sonstige Tätigkeiten
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Die DB Regio AG baut mit der Plattform OneSource eine zentrale BI-Plattform für den gesamten Geschäftsbereich (ohne Regio Bus) auf. Die technische Basis bilden moderne Cloud-Services (AWS ? Amazon Web Services). Beginnend mit Speicherkomponenten (AWS S3 Storage) wird das System im Laufe der Zeit sukzessive zu einer kompletten Analyseplattform inkl. Komponenten zur Gestaltung von Dashboards ausgebaut.
Das Projekt gehört im Kontext der digitalen Transformation zu den Topprojekten des Geschäftsbereichs und wird hinsichtlich Zielsetzung und Fortschritt regelmäßig direkt dem Vorstand präsentiert. Es trägt maßgeblich dazu bei, die DB Regio AG als digitales, datengetriebenen Mobilitätsunternehmen zu positionieren. Hierfür wird Regio-weit eine hohe Datenqualität und -verfügbarkeit ? mit klarem Regelwerk ? zur Erhöhung von Transparenz und Steuerungsfähigkeit geschaffen.
Konkret bedeutet das für das Geschäft der DB Regio AG eine Ablösung langsamer, fehleranfälliger, manueller Prozesse. Dass Daten erstmalig auf einer zentral betriebenen Plattform analysiert werden, ist ein wichtiger Hebel, um Pönalen bei der Erbringung verkehrsvertraglicher Leistungen zu reduzieren sowie Ineffizienzen und Redundanz bei Datenbestellungen zu vermeiden. Kaum genutzte Schnittstellen bei Quellsystemen, welche nur für Reporting und Analysezwecke gebaut wurden, können abgeschaltet und damit IT-Kosten gesenkt werden. Und letztlich ist das Projekt ein wesentlicher Treiber, um datengetriebene (KI-)Anwendungsfälle schneller und günstiger umzusetzen.
Der fachliche Aufbau der Plattform wird durch die Datenanalyseprojekte der einzelnen Fachbereiche geprägt. Das beinhaltet die Identifikation und Anbindung relevanter Quellsysteme und Bearbeitung der dafür notwendi-gen administrativen Aufgaben sowie die Erhebung der Anforderungen hinsichtlich Analysekomponenten und Aufbereitung für das technische Umsetzungsteam.
In der Praxis geht es dabei beispielhaft um folgende Fragestellungen:
Tätigkeiten
Der Konzern Deutsche Bahn AG sieht großes Potenzial in der besseren Nutzung der heute bereits vorhandenen digitalen Daten zu Fahrzeugen, Strecken, Betriebsstätten usw. über alle Geschäftsbereiche hinweg. Im Rahmen der digitalen Transformation des Konzerns werden nun die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen geschaffen, um dieses Potenzial, bestehend aus Kosteneinsparungen und Zusatzgeschäft, heben zu können.
Zu diesen Rahmenbedingungen gehören:
Die konkrete Umsetzung erfolgt individuell anhand der zuvor identifizierten Use Cases in den jeweiligen Ge-schäftsbereichen. Eine spätere bereichsübergreifende Bereitstellung der Daten zu Analysezwecken ist u.a. durch die Architekturprinzipien und die Data Governance Strukturen gewährleistet.
Für den Geschäftsbereich DB Regio AG wird im Rahmen dieses Programms ein zentraler Data Lake, bestehend aus den typischen Architekturschichten Speicher (AWS S3 Storage), Big Data Komponenten (Amazon EMR) und Governance (Collibra) aufgebaut. Diese Infrastruktur soll künftig alle im Berichtswesen benötigten Daten zentral und qualitätsgesichert zur Verfügung stellen. Hieraus ergeben sich deutliche Einsparungen bei Applikationsbetrieb / -wartung, da nicht mehr pro Fachanwendung individuelle und teure Schnittstellen zu Quellsystemen betrieben werden müssen, sondern ein Quellsystem ?nur? einmalig an den Data Lake angebunden wird.
Bei der Auswahl anzubindender Quellsystemen orientiert man sich an den zuvor identifizierten Use Cases, um dem Aufwand der technischen Umsetzung einen entsprechenden Nutzen gegenüberstellen zu können. Neben der Realisierung dieser fachlichen Use Cases in Form eigener agiler Projekte geht es vor allem jedoch darum, den Paradigmenwechsel im IT-Management auf Geschäftsfeld- und Konzernebene aktiv zu unterstützen: Von der klassischen Fokussierung auf Fachanwendungen hin zu einer Ausrichtung auf Daten als zentrales Asset.
Tätigkeiten
Im Auftrag für die valyu GmbH aus Montabaur werden für einen namenhaften Kunden und Marktführer der FMCG Branche (Food) mehrere 1- bis 2-tägige Design Thinking Workshops moderiert.
Deren Zielsetzung ist das Re-Design der Guest Experience für Besucher der touristisch vermarkteten Teile ein-zelner Produktionsstätten, sowohl für die Premiummarke des Hauses als auch für die Dachmarke selbst. In weiteren Workshops wird u.a. ein neuer Ansatz für die Vermarktung und den Vertrieb der Premiummarke im on-trade Bereich (Gastronomie, Fachhandel) gesucht sowie für die jährliche Herbstmarketingkampagne der Mid-Price Marke.
In den Workshops erarbeiten sich jeweils bis zu drei Design Thinking Teams ein tieferes Verständnis der eigent-lichen Problemstellung, um dann anschließend in Interviews mit potenziellen Stakeholdern eine praxisgerechte und vor allem kunden- / nutzerorientierte Sicht auf die Thematik zu erhalten. Mit diesen Erkenntnissen wird eine spezifische und persönlich formulierte Problembeschreibung abgeleitet. Diese dient als Grundlage, um in der anschließenden Lösungsphase eine Vielzahl kreativer und innovativer Ideen zu erarbeiten. Nach der Auswahl der aus Sicht des Teams interessantesten Idee auf Basis qualifizierter Kriterien, wird diese in Form eines einfachen Prototyps in kürzester Zeit umgesetzt, um anschließend die zuvor erarbeitete Hypothese zur Problemstellung und Lösungsmöglichkeit zu testen. Auf Basis der in den Tests gewonnenen Erkenntnisse wird in mehreren Itera-tionen eine Verfeinerung der Lösung bzw. des eigentlichen Problems erarbeitet.
