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Stefan Symanek
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Pressemitteilung 22.12.2008
Stagnieren die Stundensätze von IT-Freiberuflern?
Umfrage der IT-Personalagentur GULP: Projektanbieter und Freiberufler halten Höhenflug der Honorare für beendet
Sind die Preise für externes IT-Know-how unter Druck geraten? Noch im August 2008 hat die GULP Stundensatz-Auswertung ergeben, dass die von IT-Freiberuflern geforderten Stundensätze gestiegen sind und sich der seit 2004 anhaltende Aufwärts-Trend fortgesetzt hat. Das könnte sich im nächsten Jahr ändern – nach Ansicht der 202 IT-Freiberufler und 62 Projektanbieter, die auf www.gulp.de an einer Umfrage zum Thema Honorarentwicklung teilgenommen haben. GULP, eine der führenden IT-Personalagenturen im deutschsprachigen Raum, befragt regelmäßig die Teilnehmer auf dem IT-Projektmarkt.
Erstmals seit 2004 wieder stagnierende Stundensätze?

Dass der Höhenflug der Honorare weitergeht, glauben nur 18 Prozent der Projektanbieter – und damit 38 Prozentpunkte weniger als bei der gleichen GULP Umfrage im Jahr 2006 (56 Prozent). 34 Prozent der Projektanbieter und 26 Prozent der Freiberufler rechnen in Zukunft mit fallenden Stundensätzen. Immerhin aber prognostizierte jeweils die Hälfte der Projektanbieter und der Freiberufler „nur“ stagnierende Stundensätze. Ob sie nun fallen oder stagnieren: Es sieht so aus, als wäre das Ansteigen der Stundensätze vorbei.
Glauben Sie, die Stundensätze werden zukünftig generell...
Nach unten alles offen?

Die Preise sind unter Druck geraten: Das zeigt auch das Ergebnis der Frage nach der Stundensatz-Schamgrenze, unter der ein Projektanbieter nicht einkaufen sollte. Nur für 63 Prozent der Projektanbieter gibt es momentan eine Stundensatz-Schamgrenze – vor zwei Jahren haben noch 83 Prozent von ihnen eine Untergrenze gesehen, vor vier Jahren 80 Prozent. Dagegen gibt es für 88 Prozent der Freiberufler eine Stundensatz-Untergrenze, unter der ein Selbstständiger seine Arbeitsleistung nicht anbieten sollte. Für Freiberufler könnte es im nächsten Jahr schwierig werden, hohe Honorare durchzusetzen: Die Projektanbieter haben ihre Schamgrenze ganz klar nach unten korrigiert.
Gibt es für Sie eine Stundensatz-Schamgrenze, unter der ein Projektanbieter nicht einkaufen sollte?
Wodurch bestimmt sich der Stundensatz?

Schamgrenze hin oder her, fast zwei Drittel der Projektanbieter gaben an, dass die Höhe des Stundensatzes primär von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Im Jahr 2006 waren das 17 Prozentpunkte weniger. Auch „IT-Erfahrung“ und „fachliche Qualifikation“ mussten in den letzten beiden Jahren Einbußen hinnehmen. Zusammengenommen hielt ein Fünftel der Projektanbieter die Leistung des externen Mitarbeiters für entscheidend für den Preis – im Gegensatz zu 38 Prozent der Freiberufler.
Wodurch wird die Höhe des gezahlten Stundensatzes zuallererst bestimmt?
Traurig, aber wahr: Egal, wie exzellent die Skills eines IT-Experten auch sein mögen – ohne entsprechende Nachfrage können Freiberufler keinen hohen Stundensatz durchsetzen. Mit Hilfe des GULP Trend Analyzers können sich selbstständige IT-Experten über die Nachfrage nach ihrer Qualifikation auf dem IT-Projektmarkt auf dem Laufenden halten.
Über GULP:
Mehr als 2.000 Kunden, 65.000 eingetragene IT-Experten und über 600.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2007 einen Umsatz von 60,6 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie in den Geschäftsstellen Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit über 140 interne Mitarbeiter.