Aus welchem Grund haben Sie in den letzten 12 Monaten am häufigsten Projektanfragen abgesagt?

Das Ergebnis der Trash Poll der Woche

(April 2012)

 

Die wöchentliche GULP Kurzumfrage rund um Leben, Liebe, Alltag & Beruf - nicht immer ganz ernst gemeint, sondern mit einem Augenzwinkern.

Das Ergebnis der Kalenderwoche 12/2012:

Aus welchem Grund haben Sie Ihrem Gefühl nach in den letzten 12 Monaten am häufigsten Projektanfragen abgesagt?
Ich war zeitlich nicht verfügbar   62%
Projekt passte fachlich nicht   9%
Einsatzort war für mich nicht machbar   12%
Für diesen Anbieter wollte ich nicht tätig werden   2%
Projektbeschreibung nicht aussagekräftig genug   3%
Projekt unterforderte mich   2%
Projekt überforderte mich   0%
Projekt war passend, ich hatte aber interessantere Alternativ-Angebote   2%
Dasselbe Projekt wurde mir von einem anderen Vermittler bereits vorgestellt   1%
Habe nie ab-, sondern immer nur zugesagt   2%
Habe keine Projektanfragen erhalten   4%
Teilnehmerzahl: 248

15.774 Projektanfragen zählte der GULP IT-Projektmarktindex im März und das erste Quartal 2012 schloss mit sensationellen 46.518 Projektanfragen – mal wieder ein neuer Rekordwert in der GULP Geschichte. Zum Vergleich: Das bis dato stärkste Quartal war das erste Viertel des Jahres 2011 mit 42.177 Anfragen.

Mit diesen Zahlen im Hinterkopf muss nicht mehr viel zum Ergebnis dieser GULP Trash Poll hinzugefügt werden. Knapp zwei Drittel der Teilnehmer sagten in den letzten zwölf Monaten Projektangebote am häufigsten aus Zeitmangel ab. Einzig der unpassende Einsatzort kommt noch auf eine zweistellige Prozentzahl (12 Prozent). Dass das Projekt fachlich nicht passte, war allerdings auch für neun Prozent der Teilnehmer der häufigste Absagegrund. Ursachen wie „Projektbeschreibung nicht aussagekräftig genug“ oder „Für diesen Anbieter wollte ich nicht tätig werden“ rücken derzeit in den Hintergrund.

Wir haben diese Trash Poll auf den Wunsch eines Freiberuflers hin gestartet. Er schrieb uns: „Mich erreichen immer wieder Anfragen von Projektanbietern, die offensichtlich mein Profil nur überflogen haben und denen ich nur aus Höflichkeit sage, dass ich für das vorgeschlagene Projekt nicht geeignet bin. Wie hoch ist der Anteil dieser Sorte von Absagen bei den anderen Freiberuflern?“ Im Moment können wir ihm fast nur antworten: Wir fragen noch mal nach, falls die Anzahl an Projektanfragen wieder rückläufig werden sollte; wenn Freiberufler wieder zeitlich verfügbar sind und auch andere Absagegründe infrage kommen.

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Kommentare zu diesem Artikel:

"Die Frage nach dem Stundensatz finde ich ebenfalls essentiell: ich habe in den letzten Monaten mehrere Projekte wegen zu geringer Vergütung ablehnen müssen. Sehr beliebt ist das Muster "wir suchen ja eigentlich eher einen Assistenten"... (April 2012)"

"Es gibt so viele Anfragen (sowohl unpassende als auch sehr interessante), dass ich nur noch selten antworte. Eine Anfrage zu überfliegen und (oder gleich) löschen ist kein Problem - ich finde es nicht schlimm, wenn Anfragen kommen auch wenn man überall als "nicht verfügbar" vermerkt ist. So behält man auch eine gewisse Überblick, was so auf dem Markt los ist. Ich glaube auch nicht, dass es den Vermittlern stört, wenn sie keine Antwort bekommen (eine Meinung der Vermittler über nicht beantwortete Anfragen wäre was für ein Trash Poll) da sie eben sehr viele verschicken. Wenn ich merke, dass eine Anfrage wirklich auf mich zugeschnitten wurde nehme ich mir aber auch die Zeit zu antworten - vor allem wenn's ein Erstkontakt ist. (April 2012)"

"Vermittler = Gieskanne. Oder: Mal einfach mit der Schrotflinte in den Wald ballern - irgend ein Tier wird schon "Aua" schreien. Anfragen von Vermittlern werden von mir abgelehnt! (April 2012)"

"Wie schon im Text und im Vorkommentar angesprochen scheint es wirklich so zu sein, dass die Vermittler unter ziemlichen Zeitdruck stehen und meine Skills gerade mal überfliegen, so dass ich auf zwei von drei Anfragen ein "Ich-passe-nicht-auf-Ihr-Projekt"-Mail zurücksenden muss, (April 2012)"

"Eine interessante "Nachfrage". Interessant vor allem auch deshalb, weil die ursprüngliche Motivation, die Frage des "Freiberuflers", genau auch meine frage hätte sein können. Das Ergebnis überrascht mich nicht, wenngleich mich auch interessieren würde, inwieweit völlig unpassende Anfragen in Zukunft einen höheren Absagegrund ergeben könnten. Denn auch das deckt sich leider mit meiner momentanen Erfahrung. Man hat manchmal "subjektiv" das Gefühl, dass es den Vermittlern eigentlich egal ist, was man im Profil stehen hat. Wenn man "irgendwie" im IT Bereich unterwegs ist, dann könnte man ja auch Java Programmierer, oder .NET Entwickler sein oder sich im SAP BW Modul oder HR Modul auskennen. Deshalb trortzdem: Lieber Vermittler, bitte versucht den Abgleich der Anfragen zu den tatsächlich vorhandenen Skills noch etwas genauer durchzuführen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber ich bin überzeugt, dass dadurch ALLE zufriedener werden und damit eine deutlich gesteigerte Vermittlungsrate erzielt werden kann. Und spätestens dann macht sich eine solche Investition bezahlbar. Grüße (April 2012)"

"Eine Frage vermisse ich: die nach dem Stundensatz. Für mich ist das der zweite Grund nach der Verfügbarkeit: Angebote a la "Leiter PO" für 35 EUR sind einfach zum lachen. Wenn auch die Ausnahme, aber wegen meines Alters (47) wurde ich als Leiter für IT-Großprojekte abgelehnt...ich sehe es entspannt, denn ich bin ausgelastet und Projekte Auditieren macht ja auch Spaß....:-) (April 2012)"

"Ja, schön....ich bekomme immer nur zu hören "4 oder 4,5 Tage geht gar nicht...wenn dann nur Vollzeit" Und das war es dann. Mal abgesehen davon, das 90% der Anfragen trotz eindeutiger Beschreibung, das ich nicht "auswärts" tätig sein kann sich genau auf solch ein Projekt bezogen haben...das fristriert extremst. Ich bemerke von den guten Zeiten nichts...suche seit 5 Monaten...keine konkreten Dinge...nicht mal ein Vorgespräch...sehr schade... (April 2012)"

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