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Controller:in

Aufgaben, Verantwortungsbereiche, Skills, Gehalt, Jobs und Perspektiven

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Controller:in: Aufgaben und Bedeutung

Kaum ein Berufsbild hat sich in den vergangenen Jahren so gewandelt wie das des Controllers bzw. der Controllerin. War das Controlling – nomen est omen – in Firmen früher vielfach darauf beschränkt zu kontrollieren, ob die Geschäftszahlen korrekt und lückenlos verbucht worden sind, sind moderne Controller:innen Spezialist:innen für die Steuerung von Unternehmensprozessen und eine Art interne Unternehmensberater:innen. Sie liefern die nötigen Informationen für taktische Unternehmensplanungen, sie wissen dazu über die konkreten Ziele des Unternehmens Bescheid. Es versteht sich von selbst, dass wirkungsvolle und erfolgreiche Controller:innen einen direkten Draht zur Chefetage besitzen.

Verschiedene Branchen und Unternehmen bis hin zu öffentlichen Verwaltungen – natürlich variieren Betätigungsfeld und insbesondere Verantwortungs- sowie Einflussbereich der Controller:innen von Fall zu Fall zuweilen elementar.

Häufig unterscheidet man zwischen operativem und strategischem Controlling. Das eine konzentriert sich auf die Steuerung der Wirtschaftlichkeit, Rentabilität sowie Liquidität des Unternehmens, das andere nutzt Marktanalysen zur Vorbereitung von Planungen und strategischen Entscheidungen. Nicht selten werden sogenannte Business Analyst:innen als Controller:innen betrachtet. Auch sie untersuchen Geschäftsprozesse, legen aber ihr Augenmerk auf das Anforderungsmanagement im Hinblick auf IT-Systeme.

"Bei GULP ist der Umgang extrem freundlich und es fühlt sich fast familiär an."

Christian Hauck

"Ohne GULP hätte ich den Job, den ich heute mache, nicht bekommen."

Verena Baier

"Ich finde die Vielfalt an Projekten toll, die GULP mir durch sein großes Kundennetzwerk bieten kann."

Rabih Sleiman

"Die Betreuung im Bewerbungsprozess war hervorragend."

Romy Berger

 

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Die Aufgaben von Controller:innen

Mit Variationen in den Begrifflichkeiten und Nuancen in den Details gehören zu den Aufgaben von Controller:innen:

  • Erfassung und Analyse betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, von Marktdaten und Geschäftsergebnissen
  • Analyse und Definition von Einsparungs-, aber auch Weiterentwicklungspotentialen
  • Budgetplanung, Verkaufsprognosen und Jahresabschlussanalyse
  • Überwachung und Steuerung der Betriebsabläufe
  • Entwicklung und Pflege von Analyse- und Unterstützungssystemen zur Planung, Steuerung und Kontrolle des betrieblichen Leistungsprozesses
  • Beratung und Unterstützung der Unternehmensführung bei der Umsetzung strategischer und operativer Entscheidungen

Während in kleinen und mittelständischen Betrieben meist die Geschäftsleitung selbst mithilfe der Buchhaltung die Controlling-Aufgaben übernimmt, findet man in großen Unternehmen und Konzernen häufig eigene Controlling-Abteilungen, in denen es nochmals eigene Unterbereiche wie Finanzcontrolling, Innovationscontrolling oder Marketingcontrolling gibt.

Stichwort Prozess- und Schwachstellenanalyse. Der Ruf von Controller:innen ist im Unternehmen nicht immer ganz unproblematisch. Denn: Sie liefern auch Analysen zur Kostenreduzierung, die dann zum Stellenabbau führen können. Unbeachtet bleibt aber bei solcher Kritik, dass erst durch Kosteneinsparungen manche Unternehmen wettbewerbsfähig gemacht werden können, sichere und sogar neue Arbeitsplätze inklusive.

Qualifikationen von Controller:innen

Controller:in ist in Deutschland ein anerkannter Fortbildungsberuf mit der Bezeichnung "Geprüfte:r Controller:in" nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung. Angesichts der Bedeutung der Aufgaben setzen Unternehmen in Stellenangeboten häufig ein abgeschlossenes kaufmännisches bzw. (betriebs-)wirtschaftliches Studium voraus – eine kaufmännische Ausbildung ist in jedem Fall die absolute Mindestanforderung an Controller:innen.

