Freelancer-Profil erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Übersichtlich, aussagekräftig, präzise: Ein vollständiges und aktuelles Freelancer-Profil zeigt potenziellen Kunden und Recruitern auf einen Blick, wer Sie sind, welche Dienstleistungen Sie anbieten und über welche Erfahrungen Sie verfügen.

Wie Sie Ihr Freelancer-Portfolio online am besten präsentieren, ein professionelles Freelancer-Profil erstellen und was Sie dabei alles beachten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ihr Freelancer-Portfolio: Präsenz zeigen

Ihr Freiberufler-Profil ist Ihre digitale Visitenkarte. Suchen Unternehmen und Auftraggeber online nach neuen Dienstleistern, sind Freelancer-Plattformen in vielen Fällen die erste Anlaufstelle, um sich einen Überblick zu verschaffen und externe Experten zu kontaktieren.

Aber auch Business-Netzwerke wie LinkedIn, die sich nicht ausschließlich an Freelancer richten, sind eine gute Möglichkeit, Kunden und Recruiter auf sich aufmerksam zu machen – und neue berufliche Kontakte zu knüpfen.

Daher ist es für Sie als Freiberufler von zentraler Bedeutung, auf möglichst vielen relevanten Seiten und Plattformen präsent zu sein und dort mit Ihrem Auftritt zu überzeugen.

In 5 Schritten zu Ihrem Freelancer-Profil

Schritt 1: Profilfoto

Ein gutes Profilfoto ist wie das Cover eines Buches. Es gibt zwar nicht den ganzen Inhalt preis, weckt aber Interesse und vermittelt einen ersten Eindruck. Mit einem sympathischen, professionellen und aktuellen Profilbild schaffen Sie Vertrauen, geben Ihrem Profil eine persönliche Note und erhöhen Ihren Wiedererkennungswert.

Am besten geeignet ist ein Porträtfoto vor einem hellen, neutralen Hintergrund, auf dem Sie gut zu erkennen sind. Wichtig ist auch die Wahl Ihrer Kleidung: Es muss nicht immer gleich ein Anzug mit Krawatte oder ein Businesskostüm sein. Sie sollten allerdings darauf achten, dass Ihr Erscheinungsbild Ihrer Position und Ihrer Branche entspricht.

Schritt 2: Überschrift und Berufsbezeichnung

Wäre Ihr Freelancer-Profil ein Buch, wäre Ihr Profilfoto also das Cover – Ihre Berufsbezeichnung wäre hingegen der Buchtitel. Der Titel sollte potenzielle Kunden direkt ansprechen und auf den ersten Blick klar machen, wer Sie sind, was Ihr Fachgebiet ist und welche Dienstleistungen Sie anbieten.

Wählen Sie also einen griffigen Titel, den auch fachfremde Kunden und Recruiter kennen, verstehen und eindeutig zuordnen können.

Schritt 3: Profilbeschreibung

Kommen wir nun – um beim Buch-Beispiel zu bleiben – zum Klappentext: Ihrer Profilbeschreibung. Zunächst haben Berufsbezeichnung und Profilfoto einen positiven ersten Eindruck vermittelt und Interesse geweckt. Nun werden sich Ihre potenziellen Kunden als Nächstes Ihrer Profilbeschreibung zuwenden. 

Diese sollte Ihre fachlichen Kenntnisse und Ihre berufliche Erfahrung knapp und verständlich wiedergeben. Konzentrieren Sie sich dabei vor allem auf Ihre Kernkompetenzen sowie besondere Skills und Projekte, die Sie von möglichen Konkurrenten unterscheiden. Achten Sie außerdem auf eine einfache und verständliche Sprache. Vermeiden Sie branchenspezifische Abkürzungen und Fachbegriffe.

Schritt 4: Fähigkeiten und Qualifikationen

Hat Ihre Beschreibung überzeugt, geht es weiter mit dem eigentlichen Hauptinhalt Ihres Profils: Ihrem Freelancer-Lebenslauf, also Ihrer Ausbildung und beruflichen Erfahrung.

Stellen Sie auf übersichtliche und strukturierte Weise die wichtigsten Stationen Ihres Bildungswegs und Ihres beruflichen Werdegangs dar. Achten Sie dabei darauf, dass Ihre höchsten Abschlüsse und aktuellen oder relevantesten Projekte stets an oberster Stelle stehen.

Schritt 5: Kundenbewertungen und Referenzen

Wie auf der Rückseite eines guten Buchs haben Sie auch bei Ihrem Freelancer-Profil die Möglichkeit, Empfehlungen von Kunden, Auftrags- oder Arbeitgebern aufzunehmen.

Eine kleine, aber aussagekräftige Auswahl an positiven Erfahrungsberichten und Referenzschreiben zeigt auf den ersten Blick, dass Sie Ihren Job gut machen und bereits über einen zufriedenen Kundenstamm verfügen. Das kann in einigen Fällen entscheidender sein als ein Abschluss mit Bestnote.

Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Stimmen Ihrer Kunden von Außenstehenden klar und transparent zugeordnet werden können – im Idealfall geben Sie also den Namen des Mitarbeiters, das Unternehmen und das jeweilige Projekt an. Holen Sie sich vor der Veröffentlichung jedoch die ausdrückliche Einwilligung des Referenzgebers ein.

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