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Quick Check: Java – Programmiersprache Nr. 1

14.02.2017
GULP Redaktion – Monika Riedl
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Mit unseren Quick Checks nehmen wir die wichtigsten IT- und Engineering-Skills unter die Lupe. Wie haben sich Angebot und Stundensätze in den letzten zwölf Monaten entwickelt und wie sieht die regionale Aufteilung aus? Dieses Mal geht es um die Programmiersprache Java.

Als Datenbasis dienten uns dabei der GULP Trend Analyzer, der GULP Projektmarktindex sowie der GULP Stundensatzkalkulator.

Java Key Facts

 

  • Seit 1995 auf dem Markt
  • Entwickelt von Sun Microsystems
  • Objektorientierte und plattformunabhängige Programmiersprache
  • Größte Konkurrenz: C# (.NET)

 

 

Überblick über den Java Projektmarkt

 

Java führt schon lange die Liste der am häufigsten nachgefragten Programmiersprachen im GULP Projektmarktindex an. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2.741 Projekte mit Java über GULP angeboten, das sind 15,1 Prozent aller Projekte bei GULP. Im Durchschnitt wurden dabei ca. 14 Freiberufler pro Projekt kontaktiert.

 

 

 

Projektangebote

Im Dezember 2016 erreichte die Nachfrage nach Java-Skills ihren Höhepunkt. 212 Projektausschreibungen, die diese Programmiersprache als Anforderung hatten, wurden in diesem Monat ausgestellt. Anteilsmäßig waren das 18 Prozent aller Projektangebote in diesem Monat.

Das prozentuale Jahrestief erreichte die Programmiersprache im März und nochmal im Juli. Hier wurde nur in 13,1 Prozent aller Projektausschreibungen nach Java-Kenntnissen gesucht. Absolut waren das im März 198 Ausschreibungen. Dadurch, dass im Juli die Gesamtanzahl aller über GULP ausgeschriebenen Projekte niedriger war, gab es insgesamt sogar nur 190 Java-relevante Projekte.

 

Stundensätze

Der durchschnittliche Stundensatz für Java-Experten beträgt im Januar 2017 75,58 Euro und liegt damit um knapp 7 Euro unter dem Durchschnitt aller IT-relevanten Stundensätze, die die Freiberufler in ihren GULP Profilen eingetragen haben.

Bei der prozentualen Aufteilung der Stundensätze zeigt sich zwar eine relativ breite Range zwischen 30 und 150 Euro. Allerdings hat ein Großteil der Freiberufler mit Java-Kenntnissen (65,1 Prozent) in ihren GULP Profilen einen Wert zwischen 70 und 89 Euro eingetragen.

Über dem Java-Durchschnittsstundensatz liegen 54,7 Prozent der Freiberufler, darunter 45,1 Prozent. (Die zu 100 Prozent fehlende Differenz ergibt sich aus den Rundungen auf eine Nachkommastelle.)

 

Projektanfragen nach Region

Die meisten Projektanfragen für Java gibt es wie so oft in Bayern mit dem Großraum München im Zentrum (Postleitzahlengebiet 8) sowie im Bankenzentrum rund um Frankfurt am Main. Platz 3 holt sich das Postleitzahlen-Gebiet 5 rund um die Städte Köln, Aachen, Bonn, Trier, Mainz, Koblenz, Siegen, Hagen und Hamm.

Aber verdient ein Münchner Java-Spezialist auch mehr als einer aus Hamburg? Nicht unbedingt, denn es zeigt sich eher ein leichtes West-Ost-Gefälle. Der durchschnittliche Stundensatz für den Java-Skill schwankt in den Postleitzahl-Gebieten 0 und 1 der neuen Bundesländer zwischen 70 und 72 Euro, während er im Rest der Bundesrepublik zwischen 74 und 76 Euro liegt. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Hamburg und München sind mit 75 Euro Stundensatz gleich auf. Österreich pendelt sich in der Mitte bei 73 Euro ein, die Schweiz liegt wie immer deutlich höher bei 99 Euro.

Wie sieht es mit der Nachfrage eines bestimmten Skills aus? Recherchieren Sie ganz einfach selbst mit dem GULP Trend Analyzer.

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Lesermeinungen zum Artikel

4 von 5 Sternen | Insgesamt 1 Bewertung und 1 Kommentar

  • Guter Überblick

    Anonymer Knowledge Base Leser am 16.02.2017 um 14.36 Uhr

    Mal schön auf den Punkt gebracht. Nicht viel Firlefanz, einfach das wichtigste per Grafik und nur die nötigste Erklärung drumrum.

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