Umfrage-Ergebnis: Woran scheitern IT-Projekte?

Woran scheitern IT-Projekte?

17.05.2002
GULP Redaktion

Der Kampf um Erfolg oder Misserfolg gehört zum Alltag in den meisten IT-Projekte. Zumindest jedes zweite IT-Projekt ist hierzulande zum Scheitern verurteilt. Warum dem so ist, wollten wir in dieser Umfrage wissen.

Zwischen dem 15. April und 15. Mai stellten wir den Nutzern des GULP-o-meters die Frage, worin sie den Hauptgrund für das Scheitern von IT-Projekten sehen. 235 Teilnehmer gaben ihre Meinung ab:

Den wenigsten Beteiligten in IT-Projekten scheint es weder an den berühmten Soft Skills zu mangeln, noch mangelt es offenbar den Projekten an finanziellen und zeitlichen Ressourcen. So ließe sich unser Umfrage-Ergebnis positiv formulieren. Nur 7 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ein Mangel an persönlichkeitsbezogenen Faktoren den Hauptgrund für das Scheitern von IT-Projektan darstellt. Für 9 Prozent ist der Mangel an Zeit und Budget der Scheiter-Faktor Nummer 1.

Für jeden zehnten Umfrage-Teilnehmer steht das fehlende Know-how der Projekt-Mitarbeiter (11 Prozent) dem erfolgreichen Abschluss eines IT-Projekts entgegen. Fast jeder Fünfte ist der Meinung, IT-Projekte scheitern an Kommunikationsproblemen (18 Prozent) oder am starren, dogmatischen Festhalten festgelegter IT-Strategien (19 Prozent).

Über ein Drittel der Teinnehmer sieht jedoch in unpräzisen Vorgaben den Hauptgrund für das Scheitern von IT-Projekten: 36 Prozent geben der unzureichenden Definition der Projektziele oder zu wenigen oder unklaren Meilensteinen die Schuld am Scheitern.

Dem Minenfeld Scheiterfaktoren hat GULP eine eigene Reihe in der GULP Knowledge Base gewidmet:
Woran scheitern IT-Projekte? Teil I | Teil II | Teil III

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