Mehrjährige Transformation der 1st-Line-Security von der Neuordnung des Security Operating Models und des Provider-Modells bis zur Skalierung eines NIST-CSF-basierten Cybersecurity-Zielbilds sowie regulatorischer Validierung und nachhaltiger Verankerung.
Verantwortung:
End-to-End-Steuerung von Zielbild, Portfolio, Delivery, Providern, Organisation, Ressourcen, Investitionen und Budget. In der SCALE-Phase: 16 Security-Projekte, 14 Mio. ? Programmbudget, rund 12.200 PT und ca. 35 % externer Delivery-Anteil; Governance mit 2nd Line sowie Berichtsweg an CIO/CRO.
Besondere Herausforderung:
Zeitkritischer Provider-Exit und gleichzeitige Stabilität kritischer Security Services; knappe Security-Skills, steigende regulatorische Anforderungen und paralleler Ausbau von IAM/PAM/MFA, Detection & Response, Network/Cloud Security und Cyber Resilience. Beim Schwachstellenmanagement wurden Administration, Bewertung und Steuerung intern verankert; der Scanner blieb externer Cloud Service im genehmigten Auslagerungsmodell.
Ergebnis:
Security Operating Model und hybrides SOC-/Multi-Provider-Modell etabliert; Organisation in der SCALE-Phase auf 55+ und anschließend auf 65+ Mitarbeitende weiterentwickelt, 31 Einstellungen in 30 Monaten. NIST-CSF-Zielbild, DORA-/EZB-Anforderungen, Remediation und Hardening in Governance und Regelbetrieb verankert; Security-Anteil an den IT-Kosten von 3,1 % auf 7,4 % erhöht.
Regulatorisch getriebene Re-Integration der Bereiche IT-Lösungen/Projekte und IT-Betrieb aus der Tochter- in die Muttergesellschaft, um zentrale IT-Verantwortung zurückzuführen, regulatorische Risiken zu reduzieren und Synergien zu heben.
Verantwortung:
Gesamtsteuerung von Governance-, Prozess- und Organisationsdesign für die Transition von 494 Mitarbeitenden und 14 IT-Prozessen; Bündelung operativer Security-Funktionen sowie Steuerung organisatorischer, arbeitsrechtlicher, finanzieller und regulatorischer Aspekte. Steering Board mit CIO und Entscheidungsvorlagen für Vorstand/Geschäftsführung.
Besondere Herausforderung:
IKS-konforme Neuordnung unter MaRisk/BAIT und Vorbereitung auf eine § 44 KWG-Prüfung bei gleichzeitigem Erhalt der Betriebsstabilität, tariflichen Verpflichtungen und GuV-neutraler Umsetzung.
Ergebnis:
Re-Integration termingerecht umgesetzt; doppelte Prozesssteuerung in 11 IT-Prozessen eliminiert, drei weitere Prozesse optimiert und strukturelle Effizienzen von 9 FTE bzw. ca. 975 T? p. a. realisiert; Gesamtvorhaben GuV-neutral.
Technische und betriebliche Begleitung der mehrstufigen SAP-S/4HANA-Transformation mit Verantwortung für den geschäftskritischen Anwendungs- und SAP-Basis-Betrieb; Schwerpunkt war die Einführung und Betriebsintegration der neuen SAP-basierten Kernbankenplattform Kredit.
Verantwortung:
Sicherstellung der technischen Betriebsfähigkeit; Steuerung von Systembereitstellung, Test- und Produktivumgebungen, Release-/Cutover-Vorbereitung, Go-Live, Hypercare und Stabilisierung. Koordination von SAP-Basis, Entwicklung, Test, Infrastruktur und Programmorganisation. Steuerung von SAP MaxAttention einschließlich Experteneinsatz, technischer Qualitäts- und Risikoprüfungen sowie Incident-/Eskalationsmanagement.
Besondere Herausforderung:
Schrittweise Einführung einer geschäftskritischen Zielplattform bei hohen Anforderungen an Verfügbarkeit, Performance und regulatorische Konformität sowie komplexen Schnittstellen-, Betriebsreife- und Provider-Risiken.
