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Der Brexit ist da – sind Sie als Freelancer betroffen?

Nehmen Sie an unserer kurzen Umfrage teil

05.02.2020
Monika Riedl – GULP Redaktion
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Nach zähen Verhandlungen und einigen Datums-Aufschüben war es am 31. Januar 2020 soweit: Der Brexit ist da – Großbritannien verlässt die EU. Bis Endes des Jahres gilt es jetzt für Großbritannien und die EU, konkrete Regelungen für ihr zukünftiges Verhältnis aufzustellen. Bis dahin gelten die bisherigen Bestimmungen weiter.

So ist ein Freihandelsabkommen im Gespräch, um Themen wie Zölle und den Zugang Großbritanniens zum EU-Binnenmarkt regeln. Auch wenn sich London und Brüssel darüber rechtzeitig einigen, kommen neue Zollformalitäten auf Exporteure nach Großbritannien zu. Bei einem harten Brexit ohne Abkommen werden diese jedoch noch um einiges aufwendiger.

Mögliche Folgen für Freelancer

Ein mögliches Handelsabkommen stellt nur ein Fragezeichen in den kommenden Monaten dar. Auch für Freelancer, die entweder in Großbritannien arbeiten oder über britische Kundenbeziehungen verfügen, hängt nun viel von den Verhandlungen ab.

Ungeklärt ist beispielsweise noch, wie es in Sachen Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung aussieht. Aktuell ist es durch die geltende Freizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit in der EU relativ einfach, als EU-Bürger in einem anderen Mitgliedstaat zu leben und zu arbeiten. Fallen diese Freiheiten zum Endes des Jahres ohne Nachfolgeregelung weg, bedeutet das deutlich mehr bürokratischen Aufwand sowohl für britische als auch EU-Freelancer bei Ärmelkanal-überschreitenden Projekten. 

Auch das ohnehin schon sensible Thema Datenschutz wird betroffen sein. Die oft verschriene DSGVO erleichterte immerhin die Verarbeitung von Daten innerhalb der EU insofern, dass für alle Mitgliedstaaten einheitliche Regeln greifen. Nach einem harten Brexit würde Großbritannien als unsicheres Drittland behandelt werden. Bestehende Dateninfrastruktur müsste daher unbedingt überprüft und angepasst werden. 

Ihre Einschätzung ist gefragt

Diese Themen sind sicher nur einige Beispiele, wie der Brexit sich auf die Arbeit von Freelancern auswirken könnte. Deshalb sind auch Ihre Meinung und Einschätzung gefragt: Wie betroffen fühlen Sie sich vom Brexit? Welche Bereiche sehen Sie als besonders kritisch? Oder sehen Sie dem Thema gelassen entgegen?

Nehmen Sie bitte an unserer kurzen Umfrage teil, sie wird nicht mehr als 2 Minuten in Anspruch nehmen. 

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Lesermeinungen zum Artikel

1,3 von 5 Sternen | Insgesamt 13 Bewertungen und 2 Kommentare

  • Informationsflussumkehr? Anscheinend...

    Freelancer am 27.02.2020 um 16.47 Uhr

    Schließe mich "Leser" da komplett an. Was soll das? Unnötig unseriös.

    Antwort von der GULP Redaktion

    Lieber Leser, vielen Dank für Ihren Kommentar. Uns ging es mit der Umfrage darum, neben all der Panikmache und den geschilderten Ungewissheiten,die sich in anderen Artikeln zum Thema finden, auch Einschätzungen unserer Leser zu erhalten. Die Ergebnisse werden wir in einem weiteren Artikel für aufbereiten, um möglichst markt- und praxisnahe Fakten zur Verfügung stellen zu können. Die Überschrift war übrigens nicht mit Absicht so reißerisch gewählt. Vielmehr spiegelt sie ja den Inhalt der Umfrage wider. Dass sie aber von einigen Lesern missverstanden wurde, tut uns leid.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre GULP Redaktion

  • Informationsflussumkehr?

    Leser am 07.02.2020 um 22.14 Uhr

    Von einem professionellen Portal erwarte ich nach einer reißerischen Überschrift „Der Brexit ist da – sind Sie als Freelancer betroffen?“ konkrete Antworten und Vorgehensweisen, jedoch keine Informationsfluss-Umkehr in Form einer Befragung. In meinen Augen rückt der Artikel leider in die Nähe von SEO Spam.

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