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Bei jeder Vertragsverhandlung freiberuflicher IT-Spezialisten
stellt sich aufs Neue die höchstsensible Frage nach dem Honorar.
Manche wissen, welcher Stundensatz gerechtfertigt ist, viele wissen
es nicht. Für all jene hat die Firma GULP einen Stundensatz-Kalkulator
auf ihre Homepage gestellt. Unter www.gulp.de/kb/tools/money.html
kann sich jeder Nutzer ohne Kosten und Registrierung errechnen lassen,
wie hoch das durchschnittliche Honorar für seine individuelle Qualifikation
ist und wie einzelne Kriterien darauf Einfluss nehmen.
Der Stundensatz-Kalkulator berücksichtigt die wichtigsten Kriterien
zur Berechnung des Honorars: fachlicher Schwerpunkt, Position, Berufserfahrung
und Postleitzahlgebiet des Einsatzortes. Aufgrund dieser Eckdaten
berechnet das Tool den durchschnittlichen Stundensatz. Zudem zeigt
er an, welche Kriterien einen Zuschlag bzw. einen Abzug zum Durchschnittssatz
bewirken. Basis hierfür sind die fast 20.000 bei GULP eingetragenen
Profile freiberuflicher IT-Spezialisten.
Der errechnete Stundensatz versteht sich als Richtwert. Das tatsächlich
erzielbare Honorar hängt zudem natürlich von weiteren
Faktoren ab wie dem Verhandlungsgeschick, der Konkurrenz und den
Zusatzqualifikationen.
Ein Beispiel: Ein Freelancer mit sechs Jahren Berufserfahrung will
wissen, was er hauptberuflich als LAN-Administrator bei einem Einsatz
im Postleitzahlengebiet 8 pro Stunde wert ist. Der Stundensatz-Kalkulator
errechnet ihm nicht nur, dass er um die 130 Mark verdienen würde.
Er erfährt auch das durchschnittliche Stundenhonorar der weiteren
964 IT-Administratoren in der GULP Datenbank.
Darüber hinaus setzt dieser Service von GULP die errechneten
Ergebnisse in den allgemeinen Kontext der Branche. Übersichtlich
werden Statistiken präsentiert, die Aufschluss über die
Entwicklung des Stundensatzes, die Verteilung der Berufserfahrung
und das erzielbare Honorar je PLZ-Gebiet und Land geben.
Im Fall unseres LAN-Administrators stellt sich die Situation sogar
so dar, dass er mit dem fachlichen Schwerpunkt LAN statt DM 127
im Postleitzahlgebiet 8 sogar DM 163 im Postleitzahlgebiet 6 kriegen
könnte.
Gewusst wie viel, ist hier also die Devise. Damit diese Daten dann
auch ihre Bestätigung finden, hat GULP eine Umfrage in den
Stundensatz-Kalkulator integriert, die klären soll, ob der
Nutzer das errechnete Honorar als richtig, zu hoch oder zu niedrig
einschätzt.
Kein IT-Freelancer muss also mehr im Dunkeln tappen, wenn es um
die kritische Frage der Bezahlung geht. Und auch Projektanbieter
können besser kalkulieren, denn sie wissen schon vor dem Vorstellungsgespräch,
was die gesuchte Fachkraft wert ist.
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