöhte Bereitschaft zum Outsourcing im Embedded-Sektor stehen die Chancen vieler freier Embedded-Spezialisten gut", sagt Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP.
Bedarf im Automotive-Bereich hoch
Im Vergleich zu den anderen Branchen ist der Bedarf an Embedded-Spezialisten im Automotive-Bereich mit am höchsten – auch wenn gerade dieser Bereich von der Krise getroffen wurde. In 28,9 Prozent der über www.gulp.de verschickten Projektanfragen wurden in den letzten zwölf Monaten IT-Freiberufler für das Postleitzahlgebiet D8 (München, Ingolstadt) gesucht, in dem mehrere große Automobil-Unternehmen und deren Zulieferer ansässig sind. Dementsprechend hoch ist auch der Anteil der selbstständigen Embedded-Experten dort: 30,3 von ihnen wohnen in D8. "Die Nachfrage nach Embedded-Spezialisten beschränkt sich aber nicht auf den Automotive-Bereich", kommentiert Symanek. "Offene Projektpositionen gibt es in fast allen relevanten Branchen, zum Beispiel in der Automatisierungs- und Produktionstechnik, Luft- und Raumfahrt, Mobilkommunikation, im Bereich Consumer Electronics sowie in der Medizin-, Umwelt-, Energie-, Bahn- und Rüstungstechnik."
Sie finden die vollständige Marktstudie unter:
http://www.gulp.de/kb/mk/chanpos/marktstudie-embedded-systems_f.html