Nach den Workshops erhält der Kunde auf Basis einer ausführlichen Dokumentation eine Handlungsempfehlung, welche die Ergebnisse aller Design Thinking Teams im Detail synchronisiert und einzelne Maßnahmen priorisiert.
Tätigkeiten
Mit dem Projekt ?Sitzplatzreservierung im Regionalverkehr ? RESI?, verfolgt die DB Regio AG das Ziel, ein in allen Regionen einheitliches System zur Sitzplatzreservierung im Regional- und Nahverkehr zu betreiben. Unterstützt und gefördert wird dieser Ansatz durch das strategische Konzernprogramm ?Zukunft Bahn?.
Während heute noch statische Anzeigen in den Zügen vorhanden sind, wird in naher Zukunft auch die bereits aus dem Fernverkehr (IC und ICE) bekannte ?elektronische Platzreservierung? umgesetzt. Kunden mit einer Sitzplatzreservierung wird künftig, über eine digitale Anzeige an den Sitzplätzen, ihr individueller Start- und Zielbahnhof angezeigt werden. Das System kann zudem die verschiedenen im Regionalverkehr vorhandenen Betriebsmodi wie z.B. Stärken / Schwächen, Flügeln und Durchbindung abbilden.
Die Reservierungen werden u.a. in einem für den Kunden über das Internet erreichbaren Backoffice System durchgeführt und per Funkschnittstelle im XML-Format auf das Fahrzeug übertragen. Die Auswahl der Sitzplätze erfolgt über eine grafische Darstellung. Durch die Anbindung an verschiedene Umsysteme erhalten Kunden zudem immer Zugriff auf den aktuellen Fahrplan (z.B. Sommer- oder Sonderfahrpläne) und können die Bezahlung der Reservierungen anhand verschiedener, digitaler Zahlungssysteme erledigen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Sitzplatzreservierungen in den Reisezentren und an den Ticketautomaten vorzunehmen.
Bereits heute existierende Reservierungssysteme für einzelne Teilnetze werden sukzessive in das neue System überführt, inkl. einer Migration bestehender Reservierungsdaten. Die Anwendung erlaubt es zudem, regionale oder teilnetzspezifische Konfigurationen, wie z.B. die Implementierung neuer Teilnetze oder die Festlegung unterschiedlicher Konditionen auf einzelnen Strecken direkt durch im Vorfeld geschulte Mitarbeiter in den jeweiligen Regionen durchzuführen. Damit können aufwendige sowie kostenintensive Abstimmungen und Beauftragungen mit dem Entwicklungsdienstleister vermieden werden.
Die ersten Fahrzeuge, welche den vollen Umfang der neuen Sitzplatzreservierung unterstützen, werden ab Anfang 2018 in Betrieb genommen.
Tätigkeiten
Das Projekt ?DB Regio DokumentenAustauschDienst ? DAD? des zentralen CIO-Bereichs der DB Regio AG hat das Ziel, für unterschiedliche Benutzergruppen zwei über das Internet erreichbare Lösungen für Dokumentenaustauschdienste bereitzustellen. Anwender erhalten so die Möglichkeit, vertrauliche, digitale Dokumente sicher abzulegen und mit anderen Personen standortübergreifend auszutauschen. Hierfür werden Rahmenverträge mit einer Laufzeit von 24 Monaten über die Bereitstellung entsprechender Lösungen in einem zweistufigen Vergabe-verfahren (Teilnahmewettbewerb und Angebotsphase) EU-weit ausgeschrieben.
Bei den beiden Lösungen handelt es sich zum einen um einen Dokumentenaustauschdienst für Einzelanwender, um diesen einen persönlichen, sicheren digitalen Speicherplatz im Internet zur Verfügung zu stellen, mit der Möglichkeit Dokumentenfreigaben selbst zu administrieren. Parallel wird ebenfalls eine Lösung ausgeschrieben, um Gruppen wie z.B. Abteilungen, Bereiche oder Projektteams einen gemeinsamen sicheren, digitalen Speicherplatz anzubieten, welcher durch einen oder mehrere Mitglieder zentral administriert wird.
Für die Vergabeunterlagen werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs zwölf Kriterien beschrieben, um die Eignung potenzieller Anbieter zu bewerten. Für die Angebotsphase wiederum werden je Lösung ca. 80 funktionale Kriterien / Anforderungen definiert, um ein objektives Bild der Leistungsfähigkeit der jeweils angebotenen Lösungen zu erhalten und diese vergleichen zu können. Grundlage für alle Kriterien, sowohl im Teilnahmewettbewerb als auch in der Angebotsphase, sind neben den fachlichen und technischen Anforderungen auch die für die DB Regio AG geltenden IT-Sicherheits- und -Compliance-Vorgaben.
Die letztendliche Vergabeentscheidung erfolgt neben der gewichteten Bewertung der Kriterien auch unter Be-rücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Angebote. Hierfür wird ein Modell entwickelt, um mögliche Nutzungsszenarien, abhängig von deren Eintrittswahrscheinlichkeit, angebotsübergreifend vergleichen zu kön-nen.
Der Ablauf des Vergabeverfahrens sieht weiterhin eine Phase individueller, praktischer Funktionsprüfungen direkt im System, sowie Bietergespräche mit den aussichtsreichsten Anbietern vor.
Tätigkeiten
Die DB Regio AG bietet über ein weit verzweigtes Regionalverkehrsnetz Zugverbindungen in Ballungsräumen und der ländlichen Fläche an. Die Regionen des Geschäftsfelds DB Regio erbringen im Auftrag und Abstimmung mit öffentlichen Auftraggebern ein an die lokalen Verkehrsbedürfnisse angepasstes Angebot im Schienenperso-nennahverkehr (SPNV).
