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Umfrage: Wann hat man sich seine Sporen verdient?

Junior oder schon Senior?

08.03.2018
GULP Redaktion – Monika Riedl
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„Junior“ und „Senior“ sind häufig verwendete Begriffe, um den Erfahrungsgrad in Projektausschreibungen zu definieren. Dass dahinter meist keine einheitliche Definition steckt, zeigte schon eine Umfrage von uns aus dem Jahr 2005. Und nach wie vor ist dieses Thema aktuell bei unseren Lesern, da der Artikel immer wieder aufgerufen wird. Speziell Freelancer haben es mit einer einheitlichen Bezeichnung schwer, denn jedes Kundenunternehmen setzt leicht unterschiedliche Maßstäbe für die Abgrenzung zwischen Junior oder Senior an.

Wir wollen die Thematik erneut aufgreifen und mit frischen Zahlen befüllen: Wann hat man sich als Freelancer seine Sporen verdient und darf sich als „Senior“ bezeichnen? Zu welcher Gruppe würden Sie sich rechnen? Und ist diese Unterteilung eigentlich noch sinnvoll?

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen. Sie nimmt maximal 3 Minuten in Anspruch. Die Ergebnisse werden wir wie immer in unserer Knowledge Base veröffentlichen. 

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Lesermeinungen zum Artikel

2,7 von 5 Sternen | Insgesamt 7 Bewertungen und 7 Kommentare

  • stuermer01 am 10.03.2018 um 18.55 Uhr

    Die "Sporen" "verdient" man nach Lebenserfahrung und nicht nur nach Berufserfahrung. Mensch lebt in der Arbeit und nicht nur arbeitet dort. Auch zählen die Lebensauffassung und das Privatvermögen dazu. Einer reif mit 35, anderer bleibt ganzes Leben Junior.

  • Die Mitte fehlt!

    Christian am 10.03.2018 um 07.30 Uhr

    Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass das "dazwischen" fehlt (in der realen Welt, nicht in dieser Umfrage); Außerdem ist es ein Unterschied, ob einer 20 Jahre Berufs-/Lebenserfahrung hat und sich erst seit einem halben Jahr um ein für ihn neues Fachthema kümmert oder ob er 3 Jahre Berufserfahrung hat und diese drei Jahren explizit fachlich nachweisen kann (was ihm beim Kunden trotzdem nicht den Senior einbringen würde)...

    Als Anregung:
    Junior < 5 Jahre allg. Erfahrung und < 3 Jahre spezifische Erfahrung
    Senior >15 Jahre allg. Erfahrung und > 10 Jahre spezifische Erfahrung

    Alles dazwischen ist schwammig. Letztlich geht es dem Kunden bei der Unterscheidung jedoch tatsächlich meist nur um den Stundensatz...

  • Übereinfachung?

    Detlef Orlowski am 09.03.2018 um 22.20 Uhr

    Hier ist alles gesagt (O-Ton Gulp):
    Uns ist bewusst, dass sich die Unterscheidung nicht so einfach darstellt, wie wir es in der Umfrage abbilden wollen. Allerdings wollten wir die Fragen auch möglichst knapp halten, um einerseits die Umfrage nicht zu lang werden zu lassen und andererseits auch gut verwertbare Daten zu bekommen.
    2 Sterne: Wir konnten Ihre Bewertung leider nicht speichern.
    Probiere ich es mit 3 ...

    Antwort von der GULP Redaktion

    Hallo Herr Orlowski,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Dass Sie ihn beim ersten Mal nicht speichern konnten, geben wir an unsere IT weiter. Aktuell werden aber auch zwei Sterne bei Ihrer Bewertung angezeigt. Wir zwingen aber eigentlich niemanden zu einer guten Bewertung ;-)

