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Nachfrage nach SAP-Freelancern: Geschrumpfte Bilanz

Rückblick auf das dritte Quartal 2014

16.10.2014
GULP Redaktion
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Mit insgesamt 44.757 Projektanfragen, die im dritten Quartal 2014 über www.gulp.de und www.gulp.ch an IT-/Engineering-Freiberufler verschiedenster Qualifikationen verschickt wurden, hat das dritte Jahresviertel einen äußerst erfolgreichen Abschluss gefunden. Die Anzahl der Projektangebote an externe Spezialisten über die Projektbörse GULP wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um immerhin 2,6 Prozent. Externe SAP-Berater hingegen konnten leider nicht auf ganz so erfolgreiche drei Monate zurückblicken. Wie sich die Nachfrage in Zahlen entwickelt hat und ob das Auswirkungen auf die Honorarforderungen externer SAP-Experten hatte, lesen Sie in unserer Quartalsschau.

SAP-Nachfrage verzeichnet Rückgang

GULP SAP-Index: Nachfrage nach SAP-Freiberuflern

Zum Abschluss eines sehr guten dritten Jahresviertels bleibt die Nachfrage im IT-Projektmarkt beständig: Mit insgesamt 44.757 Projektofferten übertrifft das dritte Quartal 2014 den Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums, in dem 43.651 Projektanfragen an externe IT-/Engineering-Fachkräfte zugestellt wurden, um 2,6 Prozent. Eine positive Bilanz, die externe SAP-Profis so nicht ziehen konnten.

Externe SAP-Berater mussten im dritten Quartal 2014 einen Nachfrage-Rückgang von minus 16,8 Prozent gegenüber Q3/2013 hinnehmen. Die Zahl der Kontakte an externe SAP-Spezialisten über www.gulp.de und www.gulp.ch schrumpfte in Summe auf 20.882 Anfragen. Immerhin wurde insgesamt in 15,9 Prozent aller über GULP angebotenen Projekte SAP-Know-how nachgefragt, womit SAP weiterhin der meistnachgefragte Skill auf dem IT-Projektmarkt bleibt.

SAP-Stundensätze stagnieren

Entwicklung der durchschnittlichen Stundensatzforderungen

Die Honorare für SAP-Know-how bleiben seit zwei Jahren stabil: Bereits Anfang 2013 forderten externe SAP-Spezialisten einen durchschnittlichen Stundensatz von 89 Euro. Diese Höhe behielten sie bis heute unverändert bei. Externes SAP-Know-how trotzte in Zeiten steigender Nachfrage der allgemeinen Preissteigerung. Zum Vergleich: Die Honorarforderungen aller bei GULP eingetragenen IT-/Engineering-Freelancer stiegen in demselben Zeitraum um durchschnittlich zwei Euro.

Die Top-5-Module: Basis, FI, SD, BW und CO

Die SAP-Module, die im September 2014 am häufigsten nachgefragt wurden, sind die bewährten und bekannten Spitzenreiter: An der Spitze steht R/3 Basis – ganze 2,2 Prozent aller über GULP verschickten Projektanfragen kann dieses SAP-Modul alleine für sich verbuchen. Auf den weiteren Plätzen folgen SAP FI (Finanzwesen, 1,9 Prozent), SAP SD (Vertrieb, 1,7 Prozent) und SAP BW (Business Information Warehouse, 1,6 Prozent). Platz fünf beansprucht das Controlling-Modul CO für sich (1,1 Prozent).

Fazit

Stabile Honorare und eine mäßige Nachfrage: SAP ist zwar immer noch das Zugpferd des Markts für IT-Projekte, doch derzeit nicht mehr ganz so stark. Im April (20,9 Prozent) und im November 2013 waren beispielsweise jeweils mehr als ein Fünftel der über GULP verschickten Projektanfragen SAP-Anfragen (22,0 Prozent). Dagegen sehen die aktuellen 15,9 Prozent etwas schwach aus. Allerdings lag der SAP-Anteil am Projektmarkt letztes Jahr im September auf demselben Niveau wie derzeit, also ist für externe SAP-Berater alles im grünen Bereich. Die Nachfrage unterliegt nun einmal Schwankungen – und so wie es in der Vergangenheit manchmal nach unten ging, so ging es ebenso wieder nach oben.