Und er steigt weiter: Stundensatz der IT-/Engineering-Freiberufler erreicht neuen Höchstwert

GULP Stundensatz-Auswertung August 2013

(August 2013)

 

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Diese Auswertung der Stundensatz-Forderungen der IT-/Engineering-Freelancer wird jährlich im August aktualisiert; sie gibt einen guten Überblick über die Entwicklung seit 1998. Eine Analyse der verhandelten Honorare finden Sie in der GULP Stundensatz-Umfrage, die jeweils im Frühjahr aktualisiert wird.

Durchschnittliche Stundensatzforderung der deutschen IT-/Engineering-Freiberufler seit 1999

Im Schnitt fordern bei GULP eingetragene IT-/Engineering-Selbstständige im August 2013 einen Stundensatz von 75 Euro pro Stunde. In die jährliche GULP Stundensatz-Auswertung werden diejenigen Freelancer-Profile einbezogen, die in den letzten sechs Monaten aktualisiert wurden. Das waren diesmal 26.300 Profile von externen Spezialisten verschiedenster Skills und Positionen.

Die aktuellen 75 Euro sind ein neuer Höchststand und setzen den Trend der letzten Jahre fort. Im Jahr 2009 mussten die durchschnittlichen Honorarforderungen der Freelancer krisenbedingt einen leichten Rückschlag hinnehmen. Sie sanken von 71 auf 70 Euro. Seit diesem kurzen Rückwärts-Schritt ging es Jahr für Jahr kontinuierlich nach oben.

Verhandelte Stundensätze im Schnitt bei 79 Euro

Welchen All-inklusive Stundensatz erhalten Sie?

Kurzer Exkurs weg von den Stundensatz-Forderungen: Im März 2013 haben wir die Ergebnisse der GULP Stundensatz-Umfrage veröffentlicht, an der von November 2012 bis Januar 2013 2.107 Selbstständige in IT und Engineering teilgenommen hatten. Eine der Fragen war: Welchen Stundensatz erhalten Sie in Ihrem aktuellen oder letzten Projekt?

Hier ergab sich ein durchschnittliches gezahltes Honorar von 79 Euro. Etwa ein Drittel (34,1 Prozent) der
Umfrage-Teilnehmer arbeitete zu Stundensätzen von unter 70 Euro, bei 17,3 Prozent fließen über 100 Euro pro Stunde in die Kasse.

Stundensätze in der Schweiz und in Österreich

Durchschnittliche Stundensatzforderung der Schweizer IT-/Engineering-Freiberufler seit 1999

Auch die Stundensatz-Forderungen der Schweizer IT-/Engineering-Selbstständigen sind im letzten Jahr um einen Euro auf nun 94 Euro gestiegen. Bei den Schweizern stellt der aktuelle Wert allerdings keinen Höchststand dar, denn zum bisherigen Rekord von August 2002 in Höhe von 97 Euro fehlen noch drei Euro. In den letzten fünf Jahren ging es aber um insgesamt acht Euro nach oben – eine dennoch sehr positive Entwicklung.

In Österreich hat sich seit August 2012 nichts getan: Die IT-/Engineering-Selbstständigen der Alpenrepublik fordern im August 2013 unveränderte 76 Euro pro Stunde. In den letzten fünf Jahren ging es für sie aber auch um drei Euro nach oben (August 2008: 73 Euro) – und liegen sie mit ihren Forderungen weiterhin einen Euro über denen der deutschen Freelancer.

Die Stundensatz-Auswertungen im Detail:

Forderung und Projektangebot

Wie hoch sind die geforderten Stundensätze der IT-Freiberufler im Schnitt? Welche Stundensatzgruppen kontaktieren die Projektanbieter am häufigsten?

Position

Welche Preise werden je nach fachlichem Schwerpunkt verlangt?

Lebensalter und Berufserfahrung

Wie unterscheiden sich die Honorare nach Alter und Berufspraxis? Wer erhält die meisten Projektangebote?

Gezahlte Stundensätze

Alle Ergebnisse der großen GULP Stundensatz-Umfrage

Archiv der GULP Stundensatz-Auswertung

August 2010 | Februar 2011 | August 2011 | Februar 2012 | August 2012

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Bei den in der Auswertung angegebenen Stundensätzen handelt es sich um Netto-Beträge, das heißt ohne Mehrwertsteuer.

Mehr zur Methodik…
Analysiert werden von den bei GULP eingetragenen Profilen jeweils die, die in den vergangenen sechs Monaten aktualisiert wurden, weil nur so auch kurzfristige Veränderungen sichtbar werden. Die Angabe des Stundensatzes im Profil ist kein Pflichtfeld. Profile ohne Honorarangabe oder mit einer, die offensichtlich falsch ist (z.B. Einträge wie „1 Euro“ oder „999 Euro“), werden nicht in die Analyse einbezogen. Grundlage für diese Stundensatz-Auswertung waren daher mehr als 26.000 Freiberufler-Profile. Für die Bestimmung der nachgefragten (kontaktierten) Stundensätze wurden mehr als 20.000 Profile derjenigen Freiberufler ausgewertet, die in den letzten sechs Monaten mindestens eine konkrete Projektanfrage erhalten haben.

Die Stundensatz-Auswertung wird jährlich durchgeführt. Grundlage der Analyse bilden die Stundensatzforderungen, welche die mehr als 85.000 in die GULP Profiledatenbank eingetragenen IT-Freiberufler in ihrem Profil angeben. Die Auswertung greift somit auf die Profile von über 90 % der in Deutschland tätigen IT-Freiberufler zurück (Berechnung basierend auf Mikrozensus 2012, Stat. Bundesamt, Wiesbaden). Die Forderungen sind die Basis für die Stundensatzverhandlungen mit den Projektanbietern und stellen in der Regel einen guten Mittelwert dar.

Sie haben höhere oder niedrigere Stundensätze erzielt? Andere Erfahrungen mit den Stundensätzen gemacht? Tragen Sie die Daten Ihres aktuellen oder abgeschlossenen Projekts in die Liste "Stundensätze in der Praxis" ein. Dort sehen Sie, welche Stundensätze im Portmonee der Freelancer landen – je nach Skill und Art des Projektes.

Die GULP Stundensatz-Auswertung gibt es seit August 1998. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit können wir leider nicht alle Kommentare unbegrenzt veröffentlicht lassen, sondern müssen uns auf die aktuellsten und relevantesten beschränken.

Kommentare zu diesem Artikel:

"Eine Auswertung der Einflüsse der 5 Faktoren per logistische Regression wäre sehr informativ. Das Ergebnis wäre ein Scoring der Ausprägungen der 5 Faktoren. Dann weiss man ganz einfach, was man mit bestimmten Eigenschaften fordern kann (September 2013)"

"Wer noch alle Tassen im Schrank hat verschwendet keinen Gedanken an Freelancer-Wolkenkuckucksheim. In manchen Regionen (.z.B. Saarland: Engineering-DL- mit eigenem ProE: 35€, das ist die Arbeitsleistung verschenkt. (August 2013)"

"Die Auswertungen sind eine gute Information für Berufseinsteiger. Die langjährigen Freiberufler wissen, dass das Netto-Einkommen von den jeweiligen vielfältigen Begleitumständen eines Projekts abhängt (z. B. Erreichbarkeit des Leistungserbringungsort, Anreisedauer, Verkehrsmittel, Zeitaufwand, etc.). 60 € mit Heimschläfervorteil sind mir lieber, als 80 € und Langzeitmiete im Hotel plus Transfer. Dann wäre da noch die Kappungsgrenze (max. Anzahl Stunden pro Tag) und auf ein ganzes Jahr gerechnet die steuerliche Progressionskurve zu beachten. Ich bevorzuge eine gute Work- Lifebalance vs. big income taxes. (August 2013)"

"Es fehlen viele Fakten: steuerlich (CH: IMMER Gehalt nach Obligationgesetz, keine Absatzmöglichkeiten, A: immer Gewerbe, daher Pflichtversicherung, z.Z ~28%, usw.) (August 2013)"

