a Randstad company
Login

3. GULP ProMaDays | Vorträge

1. Veranstaltungstag: Donnerstag, 2. Juli 2015

09:15 - 10:00 Uhr  

 

Von Scrum und Tütensuppen - Warum Scrummaster die besseren Köche sind

 

Gerade im Bereich der IT gehört tägliches Lernen zur wichtigsten Eigenschaft um zu überleben. Das alleine reicht aber lange nicht - denn der Weg vom Lehrling zum Meister ist steinig und lang. Nur wer akzeptiert, dass zum Beherrschen von Scrum, Kanban, RWD oder irgendeiner anderen Technologie mehr gehört, als das bloße Auswendiglernen von Fakten, wird am Ende damit erfolgreich sein. Und wer nicht damit erfolgreich ist, wird - mit etwas Abstand - erkennen, dass dies oftmals selbst verschuldet ist. Aber was hat das alles mit Kochen zu tun? Mehr als Sie denken…

 

 

  Patrick Lobacher, +Pluswerk GmbH

10:00 - 10:45 Uhr 

 

Wenn sich Team- und Projektleiter einen Sitzplatz teilen
Wie Agilität die Zusammarbeit verändert 

 

In der agilen Welt dreht sich alles um das Projektteam. Effizienz und Höchstleistung wird erwartet - während Projektleiter, Teamleiter und Controlling nicht so recht wissen, wo hin mit den neu gewonnen Freiheiten. Aus mehreren Jahren Projekterfahrung in Konzernen und KMU’s wird in diesem Vortrag über Fallstricke, neue Denkweisen und alte Muster berichtet.
Gemeinsam erkunden wir:

 

  • Darf es auch nur ein bisschen agil sein?
  • Agilität ausserhalb von Softwareentwicklungsprojekten?
  • Team und Planung im Chaos?
  • Veränderung oder lieber nicht?
  • Jetzt aber richtig!

 

Thorsten Huber, crazyALEX.de GmbH

11:15 - 12:00 Uhr 

 

Projektmanagement-Risiken identifizieren und reduzieren

Kooperative Unterstützungsleitung für die Projektleitung und das Projektteam um den Projekterfolg zu sichern

 

Das Problem eines Projektteams, dass es geschafft hat sein Projekt strukturiert aufzusetzen ist der zweite Tag. Spätestens ab dem zweiten Tag beginnen die ersten Schwierigkeiten. Krankheit, Fluktuation, erste ChangeRequests, Risiken verwirklichen sich, die Software ist nicht so leistungsfähig wie geplant etc. Selbst positive Veränderungen wie gewollte Erweiterung des Projektauftrags durch einen ChangeRequest können das Projekt vor strukturelle Herausforderungen stellen.
In einer solchen Situation ist es schwer die Schwierigkeiten von innen heraus zu sehen. Unterstützung von außen ist selten, da alle Parteien ihren Eigeninteressen folgen. Passgenaue Unterstützungsansätze können dem Projektteam von der Leitung bis zum Mitarbeiter unterstützen.

 

René Warweitzky, msg systems ag 

12:00 - 12:45 Uhr 

 

BI und Scrum
Ein Erfahrungsbericht nach 5 Jahren Einsatz von Scrum im DataWarehouse einer Versicherung

 

Beim Einsatz von Scrum im Umfeld von DataWarehouse werden Bedenken geäussert, dass sich Scrum nicht für BI eignet. Die Basler Versicherung hat den Versuch gewagt, auf Scrum umgestellt und musste sich der neuen Situation stellen.
Bald wurde in der Gesamtorganisation und auch in den BI-Teams sichtbar, dass Scrum nicht erwartete Auswirkungen auf die tägliche Arbeit hat. In der Folge war die Herausforderung, Positives zu erhalten und Negatives zu verbessern.
Der Erfahrungsbericht zeigt auf, wie in den 5 Jahren seit der Umstellung diese Herausforderungen angenommen und bewältigt wurden.

 

Markus Peter, Basler Versicherung AG 

14:00 - 14:45 Uhr 

 

Projektplanung und -durchführung zur Einführung und zum Upgrade von Standard-Software

 

In den letzten Jahren sind die inhaltlichen und organisatorischen Anforderungen an die Softwareentwicklung enorm gestiegen.
Um dieser Komplexität zu begegnen, bedarf es neuer, innovativer Vorgehensmodelle.
Im Rahmen eines Projektes wurde das nationale Personalwirtschaftssystem des DB Konzern aktualisiert und eingeführt.
Zur Realisierung dieses Vorhabens wurde ein spezielles Vorgehensmodell entwickelt und erfolgreich umgesetzt.
Dieses wird im Vortrag vorgestellt und als Beispiel aus dem Standardsoftware Bereich zur Gegenüberstellung zu
Vorgehensmodellen in der Individualsoftwareentwicklung herangezogen.

 

Cem Korer, DB Systel GmbH 

14:45 - 15:30 Uhr 

 

Der Erfolgsfaktor „Mensch“ im Zuge der Geschäftsprozess- und Systemintegration

 

Der Vortrag beleuchtet die besondere Rolle der an ERP-Implementierungsprojekten beteiligten Kundenmitarbeiter als wichtiger Schlüssel für den Projekterfolg und stellt deren Erfahrungen, Skills und Kompetenzen in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Projekterfolg. Ob neue Lösungen – basierend auf einer weitgehenden Geschäftsprozess- und Systemintegration - fachlich durchgängig umgesetzt und reibungslos eingeführt werden können und zudem eine breite Akzeptanz im Unternehmen finden, hängt in starkem Maße davon ab, ob auf Kundenseite die jeweils "richtigen" Mitarbeiterprofile passgenau und intelligent in alle Projektphasen integriert werden. Diese Aspekte müssen als fester Bestandteil im Projektmanagement verankert sein und dürfen nicht etwa nur ‘zufällig‘ passieren oder als ‘Nebensache‘ behandelt werden. In diesem Sinne werden Möglichkeiten aufgezeigt, konkrete Tipps gegeben und pragmatische Handlungsempfehlungen abgeleitet.