Im Hinblick auf eine einheitliche Verfahrensweise in allen Regionen bei der Erhebung, Bewertung und Umset-zung von Anforderungen an die sog. komfortrelevanten Fahrzeug-ITK im Rahmen von SPNV-Vergabeverfahren, wird eine übergreifende Betrachtung der Anforderungen von der Entstehung bis zur Umsetzung in Form einer Ende-zu-Ende-Betrachtung eingeführt. Der CIO-Bereich der DB Regio AG bündelt künftig zentral das notwendige fachliche und technische Know-how, um die Aufgabe zu übernehmen, Anforderungen aufzunehmen, Umsetzungskonzepte betrieblich-kommerziell und technisch über die gesamte Zug-Land-Kommunikation zu beschrei-ben, sowie bei Zuschlag die Inbetriebnahme beratend zu begleiten.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Rahmen des Projekts Maßnahmen und Aufgaben definiert um:
Konkret werden dafür fünf Workflows innerhalb des CIO-Bereichs definiert und beschrieben, um zum einen ITK-Anforderungen aus Vergabeverfahren über deren kompletten Lebenszyklus zu managen (Spezifikation, Umsetzung, Inbetriebnahme, Betrieb), zum anderen aber auch um das ITK-Portfolio zu verwalten und Innovationen frühzeitig zu bewerten und zu integrieren.
Unterstützt werden die Workflows durch ein IT-Tool, wofür im Rahmen dieses Projekts interne und externe Alternativen evaluiert werden.
Die Einführung der Workflows und des IT-Tools im CIO-Bereich sowie in den einzelnen Regionen erfolgt jeweils vor Ort im Rahmen einer Roadshow und Workshops mit den verantwortlichen Managern.
Tätigkeiten
Im Geschäftsbereich ?Transformation und Prozesse E-POST? wird eine zentrale Koordination mit dem Ziel aufgebaut, die Entwicklung digitaler Produkte besser auf die Kundenanforderungen auszurichten und gleichzeitig auch die vertrieblichen Schwerpunkte in Einklang mit dem aktuellen und künftigen Produktportfolio zu bringen.
Bisher plant der Vertrieb jeweils auf Basis der Geschäftsziele seine Aktivitäten und Vorgehensweisen. Das Produktmanagement gestaltet hingegen auf Basis technologischer Entwicklungen / Notwendigkeiten das Produkt-portfolio. Eine Abstimmung in Form eines Informationsaustauschs findet, wenn überhaupt, zu Beginn des Jahres, jedoch nicht regelmäßig im Rahmen der operativen Arbeit statt.
Ausgehend von den finanziellen Geschäftszielen werden nun zwei Gremien neu etabliert, in denen zum einen aus Sicht des Produktmanagements das aktuelle Produktportfolio reflektiert und einzelnen Marktsegmenten zugeordnet wird. Ergänzend werden notwendige und mögliche Produktentwicklungen initial aufbereitet und deren Auswirkungen auf die Zielerreichung bewertet. Parallel werden aus Sicht des Vertriebs Maßnahmen definiert um einzelne Kundensegmente anzusprechen und deren Beitrag zur Zielerreichung prognostiziert.
Jedes Gremium ist mit entsprechenden Verantwortungsträgern und Fachexperten der einzelnen Bereiche be-setzt. Der Tagungsrhythmus ist wöchentlich, alternierend. Die Trennung beider Gruppen erleichtert die Themenfokussierung und Entscheidungsfindung.
Die zentrale Koordinationsstelle, als neu etablierte Instanz, ist als einzige in beiden Gremien vertreten und berichtet direkt an die Geschäftsbereichsleitung. Die jeweils fachspezifischen Themen und Entscheidungen werden so durch diese Instanz in mehreren Iterationen (Tagungsrhythmus) immer stärker aufeinander abgestimmt, mit der zusätzlichen Möglichkeit, auch auf unerwartete Marktentwicklungen zu reagieren. Als Hilfsmittel wird ein neuer Prozess zur Bewertung von Ideen- und Produktentwicklungen etabliert und ein Reportingsystem aufge-baut, welches die Erreichung der Geschäftsziele aus Vertriebs- und Produktsicht (Kunden- und Marktsegmente) ermöglicht.
Tätigkeiten
Um das Kerngeschäft ?Briefversand? im Rahmen der fortschreitenden digitalen Transformation weiter auszubauen, wird in Kooperation mit einem großen Partner ein neues Produkt, ausgehend von kundenspezifischen Bedürfnissen, entwickelt.
Zwei wesentliche Herausforderungen prägen die digitale Transformation. Zum einen erfolgt eine direkte Substi-tution des Kerngeschäfts, sprich Transaktionen verlagern sich, meist irreversibel, vom physischen in einen digitalen Kontext. Zum anderen wird die Deutsche Post DHL am Markt nicht als digitaler Servicedienstleister wahr-genommen.
In Kooperation mit einem der größten IT-Branchendienstleister in Deutschland wird für dessen spezifisches Kundensegment ein Produkt aufgebaut das, ausgehend von der jeweiligen Stärke im Kerngeschäft, eine Brücke in die Digitalisierung baut und es wiederum ermöglicht, die kohärenten Produkte / Services beider Unternehmen in medienbruchfreien Prozessen zu nutzen.
Um ein gewinnbringendes Kundenerlebnis zu schaffen, werden für die Anforderungsanalyse Elemente des De-sign Thinking genutzt, insbesondere Besuche / Interviews vor Ort bei den potenziellen Kunden, um deren Ar-beitsschritte in diesem Kontext besser zu verstehen und zu skizzieren.
In anschließenden Workshops mit dem Partner werden in parallelen Streams potenzielle Geschäftsmodelle ent-wickelt und technische Lösungen konzipiert. Durch die Iteration über die Projektleitung erfolgt eine sukzessive Anpassung zwischen Geschäftsmodell und technischer Lösung.
Tätigkeiten
Das weltweit erfolgreiche Programm zur Kontinuierlichen Prozessverbesserung ?First Choice? wurde um weitere Aspekte erfolgreicher Unternehmensführung erweitert und wird in dieser Form im neu geschaffenen Geschäfts-bereich ?E-POST? implementiert und etabliert.
Lag der Fokus zu Beginn des Programms rein auf Prozessverbesserungen um im Alltagsgeschäft dem Gedanken der ?operational excellence? gerecht zu werden, erfolgte nun eine Erweiterung auf die Themen ?mindset?, ?organization? und ?performance?. Während der erste Punkt das verantwortliche Engagement der Mitarbeiter in Form von Prozessverbesserungsprojekten fördert, adressieren die drei neuen Bereiche das mittlere Management (Ebene Geschäftsbereichs- und Abteilungsleitung).
Das Projekt verfolgt das Ziel, im Geschäftsbereich ?E-POST? (1.000 Mitarbeiter zwei Jahre nach Gründung) Strukturen aufzubauen, die es ermöglichen das Programm in den operativen Abläufen zu verankern und mit einem geeigneten IT-Tool zu unterstützen.
Prozessverbesserung werden nach der Lean- / Six Sigma-Methodik DMAIC durchgeführt. Neben der Befähigung der Mitarbeiter hinsichtlich dieser Methodik sowie dem richtigen Einsatz der weltweit etablierten Techniken und Werkzeuge wird zudem eine Kollaborationsplattform, basierend auf MS Sharepoint, aufgebaut, um einen schlan-ken Informations- und Statusaustausch zu gewährleisten. Diese Maßnahme unterstützt auch das Ziel einer übergreifenden Koordination aller Prozessverbesserungsprojekte um im Sinne des Lean-Ansatzes mehrere identische Vorhaben (Verschwendung) zu vermeiden sowie zu gewährleisten, dass die Kapazitäten für solche Projekte auch im Sinne der Geschäftsziele (Wert schaffen) aufgebracht werden.
Die Teammitglieder der zentralen Koordinationsstelle für dieses Programm berichten regelmäßig an die jeweilige Geschäftsbereichsleitung sowie an den CEO des zentralen Geschäftsbereichs. Pro Geschäftsjahr koordiniert das Programm bis heute 25 ? 30 Prozessverbesserungsprojekte die in Summe Einsparungen >1,0 Mio. EUR sowie erkennbare Qualitäts- und Absatzsteigerungen erzielen.
Die neuen Themen ?mindset?, ?organization? und ?performance?, werden in jährlichen Workshops direkt mit den involvierten Stakeholdern bearbeitet. Ausgehend von einer Selbsteinschätzung je Themenfeld werden die Ergebnisse inhaltlich analysiert und anschließend potenzielle Maßnahmen abgeleitet z.B. in Form von Prozessverbes-serungsvorhaben. Sowohl die Selbsteinschätzung als auch die Ableitung von Maßnahmen erfolgt in mehreren Workshops und unter Anwendung unterschiedlicher Kreativitätsmethoden.
Tätigkeiten
Die Deutsche Post DHL etabliert im Sommer 2010 am deutschen Markt mit dem E-Postbrief ein leistungsstarkes Kommunikationsmedium für die verbindliche, vertrauliche und verlässliche elektronische Kommunikation, welches in seiner Ausprägung und Funktion wesentlichen Punkten des DE-Mail-Gesetzes entspricht. Der E-Postbrief ist innerhalb des Unternehmensbereichs Brief das strategisch wichtigste Produkt der kommenden Jahre.
Nach dem launch des Privatkundenportals www.epost.de wurden unmittelbar auch die Module für die Anbindung von Geschäftskunden (IKG und MKG) technisch zur Verfügung gestellt.
Die neue Abteilung Geschäftskundenanbindung mit ihrer Unterabteilung ?Rolloutmanagement? gewährleistet künftig die effiziente Anbindung von großen Unternehmen an den E-Postbrief.
Um den vertrieblichen, qualitativen und wirtschaftlichen Vorgaben gerecht zu werden sind einfache, jedoch gleichzeitig auch stabile und skalierbare Prozesse zu designen und zu etablieren. Ergänzend wird ein Reporting aufgebaut, welches neben den KPIs zur Steuerung der Abteilung auch wertvolle operative Erfahrungen der ein-zelnen Rolloutmanager dokumentiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Engagements ist die Erarbeitung des Leistungskatalogs der Geschäftskundenanbindung. Dieser bildet die Basis für die Aufwandskalkulation je anzubindenden Geschäftskunden und stellt gleichzeitig ein Instrument zur Steuerung externer Dienstleister dar. Im operativen Wirkbetrieb können somit neue technische Features der Geschäftskundenanbindung innerhalb eines strukturierten Portfolios verortet und entsprechend standardisiert kalkuliert werden.
Das Beratungsengagement ging in 10/2011 in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis über.
Tätigkeiten
Introduction and training in the LUMA innovation system - a practical, flexible and scalable framework based on the principles of human-centered design for developing innovations and creatively solving problems.
Building a compelling story with empathy
Techniques to enhance your visual narrative skills
Creating emotional connections with visual aids
Finalizing a presentation with design techniques
Grundlagen und Methoden des Coaching- und Trainingsgeschäft inkl. Aufbau und Führung eines eigenen Unternehmens in diesem Kontext
Design Thinking (2013)
Einführung in Design Think
Phasen und Methoden
Praktiische Anwendung
Advanced Design Thinking (2014)
Erweitertes Methodenset
Management langlaufender Design Thinking Projekte (> 1 Monat)
Ausbildung und Zertifizierung in Sis Sigma im Rahmen des konzerinternen Programms "First Choice"
Das PRINCE2 Projektmanagementmodell inkl. Zertifizierungsprüfung
Studium
Seit 2015 freiberuflicher Berater, überwiegend für die Verkehrsbranche und IT-nahe Projekte in dezentral organisierten Konzernen. Hinzu kommen zahlreiche selbstorganisierte oder kundenspezifisch gestaltete Workshops / Trainings zu Themen wie Business Storytelling, Business Design und Design Thinking sowie mehrere Kooperationsprojekte mit einer der europaweit führenden Marketingagentur für die Handels- und Konsumgüterbranche.
Projektmanagement
Geschäftsprozessmanagement
Innovationsmanagement
Business Analyse & Design
Social Skills (Training, Speaking und Coaching Services)
Profil
Rolle: Consultant
Auszug Kundenliste
Deutsche Post Renten Service, RheinEnergie AG, Schleupen SE, Jumbo Markt AG, Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, BBS Pirmasens ? Deutsche Schuhfachschule, Kommunalakademie Rheinland-Pfalz, webweit GmbH, Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH, blueforte GmbH, Sybit GmbH, valyu GmbH, DB Regio AG, Deutsche Post DHL, DB Systel GmbH, EnBW AG, Bundesagentur für Arbeit, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Informatikzentrum des Landes Baden-Württemberg
Auszug Projektreferenzen
Angebot an Trainings und Workshops
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
sonstige Tätigkeiten
Die DB Regio AG baut mit der Plattform OneSource eine zentrale BI-Plattform für den gesamten Geschäftsbereich (ohne Regio Bus) auf. Die technische Basis bilden moderne Cloud-Services (AWS ? Amazon Web Services). Beginnend mit Speicherkomponenten (AWS S3 Storage) wird das System im Laufe der Zeit sukzessive zu einer kompletten Analyseplattform inkl. Komponenten zur Gestaltung von Dashboards ausgebaut.
Das Projekt gehört im Kontext der digitalen Transformation zu den Topprojekten des Geschäftsbereichs und wird hinsichtlich Zielsetzung und Fortschritt regelmäßig direkt dem Vorstand präsentiert. Es trägt maßgeblich dazu bei, die DB Regio AG als digitales, datengetriebenen Mobilitätsunternehmen zu positionieren. Hierfür wird Regio-weit eine hohe Datenqualität und -verfügbarkeit ? mit klarem Regelwerk ? zur Erhöhung von Transparenz und Steuerungsfähigkeit geschaffen.
Konkret bedeutet das für das Geschäft der DB Regio AG eine Ablösung langsamer, fehleranfälliger, manueller Prozesse. Dass Daten erstmalig auf einer zentral betriebenen Plattform analysiert werden, ist ein wichtiger Hebel, um Pönalen bei der Erbringung verkehrsvertraglicher Leistungen zu reduzieren sowie Ineffizienzen und Redundanz bei Datenbestellungen zu vermeiden. Kaum genutzte Schnittstellen bei Quellsystemen, welche nur für Reporting und Analysezwecke gebaut wurden, können abgeschaltet und damit IT-Kosten gesenkt werden. Und letztlich ist das Projekt ein wesentlicher Treiber, um datengetriebene (KI-)Anwendungsfälle schneller und günstiger umzusetzen.
Der fachliche Aufbau der Plattform wird durch die Datenanalyseprojekte der einzelnen Fachbereiche geprägt. Das beinhaltet die Identifikation und Anbindung relevanter Quellsysteme und Bearbeitung der dafür notwendi-gen administrativen Aufgaben sowie die Erhebung der Anforderungen hinsichtlich Analysekomponenten und Aufbereitung für das technische Umsetzungsteam.
In der Praxis geht es dabei beispielhaft um folgende Fragestellungen:
Tätigkeiten
Der Konzern Deutsche Bahn AG sieht großes Potenzial in der besseren Nutzung der heute bereits vorhandenen digitalen Daten zu Fahrzeugen, Strecken, Betriebsstätten usw. über alle Geschäftsbereiche hinweg. Im Rahmen der digitalen Transformation des Konzerns werden nun die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen geschaffen, um dieses Potenzial, bestehend aus Kosteneinsparungen und Zusatzgeschäft, heben zu können.
Zu diesen Rahmenbedingungen gehören:
Die konkrete Umsetzung erfolgt individuell anhand der zuvor identifizierten Use Cases in den jeweiligen Ge-schäftsbereichen. Eine spätere bereichsübergreifende Bereitstellung der Daten zu Analysezwecken ist u.a. durch die Architekturprinzipien und die Data Governance Strukturen gewährleistet.
Für den Geschäftsbereich DB Regio AG wird im Rahmen dieses Programms ein zentraler Data Lake, bestehend aus den typischen Architekturschichten Speicher (AWS S3 Storage), Big Data Komponenten (Amazon EMR) und Governance (Collibra) aufgebaut. Diese Infrastruktur soll künftig alle im Berichtswesen benötigten Daten zentral und qualitätsgesichert zur Verfügung stellen. Hieraus ergeben sich deutliche Einsparungen bei Applikationsbetrieb / -wartung, da nicht mehr pro Fachanwendung individuelle und teure Schnittstellen zu Quellsystemen betrieben werden müssen, sondern ein Quellsystem ?nur? einmalig an den Data Lake angebunden wird.
Bei der Auswahl anzubindender Quellsystemen orientiert man sich an den zuvor identifizierten Use Cases, um dem Aufwand der technischen Umsetzung einen entsprechenden Nutzen gegenüberstellen zu können. Neben der Realisierung dieser fachlichen Use Cases in Form eigener agiler Projekte geht es vor allem jedoch darum, den Paradigmenwechsel im IT-Management auf Geschäftsfeld- und Konzernebene aktiv zu unterstützen: Von der klassischen Fokussierung auf Fachanwendungen hin zu einer Ausrichtung auf Daten als zentrales Asset.
Tätigkeiten
Im Auftrag für die valyu GmbH aus Montabaur werden für einen namenhaften Kunden und Marktführer der FMCG Branche (Food) mehrere 1- bis 2-tägige Design Thinking Workshops moderiert.
Deren Zielsetzung ist das Re-Design der Guest Experience für Besucher der touristisch vermarkteten Teile ein-zelner Produktionsstätten, sowohl für die Premiummarke des Hauses als auch für die Dachmarke selbst. In weiteren Workshops wird u.a. ein neuer Ansatz für die Vermarktung und den Vertrieb der Premiummarke im on-trade Bereich (Gastronomie, Fachhandel) gesucht sowie für die jährliche Herbstmarketingkampagne der Mid-Price Marke.
In den Workshops erarbeiten sich jeweils bis zu drei Design Thinking Teams ein tieferes Verständnis der eigent-lichen Problemstellung, um dann anschließend in Interviews mit potenziellen Stakeholdern eine praxisgerechte und vor allem kunden- / nutzerorientierte Sicht auf die Thematik zu erhalten. Mit diesen Erkenntnissen wird eine spezifische und persönlich formulierte Problembeschreibung abgeleitet. Diese dient als Grundlage, um in der anschließenden Lösungsphase eine Vielzahl kreativer und innovativer Ideen zu erarbeiten. Nach der Auswahl der aus Sicht des Teams interessantesten Idee auf Basis qualifizierter Kriterien, wird diese in Form eines einfachen Prototyps in kürzester Zeit umgesetzt, um anschließend die zuvor erarbeitete Hypothese zur Problemstellung und Lösungsmöglichkeit zu testen. Auf Basis der in den Tests gewonnenen Erkenntnisse wird in mehreren Itera-tionen eine Verfeinerung der Lösung bzw. des eigentlichen Problems erarbeitet.
