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Aktuell berichtet: ADESW startet Kampagne zugunsten Selbstständigkeit

16.02.2016
GULP Redaktion – Maria Poursaiadi
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Was für Fleischer oder Servicekräfte der Gastronomie möglicherweise richtig ist, bedroht IT-Experten, Interims-Manager oder sogar Notärzte: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales will nicht nur die Werk- und Zeitverträge einschränken, sondern auch die Beschäftigung von selbstständigen Spezialisten in Unternehmen. So steht es im neuen Referentenentwurf, der dem Bundeskabinett nun vorgelegt wird. Im Klartext heißt das, dass hochbezahlte Experten, die nicht schutzbedürftig sind, zwangsweise unter den Schutz des Staates gestellt werden sollen. Betroffen wäre von diesem Gesetz eine sechsstellige Anzahl von selbständigen Experten, die mindestens 60.000 Euro im Jahr verdienen – so die Schätzung der Allianz für selbstständige Wissensarbeit (ADESW).

Start einer Kampagne zugunsten IT-Freiberufler

Deutschlands wichtigste Personaldienstleister (u.a. GULP, Hays und Etengo) schlossen sich bereits Anfang des Jahres zu einer temporären und zweckgebundenen Allianz zusammen, um sich mit vereinten Kräften für die deutschen IT- und Engineering-Selbstständigen zu engagieren.

Heute (16.02.2016) startet die Allianz eine bundesweite Kampagne, mit der die Bundeskanzlerin, wichtige Politikerinnen und Politiker sowie große Wirtschaftsführer persönlich und direkt gebeten werden, dem Regulierungswahn Einhalt zu gebieten. Hierzu werden auffällige Anzeigen in Tageszeitungen, auf großflächigen Plakaten vor allem im Berliner Regierungsviertel und in Social-Media-Kanälen eingesetzt. Die Forderung: „Helfen Sie uns. Damit selbstständige Experten weiter arbeiten können.“

Mitmachen: Große „Selfie-Demo“ in sozialen Netzwerken

Außerdem sind alle selbstständigen IT- und Engineering-Spezialisten aufgerufen, an der großen Selfie-Demo auf den sozialen Netzwerken teilzunehmen. Ihre Unterstützung ist gefragt: Machen Sie ein Selfie von sich und einem Blatt, auf dem der Satz „Meine Arbeit ist gefährdet“ steht und verteilen Sie dies über Ihre Social Media Kanäle mit einer Aufforderung an entsprechende Politiker, den Regulierungswahn zu stoppen. Mit dieser virtuellen Kundgebung sollen möglichst viele Menschen auf den aktuellen Missstand aufmerksam gemacht werden.

Weitere Möglichkeiten, aktiv zu werden

  • Bringen Sie Ihr Anliegen in die breite Masse - und zu den Politikern und Wirtschaftsgrößen, die etwas dafür tun können: Kampagnenmotive herunterladen und über soziale Netzwerke teilen
  • Um dem Ganzen noch mehr Nachdruck zu verleihen, können Sie am 24.02.2016 zwischen 11:00 und 12:00 Uhr an der „Proteststunde Expertenstillstand“ teilnehmen und Ihre Arbeit für eine Stunde aussetzen.
  • Mit der Aktion „Experten-Arbeit retten“ können Sie zudem Abgeordnete des eigenen Wahlkreises und die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Wirtschaft sowie Arbeit und Soziales direkt anschreiben und auf die Folgen des Gesetzesentwurfs hinweisen. Sie brauchen nur zwei Minuten, um 30 Briefe zu versenden.

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