Ergebnis:
Erste Transformationsstufe technisch und betrieblich abgesichert und neue SAP-basierte Kreditplattform produktiv gesetzt; Go-Live durch SAP MaxAttention und Hypercare begleitet und neue SAP-Komponenten strukturiert in den Betrieb überführt.
Zusammenführung und Optimierung von Change-Management und Freigabeverfahren zu einem einheitlichen, KPI-gesteuerten Verfahren für Applikations- und Infrastrukturänderungen.
Verantwortung:
End-to-End-Optimierung nach Lean Six Sigma / DMAIC; Definition von Zielprozess, Rollen, KPIs und Governance; Konzeption des Change-Advisory-Boards (CAB) und Business Case. Abstimmung mit Informationssicherheit, Revision und Governance-Gremium.
Besondere Herausforderung:
Harmonisierung überlappender Abläufe bei gleichzeitig neuen regulatorischen und agilen Anforderungen sowie erhöhten Test- und Dokumentationsanforderungen.
Ergebnis:
CAB eingeführt, Change-Durchlaufzeit um 50 % verkürzt und separates Freigabeverfahren integriert; realisierter Benefit 38 % bzw. 1,5 FTE bei verbesserter Risikoorientierung und Prüfungssicherheit.
End-to-End-Steuerung des Releasemanagements für das geschäftskritische Kernbankenverfahren BOB und Synchronisation der Releases mit dem Transformationsprogramm NEXT zur Einführung einer SAP-basierten Kernbankenplattform.
Verantwortung:
Steuerung des Release-Lifecycles von Planung über Entwicklung, Integrations-/Regressionstest, Freigabe und Cutover bis Go-Live und Hypercare.
Besondere Herausforderung:
Hohe Verfügbarkeit des Bestandssystems bei paralleler SAP-Kernbankentransformation; umfangreiche Schnittstellen und Abhängigkeiten sowie Release-, Test-, Cutover- und Provider-Risiken.
Ergebnis:
Abgestimmtes Release-, Go-Live- und Support-Setup etabliert; Produktivsetzungen mit 14 tägiger Hypercare strukturiert abgesichert und Releaseplanung, Test, Cutover und Betriebsstabilisierung enger verzahnt.
Konzeption und stufenweiser Aufbau eines zentralen Testcenters für Projekte und Betrieb zur Standardisierung von Testmethoden und -prozessen sowie Bündelung von Testmanagement, Testinfrastruktur, Testautomatisierung und Testsupport.
Verantwortung:
Entwicklung von Zielbild und vierstufiger Roadmap; Definition von Leistungen, Rollen, AKV, KPIs und SLAs; Aufbau zentraler Testmanagement- und Support-Kompetenzen sowie Weiterentwicklung von Testinfrastruktur und Testautomatisierung.
Besondere Herausforderung:
Aufbau einer zentralen Serviceorganisation bei dezentral gewachsenen Testverfahren, ohne laufende Projekte und Betrieb zu beeinträchtigen; zugleich steigende regulatorische Anforderungen und kürzere Testzyklen.
Ergebnis:
Zentrale Testorganisation in Grundzügen etabliert und personell besetzt; erste Projekte zentral unterstützt, Schulungen durchgeführt, Testfälle teilweise automatisiert sowie ALM-Infrastruktur, Testfarm und Lasttest-Fähigkeiten aufgebaut.
Stabilisierung eines geschäftskritischen Kernbankenverfahrens nach wiederkehrenden Produktionsausfällen und Überführung in ein strukturiertes Optimierungsprogramm; Zielbild unter anderem für bis zu 20-fache Spitzenlast.
Verantwortung:
Programmsteuerung über sechs Teilprojekte mit ca. 1.900 IT-Personentagen und 230 Fachbereichs-Personentagen; zusätzlich Aufsetzen eines technischen Releases mit ca. 650 PT. Steering Board mit CEO.
Besondere Herausforderung:
Stabilisierung eines hochintegrierten Kernsystems im laufenden Betrieb bei nicht-monokausalen Fehlerbildern, End-of-Life-Risiken, zahlreichen Umsystem-Abhängigkeiten und knappen Schlüsselressourcen.
