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Wachsende Nachfrage, gestiegene Auslastung und höhere Stundensätze auf dem IT-Projektmarkt machen sich auch finanziell für die Freiberufler deutlich bemerkbar: Der durchschnittliche Jahresumsatz der selbstständigen IT-Experten lag im Jahr 2005 bei 99.792 Euro und damit rund 16 Prozent über dem Vorjahreswert. Das ergab eine Umfrage des Agenturdienstleisters www.gulp.de unter 447 IT-Freiberuflern.
 Die Selbstständigkeit zahlt sich wieder verstärkt aus. Rund jeder dritte IT-Freiberufler konnte 2005 einen Umsatz zwischen 80.000 und 120.000 Euro verbuchen. Im Vorjahr hatte der Anteil nur bei 22,4 Prozent gelegen. Und auch die prozentuale Veränderung des Jahresumsatzes unterstreicht die generelle positive Finanzlage. So verzeichnete 2005 immerhin jeder zweite IT-Freiberufler (53 Prozent) ein Umsatzplus. "Diese Steigerung klingt durchweg positiv. Allerdings sollte man sie vor dem Hintergrund der mageren Vorjahre mit einer gewissen Nüchternheit betrachten", relativiert Stefan Symanek, Sprecher der GULP Information Services GmbH.
Nichtsdestotrotz zeugen auch die Prognosen der IT-Freiberufler für das Jahr 2006 von einem durchweg guten Gefühl und einer gehobenen Stimmung, was die eigenen Finanzen angeht. So rechnen 44 Prozent der Befragten für 2006 mit höheren Gesamteinnahmen. Das entspricht einem Plus von immerhin 13 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert.
Bestärkt werden die Freiberufler in ihren positiven Erwartungen auch durch den Aufschwung des Projektmarktindexes. Im ersten Quartal dieses Jahres lag er mit über 21.000 Anfragen zur Besetzung von IT-Projekten um bemerkenswerte 45 Prozent über den vergleichbaren Werten des Vorjahres. |