"Ich habe 1998 150 DM/ Stunde fakturiert, heute sind es 75-80 €/ Stunde. Seit 15 Jahren also keine Steigerung beim Honorar. 1998 habe ich aber als MCT gearbeitet, heute mache ich IT-Security, Datenschutz, ISO 27001 und ITIL - Prozessberatung, was ungleich viel mehr Qualifikation erfordert. Ich habe eine Menge Geld und Zeit in Fortbildungen gesteckt. Honoriert wird das nicht wirklich. Aber mir macht meine Arbeit total viel Spass, und im Gegensatz zu Fest Angestellten kann ich zu einem Projekt auch nein sagen und muss mir auch nicht jeden Mist von einem Kunden gefallen lassen. (Juli 2013)"

"Ich habe 1991 bereits 65 € fakturiert. Der letzte Auftrag brachte auch nur 65 € ein. D.h. als Freelancer haben wir seit 30 Jahren Inflationsverlust. (Januar 2013)"

"Naja, zu dem Stundensatz in der Schweiz kann ich folgendes hinzufügen. Man bedenke bitte den aktuell starken schweizer Frankekurs! Wenn man damals vor 2,5 Jahren 90sFr verdient hätte, wäre das bei einem Umwechselkurs (1€ = 1,60sFr) von grade mal 56.25€ - und das ist doch schon fast lächerlich! Beim aktuellen Umwechselkurs (1€ = 1,20sFr) ergeben 90sFr = 75€. Das isnd doch 2 Welten wenn man es genau betrachtet. Daher ist die Schweiz immer mit Vorsicht zu geniessen. (September 2012)"

"Und das ist immer noch viel zu niedrig. Beim Vergleich von IT-Selbstständigen mit Angestellten auf Basis des Nettostundenlohns, muss man als Freelancer das doppelte des Bruttojahresgehalts als Umsatz haben, um gleich dazustehen (Break-Even-Point). Das kommt nicht nur durch die zusätzlichen Kosten, sondern auch durch die zusätzlichen Zeiten für Akquise, Reise, Umsatzsteuer, etc. und andere Dinge, die bei den Angestellten von anderen erledigt werden. Bei 74€ pro Stunde und einer Referenzbasis von 1600 Std. pro Jahr ergeben sich als Umsatz 118.400 EUR, das wäre wie ein Angestellter mit knapp unter 60.000 EUR p.a.. Das ist lächerlich niedrig. Am besten mal recherchieren nach "Honorar Gehalt Nettostundenlohn Vergleich" oder ähnlichem, da hier ja keine Links eingestellt werden dürfen. Es ist überhaupt kein Wunder, dass es unter den jüngeren Generationen immer weniger IT-Selbstständige gibt (GULP berichtete). (September 2012)"

"Es wäre interessant zu erfahren, auf welcher Beobachtungsbasis die Zahlen ermittelt wurden: in Österreich gibt es über GULP sehr sehr wenige Ausschreibungen - und höhere Sätze als 50€ sind Utopie - es sei denn, man kann einen direkten Kontrakt (ohne Vermittler) abschliessen. Auf der anderen Seite sind aber Ketten von mehreren Vermittlern die Regel. D.h. derartige genannte Sätze kommen beim Projektnehmer nie an. (September 2012)"

"Sorry, aber das bißchen Geld wiegt den Streß, Zeit und Abwesenheit aus dem eigenen Umfeld nicht auf. Von der Beachtung der Qualifikation mal ganz zu schweigen. Ohne den Enthusiasmus zu meinen Arbeitsthemen würde ich nicht als Freiberufler arbeiten. Geld: Berücksichtigt man die Inflation der letzten 14 Jahre ist die Stundensatzsteigerung von 60 auf 74 Euro eigentlich nicht erwähnenswert. Die Differenz müsste höher ausfallen! Betrachte ich bspw. die Kosten fürs beruflich bedingte Autofahren (welche wesentlich über den Anteil in der Inflationsberechnung ist), dann ist so ein Stundensatz lächerlich oder traurig! (September 2012)"