Ergebnis:
Nachhaltige Stabilisierung und Professionalisierung; proaktives Monitoring, automatisierte Build-/Delivery-Prozesse und Lasttest-Infrastruktur etabliert. Am Projektende waren 60 % der Lasttests und 80 % der definierten Regressionstests automatisiert.
Konzeption und Umsetzung institutsübergreifender elektronischer B2B-Prozesse für Kreditsicherheiten; Schwerpunkt waren elektronische Zessionen sowie die Vorbereitung der elektronischen Grundschuldbearbeitung.
Verantwortung:
Fachlich-technische Spezifikation von Prozess- und Schnittstellenstandards einschließlich Vertragsgestaltung; Abstimmung von Fachkonzept, technischen Rahmenfestlegungen, Security-Konzept und Web-Service-Schnittstellen. Leitung des genossenschaftlichen Umsetzungsprojekts mit Governance bis Vorstandsebene.
Besondere Herausforderung:
Gemeinsame fachliche und technische Standards über Wettbewerbs- und Verbundgrenzen hinweg; heterogene IT-Landschaften, rechtliche Abhängigkeiten, Security/Datenschutz und Partneranbindung mit stufenweiser Einführung.
Ergebnis:
Elektronische Zessionsbearbeitung bei mehreren Instituten und Versicherern produktiv eingeführt; dokumentierter Hochlauf mit 6.435 Wertanfragen, 2.823 Abtretungsanzeigen und 1.324 Freigaben. Für die elektronische Grundschuld lagen Prototyp, Wirtschaftlichkeitsnachweis und einheitliche Urkunde vor.
Überführung des operativen Kredit-Processings für ein Retail-Immobilienkreditportfolio auf eine spezialisierte Servicing-Plattform im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung; Portfolio rund 159.000 Retailkunden mit ca. 12,7 Mrd. ? Volumen.
Verantwortung:
Governance-Verantwortung in der standortübergreifenden BPO-Transition mit rund 250 betroffenen Mitarbeitenden; Aufbau und Steuerung der Entscheidungs- und Abstimmungsstrukturen, Begleitung der organisatorischen Transition und des Sozialplans sowie Sicherstellung der Betriebsstabilität.
Besondere Herausforderung:
Übergang eines großen Retail-Baufinanzierungsbestands bei laufendem Geschäft; Personaltransition, Servicequalität, regulatorische Anforderungen und Betriebsstabilität parallel absichern sowie Know-how-, Prozess-, Schnittstellen- und Auslagerungsrisiken steuern.
Ergebnis:
Standortübergreifendes BPO-Modell für das Retail-Kredit-Processing etabliert; organisatorische Transition einschließlich Personalmaßnahmen und Sozialplan bei Sicherstellung der Betriebsstabilität umgesetzt.
Einführung des DSGV Standard-Ratings (Firmenkunden) für rund 85 Sparkassen im Umfeld der Sparkassen-Finanzgruppe.
Verantwortung:
Externe Projektleitung mit einem Projektteam von bis zu 50 Mitarbeitenden, davon bis zu 15 externe Berater; End-to-End-Verantwortung für Konzeption, fachliches und technisches Design, Implementierung, Test, Abnahme, Pilotierung und Roll-out sowie Abstimmung mit Sparkassen, Verbänden und Software-Lieferanten.
Besondere Herausforderung:
Skalierung eines institutsübergreifenden Roll-outs über rund 85 Sparkassen bei fachlichen, technischen und regulatorischen Abhängigkeiten sowie Steuerung eines gemischten internen/externen Projektteams.
Ergebnis:
DSGV Firmenkunden-Rating für rund 85 Sparkassen entwickelt, pilotiert und ausgerollt; Einführung von Konzeption und Implementierung über Test und Abnahme bis zum produktiven Roll-out gesteuert.
