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| Pressemitteilung 29.04.04 |
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Projektportal
www.gulp.de stellte die "Sonntagsfrage": Nur 10 Prozent der IT-Freiberufler würden
morgen die SPD wählen
Bundesregierung hat Sympathien weitgehend verspielt / Typische Wechselwähler
Deutschlands
IT-Projektportal www.gulp.de wollte es wissen und fragte die Freiberufler
in der IT-Branche: Wen würden Sie wählen, wenn morgen
Bundestagswahl wäre? 783 Teilnehmer an der Umfrage gaben ein
deutliches Votum gegen die SPD, die nur noch 10 Prozent der Stimmen
erhalten würde – und damit in der Gunst der IT-Freiberufler
sogar hinter FDP (17 Prozent) und Bündnis 90/Die Grünen
(14 Prozent) gelandet ist. |
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Als
unangefochten stärkste politische Kraft würden bei einer
morgigen Bundestagswahl CDU/CSU mit 50 Prozent hervorgehen. Im Vergleich
zu den Wahlen 2002, als sie bei den IT-Freiberuflern 39 Prozent
verbuchten, ist das ein Zuwachs von satten 11 Prozent. Die GULP
Umfrage zeigt aber auch, dass das Gros der selbstständigen
IT-Experten bei Wahlen weniger Überzeugungstäter als vielmehr
pragmatischer Rechner ist – die potenziellen Wechselwähler
geben der Partei ihre Stimme, mit deren Arbeit sie zufrieden sind.
"Alle
gewinnen durch die Verluste der SPD. Und es ist alles andere als
verwunderlich, dass bei einer Wahl die Selbstständigen in der
IT der SPD mit Kanzler Gerhard Schröder weitgehend ihr Vertrauen
entziehen würden", sagt GULP Geschäftsführer
Karl Trageiser zum Ergebnis der Sonntagsfrage, "denn sie sind
ausgesprochen unzufrieden. Immerhin hat die Bundesregierung in den
vergangenen Jahren vor allem für Verunsicherung im IT-Projektmarkt
gesorgt. Von der Scheinselbstständigkeitproblematik über
die unsinnige Gewerbesteuerdiskussion und die ungeklärte Frage
der Softwarepatentierung bis hin zu der Green Card-Verlängerung
– angesichts des Schlingerkurses und der Unklarheiten bezweifelt
der Großteil der IT-Freiberufler, dass der IT-Standort Deutschland
bei der derzeitigen Bundesregierung gut aufgehoben ist."
Im
GULP Forum, wo IT-Freiberufler sich austauschen, tauchen immer wieder
folgende Fragen auf: Bin ich scheinselbstständig? Muss ich
Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen? Soll ich eine Ich AG
gründen? Kann ich durch Gründung einer Kapitalgesellschaft
(GmbH) die Gewerbesteuer umgehen? Wieso werden Green Cardler geholt,
wo es doch sowieso zu wenig IT-Projekte gibt? Muss ich bei der Softwareentwicklung
prüfen, ob der von mir erstellte Code gegen ein Patent verstößt?
Wann bin ich haftbar?
Trageiser:
"Die bisher umgesetzten Gesetze haben zwar nicht wirklich
geschadet, aber sie bringen unnötige Unruhe und Unsicherheit
in den Markt – zwei Dinge, die die im Moment wachsende IT-Branche
genau nicht braucht. Und das quittieren die IT-Freiberufler der
Bundesregierung sehr deutlich in der GULP Sonntagsfrage."
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