Mit GULP durch die Coronakrise – Umgang mit den Corona-Beschlüssen bei GULP

Gesetzliche Regelungen

Wegen der steigenden Corona-Infektionen hat der Deutsche Bundestag am 18.11.2021 ein neues Gesetz zum Umgang mit der Corona-Pandemie verabschiedet. Dieses wurde am 19.11.2021 vom Bundesrat bestätigt. Die beschriebenen Regelungen gelten voraussichtlich bis zum 19. März 2022 und umfassen u. a. eine Ausweitung der 3G-Regel am Arbeitsplatz sowie die damit verbundene Kontrollpflicht durch den Arbeitgeber.

Auf dieser Seite beschreiben wir, wie GULP die aktuellen Beschlüsse umsetzt. Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Freelancer:innen, Mitarbeiter:innen im Projekteinsatz (Zeitarbeitnehmer) und Kundenunternehmen.

Hinweise zu den aktuellen Regelungen

Allgemeine Hinweise

Abkürzungen der Schutzkonzepte

3G    Geimpft, genesen oder getestet (Selbsttest, Schnelltest oder PCR-Test)            
3G+  Geimpft, genesen oder getestet (es gilt ausschließlich die Vorlage eines negativen PCR-Tests)            
2G     Ausschließlich Geimpfte oder Genesene            
2G+   Geimpft, genesen und zusätzlich Nachweis eines negativen Tests (Schnelltest oder PCR-Test)   

Mitarbeiter:innen im Projekteinsatz – Fragen und Antworten

Was ändert sich genau am Arbeitsplatz?

Beschäftigte müssen bei der Ankunft am Arbeitsplatz nachweisen, dass sie eines der 3 Gs – geimpft, genesen oder getestet – erfüllen. Hierzu müssen Sie jederzeit ihren aktuellen G-Nachweis für Kontrollen von Behörden, Arbeitgebern und Einsatzbetrieben mit sich führen und auf Verlangen vorlegen (je nach Bundesländerregelung bzw. Berufsgruppe greift 3G+, 2G oder 2G+).

Die Kundenunternehmen (= das Unternehmen, in dem Sie als Zeitarbeitskraft eingesetzt sind) müssen den Nachweis täglich kontrollieren und dies dokumentieren. Nicht geimpfte und nicht genesene Beschäftigte müssen jeden Tag neue Tests vorlegen (Ausnahme: PCR-Tests alle 48 Stunden).

Bei Verstößen sind Strafen und hohe Bußgelder möglich.

Wie weise ich 3G-Konformität nach?

Für das Aufstellen und Durchsetzen der jeweils gültigen Regelungen in seinem Verantwortungsbereich ist das jeweilige Kundenunternehmen, in dem Sie als Zeitarbeitnehmer eingesetzt sind, zuständig. Als Geimpfter bzw. Genesener zeigen Sie Ihren offiziellen Nachweis vor. Nicht geimpfte und nicht genesene Beschäftigte bzw. Zeitarbeitnehmer müssen jeden Tag neue Tests vorlegen (Ausnahme: PCR-Tests alle 48 Stunden). Der Test muss in einer öffentlichen Einrichtung ("Bürgertest", Apotheke, Arzt etc.) erfolgen. Ein im Kundenbetrieb unter Aufsicht erstellter Selbsttest kann ebenfalls als Nachweis dienen.

Welche Tests werden anerkannt?

Anerkannt werden z. B. Tests von öffentlichen Einrichtungen ("Bürgertest", Apotheken, Ärzte etc.) oder Selbsttests unter Aufsicht des Kundenunternehmens bzw. einer entsprechend beauftragten Person. Zu Hause einen Selbsttest zu machen, reicht also nicht. Das Testergebnis darf höchstens 24 Stunden alt sein (Ausnahme: PCR-Tests 48 Stunden).

Wer muss den Test anbieten und bezahlen?