2001
Promotion zur Eigenkapital-Allokation in Banken (summa cum laude), Institut für Kreditwesen, Universität Münster
1997
Diplom Wirtschaftsinformatik (Jahrgangsbester, Abschlussnote 1,6), Universität Münster
QUALIFIKATIONEN
Malik General Management, St. Gallen
Weiterbildungen:
REGULATORIK & TECHNOLOGISCHE SCHWERPUNKTE
EXECUTIVE PROFILE
IMPACT & GRÖSSENORDNUNGEN
CYBERSECURITY-KERNKOMPETENZEN
Cybersecurity Leadership & Transformation
Security Capabilities & Technology
Security Operating Model & Sourcing
Regulatory Security & Cyber Resilience
AUSGEWÄHLTE CYBERSECURITY- & TRANSFORMATIONSERFOLGE
BERUFSERFAHRUNG
2021 - heute
Rolle: Head of IT-Security Management
Kunde: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
Aufgaben:
Führung und Skalierung der Security-Organisation auf 65+ Mitarbeitende. Gesamtverantwortung für Cyber Strategy & Governance, Security Operating Model sowie ein Transformationsprogramm mit 14 Mio. ? Budget und 16 Projekten.
2012 - 2021
Rolle: Abteilungsleiter in der IT
Kunde: Schwäbisch Hall Kreditservice AG
Aufgaben:
Führung von IT-Einheiten mit bis zu 120 Mitarbeitenden und 30 Mio. ? Budget. Verantwortung für Entwicklung und hochverfügbaren Betrieb der Vertriebs- und Online-Systeme; Stabilisierung der Kernbankenplattform, SAP-S/4HANA-Transformation, Aufbau zentraler Delivery-/Teststrukturen und Optimierung des Change-Managements.
2005 - 2011
Rolle: Abteilungsleiter in der Anwendungsentwicklung
Kunde: VR Kreditwerk AG
Aufgaben:
Führung von rund 70 Mitarbeitenden. Steuerung institutsübergreifender Digitalisierungs- und Sourcing-/Transition-Vorhaben, darunter IFD-B2B-Plattform sowie eine BPO-Transition im Kredit-Processing mit rund 250 betroffenen Mitarbeitenden.
2001 - 2004
Rolle: Principal Consultant
Kunde: Mummert + Partner Unternehmensberatung AG
Aufgaben:
Aufbau eines Financial-Services-Competence-Centers auf 35 Mitarbeitende und rund 5 Mio. ? Jahresumsatz; Break-even ein Jahr vor Plan. Externe Projektleitung beim DSGV Standard-Rating für rund 85 Sparkassen.
1992 - 2001
Rolle: Geschäftsführer
Aufgaben:
Geschäftsführung und Leitung von Software-/IT-Projekten; Softwareentwicklung in Web-, Host- und Client/Server-Umgebungen, Business Process Reengineering und Einführung von SAP FI/CO. Kunden u. a. GAD eG (heute Atruvia), Münster (Westfalen); Mosaik GmbH, Eschborn; OSRAM Ltd., London.
Hochschullehre:
2019 - heute
Rolle: Lehrbeauftragter für Portfolio- und Risikomanagement
Kunde: Hochschule Heilbronn (Campus Schwäbisch Hall)
FREELANCE & INTERIM-MANDATSPROFIL
Interim Cybersecurity Management
Temporäre Führungs- und Transformationsverantwortung bei kurzfristigem Handlungsbedarf, regulatorischem Druck oder kritischen Security-Situationen.
Security Operating Model & Capability Build-up
Aufbau und Skalierung von Security-Organisationen und Capabilities; SOC, IAM/PAM/MFA, Detection & Response, Vulnerability Management, Network- und Cloud Security sowie Managed-Security-/Multi-Provider-Modelle.
Freelance Program & Project Leadership
End-to-End-Steuerung komplexer Security-, Transformations- und IT-Programme/-Projekte: Zielbild, Roadmap, Portfolio, Budget, Risiken, Provider, Delivery und C-Level-Governance.
Regulatory Cybersecurity & Cyber Resilience
Übersetzung regulatorischer Anforderungen ? insbesondere DORA sowie vergleichbarer NIS-2-Anforderungen ? in Governance, Risiken, Controls, Remediation und belastbare Cyber-Resilience-Strukturen.
