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SEO für Ihren Lebenslauf: 8 Tipps für Freelancer

Wie Ihr Skill-Profil von Suchmaschinen besser gefunden wird

24.09.2013
GULP Redaktion
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Damit Sie von Kunden Projektanfragen erhalten können, müssen Sie zunächst gefunden werden. Wer ein paar SEO-Regeln beachtet, kann die Auffindbarkeit seines Profils steigern. SEO, also Suchmaschinenoptimierung, bedeutet, es den Algorithmen möglichst einfach zu machen. Nur wenn Sie im ersten Schritt die Technik für sich gewinnen, können Sie im zweiten Schritt den Menschen, der hinter der Suche steckt, überzeugen. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst – dabei haben wir uns nicht nur auf die Suchen der GULP Recruiter konzentriert. Die folgenden Tipps gelten für Ihr Profil im GULP Kandidatenpool ebenso wie für andere Plattformen. Welche Besonderheiten bei GULP wichtig sind, lesen Sie im Artikel „ Wer gefunden wird, gewinnt“. Diese acht SEO-Tipps sollten Sie also beachten:

Verlieren Sie nie den Menschen aus den Augen

Wer Content-Marketing oder Suchmaschinenoptimierung für Webseiten betreibt, weiß: An allererster Stelle steht, dass der Inhalt aktuell, vollständig, aussagekräftig, glaubwürdig und richtig sein muss. Das gilt natürlich ebenso für Ihr Skill-Profil. Wenn Sie zwar von Suchmaschinen gefunden werden, den Recruiter hinterher aber nicht überzeugen können, stehen Ihre Chancen auf einen Projekteinsatz auch nicht gut. Beim Thema SEO für Ihr Profil gilt also: Machen Sie es den Suchmaschinen so einfach wie möglich, aber überzeugen Sie den Menschen.

Schwerpunkt setzen und konsequent durchhalten

Zunächst sollten Sie sich überlegen: Was ist der Schwerpunkt Ihres Profils? Bei GULP heißt diese Kategorie „fachlicher Schwerpunkt“ – sie könnte aber genauso gut als Profil-Überschrift oder Headline bezeichnet werden. Freelancer sollten sich eine klare berufliche Identität geben und die Gestaltung des kompletten Lebenslaufs an dieser Headline ausrichten – also zum Beispiel die Reihenfolge der Einträge, Keywords oder Hervorhebungen.

Haben Sie Schwierigkeiten, Ihrem Profil eine Überschrift zu geben, weil Sie bereits so vieles gemacht haben? Denken Sie eher in die Zukunft als in die Vergangenheit: Welche Projekte streben Sie an? Was qualifiziert Sie dafür? Sehen Sie sich zusätzlich die fachlichen Schwerpunkte anderer IT-/Engineering-Freelancer an, um zu wissen, mit wem Sie konkurrieren.

Die richtigen Keywords finden und einbauen

Haben Sie Ihren Schwerpunkt bestimmt, haben Sie auch schon die ersten Keywords gefunden. Nun gilt es, weitere Schlüsselwörter zu bestimmen, nach denen Recruiter und Kunden suchen könnten.

Hierbei hilft es,

  • sich die Jobtitel in Projektanfragen anzusehen. Dort erkennen Sie ganz schnell, wonach Kunden suchen.
  • nach den identifizierten Schlüsselwörtern zu googeln. Gehen die Suchergebnisse in die richtige Richtung – das heißt passen sie zu Ihrem Schwerpunkt? Dann verwenden Sie den Begriff. Gehen sie zu sehr vom Thema weg, lassen Sie das Keyword weg. Konzentrieren Sie sich auf maximal zehn wichtige Schlüsselworte.
  • auch Keyword-Lücken zu finden. Bei Schlüsselwörtern, zu denen es noch nicht so viel Content gibt, ist zwar das Suchaufkommen nicht so groß, der eigene Lebenslauf rangiert dafür aber auf den ersten Plätzen.

 

Danach gehen Sie ganz systematisch Ihren CV durch und bauen die Begriffe dort ein, wo es passt: Im fachlichen Schwerpunkt ebenso wie in den Kategorien Berufserfahrung, Abschlüsse, Qualifikationen oder Projekte. Übrigens: Auch Kunden-Namen können Keywords sein!

Achten Sie dabei darauf, dass der Text leserlich bleibt und dass es weder übertrieben wirkt noch auffällt. Keyword-Stuffing mag weder Google gern noch spricht es Personaler an.

Synonyme verwenden

Bei Ihren wichtigsten Skills und Qualifikationen sollten Sie zusätzlich Synonyme in Ihr Profil aufnehmen. Versetzen Sie sich in die Lage des Suchenden: Was tippen Projektleiter oder Personaler in Suchmaschinen ein? Qualifikationen können meist auf mehrere Arten beschrieben werden – in den Projektanfragen finden Sie die Wörter, die Kunden am häufigsten verwenden. Abkürzungen sollten Sie zusätzlich ausschreiben. Klassische Beispiele sind hier Dipl.-Inf. und Diplom-Informatiker – nehmen Sie beides ins Profil auf!

Verfügbarkeitsdatum angeben

Unbedingt angeben sollten Sie, wann Sie das neue Projekt starten können. Erstens suchen manche Kunden nach diesem Verfügbarkeitsdatum und zweitens sehen die Recruiter dann sofort, ob Ihr Gesuch noch aktuell ist.

Kontaktmöglichkeit nicht vergessen

Klingt banal, ist aber essentiell: Bei Ihrem Profil darf eine Kontaktmöglichkeit irgendeiner Art nicht fehlen. Bei Anbietern von Profiledatenbanken läuft die Kontaktierung in der Regel über den Anbieter, so können Sie im ersten Schritt anonym bleiben. Posten Sie Ihren CV zusätzlich zum Beispiel auf Ihrer Webseite, müssen Sie natürlich dafür sorgen, dass der Interessent möglichst einfach Kontakt zu Ihnen aufnehmen kann und dass Sie erreichbar sind. Reagieren Sie auf alle Anfragen, auch wenn Sie nicht passen, und sehen Sie den Kontakt mit Recruitern auch als Aufbau Ihres Netzwerks an.

Berufserfahrung in Jahren eintragen

Geben Sie Ihre bisherige Berufserfahrung in Jahren an und nicht nur per Datumsangabe. Denn Kunden suchen in der Regel nicht nach „Erfahrung seit 2009“ sondern nach einem Spezialisten mit „vier Jahren Erfahrung“. Zusätzlich sollten Sie Ihren Skill-Level über die Begriffe Junior, Senior, Expert o.ä. definieren, wenn es zu Ihrem Tätigkeitsbereich passt und wenn diese Bezeichnungen in den Projektanfragen der Kunden erwähnt werden.

Wenn Sie Social Media nutzen, setzen Sie es auch hier ein

Verbreiten Sie den Link zu Ihrem CV über Ihre Social-Media-Kanäle, wenn vorhanden. Seiten wie Google+, Twitter oder Facebook ranken in den Suchergebnis-Seiten (SERPS) besser als kleine, private Webseiten. Das wirkt aber nur professionell, wenn Sie die sozialen Medien auch sonst rege nutzen. Ist das nicht so Ihr Ding – dann legen Sie sich nicht extra einen Twitter-Kanal an, um Ihr Profil zu verbreiten. Erstens verpufft das ohnehin, wenn Sie keine Follower haben. Zweitens geht es bei Social Media nicht um das Weiterverbreiten von Links, sondern um das Bilden von authentischen Netzwerken mit einem ausgewogenen Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen.