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Robotik in der Fertigung

Produktion in eiserner Hand – die Effizienz der Robotik

28.10.2020
GULP – Redaktion
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Robotik & KI

Die Automatisierung der Produktion ist längst kein Trend mehr, sondern vielmehr eine Grundvoraussetzung für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Hierfür kommen verschiedene Arten industrieller Roboter zum Einsatz. Doch bei der Auswahl eben jener gibt es einige Faktoren zu berücksichtigen. Was für Arbeiten sollen von ihnen übernommen werden und wo ist eine Integration am effektivsten? Darüber hinaus bedarf es einer ganzheitlichen Lösung, die das Zusammenspiel zwischen Mitarbeitern und den eisernen Handlangern schnell und einfach organisiert.

Die Digitalisierung der Produktion ist ein Bestandteil der Industrie 4.0. Damit die Implementierung in Ihrem Unternehmen so reibungslos wie möglich erfolgt, stellen wir Ihnen heute die verschiedenen Arten an Robotern für die Automatisierung vor und wie sie diese miteinander vernetzen.

Roboter für die Automatisierung

Zur Automatisierung des Fertigungsprozesses kommen in der Regel drei verschiedene Arten von Robotern zum Einsatz. Dabei unterscheiden sie sich in ihren Fähigkeiten und Einsatzgebieten. Anlagenmanager müssen daher vor der Investition entscheiden, welche Eigenschaften die künstlichen Mitarbeiter mitbringen sollen.

Der sechsachsige Roboter ist das Evergreen für die Automatisierung. Er verfügt, wie der Name bereits vermuten lässt, über sechs Bewegungsachsen, die die Ausführung komplexer Bewegungsabläufe ermöglicht. Dabei eignen sich diese Roboter ideal für Aufgaben, die eine hohe Produktionsgeschwindigkeit sowie -volumina erfordern. Daher sind sie beispielsweise in der Verpackungsindustrie häufig anzutreffen. Ein weiterer Vorteil dieser Modelle ist deren einfache Bedienung, denn Anwender benötigen kein fortgeschrittenes Programmierwissen, um den Roboter einzustellen. Darüber hinaus können sie KI- und ML-Software verwenden, um autonom Prozesse zu erlernen bzw. zu optimieren.

SCARA-Roboter (Selective Compliance Assembly Robot Arm)

kommen vor allem bei kleineren Montageanwendungen zum Einsatz. Sie sind in einer festen Position auf einer Basis montiert und können ihren Arm auf der X- und Y-Achse rotieren. Diese Modelle kommen in der Regel dort zum Einsatz, wo repetitive oder sehr risikoreiche Aufgaben anfallen. Das entlastet Ihre Mitarbeiter, die nun die Zeit haben, sich komplexeren Aufgaben zu widmen.

Kollaborative Roboter, auch Cobots genannt, kommen in gemeinsamen Arbeitsbereichen mit Menschen zum Einsatz, ohne diese zu gefährden. Diese eisernen Helfer wurden so konzipiert, dass sie im Vergleich zu den anderen Robotern über mehr Flexibilität und Feingefühl verfügen. Daher können Cobots weitaus anspruchsvollere Aufgaben übernehmen, wie beispielsweise das Polieren empfindlicher Materialien.

Erfolgsfaktor Software

Nachdem Sie nun einen Überblick über die verschiedenen Arten an Robotern erhalten haben, geht es um deren Vernetzung. Denn erst mit der richtigen Software können Sie eine effektive Automatisierung Ihrer Produktion erreichen. Sogenannte Fertigungsdatenmanagement-Systeme schaffen hier Abhilfe. Die Software ermöglicht eine schnelle und simple Organisation der gesamten Fertigung. Dort werden alle nötigen Daten wie Werkzeugliste, Einrichteblätter, CAD-Zeichnungen sowie NC-Daten (Numeric Control) intelligent archiviert. Das birgt den Vorteil, dass alle wichtigen Dokumente zentral gespeichert werden und Mitarbeiter einfach über das Netzwerk darauf zugreifen können. Das beschleunigt Prozesse, da die Maschinen so weitaus schneller auf ihre nächsten Aufträge vorbereitet werden können, ohne alte NC-Daten zu überschreiben.

Alles in einem Netzwerk

Das Fertigungsdatenmanagement-System sollte nicht nur die Roboter miteinander vernetzen, sondern die gesamte relevante IT-Infrastruktur Ihres Unternehmens. Wie bereits erwähnt, sollen hier alle Daten zentral gesammelt werden, was nur funktioniert, wenn die Lösung mit der bereits vorhandenen Software, wie bspw. dem CAD-Programm, kompatibel ist. Bei der Auswahl des richtigen Systems ist es daher unabdingbar, die Kompatibilität zu berücksichtigen. Zudem sollten Sie auf Benutzerfreundlichkeit achten, denn ein intuitives User-Interface erleichtert die Bedienung und verringert die Fehlerquote.

 

Fazit: Eine pauschale Antwort auf die Automatisierung der Produktion gibt es nicht, da jedes Projekt seinen individuellen Anforderungen gerecht werden muss. Um hier die richtige Entscheidung zu treffen, wird das gebündelte Know-how verschiedener Bereiche benötigt. Einerseits muss der Bedarf der Produktion richtig erkannt und gedeckt werden, andererseits muss die Kompatibilität zwischen allen verwendeten Systemen sichergestellt werden. Der daraus resultierende temporäre Mehraufwand lässt sich mit externen Mitarbeitern ideal auffangen, denn so erhalten Sie genau die Expertise, die Sie benötigen.

 

Sie wollen keine Zeit mehr verschwenden und Ihre Produktion auf das nächste Level heben? Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach den passenden Experten für dieses Projekt!

 

 

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