Mehrjährige Transformation der 1st-Line-Security von der Neuordnung des Security Operating Models und des Provider-Modells bis zur Skalierung eines NIST-CSF-basierten Cybersecurity-Zielbilds sowie regulatorischer Validierung und nachhaltiger Verankerung.
Verantwortung:
End-to-End-Steuerung von Zielbild, Portfolio, Delivery, Providern, Organisation, Ressourcen, Investitionen und Budget. In der SCALE-Phase: 16 Security-Projekte, 14 Mio. ? Programmbudget, rund 12.200 PT und ca. 35 % externer Delivery-Anteil; Governance mit 2nd Line sowie Berichtsweg an CIO/CRO.
Besondere Herausforderung:
Zeitkritischer Provider-Exit und gleichzeitige Stabilität kritischer Security Services; knappe Security-Skills, steigende regulatorische Anforderungen und paralleler Ausbau von IAM/PAM/MFA, Detection & Response, Network/Cloud Security und Cyber Resilience. Beim Schwachstellenmanagement wurden Administration, Bewertung und Steuerung intern verankert; der Scanner blieb externer Cloud Service im genehmigten Auslagerungsmodell.
Ergebnis:
Security Operating Model und hybrides SOC-/Multi-Provider-Modell etabliert; Organisation in der SCALE-Phase auf 55+ und anschließend auf 65+ Mitarbeitende weiterentwickelt, 31 Einstellungen in 30 Monaten. NIST-CSF-Zielbild, DORA-/EZB-Anforderungen, Remediation und Hardening in Governance und Regelbetrieb verankert; Security-Anteil an den IT-Kosten von 3,1 % auf 7,4 % erhöht.
Regulatorisch getriebene Re-Integration der Bereiche IT-Lösungen/Projekte und IT-Betrieb aus der Tochter- in die Muttergesellschaft, um zentrale IT-Verantwortung zurückzuführen, regulatorische Risiken zu reduzieren und Synergien zu heben.
Verantwortung:
Gesamtsteuerung von Governance-, Prozess- und Organisationsdesign für die Transition von 494 Mitarbeitenden und 14 IT-Prozessen; Bündelung operativer Security-Funktionen sowie Steuerung organisatorischer, arbeitsrechtlicher, finanzieller und regulatorischer Aspekte. Steering Board mit CIO und Entscheidungsvorlagen für Vorstand/Geschäftsführung.
Besondere Herausforderung:
IKS-konforme Neuordnung unter MaRisk/BAIT und Vorbereitung auf eine § 44 KWG-Prüfung bei gleichzeitigem Erhalt der Betriebsstabilität, tariflichen Verpflichtungen und GuV-neutraler Umsetzung.
Ergebnis:
Re-Integration termingerecht umgesetzt; doppelte Prozesssteuerung in 11 IT-Prozessen eliminiert, drei weitere Prozesse optimiert und strukturelle Effizienzen von 9 FTE bzw. ca. 975 T? p. a. realisiert; Gesamtvorhaben GuV-neutral.
Technische und betriebliche Begleitung der mehrstufigen SAP-S/4HANA-Transformation mit Verantwortung für den geschäftskritischen Anwendungs- und SAP-Basis-Betrieb; Schwerpunkt war die Einführung und Betriebsintegration der neuen SAP-basierten Kernbankenplattform Kredit.
Verantwortung:
Sicherstellung der technischen Betriebsfähigkeit; Steuerung von Systembereitstellung, Test- und Produktivumgebungen, Release-/Cutover-Vorbereitung, Go-Live, Hypercare und Stabilisierung. Koordination von SAP-Basis, Entwicklung, Test, Infrastruktur und Programmorganisation. Steuerung von SAP MaxAttention einschließlich Experteneinsatz, technischer Qualitäts- und Risikoprüfungen sowie Incident-/Eskalationsmanagement.
Besondere Herausforderung:
Schrittweise Einführung einer geschäftskritischen Zielplattform bei hohen Anforderungen an Verfügbarkeit, Performance und regulatorische Konformität sowie komplexen Schnittstellen-, Betriebsreife- und Provider-Risiken.