    Mit freundlichen Grüßen
    Monika Riedl

  • Interessantes Feedback

    Dirk am 09.03.2018 um 12.18 Uhr

    Weitaus interessanter als die Umfrage sind hier schon die bisherigen drei Antworten. Jeder kann ich mich teilweise anschließen. Warum man jedoch, wie von Uwe vorgeschlagen, asiatische Begriffe zur Unterscheidung verwenden soll ist mir ein Rätsel. Die Aufteilung "Junior", " " (keine Angabe) und "Senior" entspricht m.E. ziemlich genau derer von Lehrling, Geselle und Meister. Einzig, es fehlen die offiziellen Abschlüsse, die die jeweiligen Titel rechtfertigen. Dabei ist der "Junior" sicherlich der einfachste Titel. Die Person hat keine bis wenig Praxiserfahrung.
    Und natürlich, und damit komme ich zu Mischa, geht es den meisten Kunden damit um die Bezahlung. Allerdings sollte dem Kunden auch klar sein, welche Leistung er hier erwarten kann. So fand ich es neulich recht interessant, dass ein Kunde für eine Stelle einen Senior suchte. Entsprechend der Aufgabenbeschreibung und gewünschten Expertise war hier auch ein Senior gefordert. Nach ein paar Tagen meldete sich der Vermittler und informierte darüber, dass dem Kunden die Angebote zu teuer waren und dieser daher die Stelle mit einem Junior besetzen wolle... Was soll man da sagen? Man stelle sich das im privaten Umfeld vor und geht beispielsweise zum Friseur für einen komplizierten und aufwendigen Schnitt, ggf. mit Färbung, Strähnen, Locken etc. und weil einem der Meister zu teuer ist soll es dann der Lehrling machen.
    Und während der Friseurlehrling seinen Titel nach drei Jahren und einer Abschlussprüfung los ist, gibt es nichts offiziell vergleichbares für den Junior. Insofern hat hier Ulrich recht, dass der eine oder andere selbst nach 20 Jahren nicht fähig ist etwas alleine durchzuziehen und man daher keine genaue Zeitangabe machen kann. Nur kenne ich keinen, der sich nach 20 Jahren immer noch "Junior" nennt, bzw. dann immer noch im entsprechenden Segment unterwegs ist. Und gute oder schlechte Berater/Entwickler die mehr oder weniger selbständig sind wird es auch immer geben. Egal ob mit oder ohne Titel.

    Fazit:
    Im Prinzip handelt es sich um die Einteilung einer Kombination aus Erfahrung und selbständiger Arbeit. Diese Einschätzung sollte sich im CV wiederfinden. Dabei geht es nicht nur um die Anzahl der Projekte sondern was man dort wie und wie lange/erfolgreich gemacht hat.
    Auf der anderen Seite nutzen es die Kunden um in erster Linie zu zeigen was sie zahlen wollen.

    Und wie immer im Leben, passen Anspruch und Wirklichkeit nicht immer zusammen.

  • Es gibt eine bessere Einteilung

    Uwe Wardenbach am 09.03.2018 um 09.51 Uhr

    Deutlich besser, unter anderem von Alistair Cockburn und Martin Fowler propagiert:
    Shu-Ha-Ri
    (http://www.aikidofaq.com/essays/tin/shuhari.html)
    Shu: der Lehrling, führt Dinge nach vorgegebenen und erlernten Mustern aus, weicht nicht vom Pfad ab
    Ha: der Geselle, kann Techniken eigenständig anwenden und in Grenzen abweichen und mischen
    Ri: der Meister, kennt die meisten Techniken der meisten Schulen, kann sie übergangslos wechseln oder mischen und seinen eigenen Stil entwickeln.

    Auf die IT übertragen wäre dies ungefähr Junior-Senior-Experte.

  • überflüssig

    Mischa am 09.03.2018 um 08.49 Uhr

    Diese Umfrage ist mehr als flüssig und ich hatte mir deutlich mehr davon versprochen. Da die Projektnachfrager die Aufkleber Junior-Senior zu 99% ausschliesslich für die Bestimmung des Stundensatz verwenden, stellen sich in der Realität die Fragen eigentlich gar nicht.

  • Nicht von Berufsjahren abhängig

    Ulrich Bähr am 09.03.2018 um 06.10 Uhr

    Ein Junior schafft es noch nicht eine Beratung/Entwicklung vollständig alleine souverän durchzuführen. Der eine ist nach 2 Jahren so weit. Der andere nach 20 Jahren noch nicht. Warum zwingt Gulp uns also einen Integer einzugeben.

    Antwort von der GULP Redaktion

    Hallo Herr Bähr,
    vielen Dank für das Feedback. Uns ist bewusst, dass sich die Unterscheidung nicht so einfach darstellt, wie wir es in der Umfrage abbilden wollen. Allerdings wollten wir die Fragen auch möglichst knapp halten, um einerseits die Umfrage nicht zu lang werden zu lassen und andererseits auch gut verwertbare Daten zu bekommen.
    Daneben sind wir immer offen für Anmerkungen wie Ihre. Diese sind sehr wichtig und wir werden sie auf jeden Fall ebenfalls bei der Auswertung beziehungsweise dem Artikel über die Ergebnisse berücksichtigen. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch die Frage, ob eine Unterscheidung zwischen junior und senior überhaupt Sinn ergibt.

    Wir freuen uns auf eine offene Diskussion und noch viele weitere Abstimmungen und Meinungen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre GULP Redaktion

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