GULP IT-Projektmarktbericht 2008

27.02.2009
GULP Redaktion
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2008 war ein Rekordjahr für den IT-Projektmarkt: Der GULP IT-Projektmarktindex maß so viele Projektanfragen wie noch nie innerhalb eines Jahres. IT-Freiberufler waren gut ausgelastet und auch die Mehrheit der Projektanbieter erwartet, dass sich ihre Gewinnerwartungen für das letzte Jahr erfüllen. GULP fasst das Jahr 2008 auf dem IT-Projektmarkt in diesem Bericht zusammen. Zusätzlich wagen wir wieder einen Blick in die Glaskugel: Wie wird 2009?

Das Jahr 2008 in Zahlen

Die Prognose für das Jahr 2008 lautete, optimistisch wegen des überraschenden Wachstums 2007: "Die mutige Vorhersage (...) geht von insgesamt 166.050 Projektanfragen aus. Das entspricht einer Zunahme des Projektmarktindex von 30 Prozent." Auch wenn das Jahr 2008 seine Vorgänger um Längen geschlagen hat - diese Voraussage wurde nicht ganz erreicht.

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Insgesamt wurden im Jahr 2008 147.385 Projektanfragen über www.gulp.de an IT-Freiberufler zugestellt - eine nie zuvor erreichte Anzahl und gegenüber 2007 (127.769 Projektanfragen) eine Steigerung von 15,4 Prozent. Insgesamt ein Rekord-Ergebnis, auch wenn das Jahr eher beschaulich endete.

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So lief es 2008 auf dem IT-Projektmarkt

Der Januar 2008 machte da weiter, wo das Ausnahmejahr 2007 aufgehört hatte - mit einer Anzahl an Projektanfragen (12.831), die fast 50 Prozent über dem Vorjahreswert lag (8.568). Ende Januar stellte GULP die 500.000. Projektanfrage an IT-Freiberufler zu, ein Meilenstein in der GULP Geschichte. Spätestens im Februar lag das Schlagwort "Fachkräftemangel" deutlich greifbar in der Luft. Nach einer kleinen Osterpause im März ging im April entgegen dem Trend der Vorjahre die Zahl der Projektanfragen nach oben. IT-Freiberufler konnten zunehmend aus einem reichen Projektangebot wählen. Dementsprechend positiv fiel im Juni die Halbjahresbilanz aus, vor allem (aber nicht nur) für selbstständige SAP-Berater: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 war fast jedes vierte Angebot ein SAP-Projekt.

Juli und August waren die beiden Spitzen-Monate 2008, außerdem lief bereits im August die 100.000. Projektanfrage des Jahres über die GULP Server - im Jahr 2007 wurde sie erst im Oktober ausgesandt. Im September folgte die nächste positive Meldung: Das dritte Quartal 2008 bescherte den bei GULP registrierten IT-Experten die bislang meisten Offerten innerhalb von drei Monaten (40.010). Im letzten Quartal ging die Zahl der Projektanfragen im Vergleich zum Vormonat jeweils leicht zurück und sank dann ab Oktober außerdem unter die Werte des Vorjahres. Der Rückgang der Projektanfragen erfolgte jedoch von einem so hohen Niveau aus, dass der IT-Projektmarktindex im November weiterhin oberhalb der 10.000er-Marke lag. So konnte der IT-Projektmarkt im Dezember gleichwohl ein äußerst erfolgreiches Jahr abschließen.

Wie erging es den einzelnen Branchen? Wir haben uns vier Beispiele herausgepickt und stellen den Anteil der Projektausschreibungen der einzelnen Wirtschaftszweige an allen Offerten dar:

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Automotive

Von 6,3 Prozent Anteil im Januar 2008 auf 3,1 Prozent im Januar 2009 - das ist ein deutlicher Rückgang um 50 Prozent.

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Banken & Finanzdienstleister

Ein überraschendes Ergebnis: Der Anteil der Projektanfragen aus der Banken-Branche ist, abgesehen von einem leichten Knick im Dezember 2008, stabil geblieben.

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Versicherung

Hier ging es ab Ende des Jahres 2008 nach oben: Der Versicherungsbranche scheint es gut zu gehen.

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Telekommunikation

Ein etwas unruhiger Kurvenverlauf, aber die Steigerung von Januar 2008 (4,2 Prozent Anteil an allen Projektanfragen) bis Januar 2009 (5,1 Prozent) beträgt 21 Prozent. In drei unserer vier Beispiele scheint von Krise keine Spur.

