Pressemitteilung 29.02.2008
GULP Stundensatz-Auswertung - Trend ungebrochen:
Deutsche IT-Freiberufler bleiben finanziell weiter obenauf
Ihre Stundensatzforderungen steigen auf 71 Euro
Deutsche IT-Freiberufler bleiben finanziell weiter obenauf
Ihre Stundensatzforderungen steigen auf 71 Euro
Der Höhenflug bei den Stundensätzen deutscher IT-Freiberufler geht weiter: Nach erneuter Steigerung um einen Euro verlangen sie für Projekteinsätze nun im Schnitt 71 Euro pro Stunde. Zu diesem Ergebnis kommt die IT-Personalagentur GULP Information Services GmbH im halbjährlichen Update ihrer großangelegten Stundensatz-Studie. Die umfassende Honorar-Auswertung basiert auf den Daten der über 60.000 bei www.gulp.de eingetragenen IT-Freiberufler-Profilen sowie den mehr als 500.000 über GULP abgewickelten Projektangeboten.
Mit dem abermaligen Anstieg der Freiberuflerhonorare verlagern sich diese nun in eine neue Mitte oberhalb von 70 Euro. Im Ländervergleich liegen deutsche IT-Selbstständige damit aber immer noch hinter ihren österreichischen und Schweizer Kollegen, deren allgemeiner Stundensatz aktuell 73 Euro bzw. 86 Euro beträgt. Dennoch geht der Trend unmissverständlich in eine klare Richtung - nämlich immer weiter nach oben: So fordert mittlerweile jeder fünfte IT-Selbstständige (21 Prozent) ein Honorar zwischen 80 bis 99 Euro pro Stunde. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Anteil von IT-Experten, die einen Satz von 100 Euro und mehr für Projekteinsätze verlangen am deutlichsten:

Alter und Erfahrung kosten mehr
Generell gilt: Je älter und berufserfahrenerer die IT-Freiberufler sind, desto höher fallen ihre Honorarforderungen aus. So profitierten von den höheren Stundensätzen ausschließlich IT-Freiberufler der Jahrgänge ab Mitte Dreißig. Sie hoben ihre Honorare im vergangenen halben Jahr um durchschnittlich einen Euro weiter an und verlangen nun zwischen 70 bis 73 Euro für Projekteinsätze. Die teuerste Altersstufe sind die 40- bis 44-Jährigen mit einem Stundensatz von 73 Euro. Im Vergleich dazu fordern Freiberufler unter dieser Altersgrenze (< 35 Jahre) eine Stundenvergütung von durchschnittlich 64 Euro. Analog dazu entwickeln sich auch die Stundensätze nach Berufserfahrung. Im letzten halben Jahr erhöhten vor allem sehr berufserfahrene IT-Spezialisten, die schon mehr als 20 Jahre im Job sind, ihre Preise. Ihre Honorare variieren zwischen 71 bis 74 Euro. Die Berufsneulinge mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung sowie IT-Freiberufler mit fünf bis neun Jahren Berufspraxis bleiben mit ihren Honorarforderungen von 50 Euro bzw. 60 Euro weit hinter dem finanziellen Durchschnitt zurück.
Generell gilt: Je älter und berufserfahrenerer die IT-Freiberufler sind, desto höher fallen ihre Honorarforderungen aus. So profitierten von den höheren Stundensätzen ausschließlich IT-Freiberufler der Jahrgänge ab Mitte Dreißig. Sie hoben ihre Honorare im vergangenen halben Jahr um durchschnittlich einen Euro weiter an und verlangen nun zwischen 70 bis 73 Euro für Projekteinsätze. Die teuerste Altersstufe sind die 40- bis 44-Jährigen mit einem Stundensatz von 73 Euro. Im Vergleich dazu fordern Freiberufler unter dieser Altersgrenze (< 35 Jahre) eine Stundenvergütung von durchschnittlich 64 Euro. Analog dazu entwickeln sich auch die Stundensätze nach Berufserfahrung. Im letzten halben Jahr erhöhten vor allem sehr berufserfahrene IT-Spezialisten, die schon mehr als 20 Jahre im Job sind, ihre Preise. Ihre Honorare variieren zwischen 71 bis 74 Euro. Die Berufsneulinge mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung sowie IT-Freiberufler mit fünf bis neun Jahren Berufspraxis bleiben mit ihren Honorarforderungen von 50 Euro bzw. 60 Euro weit hinter dem finanziellen Durchschnitt zurück.
"Alte Hasen" werden für Projektbesetzung immer wichtiger
Trotz ihrer überdurchschnittlich hohen Honorare werden die älteren und berufserfahreneren Jahrgänge für Projektanbieter immer mehr zur ersten Wahl. Schon seit längerem intensivieren sie ihre Kontakte an IT-Selbstständige im Alter von über 40 Jahren und mit mehr als 20-jähriger Berufspraxis. Das hat vor allem demografische Ursachen, denn die IT-Freiberufler werden immer älter. Neuer Nachwuchs rückt so gut wie keiner nach. Hier ergibt sich bereits ein deutliches Missverhältnis. Die Vierzig überschritten haben heute schon zwei Drittel aller IT-Selbstständigen. Die anteilsmäßig größte Gruppe (26,6 Prozent) im IT-Freiberuflermarkt bilden derzeit die 40- bis 44-Jährigen. Zudem überholte der Anteil der über 60-Jährigen (3,1 Prozent) bei der aktuellen GULP Auswertung erstmals die Gruppe der unter 30-Jährigen (2,7 Prozent). Eine Tendenz, die sich angesichts der aktuellen Altersverteilung noch verstärken und den bereits bestehenden IT-Fachkräftemangel deutlich verschärfen wird. In ca. zehn Jahren wird etwa jeder zehnte IT-Selbstständige das derzeitige Rentenalter von 65 Jahren überschritten haben und dem Projektmarkt voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung stehen.
