Wenn ein ERP- und CRM-System (Softwaresysteme, die
Geschäftsabläufe optimieren und vereinfachen) benötigt
wird, kommt man in Deutschland kaum an SAP vorbei. Das bestätigt
auch die neueste Marktstudie auf www.gulp.de:
Von den 22.664 Projektangeboten, die IT-Dienstleistern von September
2002 bis einschließlich August 2003 über den GULP-Server
zugestellt worden sind, gingen 3.967 an SAP-Spezialisten. Mit 17,5
Prozent führt SAP nicht nur die Rangliste der am meisten gesuchten
Skills an, sondern liegt damit deutlich vor den nächsten direkten
Mitbewerbern im ERP/CRM-Bereich Siebel (1,5 Prozent) und Peoplesoft
(1,1 Prozent).
| |
| |
| SAP-Projektanfragen
seit Januar 2003: Anteil kontaktierter SAP-Spezialisten
in den Postleitzahlbereichen |
|
SAP
in Deutschland – nach der Analyse von GULP ist bei der regionalen
Verteilung ein ausgeprägtes Ost-West-Gefälle zu beobachten.
Während in den Neuen Bundesländern SAP kaum nachgefragt
wird (insgesamt nur 6 Prozent aller Projektanfragen), bündelt
allein das Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt herum 23 Prozent auf sich.
Der Hauptgrund: Hier haben die meisten Großbanken und Kreditinstitute
ihren Stammsitz.
Weitere
Ergebnisse der umfassenden GULP
Marktstudie: Der freiberufliche SAP-Experte fordert durchschnittlich
80 Euro in der Stunde, allerdings variieren die Stundensätze
je nach Region und Spezialisierung zwischen 60 und 100 Euro. Die
größten Chancen, mit SAP in einem Projekt zu landen,
besitzen ferner die Freiberufler, die sich auf das Modul BW (Business
Information Warehouse) spezialisiert haben – denn an sie gab
es insgesamt 451 Projektanfragen. 407 Kontakte verzeichnete das
Modul FI (Finanzwesen), 360 bzw. 322 waren es für die Module
CO (Controlling) und SD (Vertrieb).
Die Marktstudie beruht auf der statistischen Auswertung der GULP
Dienste zur Vermittlung von IT-Freiberuflern. Das Datenmaterial
wird durch Angaben zum Nachfrageverhalten großer IT-Anwenderfirmen
und Informationen aus den Profilen der 44.657 bei GULP eingetragenen
IT-Freiberufler ergänzt.
|