Ergebnis:
Erste Transformationsstufe technisch und betrieblich abgesichert und neue SAP-basierte Kreditplattform produktiv gesetzt; Go-Live durch SAP MaxAttention und Hypercare begleitet und neue SAP-Komponenten strukturiert in den Betrieb überführt.
Zusammenführung und Optimierung von Change-Management und Freigabeverfahren zu einem einheitlichen, KPI-gesteuerten Verfahren für Applikations- und Infrastrukturänderungen.
Verantwortung:
End-to-End-Optimierung nach Lean Six Sigma / DMAIC; Definition von Zielprozess, Rollen, KPIs und Governance; Konzeption des Change-Advisory-Boards (CAB) und Business Case. Abstimmung mit Informationssicherheit, Revision und Governance-Gremium.
Besondere Herausforderung:
Harmonisierung überlappender Abläufe bei gleichzeitig neuen regulatorischen und agilen Anforderungen sowie erhöhten Test- und Dokumentationsanforderungen.
Ergebnis:
CAB eingeführt, Change-Durchlaufzeit um 50 % verkürzt und separates Freigabeverfahren integriert; realisierter Benefit 38 % bzw. 1,5 FTE bei verbesserter Risikoorientierung und Prüfungssicherheit.
End-to-End-Steuerung des Releasemanagements für das geschäftskritische Kernbankenverfahren BOB und Synchronisation der Releases mit dem Transformationsprogramm NEXT zur Einführung einer SAP-basierten Kernbankenplattform.
Verantwortung:
Steuerung des Release-Lifecycles von Planung über Entwicklung, Integrations-/Regressionstest, Freigabe und Cutover bis Go-Live und Hypercare.
Besondere Herausforderung:
Hohe Verfügbarkeit des Bestandssystems bei paralleler SAP-Kernbankentransformation; umfangreiche Schnittstellen und Abhängigkeiten sowie Release-, Test-, Cutover- und Provider-Risiken.
Ergebnis:
Abgestimmtes Release-, Go-Live- und Support-Setup etabliert; Produktivsetzungen mit 14 tägiger Hypercare strukturiert abgesichert und Releaseplanung, Test, Cutover und Betriebsstabilisierung enger verzahnt.
Konzeption und stufenweiser Aufbau eines zentralen Testcenters für Projekte und Betrieb zur Standardisierung von Testmethoden und -prozessen sowie Bündelung von Testmanagement, Testinfrastruktur, Testautomatisierung und Testsupport.
Verantwortung:
Entwicklung von Zielbild und vierstufiger Roadmap; Definition von Leistungen, Rollen, AKV, KPIs und SLAs; Aufbau zentraler Testmanagement- und Support-Kompetenzen sowie Weiterentwicklung von Testinfrastruktur und Testautomatisierung.
Besondere Herausforderung:
Aufbau einer zentralen Serviceorganisation bei dezentral gewachsenen Testverfahren, ohne laufende Projekte und Betrieb zu beeinträchtigen; zugleich steigende regulatorische Anforderungen und kürzere Testzyklen.
Ergebnis:
Zentrale Testorganisation in Grundzügen etabliert und personell besetzt; erste Projekte zentral unterstützt, Schulungen durchgeführt, Testfälle teilweise automatisiert sowie ALM-Infrastruktur, Testfarm und Lasttest-Fähigkeiten aufgebaut.
Stabilisierung eines geschäftskritischen Kernbankenverfahrens nach wiederkehrenden Produktionsausfällen und Überführung in ein strukturiertes Optimierungsprogramm; Zielbild unter anderem für bis zu 20-fache Spitzenlast.
Verantwortung:
Programmsteuerung über sechs Teilprojekte mit ca. 1.900 IT-Personentagen und 230 Fachbereichs-Personentagen; zusätzlich Aufsetzen eines technischen Releases mit ca. 650 PT. Steering Board mit CEO.
Besondere Herausforderung:
Stabilisierung eines hochintegrierten Kernsystems im laufenden Betrieb bei nicht-monokausalen Fehlerbildern, End-of-Life-Risiken, zahlreichen Umsystem-Abhängigkeiten und knappen Schlüsselressourcen.