Nach den Workshops erhält der Kunde auf Basis einer ausführlichen Dokumentation eine Handlungsempfehlung, welche die Ergebnisse aller Design Thinking Teams im Detail synchronisiert und einzelne Maßnahmen priorisiert.
Tätigkeiten
Mit dem Projekt ?Sitzplatzreservierung im Regionalverkehr ? RESI?, verfolgt die DB Regio AG das Ziel, ein in allen Regionen einheitliches System zur Sitzplatzreservierung im Regional- und Nahverkehr zu betreiben. Unterstützt und gefördert wird dieser Ansatz durch das strategische Konzernprogramm ?Zukunft Bahn?.
Während heute noch statische Anzeigen in den Zügen vorhanden sind, wird in naher Zukunft auch die bereits aus dem Fernverkehr (IC und ICE) bekannte ?elektronische Platzreservierung? umgesetzt. Kunden mit einer Sitzplatzreservierung wird künftig, über eine digitale Anzeige an den Sitzplätzen, ihr individueller Start- und Zielbahnhof angezeigt werden. Das System kann zudem die verschiedenen im Regionalverkehr vorhandenen Betriebsmodi wie z.B. Stärken / Schwächen, Flügeln und Durchbindung abbilden.
Die Reservierungen werden u.a. in einem für den Kunden über das Internet erreichbaren Backoffice System durchgeführt und per Funkschnittstelle im XML-Format auf das Fahrzeug übertragen. Die Auswahl der Sitzplätze erfolgt über eine grafische Darstellung. Durch die Anbindung an verschiedene Umsysteme erhalten Kunden zudem immer Zugriff auf den aktuellen Fahrplan (z.B. Sommer- oder Sonderfahrpläne) und können die Bezahlung der Reservierungen anhand verschiedener, digitaler Zahlungssysteme erledigen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Sitzplatzreservierungen in den Reisezentren und an den Ticketautomaten vorzunehmen.
Bereits heute existierende Reservierungssysteme für einzelne Teilnetze werden sukzessive in das neue System überführt, inkl. einer Migration bestehender Reservierungsdaten. Die Anwendung erlaubt es zudem, regionale oder teilnetzspezifische Konfigurationen, wie z.B. die Implementierung neuer Teilnetze oder die Festlegung unterschiedlicher Konditionen auf einzelnen Strecken direkt durch im Vorfeld geschulte Mitarbeiter in den jeweiligen Regionen durchzuführen. Damit können aufwendige sowie kostenintensive Abstimmungen und Beauftragungen mit dem Entwicklungsdienstleister vermieden werden.
Die ersten Fahrzeuge, welche den vollen Umfang der neuen Sitzplatzreservierung unterstützen, werden ab Anfang 2018 in Betrieb genommen.
Tätigkeiten
Das Projekt ?DB Regio DokumentenAustauschDienst ? DAD? des zentralen CIO-Bereichs der DB Regio AG hat das Ziel, für unterschiedliche Benutzergruppen zwei über das Internet erreichbare Lösungen für Dokumentenaustauschdienste bereitzustellen. Anwender erhalten so die Möglichkeit, vertrauliche, digitale Dokumente sicher abzulegen und mit anderen Personen standortübergreifend auszutauschen. Hierfür werden Rahmenverträge mit einer Laufzeit von 24 Monaten über die Bereitstellung entsprechender Lösungen in einem zweistufigen Vergabe-verfahren (Teilnahmewettbewerb und Angebotsphase) EU-weit ausgeschrieben.
Bei den beiden Lösungen handelt es sich zum einen um einen Dokumentenaustauschdienst für Einzelanwender, um diesen einen persönlichen, sicheren digitalen Speicherplatz im Internet zur Verfügung zu stellen, mit der Möglichkeit Dokumentenfreigaben selbst zu administrieren. Parallel wird ebenfalls eine Lösung ausgeschrieben, um Gruppen wie z.B. Abteilungen, Bereiche oder Projektteams einen gemeinsamen sicheren, digitalen Speicherplatz anzubieten, welcher durch einen oder mehrere Mitglieder zentral administriert wird.
Für die Vergabeunterlagen werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs zwölf Kriterien beschrieben, um die Eignung potenzieller Anbieter zu bewerten. Für die Angebotsphase wiederum werden je Lösung ca. 80 funktionale Kriterien / Anforderungen definiert, um ein objektives Bild der Leistungsfähigkeit der jeweils angebotenen Lösungen zu erhalten und diese vergleichen zu können. Grundlage für alle Kriterien, sowohl im Teilnahmewettbewerb als auch in der Angebotsphase, sind neben den fachlichen und technischen Anforderungen auch die für die DB Regio AG geltenden IT-Sicherheits- und -Compliance-Vorgaben.
Die letztendliche Vergabeentscheidung erfolgt neben der gewichteten Bewertung der Kriterien auch unter Be-rücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Angebote. Hierfür wird ein Modell entwickelt, um mögliche Nutzungsszenarien, abhängig von deren Eintrittswahrscheinlichkeit, angebotsübergreifend vergleichen zu kön-nen.
Der Ablauf des Vergabeverfahrens sieht weiterhin eine Phase individueller, praktischer Funktionsprüfungen direkt im System, sowie Bietergespräche mit den aussichtsreichsten Anbietern vor.
Tätigkeiten
Die DB Regio AG bietet über ein weit verzweigtes Regionalverkehrsnetz Zugverbindungen in Ballungsräumen und der ländlichen Fläche an. Die Regionen des Geschäftsfelds DB Regio erbringen im Auftrag und Abstimmung mit öffentlichen Auftraggebern ein an die lokalen Verkehrsbedürfnisse angepasstes Angebot im Schienenperso-nennahverkehr (SPNV).
