GULP >> Über GULP >> Pressemitteilungen >> Telearbeit hat die große Zukunft noch vor sich

Pressemitteilung 06. Juni 2000
 
Telearbeit hat die große Zukunft noch vor sich
GULP Online Umfrage bringt überraschende Antworten
 
"Telearbeit" war lange das Trendthema der Arbeitsorganisation. Wie sieht die Situation heute aus? Das fragte GULP - das Internetportal für IT-Projekte - IT-Freiberufler und Projektanbieter in einer Online Umfrage. "Die Mehrheit der Freiberufler sprach sich für Telearbeit aus und würde dafür sogar geringere Stundensätze in Kauf nehmen", resümiert Karl Trageiser, Geschäftsführer von GULP, die Ergebnisse.

Dennoch sei der Anteil der Telearbeit im IT-Projektgeschäft immer noch recht klein. Sowohl die Freiberufler als auch die Projektanbieter schätzen den Anteil der Telearbeit in der freiberuflichen IT-Branche auf 14 Prozent. Im Umfrageergebnis zeigte sich jedoch, dass bereits jeder dritte IT-Freiberufler als Telearbeiter bei einem Projekt mitgewirkt hat. Hier wird offensichtlich, dass Telearbeit noch immer ein sehr dehnbarer Begriff ist, der auch kurzzeitige Einsätze mit einschließt. Der Wunsch nach Telearbeit ist im Gegensatz zu den tatsächlichen Möglichkeiten seitens der Freelancer mit 86 Prozent sehr groß.

Doch die Unternehmen zögern. Nur 17 Prozent würden einem Teleworker den Vorzug geben. Den Hauptgrund für den langsamen Vormarsch von Telearbeit sehen weder die Freelancer noch die Projektanbieter in Sicherheitsrisiken. "Die Gründe für den Einsatz vor Ort benennen rund die Hälfte der Projektanbieter vielmehr mit Kommunikations- und Abstimmungsproblemen", weiß Trageiser. Seiner Meinung nach liegt diesem Zögern allerdings auch die fehlende Bereitschaft der Projektleiter zugrunde, neue Führungsstile wie das reine Management nach Zielen, zuzulassen.

GULP fragte auch, ob Telearbeit zu höherer Motivation bei der Projektarbeit führe. Dem stimmten 61 Prozent der IT-Freiberufler zu. 49 Prozent der Projektanbieter waren ebenfalls dieser Meinung. Die Kostenersparnis macht die Telearbeit bei dem überwiegenden Teil aller Befragten zu einem interessanten Aspekt. Schließlich würden neben geringeren Aufwendungen für Anfahrt oder Übernachtung am Einsatzort auch 58 Prozent der Freiberufler in diesem Fall einen geringeren Stundensatz in Kauf nehmen.

Gut zwei Drittel der Befragten sind sich einig, dass der Anteil von Telearbeitsplätzen im Projektgeschäft in den kommenden fünf Jahren zunehmen wird. "Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Telearbeit die große Zukunft noch vor sich hat", ist sich Trageiser sicher.

2.434 Zeichen

> Umfrage-Ergebnisse: "Telearbeit"
> GULP Fachbeitrag: "Telearbeit auf für IT-Freiberufler"

Zum Seitenanfang nach oben

Für die Teilnahme an den mit diesem Icon gekennzeichneten Diensten melden Sie sich mit den Zugangsdaten an.
Zugangsdaten vergessen? | Noch kein GULP Profil?
Über GULP: Mehr als 3.000 Kunden, 80.000 eingetragene IT-Experten, davon 13.000 mit Schwerpunkt Engineering, und über 1.200.000 abgewickelte Projektanfragen: GULP ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-/Engineering-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur bietet GULP ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services für die Teilnehmer im Markt.