Alle Mitarbeitenden, auch Zeitarbeitnehmer:innen, haben 2 mal wöchentlich Anspruch auf Aushändigung eines Schnelltests vom Arbeitgeber (bzw. Einsatzbetrieb) zur Gesundheitskontrolle vor Antritt des Arbeitsweges. Diese Tests sind vom Arbeitgeber (bzw. Einsatzbetrieb) zu bezahlen, dienen aber nicht zum Nachweis von 3G, wenn sie nicht unter Beaufsichtigung durchgeführt werden.

Alle Bürgerinnen und Bürger haben außerdem Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche in einem Testzentrum. Nehmen sie diese Dienstleistung auch an weiteren Tagen in Anspruch, so müssen die Beschäftigten diese selber bezahlen, auch wenn der durchgeführte Test zum Nachweis für 3G am Arbeitsplatz dient.

Kann ich mich weigern einen 3G-Nachweis vorzulegen?

Wenn Sie sich weigern mitzuteilen, ob Sie genesen, geimpft oder getestet sind und keinen Nachweis vorlegen, dürfen wir Sie nicht beschäftigen – und das Kundenunternehmen Sie somit auch nicht einsetzen. In diesem Fall besteht ein von Ihnen selbst verursachtes Leistungshindernis, für die entsprechenden Fehlzeiten erhalten Sie kein Entgelt.

Wer keinen 3G-Nachweis vorlegt, dem drohen laut Bundesarbeitsministerium arbeitsrechtliche Folgen. D. h. weigern sich Beschäftigte dauerhaft den Nachweis zu erbringen, kommen Entgeltausfälle oder sogar Kündigungen auf sie zu. Ein Anspruch auf z. B. Home-Office für Ungeimpfte ist laut Bundesarbeitsministerium ebenfalls nicht möglich. Das Vorlegen gefälschter 3G-Nachweise ist ein Straftatbestand und wird nach der Gesetzesänderung mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet.

Ist die Zeit für den Test als Arbeitszeit zu vergüten?

Nein, laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales handelt es sich nicht um vergütungspflichtige Arbeitszeiten, wenn Mitarbeitende sich testen lassen, um den erforderlichen 3G-Nachweis für den Arbeitsplatz zu erbringen.

GULP Corona Themensammlung

In dieser Übersicht finden Sie alle Artikel rund um das Corona-Virus Covid-19 für Freelancer, Festangestellte und Unternehmen. Sie haben Fragen, wie sich die Corona-Krise auf Ihre Arbeit als Freelancer oder Festangestellter auswirkt oder brauchen Informationen zu staatlichen Hilfsleistungen über steuerliche Ratschläge bis hin zu Tipps für die Remotearbeit.

Freelancer:innen - Fragen und Antworten

Gelten für Freelancer:innen die gleichen Regelungen wie für Angestellte?

Das neue Infektionsschutzgesetz beschreibt am Arbeitsplatz nur den Umgang und die Regelung für Beschäftigte. Freelancer:innen fallen nicht unter die Definition “Beschäftigte”. Somit obliegt es dem Kundenunternehmen, welche Regelungen es für Freelancer:innen vor Ort aufstellt und wer die Einhaltung dieser Regelungen zu prüfen hat.

Wer ist für die Kontrolle von Freelancer:innen zuständig?

Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, den 3G-Nachweis bei Freelancer:innen zu prüfen. Das neue Infektionsschutzgesetz beschreibt am Arbeitsplatz nur den Umgang und die Regelung für Beschäftigte. Freelancer:innen fallen nicht unter die Definition “Beschäftigte”. Somit obliegt es dem Kundenunternehmen, welche Regelungen es für Freelancer vor Ort aufstellt und wer die Einhaltung dieser Regelungen zu prüfen hat. 

Wer trägt die Kosten für den 3G-Nachweis?

Wenn das Kundenunternehmen einen 3G-Nachweis fordert, sind Freelancer:innen in der Nachweispflicht des G-Status. Ist bei Personen, die weder geimpft noch genesen sind, ein Test von offizieller Stelle (Apotheke, Testzentrum) notwendig und es entstehen Kosten, tragen die Freelancer:innen diese selbst.

