Für die Rollen Scrum Master, Scrum Coach und Coach Agile
Über die vergangenen Jahre und Projekte hinweg hat sich gezeigt, dass der Faktor Mensch die größte Herausforderung darstellt. Da gibt es Mitglieder des Development Teams, die nach einigen weniger gut gelaufenen Scrum-Projekten eine gewisse Verdrossenheit verspüren und bei denen es schon eine Herausforderung darstellt, das agile Mindset zu wecken und die Bereitschaft zu Veränderung und Experimenten herzustellen. Aber auch die Welt außerhalb des Scrum Teams selbst hat hier und da seine eigenen Vorstellungen darüber, wie das Projekt abzulaufen hat und auch diese müssen mit gesundem Pragmatismus mit der Methode - dem Vorgehen - in Einklang gebracht werden.
Nach dem Motto “Teamgeist ist weit mehr als nur die Abwesenheit von Konflikten”, ist oftmals viel Arbeit an dieser Stelle zu leisten, um ein wirklich motiviertes Team zu entwickeln, das auch über sich hinauswachsen kann.
Der Product Owner muss fachlicher Experte und Verkäufernatur in einem sein. Als Scrum Master oder Coach gilt es auch den Product Owner bei Bedarf bei seiner Entwicklung zu unterstützen. Ihm mit Rat zur Seite zu stehen, wenn es gilt sein Stakeholder Management zu optimieren.
Für die Rolle des Product Owners
Auch für den Product Owner stellt oftmals der Faktor Mensch die große Herausforderung dar. Es gilt alle Kunden - die Fachabteilungen, die Anwender, etc. - mit ihren Wünschen unter einen Hut zu bekommen. Als Herr über das Produkt, der er den größtmöglichen Mehrwert für den Kunden schaffen soll, geht es seinen Stakeholdern selten schnell genug und wenn es dann mal nicht ganz so optimal funktioniert wie gewünscht, muss er - respektive sie - sich auch mal schützend vor das Team stellen.
Nicht jedes Projekt hat nur Freunde und die, die dem Projekt nicht unbedingt positiv gegenüberstehen, sollen auch gewonnen werden. Auch deren Mitwirken ist oftmals wichtig und hilfreich. Das Stakeholder Management stellt für die Rolle des Product Owners oftmals die große Herausforderung dar.
Allgemein, …
… ist es alsdann fast immer eine Herausforderung das Zusammenspiel zwischen Methode und der eingesetzten Werkzeuge - Tools - in Einklang zu bringen. Weil “a fool with a tool is still a fool”.