Themen, die die Community bewegten

Zurück zum alten Jahr und kurz weg von den Zahlen: Ein sehr guter Indikator dafür, welche Themen IT-Freiberufler im Jahr 2008 bewegt haben, ist das GULP Forum. Hier nur einige Beispiele: Zum Jahresende war tatsächlich die Finanzkrise und deren mögliche Auswirkungen auf den IT-Projektmarkt ein wichtiges Thema im GULP Forum. Freiberufler tauschten sich aus zur Frage "Wie läuft es mit der Projektsuche für das Frühjahr 2009?". Die meisten waren der Meinung, dass zwar genügend Projekte da wären, aber von Seiten der Projektanbieter versucht würde, den Stundensatz zu senken. "Bricht der Markt ein?" war ein weiterer Forums-Thread, bei dem zwar beschrieben wurde, dass die Leerlaufzeiten zwischen zwei Projekten immer länger wurden - aber bei dem die Freiberufler dennoch zu dem Schluss kamen, dass eine "Krise" mehr herbeigeredet wird als dass sie existiert.

Deswegen wurde in einem anderen Posting auch darüber gesprochen, wann einem Kunden ein Abschlag auf den Stundensatz gewährt werden sollte - bei Projekten mit langer Laufzeit? Wenn der Kunde auf die "aktuelle Marktsituation" hinweist? Zusammenhalten und gemeinsam ein Konjunkturtief überwinden ist demnach eine Sache - eine auf dem IT-Projektmarkt noch nicht existente Krise als willkommenen Vorwand zu benutzen eine andere. Fazit war: Es hängt von der individuellen Situation des Freiberuflers, von der konkreten Forderung und von der Beziehung des Externen zum Kunden ab.

Außerdem erörtert wurden die Tricks der Personalagenturen: Von der Profilverfälschung über Fake-Projektausschreibungen bis hin zum Nicht-Zahlen der letzten Rechnung konnte viele Freiberufler ihre Erfahrungen einbringen - und Tipps für den Umgang damit.

Neid auf Freiberufler war ein weiteres Thema im GULP Forum. Zusammengefasst wurde die Diskussion im Artikel " Was haben Freiberufler, was Angestellte nicht haben?". 94 Prozent der IT-Freiberufler sagten in einer GULP Umfrage übrigens, dass sie schon mit Festangestellten zu tun hatten, die neidisch waren.

Wie kommt ein Freiberufler, der seinen Schwerpunkt von C++ auf Java wechseln möchte, an erste Java-Projekte? Reicht es, sich das als Autodidakt zu Hause beizubringen oder braucht er Zertifikate? Soll er ein Praktikum machen, um "einen Fuß in die Tür" zu bekommen? Auch das wurde besprochen. Weitere Themen waren zum Beispiel die Akquise von neuen Projekten, Aufträge im Ausland (z.B. Bahrain, Dubai, UK), Vertragslaufzeiten, Kundenschutzklauseln.

Steuern, Gesetze und Recht

Die Zahl der für IT-Freiberufler relevanten gesetzlichen Steueränderungen zum 1. Januar war 2008 geringer als in den Vorjahren. Einen Überblick über alle wichtigen Neuerungen gibt das Steuer-Update 2008. Die wichtigsten steuerlichen Veränderungen resultierten 2008 aus dem Unternehmenssteuerreformgesetz, das zum 1. Januar 2008 in Kraft getreten war. Wesentliche Neuheiten waren die Senkung des Körpersteuersatzes von 25 auf 15 Prozent, das Ersetzen der Ansparrücklage durch Investitionsabzugsbetrag und das Wegfallen der degressiven Abschreibung von Wirtschaftsgütern. Außerdem gab es Einschränkungen bei den Versorgungsrenten und die lebenslangen elfstelligen Steuernummern wurden vergeben. Ebenfalls am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist die Novelle des Urheberrechts.

Der neue " Hackerparagraf" stellte sich als ein Gesetz mit zwei Seiten heraus: Zwar werden mit dessen Inkrafttreten kriminelle Hacker rigoros bestraft. Andererseits bewegen sich IT-Sicherheitsexperten nunmehr auf unsicherem Terrain, wenn sie Computersysteme mit einschlägiger Software auf deren Schwachstellen testen sollen.

Außerdem hat der Bundestag 2008 eine Gesetzesnovelle für die Mini-GmbH verabschiedet. Neben der klassischen GmbH gibt es seitdem die "haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft". Die Mini-GmbH kann ganz ohne Stammkapital gegründet werden.