Ergebnis:
Nachhaltige Stabilisierung und Professionalisierung; proaktives Monitoring, automatisierte Build-/Delivery-Prozesse und Lasttest-Infrastruktur etabliert. Am Projektende waren 60 % der Lasttests und 80 % der definierten Regressionstests automatisiert.
Konzeption und Umsetzung institutsübergreifender elektronischer B2B-Prozesse für Kreditsicherheiten; Schwerpunkt waren elektronische Zessionen sowie die Vorbereitung der elektronischen Grundschuldbearbeitung.
Verantwortung:
Fachlich-technische Spezifikation von Prozess- und Schnittstellenstandards einschließlich Vertragsgestaltung; Abstimmung von Fachkonzept, technischen Rahmenfestlegungen, Security-Konzept und Web-Service-Schnittstellen. Leitung des genossenschaftlichen Umsetzungsprojekts mit Governance bis Vorstandsebene.
Besondere Herausforderung:
Gemeinsame fachliche und technische Standards über Wettbewerbs- und Verbundgrenzen hinweg; heterogene IT-Landschaften, rechtliche Abhängigkeiten, Security/Datenschutz und Partneranbindung mit stufenweiser Einführung.
Ergebnis:
Elektronische Zessionsbearbeitung bei mehreren Instituten und Versicherern produktiv eingeführt; dokumentierter Hochlauf mit 6.435 Wertanfragen, 2.823 Abtretungsanzeigen und 1.324 Freigaben. Für die elektronische Grundschuld lagen Prototyp, Wirtschaftlichkeitsnachweis und einheitliche Urkunde vor.
Überführung des operativen Kredit-Processings für ein Retail-Immobilienkreditportfolio auf eine spezialisierte Servicing-Plattform im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung; Portfolio rund 159.000 Retailkunden mit ca. 12,7 Mrd. ? Volumen.
Verantwortung:
Governance-Verantwortung in der standortübergreifenden BPO-Transition mit rund 250 betroffenen Mitarbeitenden; Aufbau und Steuerung der Entscheidungs- und Abstimmungsstrukturen, Begleitung der organisatorischen Transition und des Sozialplans sowie Sicherstellung der Betriebsstabilität.
Besondere Herausforderung:
Übergang eines großen Retail-Baufinanzierungsbestands bei laufendem Geschäft; Personaltransition, Servicequalität, regulatorische Anforderungen und Betriebsstabilität parallel absichern sowie Know-how-, Prozess-, Schnittstellen- und Auslagerungsrisiken steuern.
Ergebnis:
Standortübergreifendes BPO-Modell für das Retail-Kredit-Processing etabliert; organisatorische Transition einschließlich Personalmaßnahmen und Sozialplan bei Sicherstellung der Betriebsstabilität umgesetzt.
Einführung des DSGV Standard-Ratings (Firmenkunden) für rund 85 Sparkassen im Umfeld der Sparkassen-Finanzgruppe.
Verantwortung:
Externe Projektleitung mit einem Projektteam von bis zu 50 Mitarbeitenden, davon bis zu 15 externe Berater; End-to-End-Verantwortung für Konzeption, fachliches und technisches Design, Implementierung, Test, Abnahme, Pilotierung und Roll-out sowie Abstimmung mit Sparkassen, Verbänden und Software-Lieferanten.
Besondere Herausforderung:
Skalierung eines institutsübergreifenden Roll-outs über rund 85 Sparkassen bei fachlichen, technischen und regulatorischen Abhängigkeiten sowie Steuerung eines gemischten internen/externen Projektteams.
Ergebnis:
DSGV Firmenkunden-Rating für rund 85 Sparkassen entwickelt, pilotiert und ausgerollt; Einführung von Konzeption und Implementierung über Test und Abnahme bis zum produktiven Roll-out gesteuert.