"Die Stundensätze sind mit 70 gerade so an der Grenze, dass es sich lohnt, das zu machen, da man die nur bekommt, wenn man überwiegend beim Kunden ist, was Fahrt- und Übernachtungskosten versacht. Eine Stagnation heisst nichts, weil nicht evident wird, warum dieser Wert verblieben ist - es kann ja sein, dass viele Anfänger in den Markt eingestigen sind. Zu der Aussage weiter oben: Nach meiner sehr detaillierten Rechung müsste man typischerweise für ein Angestelltenbrutto von 60.000 etwa 60,- die Stunde nehmen, für 70.000 reichen 66,- und für 80.000 etwa 72,-. Darin ist ALLEs enthalten inklusive Mehraufwände , Abschreibung, Sozialabgaben, Rentenversicherung, 2 Wochen Krankheit und 10% Reserve + normale Anfahrzeiten im Nahbereich. Zu diesen Stundensätzen müssen nur noch die Projektkosten für Anschaffung und Fahrtaufwendungen sowie Hotelkosten hinzugrechnet werden. Das sind aber jweils locker 3-6 Stunden die Woche, sowie 400,- bis 1200,- im Monat! Ergo 10% Aufschlag für die Fahrzeit und im Mittel 5,- die Stunde fürs Wohnen. Macht 60k p.a. -> 71,- p.h. 70k p.a. -> 77,- p.h. 80k p.a. -> 83,- p.h. Hat man weniger, als das, sind die Fahrzeiten nicht voll bezahlt oder man legt für die Wohnung drauf oder man hat keinen Vorteil durch die Selbständigkeit. Im Grune heisst es, vorort zu wohnen, dort einige WE verbringen, die Infrastruktur zu nutzen und Fahrten zu sparen. Ausserdem heisst es, Interesse-orientierte Projekte zu machen, sonst besser Festangestellter und Wohnen um die Ecke, besonders, wenn man mehr als 2 Wochen im Jahr krank ist. (April 2012)"

"Da es mittlerweile mehr Projektbörsen und -Vermittler als Projekte mit kostendeckenden Stundensätzen gibt, muss man nicht mehr unbedingt beim Wettrennen um den "billigsten" Anbieter mit rennen. Und immer und überall Kollegen warnen, die sich als Freiberufler betätigen wollen, weil da angeblich noch Geld verdient wird. Einkäufer, Projektleiter, Recruiter usw. sollten einmal den Stundensatz, den sie ihrem Arbeitgeber als Angestellte verursachen, errechnen (wenn sie es überhaupt können). Dabei haben diese weder ein haftungs- noch ein unternehmerisches Risiko. Stundensätze von € 50.- incl. sämtlicher Kosten sind nicht mehr kostendeckend, wenn man wöchentlich 800 km Fahrstrecke hat und übernachten muss. Die hier genannten Stundensätze, gerade im Engineering-Bereich, sind nicht für 1 Stunde sondern vielleicht für die Doppelstunde und haben nur "Anwerbecharakter". (März 2012)"

"Meine FB-Kollegen sollten nicht vergessen, alle Zeiten und Kosten zusammen zu rechnen. Als IT-Selbstständiger muss man ca. 1,7-2,3 Mal - also ungefähr doppelt - so viel an Umsatz pro Jahr haben wie ein Angestellter als Jahresbruttogehalt. Bei 60 EUR pro Stunde entspricht das ca. 500 EUR pro Tag bzw. 100 TEUR p.a., was einem Jahresbruttogehalt von 50 TEUR entspricht. Fragt Euch mal selbst, lohnt sich das? Eine Beispielrechnung habe ich als Kommentar zum CW-Artikel "Preisfrage - Wie Freiberufler ihr Honorar berechnen können" geschrieben. Häretische Grüße (März 2012)"

"Es wäre auch mal interessant, dagegen die Steigerungen der Angestellten zu stellen. Bei der IG Metall steht wieder die nächste Verhandlungsrunde an. Bei 4% Gehaltssteigerung pro Jahr sollten bei den Selbstständigen ca. 3 EUR pro Jahr rauskommen. Davon kann ich aber nichts erkennen. (März 2012)"

"Bei Statistiken wären nicht nur die Spitzenwerte, sondern auch der Durchschnit und vor allen die Standardabweichung interessant. (August 2011)"