Schlechte Nachrichten gab es von den gesetzlichen Krankenkassen: Selbstständige, die freiwillig gesetzlich krankenversichert sind, bekamen nur noch bis Ende 2008 Krankentagegeld. Allerdings wird hier inzwischen über eine Korrektur des Gesetzes diskutiert. Demnach sollen Selbstständige sich freiwillig für den regulären Beitragssatz des gesetzlichen Krankenkassen von 15,5 Prozent entscheiden können - wenn sie das tun, steht Ihnen wieder Krankengeld ab der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit zu. Die Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet.

Zwei Urteile zum Thema werberechtliche Abmahnung gab es im Jahr 2008 ebenso: Das OLG Bremen (2 U 69/08) ließ im Falle eine Abmahnung die Gegenabmahnung nebst Aufrechnung zu.

Wir berichteten in der GULP Knowledge Base über die Hürden, die Selbstständige in der IT ohne einschlägigen Studienabschluss, die nicht gewerblich, sondern freiberuflich tätig sein möchten, zu überwinden haben. Freie und selbstständige Berufe wurden voneinander abgegrenzt und ein aktuelles Urteil des BVerfG (Bundesverfassungsgericht) erläutert, das Selbstständigen, die als Freiberufler anerkannt werden möchten, Argumente an die Hand gibt.

Weitere Infos aus dem Bereich Law & Order gab es in der GULP Knowledge Base mit Hilfe von Gastautoren - zum Beispiel über Haftungsrisiken und Markenrechtsverletzung im Internet, Dokumentenmanagementsysteme, den Umgang mit Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nach Abschluss eines Projekts, die rechtliche Beurteilung von Zwangsaktivierungsmaßnahmen bei Softwareprogrammen, über den IT-Dienstvertrag als Freund des Auftragnehmers und über die Nutzungsrechte beim Handel mit Gebrauchtsoftware.

Stundensätze und Finanzen

Die Stundensätze der IT-Freiberufler gingen im Jahr 2008 vor allem eines: nach oben. Das zeigten die beiden von GULP durchgeführten Stundensatz-Studien. Im Februar konnte gemeldet werden, dass immer mehr IT-Spezialisten dreistellige Honorare forderten. Der durchschnittliche Stundensatz lag bei 70,50 Euro - im August dann noch ein bisschen höher (71,20 Euro). Vor allem die jüngeren Freiberufler trauten sich: IT-Experten unter 35 Jahren erhöhten ihre Honorarforderungen von Februar bis August um 3,3 Prozent auf durchschnittlich 62 Euro pro Stunde.

Auswertungen aus der Reihe " GULP Marktklima aktuell" ergaben, dass etwa jedes dritte Honorargespräch (35 Prozent) für IT-Selbstständige nicht zufriedenstellend verläuft: So oft nämlich wird der verlangte Stundensatz vom Projektanbieter nicht akzeptiert. Wenigstens die Bezahlung klappt in den meisten Fällen: Vier Fünftel (81 Prozent) der IT-Selbstständigen gaben an, ihr Geld anstandslos in der vereinbarten Höhe und Frist zu erhalten.

Im April 2008 waren laut einer GULP Umfrage 64 Prozent der IT-Freiberufler und 58 Prozent der Projektanbieter der Meinung, dass die Stundensätze weiter steigen werden. Im Dezember 2008 rechneten in einer GULP Umfrage nur noch 18 Prozent der Projektanbieter damit, dass der Höhenflug der Honorare weiter geht. 34 Prozent der Projektanbieter und 26 Prozent der Freiberufler erwarteten für die Zukunft fallende Stundensätze. Steht der Kurs auf Stagnation?

Ein finanzielles Angebot, das für kleine Start-ups mit geringem Kreditbedarf interessant sein dürfte, gab es im Januar 2008: Die KfW-Mittelstandsbank startete das KfW-StartGeld, das kleinere Existenzgründungen bis zu drei Jahre nach Geschäftsaufnahme mit einem Kredit von maximal 50.000 Euro fördert.

Entwicklungen rund um die IT-Projektarbeit

Wann, wo, wie lange, bei wem: Wie verhielt es sich mit der Projektmitarbeit externen IT-Experten im Jahr 2008? Im Januar ergab eine GULP Auswertung, dass es sich bei Projektausschreibungen für IT-Freiberufler mehrheitlich (88 Prozent) um real zu besetzende Projekte handelt. Der Anteil von Scheinangeboten (1 Prozent), mit denen Agenturen nur die Marktsituation sondieren und damit projektsuchende Freiberufler verärgern, ist rückläufig. Eine GULP Umfrage deckte den Trend zu längeren Projektlaufzeiten auf: Jeder zweite IT-Freiberufler (54 Prozent) ist demnach für mindestens neun Monate in ein und demselben Projekt beschäftigt.

