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Der Weg zum Datenbankentwickler

Der Datenbankentwickler und seine Aufgaben

Stichwort Big Data. (Fast) jedes Unternehmen muss heute riesige Datenmengen vorhalten und organisieren. Seien es Lieferadressen, Kundendaten, technische Informationen, Ressourcenplanungen oder Reportings – ohne Datenbanken ist eine effektive Verwaltung verschiedenster Bereiche meist undenkbar. Das Prinzip dahinter: Schnelle, einfache und strukturierte Datenerfassung ist das Fundament für effiziente Betriebsprozesse.

Hier kommen nun Datenbankentwickler zum Einsatz, denn: Sie entwerfen und konzipieren, entwickeln und programmieren „intelligente“ Datenbanksysteme, die an den Bedarf des jeweiligen Unternehmens angepasst sind. Der Anspruch: Die anfallenden Informationen müssen verwaltet, sinnvoll gefiltert und im richtigen Moment möglichst nutzerfreundlich für die berechtigten Personen verfügbar sein.

Die Aufgaben eines Datenbankentwicklers unterscheiden sich in der Regel elementar von denen eines Datenbankadministrators. Während die einen konzipieren und entwickeln, kümmern sich die anderen um die laufende Sicherung, Verwaltung und Leistungsoptimierung der Datenbanken.

Die Arbeit eines Datenbankentwicklers

Im Normalfall gliedert sich die Aufgabe eines Datenbankentwicklers in folgende Schritte:

  • eingehende Analyse der Anforderungen des Unternehmens
  • Erstellung eines ersten Entwurfs. Hier und während der nachfolgenden Entwicklung ist Team-Play gefragt: Nicht nur der Austausch mit anderen Datenbankentwicklern in größeren Projekten ist wichtig, auch die Kommunikation mit den einzelnen Fachbereichen des Unternehmens (Design, Web, Finance etc.) und den späteren Anwendern trägt entscheidend zur Qualität der Datenbank bei. Was für den Datenbankentwickler zur Folge hat: Er sitzt in zahlreichen Meetings! 
  • Entwicklung und Programmierung der Datenbank
  • Implementierung der Datenbank in das System des Unternehmens; Durchführung verschiedener Tests
  • bei Bedarf Fehlerbehebung und kontinuierliche Optimierung der Datenbanken
     

Die Arbeit eines Datenbankentwicklers richtet sich naturgemäß nach „seiner“ Datenbank. Zu den den klassischen Enterprise-Datenbanken, die bei Banken und in der Industrie im Einsatz sind, gehören dabei MS SQL, MY-SQL, Oracle, Sybase und DB2. 

Anforderungen an einen Datenbankentwickler

Die Praxis zeigt, dass unter den Datenbankentwicklern viele staatlich anerkannte Software-Entwickler und der eine oder andere Quereinsteiger (u.a. mit Fortbildungen zum Datenbankentwickler oder Database Developer) zu finden sind – angesichts der Komplexität der Aufgabe setzen viele Unternehmen aber ein Studium (Informatik, IT-Management oder Wirtschaftsinformatik) voraus. 

Darüber hinaus finden sich in der GULP Profiledatenbank und in den über GULP ausgeschriebenen Projekten folgende Skills:

  • Kenntnisse in MySQL, SQL, T-SQL und PL/SQL und Erfahrung mit Oracle-Datenbanken 
  • Kenntnisse der MS SQL Server
  • Beherrschung diverser Programmiersprachen
  • Know-how im Aufbau von Portalarchitekturen (SOA-Architekturen, SSIS und Crystal Reports)
  • Kenntnisse in Datenintegrität und Datenschutz
  • Kenntnisse in der Entwicklung von ER-Modellen und ETL Prozessen
  • ausgeprägtes analytisches Denken und betriebswirtschaftliche Kenntnisse
  • Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke, auch in englischer Sprache

Datenbankentwicklung – drei Spezialisierungen

Data-Warehouse-Spezialist:
Big Data pur. Im Data Warehouse laufen Unmengen von Daten aus verschiedenen Quellen zusammen. Es gilt, den Zugriff auf Informationen, beispielsweise aus den ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning) zu vereinfachen, wozu die Daten extrahiert, integriert, transformiert und zu einem einheitlichen Format zusammengefasst werden. Der Data-Warehouse-Spezialist leistet damit u.a. die Vorarbeit für den Data-Miner.

Data-Miner:
Mit übergreifenden Analysen und zielgerichteter Auswertungen (z.B. Kaufverhalten) schafft er die Voraussetzungen für fundierte Strategien eines Unternehmens, trägt aber auch dazu bei, konkrete interne Maßnahmen in der Prozessoptimierung zu entwickeln und umzusetzen. Ein großes Thema ist Data-Mining auch in der (Markt-)Forschung und in der Wissenschaft.

Business Intelligence Spezialist:
Der zumeist studierte Wirtschaftsinformatiker beschäftigt sich mit den Erkenntnissen aus den zuvor aufbereiteten Daten. Business Intelligence (BI) geht also über die reine Datenerfassung weit hinaus und rückt die systematische Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) der Informationen aus dem DWH in den Fokus. Ob Geschäftsabläufe, Kundenverhalten, Kosten- oder Risikomanagement – BI Spezialisten ermöglichen mit ihren Statistiken und Auswertungen intelligente Business-Entscheidungen.

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