2001
Promotion zur Eigenkapital-Allokation in Banken (summa cum laude), Institut für Kreditwesen, Universität Münster
1997
Diplom Wirtschaftsinformatik (Jahrgangsbester, Abschlussnote 1,6), Universität Münster
QUALIFIKATIONEN
Malik General Management, St. Gallen
Weiterbildungen:
REGULATORIK & TECHNOLOGISCHE SCHWERPUNKTE
EXECUTIVE PROFILE
IMPACT & GRÖSSENORDNUNGEN
CYBERSECURITY-KERNKOMPETENZEN
Cybersecurity Leadership & Transformation
Security Capabilities & Technology
Security Operating Model & Sourcing
Regulatory Security & Cyber Resilience
AUSGEWÄHLTE CYBERSECURITY- & TRANSFORMATIONSERFOLGE
BERUFSERFAHRUNG
2021 - heute
Rolle: Head of IT-Security Management
Kunde: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
Aufgaben:
Führung und Skalierung der Security-Organisation auf 65+ Mitarbeitende. Gesamtverantwortung für Cyber Strategy & Governance, Security Operating Model sowie ein Transformationsprogramm mit 14 Mio. ? Budget und 16 Projekten.
2012 - 2021
Rolle: Abteilungsleiter in der IT
Kunde: Schwäbisch Hall Kreditservice AG
Aufgaben:
Führung von IT-Einheiten mit bis zu 120 Mitarbeitenden und 30 Mio. ? Budget. Verantwortung für Entwicklung und hochverfügbaren Betrieb der Vertriebs- und Online-Systeme; Stabilisierung der Kernbankenplattform, SAP-S/4HANA-Transformation, Aufbau zentraler Delivery-/Teststrukturen und Optimierung des Change-Managements.
2005 - 2011
Rolle: Abteilungsleiter in der Anwendungsentwicklung
Kunde: VR Kreditwerk AG
Aufgaben:
Führung von rund 70 Mitarbeitenden. Steuerung institutsübergreifender Digitalisierungs- und Sourcing-/Transition-Vorhaben, darunter IFD-B2B-Plattform sowie eine BPO-Transition im Kredit-Processing mit rund 250 betroffenen Mitarbeitenden.
2001 - 2004
Rolle: Principal Consultant
Kunde: Mummert + Partner Unternehmensberatung AG
Aufgaben:
Aufbau eines Financial-Services-Competence-Centers auf 35 Mitarbeitende und rund 5 Mio. ? Jahresumsatz; Break-even ein Jahr vor Plan. Externe Projektleitung beim DSGV Standard-Rating für rund 85 Sparkassen.
1992 - 2001
Rolle: Geschäftsführer
Aufgaben:
Geschäftsführung und Leitung von Software-/IT-Projekten; Softwareentwicklung in Web-, Host- und Client/Server-Umgebungen, Business Process Reengineering und Einführung von SAP FI/CO. Kunden u. a. GAD eG (heute Atruvia), Münster (Westfalen); Mosaik GmbH, Eschborn; OSRAM Ltd., London.
Hochschullehre:
2019 - heute
Rolle: Lehrbeauftragter für Portfolio- und Risikomanagement
Kunde: Hochschule Heilbronn (Campus Schwäbisch Hall)
FREELANCE & INTERIM-MANDATSPROFIL
Interim Cybersecurity Management
Temporäre Führungs- und Transformationsverantwortung bei kurzfristigem Handlungsbedarf, regulatorischem Druck oder kritischen Security-Situationen.
Security Operating Model & Capability Build-up
Aufbau und Skalierung von Security-Organisationen und Capabilities; SOC, IAM/PAM/MFA, Detection & Response, Vulnerability Management, Network- und Cloud Security sowie Managed-Security-/Multi-Provider-Modelle.
Freelance Program & Project Leadership
End-to-End-Steuerung komplexer Security-, Transformations- und IT-Programme/-Projekte: Zielbild, Roadmap, Portfolio, Budget, Risiken, Provider, Delivery und C-Level-Governance.
Regulatory Cybersecurity & Cyber Resilience
Übersetzung regulatorischer Anforderungen ? insbesondere DORA sowie vergleichbarer NIS-2-Anforderungen ? in Governance, Risiken, Controls, Remediation und belastbare Cyber-Resilience-Strukturen.