Im Hinblick auf eine einheitliche Verfahrensweise in allen Regionen bei der Erhebung, Bewertung und Umset-zung von Anforderungen an die sog. komfortrelevanten Fahrzeug-ITK im Rahmen von SPNV-Vergabeverfahren, wird eine übergreifende Betrachtung der Anforderungen von der Entstehung bis zur Umsetzung in Form einer Ende-zu-Ende-Betrachtung eingeführt. Der CIO-Bereich der DB Regio AG bündelt künftig zentral das notwendige fachliche und technische Know-how, um die Aufgabe zu übernehmen, Anforderungen aufzunehmen, Umsetzungskonzepte betrieblich-kommerziell und technisch über die gesamte Zug-Land-Kommunikation zu beschrei-ben, sowie bei Zuschlag die Inbetriebnahme beratend zu begleiten.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Rahmen des Projekts Maßnahmen und Aufgaben definiert um:
Konkret werden dafür fünf Workflows innerhalb des CIO-Bereichs definiert und beschrieben, um zum einen ITK-Anforderungen aus Vergabeverfahren über deren kompletten Lebenszyklus zu managen (Spezifikation, Umsetzung, Inbetriebnahme, Betrieb), zum anderen aber auch um das ITK-Portfolio zu verwalten und Innovationen frühzeitig zu bewerten und zu integrieren.
Unterstützt werden die Workflows durch ein IT-Tool, wofür im Rahmen dieses Projekts interne und externe Alternativen evaluiert werden.
Die Einführung der Workflows und des IT-Tools im CIO-Bereich sowie in den einzelnen Regionen erfolgt jeweils vor Ort im Rahmen einer Roadshow und Workshops mit den verantwortlichen Managern.
Tätigkeiten
Im Geschäftsbereich ?Transformation und Prozesse E-POST? wird eine zentrale Koordination mit dem Ziel aufgebaut, die Entwicklung digitaler Produkte besser auf die Kundenanforderungen auszurichten und gleichzeitig auch die vertrieblichen Schwerpunkte in Einklang mit dem aktuellen und künftigen Produktportfolio zu bringen.
Bisher plant der Vertrieb jeweils auf Basis der Geschäftsziele seine Aktivitäten und Vorgehensweisen. Das Produktmanagement gestaltet hingegen auf Basis technologischer Entwicklungen / Notwendigkeiten das Produkt-portfolio. Eine Abstimmung in Form eines Informationsaustauschs findet, wenn überhaupt, zu Beginn des Jahres, jedoch nicht regelmäßig im Rahmen der operativen Arbeit statt.
Ausgehend von den finanziellen Geschäftszielen werden nun zwei Gremien neu etabliert, in denen zum einen aus Sicht des Produktmanagements das aktuelle Produktportfolio reflektiert und einzelnen Marktsegmenten zugeordnet wird. Ergänzend werden notwendige und mögliche Produktentwicklungen initial aufbereitet und deren Auswirkungen auf die Zielerreichung bewertet. Parallel werden aus Sicht des Vertriebs Maßnahmen definiert um einzelne Kundensegmente anzusprechen und deren Beitrag zur Zielerreichung prognostiziert.
Jedes Gremium ist mit entsprechenden Verantwortungsträgern und Fachexperten der einzelnen Bereiche be-setzt. Der Tagungsrhythmus ist wöchentlich, alternierend. Die Trennung beider Gruppen erleichtert die Themenfokussierung und Entscheidungsfindung.
Die zentrale Koordinationsstelle, als neu etablierte Instanz, ist als einzige in beiden Gremien vertreten und berichtet direkt an die Geschäftsbereichsleitung. Die jeweils fachspezifischen Themen und Entscheidungen werden so durch diese Instanz in mehreren Iterationen (Tagungsrhythmus) immer stärker aufeinander abgestimmt, mit der zusätzlichen Möglichkeit, auch auf unerwartete Marktentwicklungen zu reagieren. Als Hilfsmittel wird ein neuer Prozess zur Bewertung von Ideen- und Produktentwicklungen etabliert und ein Reportingsystem aufge-baut, welches die Erreichung der Geschäftsziele aus Vertriebs- und Produktsicht (Kunden- und Marktsegmente) ermöglicht.
Tätigkeiten
Um das Kerngeschäft ?Briefversand? im Rahmen der fortschreitenden digitalen Transformation weiter auszubauen, wird in Kooperation mit einem großen Partner ein neues Produkt, ausgehend von kundenspezifischen Bedürfnissen, entwickelt.
Zwei wesentliche Herausforderungen prägen die digitale Transformation. Zum einen erfolgt eine direkte Substi-tution des Kerngeschäfts, sprich Transaktionen verlagern sich, meist irreversibel, vom physischen in einen digitalen Kontext. Zum anderen wird die Deutsche Post DHL am Markt nicht als digitaler Servicedienstleister wahr-genommen.
In Kooperation mit einem der größten IT-Branchendienstleister in Deutschland wird für dessen spezifisches Kundensegment ein Produkt aufgebaut das, ausgehend von der jeweiligen Stärke im Kerngeschäft, eine Brücke in die Digitalisierung baut und es wiederum ermöglicht, die kohärenten Produkte / Services beider Unternehmen in medienbruchfreien Prozessen zu nutzen.
Um ein gewinnbringendes Kundenerlebnis zu schaffen, werden für die Anforderungsanalyse Elemente des De-sign Thinking genutzt, insbesondere Besuche / Interviews vor Ort bei den potenziellen Kunden, um deren Ar-beitsschritte in diesem Kontext besser zu verstehen und zu skizzieren.
In anschließenden Workshops mit dem Partner werden in parallelen Streams potenzielle Geschäftsmodelle ent-wickelt und technische Lösungen konzipiert. Durch die Iteration über die Projektleitung erfolgt eine sukzessive Anpassung zwischen Geschäftsmodell und technischer Lösung.
Tätigkeiten
Das weltweit erfolgreiche Programm zur Kontinuierlichen Prozessverbesserung ?First Choice? wurde um weitere Aspekte erfolgreicher Unternehmensführung erweitert und wird in dieser Form im neu geschaffenen Geschäfts-bereich ?E-POST? implementiert und etabliert.
Lag der Fokus zu Beginn des Programms rein auf Prozessverbesserungen um im Alltagsgeschäft dem Gedanken der ?operational excellence? gerecht zu werden, erfolgte nun eine Erweiterung auf die Themen ?mindset?, ?organization? und ?performance?. Während der erste Punkt das verantwortliche Engagement der Mitarbeiter in Form von Prozessverbesserungsprojekten fördert, adressieren die drei neuen Bereiche das mittlere Management (Ebene Geschäftsbereichs- und Abteilungsleitung).