Kundenbetriebe – Fragen und Antworten

Was ist nötig, damit ein Zeitarbeitnehmer den Einsatzbetrieb betreten darf?

Sowohl festangestellte Mitarbeiter:innen als auch Zeitarbeitnehmer:innen müssen bei der Ankunft am Arbeitsplatz nachweisen, dass sie eines der 3 Gs – geimpft, genesen oder getestet – erfüllen. Hierzu müssen sie jederzeit ihren aktuellen G-Nachweis für Kontrollen von Behörden, Arbeitgebern und Einsatzbetrieben mit sich führen und auf Verlangen vorlegen (je nach Bundesländerregelung bzw. Berufsgruppe greift 3G+, 2G oder 2G+).

Die Kundenunternehmen (= Einsatzbetriebe) müssen den Nachweis täglich kontrollieren und dies dokumentieren.

Bei Verstößen sind Strafen und hohe Bußgelder möglich.

Wie sieht der 3G-Nachweis von nicht-Geimpften und nicht-Genesenen aus?

Nicht geimpfte und nicht genesene Beschäftigte bzw. Zeitarbeitnehmer:innen müssen jeden Tag neue Tests vorlegen (Ausnahme: PCR-Tests alle 48 Stunden). Der Test muss in einer öffentlichen Einrichtung ("Bürgertest", Apotheke, Arzt etc.) erfolgen. Ein im Kundenbetrieb unter Aufsicht erstellter Selbsttest kann ebenfalls als Nachweis dienen.

Stellt das Kundenunternehmen Tests zur Verfügung?

Das Kundenunternehmen ist für das Aufstellen und Durchsetzen der jeweils gültigen Regelungen in seinem Verantwortungsbereich zuständig. Alle Mitarbeitenden, auch Zeitarbeitnehmer:innen, haben 2 mal wöchentlich Anspruch auf Aushändigung eines Schnelltests vom Arbeitgeber (bzw. Einsatzbetrieb) zur Gesundheitskontrolle vor Antritt des Arbeitsweges. Diese Tests sind vom Arbeitgeber (bzw. Einsatzbetrieb) zu bezahlen, dienen aber nicht zum Nachweis von 3G, wenn sie nicht unter Beaufsichtigung durchgeführt werden.

Wie geht GULP mit Kundendokumenten zur Erfassung des 3G-Status um?

Wir füllen keine Kundendokumente zur Erfassung des 3G-Status aus. 

Wie oft muss getestet werden?

Es gilt die 3G-Regelung an allen Arbeitsplätzen, je nach Bundesländerregelung bzw. Berufsgruppe greift 3G+, 2G oder 2G+ mit täglicher Kontrollpflicht des 3G-Status durch den Arbeitgeber. Das heißt: Die Arbeitsstätten dürfen nur von Mitarbeitenden und Besuchern betreten werden, die geimpft, genesen (bis sechs Monate nach bescheinigtem Genesungsdatum) oder getestet (3G) sind. Dabei sind ggf. strengere, länderspezifische Regelungen zu beachten und strikt umzusetzen. Personen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen täglich einen negativen Bürgertest (max. 24 Stunden alt, Ausnahme: PCR-Tests alle 48 Stunden) vorlegen, um ihre Arbeitsstätte betreten zu dürfen.

Wer übernimmt die Kosten des Tests?

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) führt in seinen FAQ, Punkt 3.14. aus, dass in der Arbeitnehmerüberlassung grundsätzlich der Entleiher, also das Kundenunternehmen, für das Angebot der Testungen verantwortlich ist. Im Regelfall bindet das Kundenunternehmen die bei ihm beschäftigten Zeitarbeitskräfte in seine Teststrategie ein.

Was ist mit Mitarbeitenden, die sich weigern einen 3G-Nachweis vorzulegen?