Bei der Entscheidung für oder gegen einen freiberuflichen Projektmitarbeiter kann eine Referenz das Zünglein an der Waage sein, teilten 36 befragte Projektanbieter GULP mit. Außerdem lernen die meisten IT-Freiberufler (66 Prozent) ihren Projektanbieter vor der Vorstellung beim Endkunden persönlich kennen. Die langfristige Entwicklung zeigt aber, dass persönliche Interviews im IT-Projektmarkt auf dem Rückzug sind.

Über die Relevanz von Networking waren sich im Jahr Projektanbieter und Freiberufler weitgehend einig. Tipps fürs Networking gab es in der GULP Knowledge Base von Karriere-Coach und Buchautorin Svenja Hofert.

Während mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Projektanbieter angeben, dass maximal eine Woche verstreicht, bis der IT-Experte seinen Projektvertrag unterschreiben kann, liegt dieser nur bei 39 Prozent der Freiberufler nach einer Woche auf dem Tisch. Aber: Wie kann ein Projektvertrag überhaupt geschlossen werden?

Der typische SAP FI/CO-Berater war im Jahr 2008 im Schnitt 46,5 Jahre alt, 72,2 Prozent von ihnen verlangen einen Stundensatz zwischen 80 und 100 Euro, und sie werden vorwiegend im Postleitzahl-Gebiet D6 (z. B. Frankfurt am Main) eingesetzt.

GULP intern

Einen Blick hinter die Kulissen von GULP gewährte der Artikel " Von der Anfrage bis zum Projekteinsatz". Dass GULP heute eine der führenden IT-Personalagenturen ist, ist Ergebnis harter Arbeit, denn von der Kundenanfrage bis zum Projekteinsatz eines IT-Freiberuflers sind es mehrere Schritte.

Im Jahr 2008 wurde der IT-Dienstleistungsmarkt erstmals eingehend analysiert: In der " Lünendonk Trendstudie 2008: Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freier Projektmitarbeiter in Deutschland" schnitt GULP sehr gut ab. Als ein "stark wachsendes Marktsegment" bezeichnet Lünendonk das Suchen und Finden freiberuflicher Mitarbeiter. Laut Studie ist der Gesamtumsatz auf dem Markt für die Rekrutierung, Steuerung und Vermittlung von freiberuflichen IT-Experten in Deutschland von 2006 auf 2007 um 7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro gestiegen. Für 2008 wird eine weitere Zunahme auf 6,3 Milliarden Euro erwartet.

Zwei neue GULP Geschäftsstellen sind im Jahr 2008 hinzugekommen: im Juli Zürich und im September Hamburg. Nun sitzt GULP an sechs Orten in Deutschland und der Schweiz: Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Zürich.

Das Jahr 2009: Blick in die Glaskugel

Die optimistische Prognose für das Jahr 2009 lautet: Nach einem verhaltenen Start ins Jahr geht es spätestens nach Ostern aufwärts. Insgesamt werden im Jahr 2009 etwa 160.000 Anfragen über GULP an IT-Freiberufler übermittelt, das entspricht einem Wachstum von 10 Prozent gegenüber 2008.

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Der Fachkräftemangel im IT-Projektmarkt, der noch 2008 in aller Munde war, kann nicht plötzlich hinfällig geworden sein. Unternehmen brauchen nach wie vor externes IT-Know-how. Es kann aber sein, dass es keine Lastspitzen mehr gibt, die bisher durch Externe abgefedert wurden. Freiberufler können sich in Zukunft vielleicht nicht mehr aus einem großen Angebot wählerisch die Rosinen herauspicken, sondern müssen selbst aktiv werden: sich auf ausgeschriebene Projekte bewerben und für eine erfolgreiche Akquise ihre Skill-Profile vervollständigen, pflegen und aktuell halten. Die Krise ist unter Umständen aber auch eine Chance für den IT-Projektmarkt: Wenn Unternehmen vorsichtig werden, könnte es sein, dass sie eher auf externe Mitarbeiter zurückgreifen als festes Personal neu einzustellen.

Die CIOs einiger Branchengrößen wie Microsoft, Cisco oder HP sehen im Februar 2009 keine Gefahr für den IT-Markt - ebenso wenig Projektanbieter und Freiberufler, so das Ergebnis zweier GULP Umfragen. 77 Prozent der Projektanbieter sind der Meinung: Unsere Nachfrage nach externen IT-Spezialisten bleibt 2009 auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Und 64 Prozent der IT-Selbstständigen prognostizieren für sich eine Auslastung mit Projekten von mehr als 60 Prozent im Jahr 2009.

Auf ein spannendes 2009! Oder in den Worten des deutschen Schriftstellers Erich Kästner: "Wird's besser? Wird's schlimmer?" fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich."