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Neue Berufe mit Zukunft

Was macht eigentlich ein ...?

06.02.2018
GULP Redaktion
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Während Skeptiker kritisch die fortschreitende Digitalisierung beobachten, erkennen Personaler in der Zukunft einen hohen Bedarf an Fachkräften. Gerade in der IT-Branche entwickeln sich viele neue Berufe und es eröffnen sich für gut ausgebildete Menschen sehr vielfältige berufliche Perspektiven. IT-Experten werden sich immer stärker spezialisieren müssen, um den Anforderungen im Markt gerecht zu werden. In Unternehmen werden sie sich mehr und mehr in die einzelnen Fachabteilungen integrieren und nicht mehr wie bisher, eine eigene Abteilung bilden. Beste Chancen haben momentan Berufsanfänger, die sich an neuen Anforderungen und Bedürfnissen der Unternehmen orientieren. Aber auch erfahrene Mitarbeiter, die sich stetig fortbilden, können von der Digitalisierung profitieren. Hier drei Beispiele für Berufe mit hervorragenden Zukunftsaussichten:

Operations Manager

Das Berufsbild des Operations Managers ist die Weiterentwicklung des Logistikers. Der Schwerpunkt liegt dabei im E-Commerce: Der Manager weiß wie ein Web-Shop funktioniert, ist für die Lagerorganisation zuständig und plant realistische Auslieferungstermine. Zudem stellt er sicher, dass das angebotene Sortiment im Lager verfügbar ist. Ein betriebswirtschaftliches Studium mit dem Schwerpunkt Logistik ist empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig. Wer kein Studium vorweisen kann, sollte mehrjährige Erfahrung im Bereich E-Commerce mitbringen. Der Arbeitsplatz kann in unterschiedlichsten Branchen sein, da quasi alle Unternehmen, die über einen Online-Shop ihre Produkte verkaufen, in Frage kommen.

SEM-Manager

Der dazugehörige Begriff „SEO“ – search engine optimization – ist in aller Munde. Der SEM-Manager – kurz für search engine marketing – vereint den Marketing-Manager und den Webdesigner beziehungsweise Programmierer. Er sorgt dafür, dass die Webseiten eines Unternehmens so gut wie möglich von Suchmaschinen wie Google oder Duckduck.go gefunden werden und möglichst weit oben in den Suchergebnissen erscheinen. Durch die Kombination aus Marketing- und technischem Wissen kann der SEM-Manager die Unternehmenswebseiten bestmöglich gestalten und aufbauen. Search Engine Advertising (SEA) gehört ebenfalls zu diesem Berufsprofil. Hier wird dafür bezahlt, dass das eigene Unternehmen als Anzeige in den Suchergebnissen bestimmter Suchbegriffe erscheint. Entscheidend sind dabei die richtigen Suchbegriffe sowie die nachfolgende Erfolgskontrolle. Marketing-Aktionen via E-Mail oder die Organisation der Banner-Werbung sind ebenfalls Teil der Arbeit eines SEM-Managers. Grundvoraussetzungen sind technisches Verständnis und Interesse wie Suchmaschinen funktionieren oder wie Webseiten aufgebaut sind. Ein Wirtschaftswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Marketing ist beispielsweise gut gerüstet für diesen Job. Bewerbungen sollten sich an Unternehmen, die Online-Handel betreiben oder Marketing-Agenturen richten.

Data Strategist

Ein spannendes Umfeld verspricht auch der Beruf des „Data Strategist“. Der Datenumlauf wächst rasant und im Bereich Big Data wird sich in den nächsten Jahren noch viel verändern, sodass dieser Beruf einem ständigen Wandel unterliegt und damit nie langweilig wird. Besonders Unternehmen, die mit sensiblen und persönlichen Daten arbeiten, müssen sich bei deren Auswertung Gedanken über ethische Grundsätze und rechtliche Grauzonen machen. Hier tritt der der Data Strategist auf den Plan. Er entwickelt die Leitlinien und bestimmt, welche Informationen zu welchen Zwecken weiterverwendet werden dürfen. Diese Position ist oft nah an der Unternehmensführung angesiedelt, denn eine Fehlentscheidung kann weitreichende Folgen haben. Mathematiker, Physiker oder Informatiker mit hohem technischem Verständnis sind bestens für diesen Beruf geeignet. Banken, Versicherungen, Krankenkassen oder Kreditkartenunternehmen werden in Zukunft diese Position vermehrt anbieten.

Dies sind nur drei ausgewählte Beispiele an neuen und zukunftsrelevanten Berufen in der IT-Branche. Oft sind sie Weiterentwicklungen von bestehenden Jobprofilen, aber durch die Digitalisierung wird die Bandbreite an neuen Arbeitsplätzen in der Informationstechnologie immer größer. Hier lohnt sich bei der Berufs- oder Studienwahl eine intensive Recherche. Dazu erhält der Satz „man lernt nie aus“ immer mehr Gewicht: Wer sich auf dem Laufenden hält, interessiert ist und immer wieder Fortbildungen besucht, wird auch in Zukunft ein gefragter Arbeitnehmer sein.

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