Trotz ihrer überdurchschnittlich hohen Honorare werden die älteren und berufserfahreneren Jahrgänge für Projektanbieter immer mehr zur ersten Wahl. Schon seit längerem intensivieren sie ihre Kontakte an IT-Selbstständige im Alter von über 40 Jahren und mit mehr als 20-jähriger Berufspraxis. Das hat vor allem demografische Ursachen, denn die IT-Freiberufler werden immer älter. Neuer Nachwuchs rückt so gut wie keiner nach. Hier ergibt sich bereits ein deutliches Missverhältnis. Die Vierzig überschritten haben heute schon zwei Drittel aller IT-Selbstständigen. Die anteilsmäßig größte Gruppe (26,6 Prozent) im IT-Freiberuflermarkt bilden derzeit die 40- bis 44-Jährigen. Zudem überholte der Anteil der über 60-Jährigen (3,1 Prozent) bei der aktuellen GULP Auswertung erstmals die Gruppe der unter 30-Jährigen (2,7 Prozent). Eine Tendenz, die sich angesichts der aktuellen Altersverteilung noch verstärken und den bereits bestehenden IT-Fachkräftemangel deutlich verschärfen wird. In ca. zehn Jahren wird etwa jeder zehnte IT-Selbstständige das derzeitige Rentenalter von 65 Jahren überschritten haben und dem Projektmarkt voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung stehen.
Preiskluft bei Positionen verschärft sich
Bei den Positionen profitierten die Projektleiter finanziell mal wieder am stärksten. Sie erhöhten ihr Durchschnittshonorar von 76 Euro auf 78 Euro und verlangen damit weiterhin für Projekteinsätze das meiste Geld. Finanziell ebenfalls verbessert haben sich im letzten halben Jahr auch die Berater (74 Euro), Trainer (67 Euro), Software-Entwickler (64 Euro) und Qualitätssicherungsexperten (63 Euro). Einzig die Administratoren stagnieren unverändert bei 55 Euro. Damit öffnet sich die Schere zwischen den hoch und niedrig bezahlten Positionen immer mehr.
Bei den Positionen profitierten die Projektleiter finanziell mal wieder am stärksten. Sie erhöhten ihr Durchschnittshonorar von 76 Euro auf 78 Euro und verlangen damit weiterhin für Projekteinsätze das meiste Geld. Finanziell ebenfalls verbessert haben sich im letzten halben Jahr auch die Berater (74 Euro), Trainer (67 Euro), Software-Entwickler (64 Euro) und Qualitätssicherungsexperten (63 Euro). Einzig die Administratoren stagnieren unverändert bei 55 Euro. Damit öffnet sich die Schere zwischen den hoch und niedrig bezahlten Positionen immer mehr.
Teuerstes Pflaster im IT-Projektmarkt bleibt der Frankfurter Raum
Der erneute Preisanstieg externer IT-Mitarbeiter zieht sich auch durch fast alle Postleitzahlregionen (PLZ). Die höchsten Honorare verlangen IT-Spezialisten mit 73 Euro in Frankfurt am Main (D6) und 72 Euro im Gebiet Düsseldorf-Köln-Bonn (D5), gefolgt vom bayerischen Raum (D8) und dem hohen Norden (D2). Wesentlich bescheidener fallen mit 63 Euro bzw. 66 Euro die Forderungen von IT-Selbstständigen aus der Region Halle-Leipzig-Dresden (D0) sowie dem Berliner Raum (D1) aus. Das West-Ost-Gefälle bleibt also auch weiter bestehen.
Die komplette Auswertung finden Sie unter http://www.gulp.de/kb/st/stdsaetze/sstext_f.html.
Über GULP:
GULP ist seit über elf Jahren als Vermittler von IT-Projekten tätig. Mit mehr als 2.000 Kunden, 60.000 eingetragenen IT-Experten und über 500.000 abgewickelten Projektofferten ist GULP Deutschlands Marktführer in der Besetzung von IT-Projekten mit externem Personal. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2006 mit seinen Geschäftsstellen in Frankfurt, Köln und Stuttgart einen Umsatz von knapp 41 Millionen Euro und beschäftigt derzeit über 100 interne Mitarbeiter.
GULP ist seit über elf Jahren als Vermittler von IT-Projekten tätig. Mit mehr als 2.000 Kunden, 60.000 eingetragenen IT-Experten und über 500.000 abgewickelten Projektofferten ist GULP Deutschlands Marktführer in der Besetzung von IT-Projekten mit externem Personal. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2006 mit seinen Geschäftsstellen in Frankfurt, Köln und Stuttgart einen Umsatz von knapp 41 Millionen Euro und beschäftigt derzeit über 100 interne Mitarbeiter.