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IT-Mittelstandsindex 2016 - Bedarf an externen Fachkräften steigt

14.03.2016
GULP Redaktion – Maria Poursaiadi
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Der Marktanalyst techconsult führte in diesem Jahr ein weiteres Mal im Auftrag von GULP eine IT-Mittelstandsstudie durch. Erneut von Interesse war, wie es um den IT-Fachkräftebedarf in kleinen und mittelständischen Unternehmen steht. Darüber hinaus wurde aber noch die Frage gestellt, wer über den Einsatz von IT-Freelancern entscheidet und welche Kriterien diese Entscheidung positiv beeinflussen. Befragt wurden 200 Unternehmen mit 10 bis 999 Mitarbeitern.

Viele mittelständische Unternehmen stehen im Rahmen der allgegenwärtigen Digitalisierung immer wieder vor der Herausforderung, die eigene IT-Infrastruktur modernisieren und Geschäftsabläufe optimal durch IT-Technologien unterstützen zu müssen. Bereits in der letzten IT-Mittelstandsstudie wurde festgestellt, dass ein großer Teil der befragten Unternehmen, und zwar rund 45 Prozent, bei dieser Herausforderung regelmäßig Engpässe im Hinblick auf IT-Fachkräfte haben. Damals gaben 20,2 Prozent der Unternehmen an, dass das Tagesgeschäft zwar gut zu bewerkstelligen wäre, für neue Projekte jedoch häufig IT-Spezialisten fehlen würden. In der Konsequenz würden Projekte verschoben (63 Prozent) oder gestrichen (12 Prozent).

Echte Alternative: Zusammenarbeit mit externen IT-Fachkräften

Eine Lösung, auf die viele Unternehmen setzen, ist der Einsatz von externen freiberuflichen IT-Fachkräften. Freie IT-Mitarbeiter gehören daher nicht nur in Großunternehmen immer mehr zur festen Personalplanung. 67 Prozent der mittelständischen Unternehmen greifen auf Grund knapper IT-Personalressourcen auf IT-Freelancer zurück, insbesondere der Handel will stärker auf diesen Support setzen.

Für weitere 13 Prozent ist eine Zusammenarbeit gut vorstellbar. Der Vergleich zum letzten Jahr zeigt eine deutliche Tendenz zum IT-Freiberufler: Damals war nur rund ein Drittel offen für den Einsatz externer Fachkräfte. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung und extremer Personalauslastung dürfte die Zusammenarbeit mit freien IT-Spezialisten künftig also immer stärker gefragt sein.

Wer sind die Entscheider?

Ist der Bedarf an externen IT-Fachkräften im Unternehmen vorhanden, fragt es sich, wer darüber entscheidet, welcher Freiberufler beauftragt wird. Hier zeichnen sich innerhalb der Unternehmensgrößen signifikante Unterschiede ab. In Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern ist fast ausnahmslos der Geschäftsführer maßgeblicher Entscheidungsträger, da diese meist über keine eigene IT-Abteilung verfügen.

Ist eine IT-Abteilung vorhanden, so ist der Leiter der IT ein weiterer relevanter Treiber und Ansprechpartner. Je größer das Unternehmen, umso eher liegt die Verantwortung maßgeblich beim IT-Leiter.

Entscheidungskriterien für Beauftragung

Doch wonach orientieren sich die Entscheider bei der Auswahl des Freiberuflers? Die Umfrage erlaubte den Teilnehmern an dieser Stelle Mehrfachnennungen unter vorgeschlagenen Aspekten. 57 Prozent waren sich hierbei einig, dass die Qualifikation des Freiberuflers eine entscheidende Rolle für den Zuschlag spielt. Beinahe ebenso wichtig waren jedoch Empfehlungen von bekannten Kollegen und Mitarbeitern. Ein weiterer wichtiger Aspekt waren die Kosten. Bei rund 40 Prozent der Befragten wäre der Stundensatz das Zünglein an der Waage. Als beinahe irrelevant angesehen wurden vorgewiesene Zertifikate. Gerade einmal 11 Prozent der Befragten berücksichtigten sie bei ihrer Entscheidung.

Mehr erfahren: Hier gibt es die komplette Studie zum IT-Mittelstandsindex zum Herunterladen.

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