"Die Aussage des Artikels mag zwar stimmen, sofern man die Forderungen eines sich ändernden Pools von Anbietern überhaupt langsvergleichen kann, aber eine stete Steigerung wäre wie bei allen Preissteigerungen nur natürlich. Jedes Jahr müssten die Stundensätze steigen, wie es auch die Lebensmittelpreise tun. Jedes Jahr ein neuer Rekord. Wie gesagt taugt die Zahl wenig, wenn nicht der Pool derselbe ist. Sinniger wären Detailsvergleiche, was ein C-Programmierer mit 5 Jahren BE im Laufe der Zeit hat und nicht alle in einen Topf zu werfen. Was noch aussagefähiger wäre, sind die Gewinne der Freiberufler oder wenigstens die Nettoumsaätze. Der Stundensatz allein sagt nichts aus, wenn sich der Projektschwerpunkt immer mehr auf kurze Projekte verschiebt und damit der Satz von sich aus schon steigen müsste. Wer in IT-Projekten 1000h im Jahr bezahlt bekommt, für den sind 70 Euro reichlich wenig Geld! (März 2011)"

"Für unter 80 €/Stunde lohnt es sich nie in einem SAP-Projekt zu arbeiten, da die Inflation eindeutig in den nächsten 2 Jahren weltweit nicht zu bremsen ist (März 2011)"

"Die in den Profilen geforderten, gestiegenen Stundensätze zeigen lediglich einen Trend an. Sie sind taktisch motiviert und für die eigenen Verhandlungen i.d.R. nicht zu gebrauchen. Hilfreich wären nur real erzielte Stundensätze (@Gulp: her mit eurer Statistik vermittelter Projekte). Man kann aber beobachten, dass der Markt funktioniert – das Angebot bzw. die Nachfrage bestimmt den Preis. Ob das zu viel oder zu wenig ist, muss jeder selbst entscheiden – wir sind doch selbständige Unternehmer. (März 2011)"

"Wer vernünftig kalkuliert, kann auch mal eine Durststrecke ohne Projekt durchstehen, ohne sich auf die teilweise unverschämten Preisangebote der Vermittler einlassen zu müssen. Auf diese Weise konnte ich bisher immer meinen - nicht über den Daumen gepeilten sondern kalkulierten - Stundensatz durchsetzen. Ärgerlich: auch bei Gulp bekam ich auf Bewerbungen mehrfach nur knapp über 50 Euro angeboten. Es wäre hilfreich und fair, wenn die Vermittler ihre Margen offenlegen. Solange sie das nicht tun bleibt immer der Verdacht, dass sie sich unverhältnismässig mit unserer Arbeit die Taschen füllen. (September 2010)"

"75 Euro pro Stunde sind mindestens 600 Euro am Tag, was für Reisekosten und Übernachtungskosten habt Ihr denn, sodass da nichts übrig bleibt? Die Reise macht man ja nur zweimal in der Woche. Also die Ansichten gehen ja extrem auseinander, ich frage mich in den Kommentaren immer, wie stark sich die Ausgaben unterscheiden können und wieso. Bei 120k Umsatz (ohne Ust), kann man meiner Meinung nach 95k zu versteuernden Gewinn raus holen. Da ist Fahrtkosten, Auto und Hotel (und alles andere eben) schon abgezogen. Das ist mit 70 Euro Stundensatz alles zu schaffen. Haben die über-100-Euro-Forderer so riesen Ausgaben? Oder brauch man 180k Gewinn um sich zufrieden zu geben? Sollte wirklich jeder seine Messlatte dahin legen? Transparente Stundensätze sollte man von seinem Vermittler von Anfang an fordern. Meiner Meinung nach gibt es sehr viele, die da mitmachen. Natürlich sollten wir alle versuchen hohe Stundensätze zu erzielen, und das geht nur, wenn jeder auch einen stolzen Preis fordert. Da stimme ich voll zu. Aber trotzdem verstehe ich manche Ansichten hier nicht, da es sich bei denen so anhört, als bleibt bei 70 Euro pro Stunde fast nichts über. (September 2010)"

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