Es liegt in der Natur der Aufgabenbeschreibung, dass im Berufsbild von Controller:innen der Umgang mit Zahlen und Statistiken im Vordergrund steht. Folgerichtig finden sich neben ausgeprägten analytischen Fähigkeiten und logischem Denken diese Skills:

  • fundiertes Wissen in Kosten-, Leistungs- und Investitionsrechnung sowie betriebswirtschaftlichen Kalkulationstechniken und Informationsmanagement
  • soziale und kommunikative Fähigkeiten (Verständlichkeit der Auswertungen!)
  • Führungs- und Moderationsqualitäten
  • im Idealfall: Gespür für aktuelle Markttrends

Was verdient man als Controller:in?

Grundsätzlich gilt, je größer die Berufserfahrung, desto höher das Gehalt. So verdient man als Junior mit bis zu 3 Jahren Berufserfahrung ca. 51.200 Euro. Deutlich steigt das Gehalt ab 9 Jahren Berufserfahrung als Controller:in - hier kann man mit ca. 70.000 Euro brutto Jahresgehalt rechnen. Im Median - unabhängig von der Berufserfahrung - kann man mit ca. 61.500 Euro brutto Jahresgehalt rechnen.

Auch ein Blick in die einzelnen Bundesländer lohnt, wie in der nebenstehenden Übersicht zu sehen. Spitzenreiter sind Hessen sowie Baden-Württemberg mit brutto Jahregehältern von über 66.000 Euro.

 

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Fragen und Antworten auf einen Blick

Was verdient man als Controller:in?

Im Median - unabhängig von der Berufserfahrung - kann man mit ca. 61.500 Euro brutto Jahresgehalt rechnen.

Grundsätzlich gilt, je größer die Berufserfahrung, desto höher das Gehalt. So verdient man als Junior mit bis zu 3 Jahren Berufserfahrung ca. 51.200 Euro. Deutlich steigt das Gehalt ab 9 Jahren Berufserfahrung als Controller:in - hier kann man mit ca. 70.000 Euro brutto Jahresgehalt rechnen.

Welche Aufgaben übernimmt ein:e Controller:in?

  • Erfassung und Analyse betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, von Marktdaten und Geschäftsergebnissen
  • Analyse und Definition von Einsparungs-, aber auch Weiterentwicklungspotentialen
  • Budgetplanung, Verkaufsprognosen und Jahresabschlussanalyse
  • Überwachung und Steuerung der Betriebsabläufe
  • Entwicklung und Pflege von Analyse- und Unterstützungssystemen zur Planung, Steuerung und Kontrolle des betrieblichen Leistungsprozesses
  • Beratung und Unterstützung der Unternehmensführung bei der Umsetzung strategischer und operativer Entscheidungen
Was macht ein:e Controller:in?

Moderne Controller:innen sind Spezialist:innen für die Steuerung von Unternehmensprozessen und eine Art interne Unternehmensberater:innen. Sie liefern die nötigen Informationen für taktische Unternehmensplanungen, sie wissen dazu über die konkreten Ziele des Unternehmens Bescheid.

Brauche ich ein Studium um Controller:in zu werden?

Nicht unbedingt.

Controller:in ist in Deutschland ein anerkannter Fortbildungsberuf mit der Bezeichnung "Geprüfte:r Controller:in" nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung. Angesichts der Bedeutung der Aufgaben setzen Unternehmen in Stellenangeboten häufig ein abgeschlossenes kaufmännisches bzw. (betriebs-)wirtschaftliches Studium voraus – eine kaufmännische Ausbildung ist in jedem Fall die absolute Mindestanforderung an Controller:innen.

Was ist der Unterschied zwischen Business Analyst:innen und Controller:innen?

Nicht selten werden Business Analyst:innen als Controller:innen betrachtet. Auch sie untersuchen Geschäftsprozesse, legen aber ihr Augenmerk auf das Anforderungsmanagement im Hinblick auf IT-Systeme.

Welche Skills brauche ich als Controller:in?

Neben ausgeprägten analytischen Fähigkeiten und logischem Denken benötigen Sie diese Skills:

  • fundiertes Wissen in Kosten-, Leistungs- und Investitionsrechnung sowie betriebswirtschaftlichen Kalkulationstechniken und Informationsmanagement
  • soziale und kommunikative Fähigkeiten (Verständlichkeit der Auswertungen!)
  • Führungs- und Moderationsqualitäten
  • im Idealfall: Gespür für aktuelle Markttrends