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Digitalisierung in Krankenhäusern
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Krankenhäusern läuft die Zeit davon -

die Frist zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte bis Ende 2020 kommt immer näher

30.11.2020
GULP – Redaktion
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Digitalisierung schafft freie Kapazitäten

Mit dem E-Health Projekt treibt die Bundesregierung die Digitalisierung des Gesundheitswesens bereits seit einigen Jahren voran. Mit einer Reihe an neuen Gesetzen wurde bereits der Rahmen hierfür geschaffen und spätestens mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte im Jahr 2017 erreichte das Projekt die Allgemeinheit. Mit der Frist zum 01.01.2021 sollen nun alle Krankenhäuser an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sein. Doch erst wenn eine Klinik ihre internen Prozesse digitalisiert hat, ist der Anschluss an die TI zielführend. Der enorme Zeitdruck sowie die angespannte Personallage erschweren dieses Projekt.

Jetzt digitalisieren, doch wo beginnen?

Die Digitalisierung einer Klinik lässt sich nicht ohne weiteres realisieren, denn bei diesem Projekt gibt es einiges zu beachten. Worauf Sie besonderen Wert legen sollten und wie aus diesem Projekt eine Komplettlösung für das Krankenhaus wird, haben wir für Sie zusammengetragen.

Knackige Fristen und keine Kapazitäten

Dieses verflixte 2020! Ausgerechnet in diesem Jahr belastet eine weltweite Pandemie unser Gesundheitssystem enorm, während die Frist vom 1. Januar 2021 weiter besteht. In Anbetracht dieser beiden Faktoren liegt eines klar auf der Hand: Allein können Kliniken diese Herkulesaufgabe nicht bewältigen. Projektbezogene Freelancer können hier für schnelle und effiziente Abhilfe sorgen.

Krankenhausinformationssystem (KIS) optimieren

Das KIS bezeichnet die gesamte IT-Infrastruktur (Soft- und Hardware) in einem Krankenhaus. Auch wenn hier von einem System die Rede ist, handelt es sich in den meisten Fällen noch um lose verbundene Insellösungen, die nicht effizient miteinander zusammenarbeiten. Das schlägt sich auch auf die Zufriedenheit der Patienten aus, denn hier gilt grundsätzlich: Je besser das System verzahnt ist, desto besser fühlt sich Ihr Patient behandelt.

Den Grundstein legen

Die Basis für effiziente digitale Prozesse ist eine intelligente Erfassungslösung. Diese beginnt bei der richtigen Auswahl der Scanner und endet mit der sicheren Einspeisung der Daten in die TI. Dazwischen sollte ein intelligenter Workflow integriert werden, der tägliche Aufgaben automatisiert und somit Ihre Mitarbeiter entlastet. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung liegt in der nachvollziehbaren Dokumentation. Vorbei sind die Zeiten des manuellen Suchens nach Vorgängen und deren Bearbeiter, denn Sie erhalten die gewünschten Informationen per Mausklick. Das alles ist allerdings nur dann möglich, wenn Papier so früh wie möglich aus den Prozessen eliminiert wird. Erst dann können Sie eine makellose digitale Aktenführung gewährleisten.

Immenser Kostenfaktor – das Archiv

Apropos Papier eliminieren, wie sieht es in Ihrem Archiv aus? In den meisten Kliniken werden hier zigtausende Patientendaten auf Papier gehortet. Das ist weder zeitgemäß, noch entspricht es den Datenschutzbestimmungen der DSGVO und darüber hinaus ist ein analoges Archiv sehr teuer. Die Lösung ist ein digitales Archiv, das Ihnen Zeit und Geld spart sowie die rechtssichere Langzeitarchivierung gewährleistet. So können Sie auch die archivierten Gesundheitsdaten in die TI einspeisen, was für zukünftige Diagnosen und Behandlungen sehr hilfreich ist.

Datenschutz und Cyber-Security

Die Digitalisierung bringt viele Vorteile, allen voran erspart Sie Ihren Mitarbeitern viel Zeit für administrative Aufgaben. Doch jetzt folgt das berüchtigte „ABER“. Aber Produktivität ist nicht alles, denn Ihr System muss entsprechende Sicherheitsvorkehrungen aufweisen, die die sensiblen Gesundheitsdaten vor Hacker-Angriffen schützt. Denn auch die Computerviren sind dieses Jahr auf dem Vormarsch und die versuchten Phishing-Attacken auf einem Allzeithoch. Achten Sie daher bei der Auswahl Ihrer Lösung auf eine verschlüsselte Datenübertragung und beziehen Sie vor allem Ihre Mitarbeiter ein. Denn der Erfolg einer Phishing-Attacke hängt vom Anwender ab und nicht von der Effektivität der Firewall.

Schnell und effizient digitalisieren

Nachdem wir Ihnen nun den Umfang dieses Projekts nähergebracht haben, geht es nun darum, wie Sie dies schnell und effizient umsetzen können. Hier empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit Freelancern, da Ihre hausinterne IT-Abteilung mit ihren täglichen Aufgaben bereits ausgelastet ist. Überlassen Sie nichts dem Zufall und holen sich genau die Expertise, die Sie benötigen! Maßgeschneidert und genau für den Zeitraum, in dem sie benötigt wird.

Apotheken und Arztpraxen teilen die gleiche Frist

Nicht nur Krankenhäusern wurde die Frist zum 1. Januar 2021 auferlegt, denn sowohl Apotheken als auch Arztpraxen müssen sich bis dahin an die TI anschließen. Gerade für Ärzte ist die Einhaltung essenziell, da sie ohne TI-Anbindung einen erhöhten Honorarabzug von 2,5 % in Kauf nehmen müssen (vorher 1 %). Daher empfehlen wir Ärzten und Apothekern das Projekt Digitalisierung nicht weiter aufzuschieben, sondern jetzt anzugehen.

 

Fazit: Ein optimiertes KIS verbessert die Patientenversorgung und entlastet Ihre Mitarbeiter. Durch automatisierte digitale Workflows und ein digitales Archiv erhalten Sie eine lückenlose Dokumentation. Die vollständige digitale Patientenakte erleichtert zukünftige Diagnosen und Behandlungen. Bei all den Vorteilen dürfen Sie jedoch nicht den Datenschutz und die Cyber-Security außer Acht lassen. Da Ihre IT-Abteilung ohnehin mit dem Tagesgeschäft ausgelastet ist, sollten Sie dieses Projekt mit der Unterstützung von externen Spezialisten angehen.

 

Die Zeit drängt, doch Ihnen fehlt die Kapazität diese Herkulesaufgabe allein zu bewältigen? Wir helfen Ihnen gerne, denn wir haben genau die richtigen Experten für Sie!

 

 

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