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VGSD e.V. ruft Arbeitsgruppe “Scheinselbstständigkeit” ins Leben

17.02.2015
GULP Redaktion - Joachim Dreher
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Beim Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) e.V. melden sich immer mehr Mitglieder, die etwas gegen die Rechtsunsicherheit im Bereich Scheinselbstständigkeit unternehmen möchten.

Im Rahmen eines Interviews mit dem VGSD-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Lutz bringt es ein VGSD-Mitglied - selbst erfolgreicher IT-Experte - auf den Punkt und artikuliert den Unmut vieler Freelancer. “Eigentlich interessiert mich Politik nicht besonders. Ich will einfach nur meinen Job machen. Da bin ich gut und es macht mir Spaß. Die Politik soll mir nur keine Steine in den Weg legen - was sie jedoch momentan massiv tut”, so der aufgebrachte Freiberufler. Doch Briefe und Proteste Einzelner - das zeigt sein Beispiel - verhallen bei Politikern ungehört. Wie inzwischen immer mehr seiner Leidensgenossen sieht er die dringende Notwendigkeit, “dass wir hier eine gemeinsame Lobby aufbauen (…), um die Politik endlich dazu zu bringen, ihre handwerklichen Fehler bei der Gesetzgebung zu korrigieren."

Beim VGSD entsteht deshalb jetzt eine Arbeitsgruppe, die sich explizit diesem Ziel verschrieben hat. Der Verband hat eine E-Mail-Adresse eingerichtet, unter der sich alle Betroffenen, die aktiv für mehr Rechtssicherheit eintreten möchten, melden können. Unter der E-Mailadresse scheinse@vgsd.de können Interessierte sich in einen entsprechenden Verteiler aufnehmen und über geplante weitere Aktivitäten informieren lassen. In Kürze findet bereits eine erste Telefonkonferenz zur gegenseitigen Abstimmung statt. Ziel ist die Gründung einer Gruppe, die mit tatkräftiger Unterstützung des VGSD wirkungsvolle Aktionen plant und durchführt.

Das komplette VGSD-Interview zum Thema Scheinselbstständigkeit