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| Pressemitteilung
17.09.2004 |
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Umfrage
des IT-Projektvermittlers www.gulp.de
IT-Projektmarkt: 50 Euro ist die Schamgrenze bei den Stundensätzen
73 Prozent der Projektanbieter glauben, dass die Honorar-Talsohle
endgültig erreicht ist |
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Durchschnittshonorare der IT-Freiberufler hatten im August die 64
Euro-Marke und damit einen neuen Tiefststand erreicht. Aber wie
geht es weiter? In einer Umfrage des IT-Projektvermittlers www.gulp.de
sind 73 Prozent der Projektanbieter der Meinung, dass die Stundensätze
nicht weiter fallen werden. |
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Nachdem für die IT-Freiberufler der Fall der
Stundensätze seit zweieinhalb Jahren anhält, fragt sich
die Branche: Ist es endlich genug? Ein Großteil der Projektanbieter
ist jedenfalls dieser Meinung – bei der jüngsten GULP
Umfrage glauben 38 Prozent der 136 Teilnehmer, dass die Honorare
in eine Phase der Stagnation eingetreten sind; weitere 35 Prozent
stellen sich sogar auf einen Anstieg der Stundensätze ein.
Angebot und Nachfrage bestimmen zuallererst die Höhe der gezahlten
Stundensätze – unter diesem Gesichtspunkt ist laut GULP
Geschäftsführer Karl Trageiser auch die Antwortverteilung
auf die Frage nach der Stundensatz-Schamgrenze zu interpretieren.
Für 57 Prozent der Teilnehmer sind hier 50 Euro die Grenze,
unter der Projektanbieter nicht bieten sollten. "Das ist aber
ein Durchschnittswert, der je nach Skill variieren kann", so
Trageiser: "Um einen guten SAP-Spezialist zu bekommen, muss
ein Projektanbieter sicher mehr als 50 Euro bieten."
Unabhängig von den Abweichungen zeigt aber die Umfrage laut
Trageiser vor allem eines: "Mittlerweile wissen die meisten
Projektanbieter, dass Honorare nicht beliebig gedrückt werden
können, weil man auf der Suche nach Qualität in tieferen
Stundensatzregionen einfach nicht mehr fündig wird. Und wenn
doch, dann ist die emotionale Bindung des Freiberuflers an das Projekt
gering, was letztlich zu Kosten der Qualität geht oder gar
den Freiberufler wieder aus dem Projekt treibt."
"Die Grenzen sind endgültig erreicht", so Trageiser
weiter: "Wir warnen ausdrücklich davor, die Stundensätze
weiter runterzufahren – und das gilt auch für die Projektendkunden."
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