Grundsätzlich gilt 3G in allen Ländern durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Die Länder haben jedoch die Möglichkeit, auf Länderebene strengere Regelungen (2G, 2G+) festzulegen, die Arbeitgeber und Einsatzbetriebe ebenfalls berücksichtigen müssen. Wenn der Mitarbeitende/Zeitarbeitnehmer sich weigert mitzuteilen, ob er genesen, geimpft oder getestet ist und keinen Nachweis vorlegt, dürfen wir ihn nicht beschäftigen – und das Kundenunternehmen ihn somit auch nicht einsetzen. In diesem Fall besteht ein von ihm selbst verursachtes Leistungshindernis. Laut Bundesarbeitsministerium können arbeitsrechtliche Folgend drohen.

Allgemeine Hinweise

So geht GULP mit den aktuellen Beschlüssen vom 19.11.2021 um:

Einschränkungen im Publikumsverkehr

Wir nehmen die Empfehlungen der Bundesregierung, Behörden und Institute sehr ernst und gehen verantwortungsvoll mit der Corona-Situation um. Dazu gehört auch, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Aus diesem Grund sind Ihre GULP Ansprechpartner angehalten, Vorsichtsmaßnahmen in den Standorten umzusetzen. Wir bitten um Ihre Mithilfe:

  • Klären Sie bitte alle Angelegenheiten, für die Sie nicht zwingend persönlich erscheinen müssen, per E-Mail oder telefonisch. Die Kontaktmöglichkeiten jedes GULP Standortes finden Sie bei Bedarf auf unserer Standortübersicht.
  • Sollte ein Besuch im Standort unvermeidbar sein, melden Sie sich möglichst vorher an, damit eine bessere Planung möglich ist. Treten Sie einzeln ein, halten Sie zu anderen Personen Abstand und beachten Sie, dass die jeweiligen Schutzkonzepte greifen.

Grundsätzlich gilt ab dem 24.11.2021 bis voraussichtlich bis 19. März 2022 für alle GULP Geschäftsstellen:

  • Interne Mitarbeitende arbeiten soweit möglich im Homeoffice.
  • Es gilt die 3G-Regelung an allen Arbeitsplätzen, je nach Bundesländerregelung bzw. Berufsgruppe greift 3G+, 2G oder 2G+ mit täglicher Kontrollpflicht des 3G-Status durch den Arbeitgeber. Das heißt: Unsere Räumlichkeiten dürfen nur von Mitarbeitenden und Besucher:innen betreten werden, die geimpft, genesen (bis sechs Monate nach bescheinigtem Genesungsdatum) oder getestet (3G) sind. Ggf. strengere, länderspezifische Regelungen sind zu beachten.
  • Mitarbeitende, die weder geimpft noch genesen sind, müssen für den Zutritt zur Randstad Hauptverwaltung täglich einen negativen Bürgertest (max. 24 Stunden alt bzw. PCR-Test max. 48 Stunden) vorlegen. In den GULP Geschäftsstellen kann an mindestens 2 Tagen pro Woche ein von GULP zur Verfügung gestellter Schnelltest unter Aufsicht durchgeführt werden. Auch geimpfte/genesene Mitarbeitende sind aufgefordert, sich weiterhin 2 mal wöchentlich bzw. vor Betreten der Geschäftsräume mit von GULP gestellten Tests selbst zu testen.  
  • Wenn 3G (oder länderspezifisch strengere Regelungen) nicht nachgewiesen wird, ist der Zutritt zu unseren Räumlichkeiten bzw. zum Arbeitsplatz beim Kunden nicht gestattet!
  • Für die Dokumentation der gesetzlichen Prüfpflicht haben wir innerbetrieblich alle Vorkehrungen getroffen.
  • Alle Beschäftigten müssen jederzeit ihren aktuellen G-Nachweis für behördliche Kontrollen mit sich führen.
  • Das Vorlegen gefälschter 3G-Nachweise ist ein Straftatbestand und wird nach der Gesetzesänderung mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet. Wir werden dies konsequent zur Anzeige bringen.
  • Grundsätzlich gelten weiterhin die AHA + L-Regeln.

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