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Für GULP, das Portal für IT-Projekte, bedeutet die
Ausweitung der Internet-Dienste bei gleichzeitigem Fokus auf den
Kundenservice mehr Aufgaben und damit konsequenterweise mehr Personal.
Da der Fachkräftemangel auch vor Unternehmen der IT-Branche
nicht Halt macht, setzt GULP einen Betrag von DM 10.000 für
den erfolgreichen Tipp aus, der zur Einstellung eines Software-Entwicklers
führt.
Obwohl GULP im Jahr 2000 ein Wachstum von 8 auf 18 Mitarbeiter
realisieren konnte und allein im Februar 2001 sechs weitere neue
Kollegen eingestellt hat, ist das Unternehmen weiterhin auf der
Suche nach neuen "GULPis".
Hierbei traut sich GULP Ungewöhnliches: Wird ein Software-Entwickler
empfohlen, eingestellt und übersteht dieser Kandidat die Probezeit
von 6 Monaten, erhält der Tipp-Geber eine Vermittlungsprovision
von DM 10.000,00 brutto. Dieses Angebot gilt für festangestellte
Entwickler, die direkt bei GULP in München arbeiten.
Um den Interessenten das Unternehmen und die möglichen neuen
Kollegen vertraut zu machen, hat GULP neben "Augenzeugenberichten",
die darüber Auskunft geben, warum sie bei GULP arbeiten, auch
"Die Sendung mit dem
GULP: Sachgeschichte Bewerbung" auf die Webseiten gestellt.
Diese Seiten zeigen dem Bewerber auf humorvolle Weise den Weg seiner
Bewerbung im Unternehmen GULP vom Posteingang bis zum Anstellungsvertrag.
"Leider erleben es Mitarbeiter in vielen Firmen immer wieder,
dass die Bemühungen ihrer Arbeitgeber nach Arbeitsantritt plötzlich
ganz stark nachlassen" fasst Karl Trageiser die Erfahrungen
zusammen, von denen ihm viele Bewerber erzählt haben. "Dabei
sollte doch jeder Chef wissen, dass ein Unternehmen nur erfolgreich
sein kann, wenn die Mitarbeiter Spaß an der Arbeit haben."
Zur Mitarbeitermotivation hat GULP mit den "Stressbusters"
ein Massageteam engagiert, das jeden Mitarbeiter einmal in der Woche
hilft, zu entspannen. Zudem werden neben abendlichen Treffen Ausflügen
zum Gokart-Fahren, Skifahren und Bowling von den Mitarbeitern organisiert
- und vom Arbeitgeber gezahlt. "Gemeinsame Aktivitäten
außerhalb der Arbeitszeit beflügeln die Teamarbeit. Das
ist die klassische Win-Win Situation: Für die Mitarbeiter und
das Unternehmen." bestärkt Karl Trageiser.
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