 

Frank Rothhaas, Conessent Consulting GmbH

16:00 - 16:45 Uhr 

 

Projektmanager, weg vom Schreibtisch!

 

In seinem Vortrag wird Ihnen Oliver Buhr darlegen, warum der Schreibtisch der schlechteste Arbeitsplatz für Projektmanager ist. Heute erledigen Projektmanager immer noch einen großen Teil ihrer Aufgaben am Rechner. Sie planen und controllen, sie mailen und protokollieren. Das Projektleben pulsiert aber im Team. Dort wird der Fortschritt erzielt, dort kommen die zündenden Ideen und da wird Konsens erzielt. Ein guter Projektmanager sollte in der Lage sein, ein Team so zu führen und zu begleiten, dass aus jedem Meeting und jedem Arbeitstreffen ein optimales Ergebnis entsteht. Das Zauberwort lautet Moderation. Oliver Buhr wird mit Ihnen erarbeiten, welche Projektsituationen sich für Workshops anbieten und gibt Ihnen entscheidende Tipps, worauf es bei der Projektmoderation ankommt. Am Beispiel des Projekt-StartUp-Helfers Bluesheet zeigt er Ihnen, wie einfache und innovative Canvas maßgeblich zum Erfolg eines Workshops beitragen können.

 

Oliver Buhr, COPARGO GmbH 

 

2. Veranstaltungstag: Freitag, 3. Juli 2015

09:00 - 09:45 Uhr 

 

Mit Persönlichkeit zum erfolgreichen Team 

 

Machen Ihre Mitarbeiter nicht, was sie sollen. Verzetteln sich Ihre Kollegen in Details? Leidet Ihr Projekt unter Nörglern, die immer nur kritisieren. Leiden Sie unter endlosen Besprechungen, Missverständnissen und Streit? Was kann ich als Projektleiter tun, um das zu verhindern? Wie muss ich mich verhalten? Wie spreche ich mein Team an? Was muss mein Team zusammenstellen oder ergänzen? Alles beginnt damit, das Verhalten Ihrer Kollegen in kürzester Zeit zu verstehen und gezielt damit umzugehen. Lassen Sie uns das mit Freiwilligen aus dem Publikum mit einem Test vertiefen.

 

Alexander Ockl, Unabhängiger Manager und Executive Coach

09:45- 10:30 Uhr Teil I + 11:15 - 12:00 Uhr Teil II 

 

Projektmanagement – Beitrag zum institutionellen Burnout? 

 

Projektarbeit nimmt im Arbeitsalltag immer mehr Raum ein. Um den Herausforderungen begegnen zu können, müssen die Arbeiten in den Abteilungen um Projekte ergänzt werden. Nur so lassen sich Komplexität und Dynamik einigermaßen bewältigen. Die Fülle der Projekte führt häufig zu Überforderungen und Überlastungen bei den Mitarbeitern. Wenn Projekte unkoordiniert gestartet werden, besteht die Gefahr des institutionellen Burnout. Nur durch eine enge Koordination der Projekte und einer jeweils präzisen Planung können wir diese Risiken mindern.

 

Projektmanagement – Beitrag zum institutionellen Burnout?

  • Die Situation der Unternehmen
  • Der Mitarbeiter als schwächstes Glied in der Kette?
  • Überlastung und Überforderung begrenzen
  • Führungsaufgabe der besonderen Art
  • Ganzheitliche Betrachtung ist ein MUSS
  • Lösungsideen – weniger ist mehr

 

Heinz-Josef Botthof, Plaut Business Consulting GmbH 

13:30 - 14:15 Uhr 

 

Agilität auf Unternehmensebene - was hält uns davon ab? 

 

Vor einigen Jahren fragten wir uns noch wie Scrum Teams effizient und effektiv aufzubauen sind. Heute dreht sich im Agilen vieles um die Themen Skalierung und Verteilung auf mehrere Standorte. Aber was kommt danach? Wie werden einzelne Geschäfts-, Unternehmensbereiche  oder gar die ganze Firma agil? Gerade bei größeren etablierten Unternehmen, die Agilität nicht ihrer DNA haben, gibt es immer wieder die gleichen Hindernisse und fehlenden Voraussetzungen für Agilität. Zeit also diese in diesem Vortrag zu diskutieren.

 

Alexander Birke, Accenture 

14:30 - 15:15 Uhr 

 

Retrospektiven - richtig durchgeführt 

 

Retrospektiven werden in agilen Prozessen oftmals sehr stiefmütterlich behandelt. Kein Wunder - schließlich geht es ja um Leistung und Produktivität und nicht darum, nette Unterhaltungen zu führen. Doch dieses falsche Bild der Retrospektive gehört schleunigst zurecht gerückt - steckt doch dort ein großer Schatz verborgen, den es zu heben gilt. Denn Retrospektiven beherbergen ein sehr großes Potential und sind essentiell für den Erfolg agiler Projekte. Als Abschluss der GULP ProMaDays wollen wir uns diese in einer praktischen Retrospektive einmal Revue passieren lassen, um dabei die Elemente und Dynamiken plastisch zu erfahren.

 

Patrick Lobacher, +Pluswerk GmbH