Das Projekt verfolgt das Ziel, im Geschäftsbereich ?E-POST? (1.000 Mitarbeiter zwei Jahre nach Gründung) Strukturen aufzubauen, die es ermöglichen das Programm in den operativen Abläufen zu verankern und mit einem geeigneten IT-Tool zu unterstützen.
Prozessverbesserung werden nach der Lean- / Six Sigma-Methodik DMAIC durchgeführt. Neben der Befähigung der Mitarbeiter hinsichtlich dieser Methodik sowie dem richtigen Einsatz der weltweit etablierten Techniken und Werkzeuge wird zudem eine Kollaborationsplattform, basierend auf MS Sharepoint, aufgebaut, um einen schlan-ken Informations- und Statusaustausch zu gewährleisten. Diese Maßnahme unterstützt auch das Ziel einer übergreifenden Koordination aller Prozessverbesserungsprojekte um im Sinne des Lean-Ansatzes mehrere identische Vorhaben (Verschwendung) zu vermeiden sowie zu gewährleisten, dass die Kapazitäten für solche Projekte auch im Sinne der Geschäftsziele (Wert schaffen) aufgebracht werden.
Die Teammitglieder der zentralen Koordinationsstelle für dieses Programm berichten regelmäßig an die jeweilige Geschäftsbereichsleitung sowie an den CEO des zentralen Geschäftsbereichs. Pro Geschäftsjahr koordiniert das Programm bis heute 25 ? 30 Prozessverbesserungsprojekte die in Summe Einsparungen >1,0 Mio. EUR sowie erkennbare Qualitäts- und Absatzsteigerungen erzielen.
Die neuen Themen ?mindset?, ?organization? und ?performance?, werden in jährlichen Workshops direkt mit den involvierten Stakeholdern bearbeitet. Ausgehend von einer Selbsteinschätzung je Themenfeld werden die Ergebnisse inhaltlich analysiert und anschließend potenzielle Maßnahmen abgeleitet z.B. in Form von Prozessverbes-serungsvorhaben. Sowohl die Selbsteinschätzung als auch die Ableitung von Maßnahmen erfolgt in mehreren Workshops und unter Anwendung unterschiedlicher Kreativitätsmethoden.
Tätigkeiten
Die Deutsche Post DHL etabliert im Sommer 2010 am deutschen Markt mit dem E-Postbrief ein leistungsstarkes Kommunikationsmedium für die verbindliche, vertrauliche und verlässliche elektronische Kommunikation, welches in seiner Ausprägung und Funktion wesentlichen Punkten des DE-Mail-Gesetzes entspricht. Der E-Postbrief ist innerhalb des Unternehmensbereichs Brief das strategisch wichtigste Produkt der kommenden Jahre.
Nach dem launch des Privatkundenportals www.epost.de wurden unmittelbar auch die Module für die Anbindung von Geschäftskunden (IKG und MKG) technisch zur Verfügung gestellt.
Die neue Abteilung Geschäftskundenanbindung mit ihrer Unterabteilung ?Rolloutmanagement? gewährleistet künftig die effiziente Anbindung von großen Unternehmen an den E-Postbrief.
Um den vertrieblichen, qualitativen und wirtschaftlichen Vorgaben gerecht zu werden sind einfache, jedoch gleichzeitig auch stabile und skalierbare Prozesse zu designen und zu etablieren. Ergänzend wird ein Reporting aufgebaut, welches neben den KPIs zur Steuerung der Abteilung auch wertvolle operative Erfahrungen der ein-zelnen Rolloutmanager dokumentiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Engagements ist die Erarbeitung des Leistungskatalogs der Geschäftskundenanbindung. Dieser bildet die Basis für die Aufwandskalkulation je anzubindenden Geschäftskunden und stellt gleichzeitig ein Instrument zur Steuerung externer Dienstleister dar. Im operativen Wirkbetrieb können somit neue technische Features der Geschäftskundenanbindung innerhalb eines strukturierten Portfolios verortet und entsprechend standardisiert kalkuliert werden.
Das Beratungsengagement ging in 10/2011 in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis über.
Tätigkeiten
Introduction and training in the LUMA innovation system - a practical, flexible and scalable framework based on the principles of human-centered design for developing innovations and creatively solving problems.
Building a compelling story with empathy
Techniques to enhance your visual narrative skills
Creating emotional connections with visual aids
Finalizing a presentation with design techniques
Grundlagen und Methoden des Coaching- und Trainingsgeschäft inkl. Aufbau und Führung eines eigenen Unternehmens in diesem Kontext
Design Thinking (2013)
Einführung in Design Think
Phasen und Methoden
Praktiische Anwendung
Advanced Design Thinking (2014)
Erweitertes Methodenset
Management langlaufender Design Thinking Projekte (> 1 Monat)
Ausbildung und Zertifizierung in Sis Sigma im Rahmen des konzerinternen Programms "First Choice"
Das PRINCE2 Projektmanagementmodell inkl. Zertifizierungsprüfung
Studium
Seit 2015 freiberuflicher Berater, überwiegend für die Verkehrsbranche und IT-nahe Projekte in dezentral organisierten Konzernen. Hinzu kommen zahlreiche selbstorganisierte oder kundenspezifisch gestaltete Workshops / Trainings zu Themen wie Business Storytelling, Business Design und Design Thinking sowie mehrere Kooperationsprojekte mit einer der europaweit führenden Marketingagentur für die Handels- und Konsumgüterbranche.
Projektmanagement
Geschäftsprozessmanagement
Innovationsmanagement
Business Analyse & Design
Social Skills (Training, Speaking und Coaching Services)
Profil
Rolle: Consultant
Auszug Kundenliste
Deutsche Post Renten Service, RheinEnergie AG, Schleupen SE, Jumbo Markt AG, Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, BBS Pirmasens ? Deutsche Schuhfachschule, Kommunalakademie Rheinland-Pfalz, webweit GmbH, Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH, blueforte GmbH, Sybit GmbH, valyu GmbH, DB Regio AG, Deutsche Post DHL, DB Systel GmbH, EnBW AG, Bundesagentur für Arbeit, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Informatikzentrum des Landes Baden-Württemberg
Auszug Projektreferenzen
Angebot an Trainings und Workshops