Seit zwei Jahren fordern externe IT-Spezialisten wieder höhere
Stundensätze, derzeit sind es im Schnitt 68 Euro. Jeder
Vierte (26 %) verlangt bereits wieder Honorare über 80 Euro.
Und ein Ende des finanziellen Aufschwungs ist noch nicht in Sicht,
wie die jährliche Stundensatzumfrage der IT-Personalagentur www.gulp.de unter
541 IT-Selbstständigen und 36 Projektanbietern ergab.
Beide Seiten sind sich mit deutlicher Mehrheit einig,
dass der finanzielle Aufwärtstrend externer IT-Mitarbeiter
weiter anhält. Während aber immer mehr IT-Selbstständige
versuchen, weitere finanzielle Spielräume auszuloten, rudern
die Projektanbieter hinsichtlich ihrer Zahlungsbereitschaft deutlich
zurück. Nach ihrem Geschmack sind die derzeit verlangten Honorare
bereits zu hoch.
Sowohl drei Viertel der IT-Selbstständigen (74 %) als auch
der Projektanbieter (77 %) sind überzeugt davon, dass die
Preise für externes IT-Know-how ihren Höhepunkt noch
nicht erreicht haben.
Wie werden sich die Stundensätze in absehbarer Zeit entwickeln?
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Projektanbieter
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IT-Selbstständige
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| Sinken. |
6 % (15 %)
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8 % (17 %)
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| Steigen. |
77 % (50 %)
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74 % (50 %)
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| Keine Änderung. |
17 % (35 %)
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18 % (33 %)
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Vorjahreswerte in Klammern
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Angesichts des derzeitigen Nachfrage-Hypes im IT-Projektmarkt
scheint diese einstimmige Prognosen nicht zu idealistisch: Im ersten
Quartal 2007 vermittelte www.gulp.de insgesamt
27.282 Projektanfragen an externe IT-Spezialisten. Das sind 28
% mehr als im gleichen Zeitraum 2006.
Und so findet bereits wieder jeder vierte Projektanbieter (25
%), dass freiberufliche IT-Experten im Vergleich zu festangestellten
IT-Mitarbeitern zu viel verdienen. Im vergangenen Jahr war nur
jeder Fünfte (20 %) dieser Meinung. Mit 56 % äußert
sich die Mehrheit der befragten Anbieter, dass die Bezahlung passend/angemessen
sei.
Verdienen Freiberufler zu viel im Vergleich zu ihren festangestellten
Kollegen?
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Projektanbieter
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IT-Selbstständige
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| Ja, zu viel. |
25 % (20 %)
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4 % (4 %)
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| Nein, zu wenig. |
19 % (32 %)
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47 % (46 %)
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| Passt so. |
56 % (48 %)
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49 % (50 %)
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Vorjahreswerte in Klammern
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Demgegenüber fühlt sich fast jeder zweite IT-Selbstständige
(47 %) im Vergleich zu seinen festangestellten Kollegen als unterbezahlt
- trotz höherer Stundensätze. Möglicherweise auch
deshalb, weil auch die Gehälter der IT-Beschäftigten
steigen, wie die IG Metall in ihrer Gehälterstudie über
Löhne in der Informations- und Telekommunikationsbranche berichtet.
(Quelle: Spiegel online, 13.03.2007).
Wie liegen Freiberufler mit ihren Stundensatzforderungen?
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Projektanbieter
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IT-Selbstständige
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| Eher zu hoch. |
42 % (37 %)
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12 % (15 %)
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| Eher zu niedrig. |
14 % (15 %)
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34 % (31 %)
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| Meist richtig. |
44 % (48 %)
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54 % (54 %)
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Vorjahreswerte in Klammern
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Zwar decken sich die finanziellen Vorstellungen der IT-Selbstständigen
(54 %) in den (prozentual) meisten Fällen noch mit denen der
Projektanbieter (44 %): Die geforderten Stundensätze befinden
sich auf einem beiderseits akzeptiertem Niveau. Allerdings stufen
wieder deutlich mehr Auftraggeber (42 %) die verlangten Honorare
als zu hoch ein, wohingegen die IT-Selbstständigen (34 %)
diese wieder öfter als zu niedrig beurteilen.
Die komplette Auswertung - auch mit den Vorjahres-Ergebnisse
seit 1999 - finden Sie unter:
http://www.gulp.de/kb/st/stdsaetze/umfrageVII_f.html
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